DE975513C - Eingangsschaltung eines Ultrakurzwellenempfaengers - Google Patents
Eingangsschaltung eines UltrakurzwellenempfaengersInfo
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- H04B1/22—Circuits for receivers in which no local oscillation is generated
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
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Description
AUSGEGEBENAM 14. DEZEMBER 1961
T pi3oIXd/2iai
Es ist bekannt, die erste Röhre einer Eingangsschaltung eines UKW-Empfängers in Kathodenbasisschaltung
und die zweite Röhre in Gitterbasisschaltung zu schalten. Diese Schaltung, bei der
Trioden verwendet werden, wird als Cascode-Schaltung bezeichnet und wird insbesondere in
Fernsehempfängern wegen des geringeren Eigenrauschens als bei Verwendung einer Schirmgitterröhre
angewendet. Die Kopplungselemente zwischen ίο den beiden Röhren sind üblicherweise zur Breit-
. bandverstärkung auf einem ganzen Wellenbereich ohne Abstimmung auf den einzelnen Sender bemessen.
Diese Kopplungselemente bestehen aus der Ausgangskapazität der ersten Röhre und der
Eingangskapazität der zweiten Röhre und aus einer in die Verbindungsleitung geschalteten Induktivität,
die so bemessen ist, daß sie bei einer hohen Frequenz im wesentlichen mit der Eingangskapazität der zweiten Röhre in Resonanz kommt
und dadurch die Frequenzkurve bei dieser Frequenz anhebt.
Diese bekannte Schaltung hat den Nachteil, daß das Rauschen der zweiten Röhre wesentlich in die
Geräuschzahl des Empfängers eingeht. Die Gründe liegen darin, daß die Verstärkung der ersten Röhre
wegen des kleinen Außenwiderstandes, der durch den kleinen Eingangswiderstand der zweiten Röhre
gegeben ist, gering ist und daß parallel zu diesem
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Außenwiderstand kapazitive oder induktive Blindwiderstände liegen. Diese Blindwiderstände vergrößern
das Rauschen aus zwei Gründen:
1. hat die Kompensation des Anodenstromrauschens durch die am Gitter influenzierte Rauschspannung
nur in Resonanznähe auf der kapazitiven Seite ihren besten Wert;
2. tritt nur bei Resonanz und in der Nähe der Resonanz die bekannte durch die Gitterbasisschaltung
bewirkte Gegenkopplung des Anodenstromrauschens auf.
Es wäre deshalb erwünscht, die Kopplungselemente zwischen den beiden Röhren in bekannter
Weise jeweils auf die zu empfangende Frequenz abzustimmen und den Eingangskreis der ersten
Röhre etwas nach einer tieferen Frequenz hin zu verstimmen und seinen Durchlaßbereich entsprechend
zu vergrößern, um das Rauschen auf den kleinstmöglichen Wert herabzusetzen. Dies
kommt jedoch wegen des großen Aufwandes und wegen des fehlenden Verstärkungsgewinns (die
Verstärkung ist durch den kleinen Eingangswiderstand der zweiten Röhre, hervorgerufen durch
die starke Gegenkopplung, bestimmt) im allgemeinen nicht in Betracht.
Eine Herabsetzung des Rauschens wird aber bereits erreicht, wenn man, wie bekannt, zwischen
die beiden Röhren der Cascode-Schaltung ein so fest gekoppeltes Bandfilter schaltet, daß der ganze
Wellenbereich ohne Abstimmung auf den einzelnen. Sender übertragen wird.
Die Erfindung zeigt, wie das Rauschen noch
weiter herabgesetzt werden kann. Erfindungsgemäß liegen die Eigenfrequenzen der Schwingungskreise
des Bandfilters zwischen den beiden Röhren einer Cascode-Schaltung bei so niedrigen Frequenzen des
Wellenbereichs, daß die Blindwiderstandskomponente des Eingangskreises der Gitterbasisstufe nahezu
über den ganzen Wellenbereich kapazitiv und derart bemessen ist, daß die Geräuschzahl dieser
Stufe über diesen Bereich möglichst klein und konstant ist. Dabei können die Schwingungskreise
auf die gleiche Frequenz oder auf verschiedene Frequenzen abgestimmt sein. Die Geräuschzahl ist
auf dem ganzen Wellenbereich annähernd gleichbleibend. Dies erklärt sich daraus, daß ein Bandfilter
mit fester Kopplung im Gegensatz zu einem einzelnen Schwingungskreis die Eigenschaft hat,
daß sich seine Blindkomponente bei von der Resonanzfrequenz abweichenden Frequenzen relativ
wenig ändert.
Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Abb. 1 sind die beiden Röhren
der Cascode-Schaltung mit I und II bezeichnet. Am Eingang der in Kathodenbasisschaltung betriebenen
Röhre I liegt ein mit dem Dipol 1 gekoppelter Schwingungskreis 2, dessen Spule, wie es
bei Fernsehempfängern bekannt ist, mittels eines sogenannten Kanalschalters beim Übergang auf
einen anderen Sender ausgewechselt wird, so daß der Eingangskreis 2 auf den zu empfangenden
Sender abgestimmt ist. Zur Kopplung der beiden Röhren I und II dient ein zweikreisiges Bandfilter,
dessen Schwingungskreise L1-C1 und L2-C2 sowohl
durch eine induktive Kopplung M als auch durch eine kapazitive Stromkopplung mittels des Kondensators
C3 gekoppelt sind. Diese gemischte Kopplung hat den Vorteil, daß die Spulen L1 und L2
dicht nebeneinander angeordnet werden können und daß die trotz der Kopplung dieser beiden Spulen
noch ungenügende Kopplung durch den Kondensator C3 vergrößert wird. Die Kopplung muß
außergewöhnlich fest sein, weil das Bandfilter durch den Eingangswiderstand der in Gitterbasisschaltung
geschalteten Röhre II sehr stark gedämpft wird. Der gestrichelt gezeichnete Eingangswiderstand
der Röhre II ist nämlich gleich der reziproken Steilheit. Die Kondensatoren C1 und C2
bestellen aus der Ausgangskapazität der Röhre I bzw. der Eingangskapazität der Röhre II und
können im Bedarfsfall durch zusätzliche Kondensatoren vergrößert werden. Die Schwingungskreise
des Bandfilters in Abb. 1 können auf die gleiche, innerhalb des Wellenbereichs, also des Durchlaßbereichs
des Bandfilters liegende Frequenz abgestimmt sein. Die Eigenfrequenz soll erfindungsgemäß
bei einer niedrigen Frequenz des Wellenbereichs liegen. Sie wird so gewählt, daß auf dem
ganzen Bereich die Geräuschzahl am kleinsten ist. Die Schwingungskreise können im Bedarfsfall auch
gegeneinander verstimmt sein. Die Eigenfrequenzen liegen auch in diesem-Fall bei niedrigen Frequenzen
. des Wellenbereichs.
Die beiden Spulen L1 und L2 in Abb. 1 können
gemäß. Abb. 2 durch eine einzige angezapfte Spule dargestellt werden.
Die Spannungstransformation des ersten Schwingungskreises des Bandfilters auf den zweiten
Schwingungskreis kann so bemessen sein, daß die größtmögliche Verstärkung der ersten Stufe vorhanden
ist. Diese Spannungstransformation kann z. B. in Abb. 2 durch eine passende Wahl der Anzapfung
erzielt werden. Ist diese erzielte Verstärkung relativ hoch, so muß gegebenenfalls die Gitter-Anoden-Kapazität
der ersten Röhre in bekannter Weise neutralisiert werden.
Gemäß einer in Abb. 3 dargestellten Weiterbildung der Erfindung wird parallel zu dem Kondensator
C3 (oder parallel zu einer der Schwingkreiskapazitäten C1 oder C2) eine so bemessene Induktivität
L4 geschaltet, daß an einem der beiden Enden des durchgelassenen Wellenbereichs die
Blindkomponente zusätzlich herabgesetzt ist. Dies ist erwünscht, wenn an dem betreffenden Ende des
Durchlaßbereichs noch ein oder mehrere Sender liegen. Der Kondensator C4 dient lediglich zur
Blockierung der Gleichspannung.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Eingangsschaltung eines Ultrakurzwellenempfängers, insbesondere eines Fernsehempfängers, enthaltend eine erste Röhre in Kathodenbasisschaltung und eine zweite Röhre in Gitterbasisschaltung mit einem fest abgestimmten, insbesondere zweikreisigen Bandfilter mit einerfesten Kopplung der Schwingungskreise zwischen den beiden Röhren zur Breitbandverstärkung auf den zu übertragenden Wellenbereich, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenfrequenzen der Schwingungskreise bei so niedrigen Frequenzen des Wellenbereichs liegen, daß die Blindwiderstandskomponente des Eingangskreises der Gitterbasisstufe nahezu über den ganzen Wellenbereich kapazitiv und ίο derart bemessen ist, daß die Geräuschzahl dieser Stufe über diesen Bereich möglichst klein und konstant ist.
- 2. Eingangsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungskreise des Bandfilters auf die gleiche Frequenz abgestimmt sind.
- 3. Eingangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungskreise des Bandfilters gegeneinander verstimmt sind.
- 4. Eingangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen von zwei Schwingungskreisen durch eine einzige angezapfte Spule dargestellt sind (Abb. 2).
- 5. Eingangsschaltung nach Anspruch 1 mit einem zweikreisigen Bandfilter, dessen Kreise kapazitiv stromgekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Kopplungskondensator (C3) oder zu einer der Schwingungskreiskapazitäten eine so bemessene Induktivität (L4) geschaltet ist, daß an einem der beiden Enden des durchgelassenen Wellenbereichs die Blindkomponente zusätzlich herabgesetzt ist (Abb. 3).In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 808 132;britische Patentschrift Nr. 643 946;Philips Techn. Rundschau, 11. Jahrgang, Heft 3, 1949, S. 92, Fig. 10a, und 14. Jahrgang, Heft 6, 1952, S. 166 bis 169;Proc. I. R. E., 1944, S. 276 bis 283;Electronics, Mai 1950, S. 105;Radio Mentor, 1952, S. 8;Funk-Technik, 1953, S. 674;Meinke, Die komplexe Berechnung von Wechselstromschaltungen, 1949, S. 66 bis 70;Schultheiss, Der Ultra-Kurzwellen-Amateur, 1952, S. 129/130.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 503 556/70 9.55 (109 744/6 12.61)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET9130A DE975513C (de) | 1954-02-28 | 1954-02-28 | Eingangsschaltung eines Ultrakurzwellenempfaengers |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| DE975513C true DE975513C (de) | 1961-12-14 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET9130A Expired DE975513C (de) | 1954-02-28 | 1954-02-28 | Eingangsschaltung eines Ultrakurzwellenempfaengers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975513C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB643946A (en) * | 1947-06-18 | 1950-09-27 | Philips Nv | Improvements in or relating to circuit-arrangements for amplifying ultra-high-frequency oscillations |
| DE808132C (de) * | 1940-01-31 | 1951-07-12 | Philips Nv | Schaltung zur Ubertragung elektrischer Schwingungen sehr hoher Frequenz |
-
1954
- 1954-02-28 DE DET9130A patent/DE975513C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE808132C (de) * | 1940-01-31 | 1951-07-12 | Philips Nv | Schaltung zur Ubertragung elektrischer Schwingungen sehr hoher Frequenz |
| GB643946A (en) * | 1947-06-18 | 1950-09-27 | Philips Nv | Improvements in or relating to circuit-arrangements for amplifying ultra-high-frequency oscillations |
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