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DE503828C - Schaltungsweise fuer widerstandsgekoppelte Mehrsystemroehren fuer Hochfrequenzverstaerkung - Google Patents

Schaltungsweise fuer widerstandsgekoppelte Mehrsystemroehren fuer Hochfrequenzverstaerkung

Info

Publication number
DE503828C
DE503828C DEL65158D DEL0065158D DE503828C DE 503828 C DE503828 C DE 503828C DE L65158 D DEL65158 D DE L65158D DE L0065158 D DEL0065158 D DE L0065158D DE 503828 C DE503828 C DE 503828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
circuit
high frequency
frequency
frequency amplification
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL65158D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEL65158D priority Critical patent/DE503828C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE503828C publication Critical patent/DE503828C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/163Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Es ist bekannt, zur Ankopplung einer Hochfrequenzstufe an ein Audion eine Schaltkombination zu benutzen, die eine Stromverzweigung im Anodenkreis der Hochfrequenzstufe hervorruft, und zwar ist eine solche Schaltkombination vorgeschlagen, um die Selbsterregung bei abgestimmtem Gitter- und Anodenkreis einer Hochfrequenzstufe zu vermeiden. Hierbei soll eine zusätzliche Dämpfung eingeführt werden, die eine Selbsterregung nicht eintreten läßt.
Es ist vorgeschlagen worden, zu diesem Zweck eine unveränderliche Drossel mit Eisenkern und einer Wicklung aus Widerstandsdraht parallel mit einer Kopplungsspule, die auf den Gitterkreis des nächsten Rohres koppelt, zu schalten, wobei der Stromfluß in der Kopplungsspule durch einen \^eränderlichen Kondensator geregelt wird. Bei einer solchen Anordnung ist die Drossel unveränderlich und übt doch über einem großen Frequenzbereich eine dämpfende Wirkung aus. Nach der Wirkungsweise ist eine solche bekannte Anordnung scharf unterschieden von der im folgenden beschriebenen erfindungsgemäßen Ankopplung von Mehrsystemröhren für Hochfrequenzverstärkung.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, Mehrsystemröhren, worunter Vakuumröhren mit mehreren Elektrodensystemen verstanden sein sollen, die zugleich mit den Kopplungsmitteln (hochohmigen Widerständen, Übertragerkondensatoren u. dgl.) in einem Vakuumraum zusammengebaut sind, an weitere Verstärkerröhren bzw. Empfangsgeräte in wirkungsvoller Weise derart anzukoppeln, daß es gleichzeitig möglich ist, eine Dämpfungsreduktion hervorzurufen; denn die Mehrsystemröhren haben infolge ihres kapazitätsarmen Aufbaus nur eine sehr geringe Schwingneigung, so daß dadurch zwar sehr stabile Verstärkungsverhältnisse geschaffen werden, aber auch Nachteile anderer Art auftreten, denn infolge der wirksamen aperiodischen Hochfrequenzverstärkung auch bei kürzeren Wellen ist die Störungsfreiheit (Selektion) erschwert. Da die aperiodische Hochfrequenzverstärkung gleichmäßig wirkt und keine bestimmte Frequenz bevorzugt, ist es schwer oder gar nicht möglich, auch frequenzbenachbarte Sender von dem zu empfangenden zu trennen, wenn deren Hochfrequenzspannung im Eingangsgitter eine genügende Größe erreicht hat. Durch die Einführung einer Dämpfungsreduktion gelingt es aber, die Selektivität einer solchen Schaltung überraschend zu steigern und dadurch die Vorzüge der aperiodischen Hochfrequenzverstärkung voll auszunutzen, ohne den Nachteil der geringen Selektion mit in Kauf nehmen zu müssen.
Der allgemeine Gedanke der Schaltung ist folgender :
Die Hochfrequenzverstärkerdoppelröhre wird durch die erfindungsgemäßen Mittel auf einen derartigen Betriebszustand gebracht,
daß eine Dämpfungsreduktion in den der Doppelröhre vorgeschalteten Kreisen entsteht, und zwar erfolgt diese dämpfungsreduzierende Rückwirkung aus dem Anodenkreis des letzten Systems der Hochfrequenzverstärkerdoppelröhre, über deren innere Kapazitäten. Die weiteren Kreise, die entweder Eingangskreise von weiteren Verstärkergruppen sein können oder aber auch einem Empfänger mit Gleichrichtung und Niederfrequenzverstärkung gehören, können dann ohne besondere Vorsichtsmaßregeln eingeschaltet werden; denn eine Selektion ist bereits dadurch erreicht, daß durch die Dämpf ungsreduktion eine bestimmte Frequenz bevorzugt wird. Diese wird dann auch vorzugsweise von den weiteren Kreisen aufgenommen und verstärkt.
Ein Beispiel für die erfindungsgemäße ,Schaltung ist im Schema in der Abbildung gegeben. 1 ist eine abgestimmte oder unabgestimmte Antenne, welche auf den der Doppelsystemröhre vorgeschalteten Abstimmkreis 2 induziert. Der Kreis 2 ist an das Steuergitter 3 der Doppelsystemröhre 4 angeschlossen, das Glasgefäß der Röhre ist durch die punktierte Linie angedeutet. 5 und 6 sind die beiden Kathoden, 7 die beiden Raumladegitter, 8 und 9 zwei hochohmige Widerstände, 10 ein L'bertragungskondensator, u ist das Steuergitter des zweiten Systems, 12 die ' Anode des ersten, 13 die Anode des zweiten Systems. Das erfindungsgemäße Mittel, die Dämpfungsreduktion herbeizuführen, ist die Stromverzweigung im Anodenkreis des Ausgangssystems der Hochfrequenzdoppelröhre. Sie. wird gebildet aus der veränderlichen Drossel 14, deren Veränderlichkeit z. B. durch einen verschiebbaren Eisenkern 15 hervorgerufen wird. Parallel zu der Drossel ist eine Kopplungsspule 17 geschaltet, mit einer Windungszahl, die dem zu empfangenden Frequenzbereich angepaßt ist. Die Drossel 14 kann auch durch einen veränderlichen Ohmschen Widerstand ersetzt werden. Wenn die Induktivität der Drossel bzw. der Wert des Widerstandes groß genug ist, so zeigt sich, daß Eigenschwingungen auftreten, die durch die Daten der der Doppelröhre vorgeschalteten Abstimmkreise 1 und 2 bestimmt sind. Die Dämpfungsreduktion wird durch Verringerung der Induktanz oder des Widerstandes nur so weit getrieben, daß Selbsterregung vermieden wird. Die Ankopplung der weiteren Verstärkungssysteme erfolgt durch die Kopplungsspule 17, deren ,Strom durch den veränderlichen Kondensator 16 geregelt werden kann. Mit der Kopplungsspule 17 ist ein ebenfalls abgestimmter Schwingungskreis 18 gekoppelt, der zum Beispiel an die Eingangsseite eines widerstandsgekoppelten Niederfrequenzverstärkers mit Gleichrichterwirkung angeschlossen werden kann.
In der Abbildung ist ein zweistufiger Verstärker dieser Art dargestelt. 19 und 20 sind zwei widerstandsgekoppelte Verstärkerröhren, welche auf ein Telephon oder einen Lautsprecher 21 arbeiten. In der Praxis wird gewöhnlich ein dreistufiger Widerstandsempfänger, ein sogenannter Ortsempf anger mit Lautsprecherendstufe, verwendet. Der Vorteil der beschriebenen Einrichtung besteht in folgendem :
Durch die veränderliche Induktanz 14 oder durch den sie ersetzenden veränderlichen Widerstand und die dadurch bewirkte Dämpfungsreduktion erfolgt eine außerordentliche Steigerung der Selektivität der Anordnung 1, 2 und 4. Die in der Induktanz auftretende Wechselspannung wird nun über den Kon densator 16 an die Spule 17 geleitet. Zur weiteren Erhöhung der Selektivität kann die Kopplung zwischen den Spulen 17 und 18 ebenfalls veränderlich sein. Ist die Kombination 16, 17 auf die zu empfangende Frequenz abgestimmt, so geht durch die Spule 17 ein maximaler Strom. Die Wechselspannung an der Drossel 14 und zugleich die Dämpfungsreduktion wird dadurch stark vermindert, so daß durch Regulierung des Kreises 16, 17 die gewünschte Dämpfungsreduktion mit Leichtigkeit einzustellen ist und andererseits durch Regulierung der Drossel 14 oder des sie ersetzenden Widerstandes die Stromverzweigung der jeweils zu empfangenden Frequenz günstig angepaßt werden kann.
Bei niedrigen Frequenzen ist die über die inneren Kapazitäten der Doppelröhre auftretende Rückkopplung geringer als bei höheren Frequenzen, weil diese Kapazitäten verhältnismäßig klein sind. Man kann nun zur Unterstützung der Dämpfungsreduktion durch die erfindungsgemäße Kombination noch eine äußere Rückkopplung anwenden. Zu diesem Zweck wird die Ausgangsanodenleitung der Doppelröhre an der durch ein Kreuz bezeichneten Stelle unterbrochen. In die Unterbrechung kann eine Rückkopplungseinrichtung, wie sie beispielsweise in der Abbildung durch die Rückkopplungsschleife 22 dargestellt ist, mit direkter Einwirkung auf den Eingangsgitterkreis eingefügt werden. Erwähnt sei, daß selbstverständlich die in der Abbildung getrennt gezeichneten Heiz- und Anodenbatterien für das hochfrequente und niederfrequente Empfangsaggregat vereinigt werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsweise für widerstandsgekoppelte Mehrsystemröhren für Hoch-
    frequenzverstärkung, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgangsanodenkreis des Hochfrequenzverstärkers zur Erzielung einer Dämpfungsreduktion ein veränderlicher Widerstand, der sowohl ein Wechselstromwiderstand für Hochfrequenz als auch rein Ohmisch sein kann, angeordnet ist, zu dem parallel eine Kopplungsspule, deren Strom durch eine veränderliche Kapazität geändert werden kann, zur Ankopplung weiterer Verstärker stuf en oder eines Empfangsgerätes geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsweise nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der durch die Anordnung nach Anspruch 1 bewirkten Dämpfungsreduktion eine Rückkopplungseinrichtung im Ausgangsanodenkreis des Hochfrequenzverstärkers mit direkter Einwirkung auf den Eingangsgitterkreis vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BKRMN. ßüDlUJCKT IN UKR KE
DEL65158D 1926-02-16 1926-02-16 Schaltungsweise fuer widerstandsgekoppelte Mehrsystemroehren fuer Hochfrequenzverstaerkung Expired DE503828C (de)

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Family

ID=7281278

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DEL65158D Expired DE503828C (de) 1926-02-16 1926-02-16 Schaltungsweise fuer widerstandsgekoppelte Mehrsystemroehren fuer Hochfrequenzverstaerkung

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