DE841471C - Mischstufe fuer Traegerschwingungen sehr hoher Frequenz - Google Patents
Mischstufe fuer Traegerschwingungen sehr hoher FrequenzInfo
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- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/01—Frequency selective two-port networks
- H03H7/0153—Electrical filters; Controlling thereof
- H03H7/0161—Bandpass filters
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03D7/08—Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes the signals to be mixed being applied between the same two electrodes
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- H—ELECTRICITY
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
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Description
Die Erfindung betrifft eine für Trägerschwingungen sehr hoher Frequenz geeignete Mischstufe
konstanter Bandbreite, d. h. mit einer Dämpfung, die innerhalb des ganzen Frequenzbereiches der
Mischstufe einen gleichbleibenden Wert hat. Der artige Mischstufen sind insbesondere für Fernsehempfänger erforderlich, die auf eine Mehrzahl von
Sendern abgestimmt werden können, da die Modulationsbänder dieser Sender im wesentlichen die
gleiche Breite haben.
Infolge der bei hohen Frequenzen nicht mehr vernachlässigbaren
Induktanz der Kathodenzuleitung der Mischröhre und im Hinblick auf die bei diesen
Frequenzen bereits merkliche Größe der Elektronenlaufzeiten in der Röhre im Verhältnis zur Periodendauer der Schwingungen ergibt sich normalerweise
im Eingangskreis der Röhre ein scheinbar positiver Eingangsleitwer.t, der mit dem Quadrat der Frequenz der Eingangsspannung veränderlich ist. Es
ist bekannt, diesen frequenzabhängigen Eingangs- ao leitwert durch eine im Ausgangskreis der Röhre
enthaltene Spule in Verbindung mit einer die Zwischenelektrodenkapazität der Röhre umfassenden Rückkopplungskapazität auszugleichen. Diese
Schaltelemente rufen im Eingangskreis einen «5 scheinbar negativen Leitwert hervor, der ebenfalls
mit dem Quadrat der Eingangsspannung veränderlich ist.
Erfindungsgemäß wird bei einer Mischstufe, deren frequenzabhängiger Eingangsleitwert zweckmäßig
in der vorgenannten Weise ausgeglichen ist, die zur Erzielung der gewünschten großen und innerhalb
des ganzen Frequenzbereiches der Mischstufe konstanten Bandbreite erforderliche Dämpfung des Eingangskreises
durch eine entsprechende Bemessung eines Blindwiderstandes herbeigeführt, welcher in
einem Rückkopplungskreis der Röhre enthalten ist und vorteilhaft von einem der auf die Frequenz der
Ausgangsspannung der Röhre abgestimmten Schaltelemente des Ausgangskreises der Röhre gebildet
wird. Dieser Blindwiderstand wird so bemessen, daß er in Verbindung mit der Zwischenelektrodenkapazität
bei der Frequenz der Ausgangsspannung' der Röhre einen im wesentlichen frequenzunabhängigen,
positiven Eingangsleitwert ergibt, der in seiner Größe der gewünschten Dämpfung entspricht.
An sich ist es zwar bei Verstärkerstufen bekannt, die Dämpfung des Eingangskreises durch einen im
Ausgangskreis angeordneten Kondensator in Verao bindung mit der Zwischenelektrodenkapazität der
Röhre zu erhöhen. Dieser Art der Dämpfung des Eingangskreises kommt gerade bei Mischstufen, deren
Eingangsleitwert auf diese oder jene Art frequenzunabhängig gemacht ist, eine besondere Bedeutung
zu. Sie gibt die Möglichkeit, die erforderliche Dämpfung ohne Beeinträchtigung der einmal erzielten
Frequenzunabhängigkeit des Eingangsleitwertes und unter Vermeidung der durch einen
Dämpfungswiderstand verursachten Geräusche zu erreichen, und zwar unter Verwendung der im Ausgangskreis
der Mischröhre sowieso schon vorhandenen Schaltelemente.
Die Erfindung wird an Hand ihrer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Fig. 1 und 3 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Mischstufe,
während Fig. 2 einen mit einer solchen Mischstufe versehenen Fernsehempfänger darstellt.
Die Mischröhre der Mischstufe gemäß Fig. 1 besteht aus einer Triode 10, deren abgestimmter Eingangskreis
von einer Spule 11 einstellbarer Induktivität, einem Widerstand 12 und einem zu diesem
Widerstand parallel geschalteten Kondensator 13 gebildet wird. Die Kapazität 14 des abgestimmten
Kreises kann ganz oder teilweise von der Steuergitterkapazität der Röhre 10 gebildet sein. Im Kathodenkreis
der Röhre liegt ein hochfrequenzmäßig durch einen Kondensator 16 überbrückter Vorspannungswiderstand
15. Im Ausgangskreis der Röhre liegt eine Hochfrequenzdrosselspule 18 und ein auf
die Zwischenfrequenz der Mischstufe abgestimmter, aus einem Kondensator 17 und einer Spule 19 bestehender
Parallelresonanzkreis. Die Röhre erhält ihre Betriebsspannung aus der Batterie 20. Die
Schaltung enthält ferner einen aus dem Kondensator ij, der Spule 18 und aus einer weiteren Kapazität
21 bestehenden Rückkopplungskreis, dessen Kapazität 21 ganz oder teilweise von der Anoden-Steuergifterkapazität
der Röhre 10 gebildet sein kann.
Der eingangs erwähnte, durch die Induktanz der Kathodenzuleitung und durch die Laufzeit der
Elektronen bedingte positive Eingangsleitwert, der mit der Frequenz der Eingangsspannung veränderlich
ist, kann durch folgende Gleichung ausgedrückt werden:
G1 = Fw2, (1)
in welcher F eine Funktion der Elektronenlaufzeit und ω die Kreisfrequenz der Eingangsspannung ist.
Dieser Eingangsleitwert, der als frequenzabhängiger Dämpfungsleitwert im abgestimmten Eingangskreis
11, 14 betrachtet werden kann, wird durch den erwähnten
Rückkopplungskreis ausgeglichen, indem dieser in den Eingangskreis einen weiteren Leitwert
Gq einführt, der wie folgt geschrieben werden kann:
—
a
— Sm
(2)
worin gm die Steilheit der Röhre 10, C17 den Wert
des Kondensators 17 und C21 die Kapazität zwischen
der Anode und dem Steuergitter der Röhre 10 angibt. '
Die positive Leitwertkomponente Gc hat einen
konstanten Wert innerhalb des ganzen Frequenzgebietes der Mischstufe und ist durch entsprechende
Wahl des Kondensators 17 einstellbar.
Der induktive Blindwiderstand des Rückkopplungskreises führt in Verbindung mit dem durch
den Kondensator 21 dargestellten kapazitiven Blindwiderstand in den Eingangskreis eine negative Leitwertskomponente
GL ein, die sich aus der an der Spule 18 entstehenden und durch den Kondensator 21
rückgekoppelten Spannung ergiibt. Für diese Leitwertskomponente gilt die Gleichung:
= gm oß C21L18,
(3)
worin L18 den Wert der Induktivität der Spule 18
ausdrückt. Die Gleichung (3) zeigt, daß die negative Leitwertkomponente Gi in derselben Weise frequenzabhängig
ist wie die positive Leitwertkomponente G1. Der resultierende Eingangsleitwert der Mischstufe
ergibt sich daher zu
Gr = Gc-GL+ G1. (4)
Die Spule 18 wird so bemessen, daß die Leitwerte G1 und G^ einander gleich werden. In diesem
Fall heben sich also diese Leitwertkomponenten gegenseitig auf, und es bleibt nur die Leitwertkomponente
Gc übrig. Der Eingangskreis der Misch- \
stufe hat demnach innerhalb des ganzen Abstimmbereiches dieser Stufe einen positiven Leitwert konstanter
Größe. Da dieser konstante Eingangsleitwert zu einem Kreis konstanter Kapazität parallel geschaltet
ist, ist auch die Zeitkonstante der Dämpfung des Eingangskreises konstant und die Mischstufe
hat daher eine gleichbleibende Bandbreite. Da die diese konstante Bandbreite herbeiführende Dämpfung des Eingangskreises 11, 14 durch eine negative
Rückkopplung erreicht wird, verursacht sie im Gegensatz zu einer durch einen Widerstand erzielten iao
Dämpfung keine Geräusche.
Fig. 2 zeigt die Verwendung der erfindungsgemäßen Mischstufe in einem Fernsehempfänger.
Dieser enthält einen Eingangstransformator, dessen Primärwicklungen 28 und 29 über Kondensatoren 26
und 27 an eine Dipolarttenne 25 angekoppelt sind.
Die Sekundärwicklungen 30 und 31 des Transformators sind einander entgegengesetzt gewickelt und
haben gemeinsame Anschlußklemmen. Die eine dieser Anschlußklemmen ist mit einem veränderlichen
Kondensator 32 verbunden, während an die andere ein Widerstand 12 und ein dazu parallel geschalteter
Kondensator 13 angeschlossen ist. Mit dem nicht geerdeten Pol des Widerstandes 12 und des Kondensators
13 ist der Eingangskreis der Röhre 10 verbunden, der in Übereinstimmung mit der Anordnung
gemäß Fig. 1 aus einer Spule 11 veränderlicher Induktivität
und aus einem Kondensator 14 besteht. Die übrigen Teile der Mischstufe sind identisch mit
denjenigen der Mischstufe gemäß Fig. 1 und sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie jene. Mit
dem Eingangskreis der Mischstufe ist über einen Kondensator 41 ein Uberlagerungsschwingungserzeuger
35 verbunden, während an den Ausgangskreis der Mischstufe eine Einheit 36 angeschlossen
ist, die einen Zwischenfrequenzverstärker, einen Demodulator, einen Bildpunktfrequenzverstärker,
eine Bildwiedergabevorrichtung sowie Ablenkspannungserzeuger und Synchronisiervorrichtungen enthält.
Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Mischstufe mit einer als Pentode ausgebildete Mischröhre 10'. Der
Rückkopplungskreis besteht hier aus dem zwischen das Schirmgitter und die Kathode in Reihe geschalteten
Kondensator 17' und der Spule 18' sowie aus dem Kondensator 21', während der Ausgangskreis
von der Spule 19/ und von einem Kondensator 40 gebildet wird. Überdies enthält die Anordnung eine
zusätzliche Hochfrequenzdrossel 18". In den Eingangskreis wird durch die Schaltelemente 17' und
21' eine positive Leitwertkomponente und durch die Schaltelemente 18' und 21' eine negative Leitwertkomponente
eingeführt. Die Wirkungsweise der genannten Schaltelemente entspricht also derjenigen
der Schaltelemente 17, 18 und 21 der Anordnung
gemäß Fig. 1.
Claims (3)
1. Mischstufe für Tragerschwingungen sehr
hoher Frequenz, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem einen Blindwiderstand enthaltenden
Rückkopplungskreis versehen ist, wobei der Blindwiderstand so bemessen ist, daß er in Verbindung
mit der Zwischenelektrodenkapazität der Mischröhre bei der Frequenz der Ausgangsspannung
der Röhre einen im wesentlichen frequenzunabhängigen, zusätzlichen Eingangsleitwert
ergibt, der in seiner Größe der gewünschten Dämpfung des abstimmbaren Eingangskreises
entspricht.
2. Mischstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Schaltelemente des abgestimmten Ausgangskreises gleichzeitig den die Größe des zusätzlichen Eingangsleitwertes
bestimmenden Blindwiderstand des Rückkopplungskreises bildet.
3. Mischstufe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis außer dem genannten Blindwiderstand noch
einen Blindwiderstand anderer Art enthält, der 6ß
so bemessen ist, daß er in Verbindung mit der Zwischenelektrodenkapazität der Röhre einen zusätzlichen,
frequenzabhängigen Eingangsleitwert ergibt, der die natürliche Frequenzabhängigkeit
des Eingangsleitwertes ausgleicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Ο 5056 6.52
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Family Applications (1)
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