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DE976001C - Strebausbau, dessen Einzelglieder in Richtung auf den Abbaustoss durch maschinelle Schlagvorrichtungen bewegbar sind - Google Patents

Strebausbau, dessen Einzelglieder in Richtung auf den Abbaustoss durch maschinelle Schlagvorrichtungen bewegbar sind

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Publication number
DE976001C
DE976001C DEG3352D DEG0003352D DE976001C DE 976001 C DE976001 C DE 976001C DE G3352 D DEG3352 D DE G3352D DE G0003352 D DEG0003352 D DE G0003352D DE 976001 C DE976001 C DE 976001C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mining
longwall
face
box
ram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG3352D
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG3352D priority Critical patent/DE976001C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE976001C publication Critical patent/DE976001C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/44Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/52Extensible units located above or below standard props
    • E21D15/523Extensible units located above or below standard props with hydraulic or pneumatic control
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0047Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor without essential shifting devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/006Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
    • E21D23/0073Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices with advancing shifting devices connected therewith

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Strebausbau, dessen Einzelglieder in Richtung auf den Abbaustoß durch maschinelle Schlagvorrichtungen bewegbar sind Bei der Gewinnung von Mineralien, insbesondere von Kohle, im Strebbau wird der erforderliche Raum zwischen dem Abbaustoß und dem Versatz-bzw. Bruchfeld durch Stempel, Wanderpfeiler oder -wände offengehalten. Diese Ausbauteile müssen dem Abbaufortschritt entsprechend jeweils nachgerückt werden, was einen großen Arbeitsaufwand erfordert. Bei Einsatz von Kohlengewinnungsmaschinen mit einem gegenüber dem Normalen weit gesteigerten Verhieb ist es fast unmöglich, den Strebausbau von Hand mit entsprechender Schnelligkeit nachzuführen.
  • Die Erfindung geht von einem Strebausbau solcher Art aus, dessen Einzelglieder in Richtung auf den Abbaustoß durch maschinelle Schlagvorrichtungen bewegbar sind, und ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Verwendung von vorzugsweise kastenartig ausgebildeten und in Längsrichtung in Abständen angeordneten Einzelstützgliedern; b) in das Stützglied ist eine sich lediglich in dem Stützglied selbst abstützende Rammvorrichtung, z. B. ein preßluftbetätigter Rammkolben, eingebaut.
  • Hierbei wird zweckmäßig der Rammvorrichtung eine Steuervorrichtung zugeordnet, die von einem abbaustoßseitig vorkragenden Spureisen, einer Vorpfändschiene od. dgl. gebildet oder von einem solchen Element getragen ist und welche bei Erreichung des Abbaustoßes die Rammvorrichtung selbsttätig stillsetzt.
  • Die in die Wanderkästen eingebaute Rammvorrichtung ist selbstverständlich so auszubilden, daß die Bewegungsimpulse der beiden Hubrichtungen derart verschieden sind, daß nur in der einen Richtung eine Verschiebung erfolgt, während der in umgekehrter Richtung erzeugte Impuls unterhalb der zu überwindenden Reibungskraft liegt.
  • Die Rammvorrichtungen können durch von Hand betätigte Schaltorgane in Tätigkeit gesetzt werden, derart, daß erst nach einem vollständigen Arbeitszug der Kohlenabbaumaschine (z. B. Hobel) die in einer oder mehreren parallelen Reihen nebeneinander angeordneten Kästen gleichzeitig um das entsprechende Maß auf den Abbaustoß zu verschoben werden. Es ist aber auch möglich, daß jeder Kasten einzeln für sich nach Passieren der Abbaumaschine vorgerückt wird.
  • Die von der Erfindung vorgesehene Anschlagsteuerung hat den Vorteil, daß ein selbsttätiges Stillsetzen der Ramme stattfindet, nachdem der Wanderkasten seine neue Stellung erreicht hat.
  • Die Rammvorrichtung kann im übrigen auch anders als durch einen Preßluftkolben ausgebildet sein.
  • Die einzelnen Wände können in manchen Fällen starr bzw. einteilig ausgebildet sein, wobei dann der Zwischenraum zwischen der oberen Stirnfläche des Kastens und dem Hangenden durch eine oder mehrere Zwischenlagen auszufüllen ist, wodurch eine Anpassung an unterschiedliche Flözmächtigkeiten möglich ist. Hierbei muß mindestens eine dieser Zwischenlagen aus nachgiebigem Werkstoff, z. B. Holz, bestehen. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die dem Hangenden zugekehrte Zwischenlage aus quer zur Verschieberichtung angeordneten Rundhölzern besteht, wodurch der Widerstand gegen das Verschieben des Wanderkastens verringert wird. In manchen Fällen kann man auch in an sich bekannter Weise eiserne Walzen verwenden. Durch die erwähnten Einlagen erhalten die Ausbauglieder eine gewisse Nachgiebigkeit, welche die Verschiebung durch die Ramme auch dann sicherstellt, wenn die Flözhöhe im Streb nicht ganz gleichmäßig ist. Dabei werden dann gegebenenfalls die elastischen Einlagen verformt.
  • Bei größerem Abstand zwischen Hangendem und Liegendem können verschiedene Schichten von Zwischenlagen abwechselnd aus quer- und längsgerichteten Elementen gebildet sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung soll jeder Wanderkasten auf der Oberseite mit vorzugsweise in zwei Reihen nebeneinander angeordneten Wälzrollen ausgerüstet sein, deren Achsen etwa parallel zur Strebrichtung verlaufen und welche etwa senkrecht zum Stoß gerichtete eiserne oder hölzerne, vorzugsweise als Vorpfändelemente dienende Schienen tragen, wobei der Zwischenraum zwischen diesen und dem Hangenden durch mindestens teilweise aus nachgiebigem Werkstoff (z. B. Holz) bestehende Einlagen ausgefüllt ist. Diese beispielsweise bei gebrächem Hangendem zweckmäßige Ausführungsform erleichtert ebenfalls das Verschieben der Wanderkästen. Wenn man die Wälzrollen in zwei parallelen Reihen anordnet, so kann die von jeder Reihe getragene Schiene od. dgl. abwechselnd zum Vorpfänden benutzt werden, nachdem gegebenenfalls die von diesen Schienen getragenen weiteren Zwischenlagen gelockert oder entfernt worden sind.
  • Wenn man die erwähnten elastischen Zwischenlagen und deren Verformung vermeiden und gleichzeitig den Kraftbedarf für das Verschieben der Wände durch die Rammvorrichtung verkleinern will, so kann man dem Wanderkasten ein zweckmäßig durch hydraulische Zylinder absenkbares dachartiges Oberteil zuordnen, welches vor der Verschiebung abgesenkt wird. Die Steuerung kann beispielsweise von der Abbaumaschine aus erfolgen oder derart, daß bei Betätigung der Steuerung der Rammvorrichtung vor deren Ingangsetzen das Oberteil abgesenkt wird.
  • Der Erfindungsgedanke ist bei beliebigen Abbaumaschinen verwendbar. Besonders zweckmäßig erweist er sich bei der Verwendung von hobelartigen Geräten.
  • Der Erfindungsgedanke ist in den Zeichnungen an verschiedenen Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
  • Fig. i bis 3 zeigen eine Ausführungsform in Ansicht, Draufsicht und teilweise im Querschnitt; Fig.4 bis 6 zeigen in ähnlichen Darstellungen eine Abänderung der Ausführungsbeispiele nach Fig. i bis 3; Fig. 7 bis 9 zeigen in Ansicht, Draufsicht und Querschnitt ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung von Wanderkästen mit absenkbarem Oberteil; Fig. io zeigt einen absenkbaren Stempel.
  • Der Abbaustoß i wird durch ein Gewinnungsgerät 2 (z. B. Hobel), das in der Richtung x durch ein Zugmittel 3 bewegt wird, um das Maß e abgebaut. Der Raum zwischen dem Liegenden 4 und dem Hangenden 5 einerseits und dem Abbaustoß i und dem Versatz 6 andererseits wird durch die Wanderkästen 7 offengehalten. Das von der Gewinnungsmaschine 2 gelöste Abbaugut wird durch eine nicht dargestellte Fördereinrichtung gemäß der Pfeilrichtung z aus dem Streb abbefördert. Mit a, b und c sind drei Wanderkästen bezeichnet, von denen der Kasten a entsprechend dem Abbaufortschritte verschoben werden soll. Dies geschieht dadurch, daß eine in dem Kasten eingebaute Rammvorrichtung S entweder von Hand oder automatisch, gegebenenfalls durch eine von der Gewinnungsmaschine 2 aus gesteuerte Einrichtung, derart in Tätigkeit gesetzt wird, daß der Kolben 9 in der Richtung y mit großer Geschwindigkeit bewegt wird, während er in der entgegengesetzten Richtung jeweils nur mit geringer Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Der Wanderkasten ruht auf Kufen io, während auf seiner Oberfläche zwischen dem Hangenden quer- und längsliegende Hölzer ii und 12 angeordnet sind. Die Querhölzer 12 verringern durch ihr Abwälzen am Hangenden den Verschiebewiderstand. Zum Abbaustoß hin besitzen die Wanderkästen vorkragende Spureisen 13, die das jeweilige Verschiebungsmaß begrenzen und gegebenenfalls durch Fühlhebel od. dgl. das selbsttätige Stillsetzen der Rammvorrichtung beim Anstoßen der Spureisen am Abbaustoß bewirken. Die Spureisen sind derart ausgebildet, daß sie die Längshölzer i i führen und somit unmittelbar zum Vorpfänden herangezogen werden können. An die Stelle der Hölzer i i und 12 können natürlich auch entsprechende andere Ausbauteile, Schienen od. dgl. treten.
  • Die einzelnen Wanderwände sind durch Stangen oder Schienen 14., 15 gelenkig bzw. unter Verwendung von Langloch- oder Schlitzführungen 1niteinander verbunden.
  • Bei der in den Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsform müssen die Längs- und Querhölzer dem durch die örtlichen Verhältnisse bedingten Abstand zwischen der Oberfläche der Wanderkästen und dem Hangenden in etwa angepaßt werden. Kleine Unterschiede werden durch eine entsprechende Abschrägung 16 der Längshölzer i i an ihrem dem Abbaustoß zugekehrten Ende ausgeglichen, während andererseits die Rammvorrichtung genügend stark sein muß, um eine gewisse Formänderung der Zwischenlagen herbeizuführen.
  • Für solche Fälle, in denen die auszugleichenden Unterschiede größer sind oder das Hangende aus anderen Gründen einer besonderen Schonung bedarf, ist die Ausführungsform gemäß Fig. q. bis 6 zweckmäßig. Auch hier wird der Abstand zwischen der oberen Fläche der Wanderkästen und dem Hangenden durch Längshölzer i i und Querhölzer 12 ausgeglichen, wobei die letzteren nicht aus Rundhölzern zu bestehen brauchen. Zwischen Längs- und Querhölzer sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Zwischenstücke 17 eingeschaltet, die beliebig ausgebildet sein können.
  • Die Relativverschiebung des Wanderkastens erfolgt unter Zwischenschaltung der Wälzrollen 18, die auf der Oberfläche jedes Wanderkastens in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. Beim Verschieben des Pfeilers a in der Richtung y fallen am hinteren Ende des Kastens die Rollen in eine Tasche ig und gelangen im Innern des Kastens über eine schiefe Ebene 2o zur Stirnseite, von wo sie aufgenommen und durch einen Ausschnitt 21 des Spureisens 13 wieder auf die Oberfläche des Kastens gebracht werden können, so daß sich die Wälzrollen gewissermaßen in einem Kreislauf befinden. Die Längshölzer i i dienen wiederum zum Vorpfänden, indem sie abwechselnd auf den beiden Wälzbahnen zum Abbaustoß hin vorgeschoben werden, nachdem gegebenenfalls die Zwischenstücke 17 etwas gelockert oder gegebenenfalls zeitweise entfernt worden sind.
  • Wie Fig. 6 zeigt, besitzt das Abbaugerät a (z. B. Hobel) eine zusätzliche Abstützung 2 a gegen die am oberen Teil der Wände angebrachten Schienen 1q.' und 15'. Die in den Fig.7 bis 9 dargestellten Wanderkästen sind mit einem heb- und senkbaren dachartigen Oberteil 22 versehen, das durch Vermittlung der Kolben 23 bzw. Zylinder 2.4 auf und ab bewegt wird. Die Bewegung des dachartigen Oberteiles kann ebenfalls von Hand eingeleitet und beendet werden, doch ist es auch hier zweckmäßig, die Bewegungsvorgänge von der Gewinnungsmaschine aus selbsttätig zu steuern, und zwar derart, daß das Absenken des Daches vor der Inbetriebsetzung der Rammvorrichtung, das Heben des Daches aber erst nach dem Stillsetzen der Rammvorrichtung bzw. vollständiger Verschiebung des Wanderkastens um das Maß e erfolgt. Das Maß der Verschiebung wird in dem dargestellten Beispiel wiederum durch die Spureisen 13 bestimmt, doch können diese im vorliegenden Fall auch in Wegfall kommen, wobei dann der zum Abbaustoß hin über den Wanderkasten vorkragende Teil des Daches den Verschiebungsweg begrenzt und in ähnlicher Weise, wie schon früher erwähnt, die Stillsetzung der Rammvorrichtung vermittelt. Für die Betätigung der Kolben 23 kann ein beliebiges Druckmedium, z. B. Wasser, Ö1, Luft, verwendet werden.
  • Nachzutragen ist noch, daß bei Zwischenschaltung eines Förderers zwischen Abbaumaschine 2 und die Wanderkästen das Verlegen des Förderers durch die vorrückenden Wanderkästen vorgenommen werden kann. Dabei muß natürlich dafür Sorge getragen werden, daß die Rammvorrichtungen in dem Augenblick ausgeschaltet werden, in dem der Förderer in die neue Arbeitsstellung verschoben wird, also an die Abbaumaschine zur Anlage kommt, gegebenenfalls kann man zu diesem Zweck an den Wanderkästen noch ein zusätzliches Steuerorgan vorsehen, welches bei Überschreitung eines bestimmten auf den Förderer ausgeübten Anpreßdruckes die Ramme stillsetzt, insbesondere dann, wenn das von der Vorpfändschiene getragene Steuerorgan zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Anlage an den Kohlenstoß gelangt sein sollte.
  • Es ist nicht erforderlich, daß jedes Stützglied mit einer Ramme versehen wird. Es kann z. B. genügen, wenn z. B. jedes zweite Stützglied mit einer solchen Ramme ausgerüstet wird, derart, daß die Wirkung der Ramme (durch Einschaltung von entsprechenden Verbindungsstücken zwischen den Stützgliedern) sich auf das benachbarte Glied erstreckt.
  • Das Einschalten der Ramme kann auch von der Abbaumaschine selbst aus gesteuert werden.
  • Fig. io zeigt einen hydraulischen Stempel, wie er bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 9 vorzugsweise Verwendung finden soll. Dieser Stempel kann selbstverständlich auch als einzelner Stempel verwendet werden. Der Stempel besteht aus dem Unterteil 25 mit der Flüssigkeitsdruckkammer 26 und dem im Durchmesser kleineren Innen- bzw. Oberstempel 27 mit dem Kolben 28, in welchem das durch eine Feder 29 belastete Rückschlagventil 3o angeordnet ist. Letzteres wird von einer Stange 31 getragen, an deren freiem Ende der in dem Zylinder 32 gleitende Steuerkolben 33 angeordnet ist. Die Flüssigkeit befindet sich auch oberhalb des Kolbens 28, so daß sie beim Öffnen der Zuleitungen 34 und 35 durch Anheben des Ventils 30 in die Druckkammer 26 in entsprechendem Maße verdrängt wird, wobei der Oberteil 27 des Stempels mit entsprechender Vorspannung angehoben wird. Alsdann können die Zuleitungen 34 und 35 bzw. die entsprechenden Räume des Stempels entlüftet werden. Schon eine geringe Absenkung des Hangenden führt dann zu einer hohen Druckaufnahme des Stempels, die in ihrer Höhe durch die Bemessung der Feder 29 und des Rückschlagventils 3o begrenzt ist.
  • Zum Entlasten des Stempels wird Druckluft durch die Zuleitungen 34 und 35 zugeführt, wodurch sich das Rückschlagventil3o öffnet, gleichzeitig aber durch die Druckluftbeaufschlagung des Ausgleichraumes innerhalb des Stempeloberteiles 27 ein Absinken des Oberteils ganz oder im wesentlichen verhindert wird. Es kann also das Absinken auf ein gewünschtes kleines Maß beschränkt werden, z. B. derart, daß der Stempel noch in Berührung mit dem Hangenden bleibt. Es ist natürlich auch möglich, daß die Druckluftbeaufschlagung über den Kanal 35 ständig aufrechterhalten bleibt.
  • An, sich sind hydraulische Stempel, auch solche, die mit Druckluft gesetzt werden, bekannt; insoweit besteht die Erfindung in der Anwendung dieser Stempel im Rahmen des mechanisierten Strebausbaues gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Soweit es sich um die besondere Steuerung der Druckluft handelt, kann natürlich dieser Stempel nach der Erfindung auch für andere Zwecke als die vorliegende Erfindung verwendet werden, also auch dann, wenn die Verschiebung der Wanderkästen in anderer Weise als durch einen Rammkolben vor sich geht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strebausbau, dessen Einzelglieder in Richtung auf den Abbaustoß durch maschinelle Schlagvorrichtungen bewegbar sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Verwendung von vorzugsweise kastenartig ausgebildeten und in Längsrichtung in Abständen angeordneten Einzelstützgliedern; b) in das Stützglied ist eine sich lediglich in dem Stützglied selbst abstützende Rammvorrichtung, z. B. ein preßluftbetätigter Rammkolben, eingebaut.
  2. 2. Strebausbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rammvorrichtung eine Steuervorrichtung zugeordnet ist, die von einem abbaustoßseitig vorkragenden Spureisen (13), einer Vorpfändschiene od. dgl. gebildet oder von einem solchen Element getragen ist und welche bei Erreichung des Abbaustoßes die Rammvorrichtung selbsttätig stillsetzt.
  3. 3. Strebausbau nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wanderkasten (7) auf der Oberseite mit vorzugsweise in zwei Reihen nebeneinander angeordneten Wälzrollen (18) ausgerüstet ist, deren Achsen etwa parallel zur Strebrichtung verlaufen und welche etwa senkrecht zum Stoß gerichtete eiserne oder hölzerne, vorzugsweise als Vorpfändelemente dienende Schienen (i i) tragen, wobei der Zwischenraum zwischen diesen und dem Hangenden durch mindestens teilweise aus nachgiebigem Werkstoff (z. B. Holz) bestehende Einlagen ausgefüllt ist.
  4. 4. Strebausbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder mit Leitbahnen (i9, 2o) versehen sind, welche die beim Vorrücken der Stützglieder am hinteren Ende die Rollenbahnen verlassenden Wälzrollen zur dem Abbaustoß zugekehrten Stirnseite führen.
  5. 5. Strebausbau nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanderkästen mit einem z. B. durch hydraulische Zylinder heb- und senkbaren dachartigen Oberteil versehen sind, welches vor dem Verschieben abgesenkt wird.
  6. 6. Strebausbau nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Verwendung von hydraulischen Stempeln, die durch Druckluft vorgespannt werden und welche mit einem dem Flüssigkeitsraum zugeordneten Rückschlagventil ausgerüstet sind.
  7. 7. Strebausbau, insbesondere nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftbeaufschlagung des hydraulischen Stempels derart steuerbar ist, daß bei der durch Öffnen des Sicherheitsventils (30) verursachten Entlastung der Flüssigkeitsdruckkammer (26) ein Absinken des Stempeloberteils (27) ganz oder im wesentlichen durch dessen Druckbeaufschlagung vermieden wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1646 417.
DEG3352D 1943-03-23 1943-03-23 Strebausbau, dessen Einzelglieder in Richtung auf den Abbaustoss durch maschinelle Schlagvorrichtungen bewegbar sind Expired DE976001C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1646417A (en) * 1923-09-04 1927-10-25 Morgan Olive Eugenie Coal-mine roof-supporting mechanism and means for operating the same

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1646417A (en) * 1923-09-04 1927-10-25 Morgan Olive Eugenie Coal-mine roof-supporting mechanism and means for operating the same

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