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DE974732C - Wisch- und Spuelgeraet fuer Scheiben, insbesondere fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Wisch- und Spuelgeraet fuer Scheiben, insbesondere fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE974732C
DE974732C DEB31629A DEB0031629A DE974732C DE 974732 C DE974732 C DE 974732C DE B31629 A DEB31629 A DE B31629A DE B0031629 A DEB0031629 A DE B0031629A DE 974732 C DE974732 C DE 974732C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
wiper
pendulum
axis
wiper arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB31629A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottlob Bacher
Hermann Mittag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB31629A priority Critical patent/DE974732C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE974732C publication Critical patent/DE974732C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/34Wiper arms; Mountings therefor
    • B60S1/3415Wiper arms; Mountings therefor with means for supplying cleaning fluid to windscreen cleaners, e.g. washers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/46Cleaning windscreens, windows or optical devices using liquid; Windscreen washers
    • B60S1/48Liquid supply therefor
    • B60S1/52Arrangement of nozzles; Liquid spreading means
    • B60S1/522Arrangement of nozzles; Liquid spreading means moving liquid spreading means, e.g. arranged in wiper arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description

  • Wisch- und Spülgerät für Scheiben, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf ein Wisch- und Spülgerät für Scheiben, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen, mit mindestens einer auf der Wischerwelle sitzenden, die Wischbewegung des Wischers mitmachenden Düse, durch die die Flüssigkeit unmittelbar auf die Scheibe gespritzt wird.
  • Bei den bisher bekannten Wisch- und Spülgeräten der genannten Art ist die Düse so angeordnet und ausgebildet, daß sie die gleichen Pendelbewegungen ausführt wie der Wischer.
  • Bei einer bekannten Ausführung ist die Düse mit der hohlen, gleichzeitig zur Wasserzufuhr dienenden Antriebswelle des Pendelwischers fest verbunden. Hierbei hat die Düse zwei Austrittsöffnungen, so daß bei eingeschalteter Wasserzufuhr zu beiden Seiten des Wischers ein Wasserstrahl auf die Scheibe auftrifft. Derjenige Wasserstrahl, welcher dabei in der jeweiligen Bewegungsrichtung hinter dem Wischer auf die Scheibe auftrifft, verschlechtert die Sichtverhältnisse und geht überdies praktisch ungenutzt verloren.
  • Ferner sind Wisch- und Spülgeräte der genannten Art bekannt, bei denen der Wasserstrahl von der mit dem Wischerarm verbundenen Düse nicht unmittelbar gegen die Scheibe, sondern gegen eine ihre Schräglage zur Scheibe ändernde Rückenfläche des Wischblatts gespritzt und von dieser gegen die jeweils vor dem Wischblatt liegende Scheibenfläche abgelenkt wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Wasserstrahl beim Auftreffen auf die Wischblatt-Rückenfläche zerstäubt und dabei die Bewegungsgeschwindigkeit der Wasserteilchen so vermindert wird, daß ein Teil des Wasserstaubes vom Fahrtwind auf die jeweils hinter dem Wischblatt liegende Scheibenfläche geweht wird. Dadurch wird die bereits gereinigte Scheibenfläche wieder undurchsichtig. Diese bekannte Anordnung hat noch den weiteren Nachteil, daß die Spülflüssigkeit nur im Bereich der unteren Hälfte des Wischblatts gegen die Scheibe gelenkt wird, so daß Verunreinigungen im Bereich der oberen Wischblatthälften nicht von der Scheibe fortgespült, sondern auf dieser verschmiert werden.
  • Bei einer weiteren bekannten Wisch- und Wascheinrichtung wird ebenfalls die Spritzflüssigkeit in jeder Richtung stets vor dem Wischblatt auf die Scheibe aufgesprüht. Die Voreilung des Spritzstrahles wird hierbei durch die selbsttätige Umkehr des Wischblattes in den Endstellungen erzielt. Die mittels Druckpumpe durch Löcher eines fest mit dem Wischer verbundenen Rohres austretende Flüssigkeit kann bei hohen Fahrgeschwindigkeiten leicht verweht werden, so daß eine in diesen Fällen besonders wirksame Reinigung, z. B. der Windschutzscheibe, nicht gewährleistet ist. Diese bekannten Einrichtungen sind im Aufbau kompliziert, und die Voreilung mit Hilfe des verstellbaren Wischerblattes beeinflußt wesentlich die gesamte konstruktive Ausführungsform.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform ist die Düse auf einem die Pendelbewegungen des Wischerarmes mitmachenden Glied angeordnet und über einen Stift mit dem Pendelwischerarm festgekuppelt. Sie wird nur in einer ganz bestimmten Stellung an die Wasserzufuhr angeschlossen, so daß nur in der einen Endlage des Wischers kurzzeitig ein Wasserstrahl vor dem Wischer gegen die Scheibe gerichtet wird. Bei dieser Anordnung ist die Wasserzufuhr für eine gründliche und rasche Reinigung der Scheibe unzureichend. Da hierbei überdies der Scheibe bei der einen Bewegungsrichtung des Wischers kein Wasser zugeführt wird, kann es vorkommen, daß das Wischblau die noch nicht weggespülten Schmutzteilchen auf der Scheibe verstreicht und dabei deren' Durchsichtigkeit verschlechtert.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein einfaches und billig herstellbares Wisch- und Spülgerät zu schaffen, das die angegebenen Nachteile der bekannten Einrichtungen nicht aufweist, an vorhandene Anlagen leicht anbaubar ist und den Forderungen in bezug auf die Reinigung der Wind-.schutzscheibe.. auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten voll genügt. Hierbei wird von dem bekannten Wisch- und Spülgerät, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen, mit einer auf einem die Pendelbewegungen des Wischers mitmachenden Glied getrennt vom Wischerarm gelagerten Spritzdüse zum Aufspritzen von Spülflüssigkeit auf die Scheibe ausgegangen, wobei in naheliegender Weise die Anordnung so getroffen ist, daß der Spritzstrahl über einen wesentlichen Teil der Bewegungsbahn des Wischerarmes in jeder Richtung stets vor dem Wischer auf die Scheibe auftrifft. Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, die Spritzdüse mit dem Glied derart verstellbar zu kuppeln, daß kurz vor Erreichen der Umkehrstellungen des Wischerarmes die Kupplung zwischen der Düse und dem die Pendelbewegungen mitmachenden. Glied durch Anschläge vorübergehend gelöst und die durch diese festgehaltene Düse vom Wischblatt überholt wird, wodurch sich die Düse zwangläufig in die dem Wischer vorauseilende Lage einstellt.
  • Weitere Merkmale sind unter Bezugnahme auf die gezeichneten in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert sowie in den Ansprüchen enthalten. Es zeigt Fig. I die Anordnung des Wisch und Spülgerätes an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges, Fig. 2 eine Ansicht der Lage des Wischers und der Spritzdüse in der einen Endstellung des Wischers, Fig. 3 eine Ansicht der Lage des Wischers und der Spritzdüse in der entgegengesetzten Endstellung des Wischers, Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel des Wisch- und Spülgerätes in größerem Maßstab als in Fig. I bis 3, teilweise im Schnitt, Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V der Fig. 4, in größerem Maßstab als in Fig. 4 dargestellt, Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie VI-VI der Fig. 4, Fig. 7 ein Einzelteil aus Fig. 4 in größerem Maßstab und in einer anderen Schnittebene als dort, Fig. 8 ein zweites Ausführungsbeispiel des Wisch-und Spülgerätes, teilweise im Schnitt, Fig. 9 einen in größerem Maßstab und im Querschnitt dargestellten Ausschnitt aus der Fig. 8 mit der verstellbaren Spritzdüse, Fig. Io eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, gesehen in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 9, Fig. II ein drittes Ausführungsbeispiel im Schnitt und Fig. I2 einen Schnitt nach Linie XII-XII der Fig. II.
  • Wie besonders aus der Fig. 4 ersichtlich, ist unter der Windschutzscheibe I in der Vorderhaube 2 des Kraftfahrzeuges eine Lagerbuchse 3 in an sich bekannter Weise befestigt, in der eine Achse 4 drehbar gelagert ist. Das innere Ende der Achse steht über eine Kurbel 5 mit einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung in Verbindung, welche die Achse pendelnd anzutreiben vermag. Auf dem äußeren Ende der Achse ist ein Wischeararm 6 mit dem Wischer 7 befestigt.
  • Zwischen dem Wischerarm 6 und der Vorderhaube 2 ist eine Spritzdüse 8 angeordnet, welche die Schwenkbewegungen des Wischers größtenteils mitmacht.
  • In dar in Fig. 2 linken Endstellung des Wischerarmes 6 liegt die Düse 8 rechts vom Wischer, der von dieser Endstallung aus in Richtung des Pfeüles.I, also nach rechts, versahwenkt wird. Die Spritzdüse 8 macht diese Schwenkbewegung mit, ohne zunächst ihre in Fig. 2 gezeichnete Winkellage zum Wischerarm 6 zu ändern, so daß der aus ihr spritzende Wasserstrahl 9 vor dem Wischer 7 auf die Scheibe I auftrifft. Sobald aber die Düse ihre in Fig. 3 gezeichnete rechte Endlage erreicht hat, bleibt sie stehen, bis der Wischer in seine ebenfalls in Fig. 3 dargestellte rechte Endlage gelangt ist, in welcher die Düse links neben dem Wischer liegt. Aus dieser Endlage schwenkt der Wischerarm in Richtung des Pfeiles II nach links. Diese Schwenkbewegung macht die Düse mit, ohne ihre in Fig. 3 gezeichnete Winkelstellung zum Wischerarm zu ändern. Dabei spritzt der Wasserstrahl 9 bis kurz vor Erreichen der anderen Endlage wiederum vor dem Wischer 7 auf die Scheibe I.
  • Beim Beispiel nach den Fig. 4 bis 7 hat die an ihren äußerem Ende den Wisdherarm 6 tragende Pendelachse 4 eine von ihren inneren Ende ausgehende Längsbohrung Io. Antias innere Ende der Achse ist ein Schlauch II angeschlossen, durch den der Längsbohrung Io Wasser zugeführt werden kann. Von der Längsbohrung Io zweigt eine Querbohrung I2 ab. Auf dem die Querbohrung I2 enthaltenden Achsabschnitt sitzt ein die Achse dicht umschließender Gummiring I3 mit einer gewissen Spannung. Den Gummiring selbst umschließt eine Kappe I4, welche die Düse 8 trägt. Ein radialer Kanal I5 im Gummiring verbindet die Bohrungen Io und I2 der Achse mit der Düse 8. An einer der Düse gegenüberliegenden. Stelle hat die Kappe I4 eine Nase I6, die in eine Rille I7 des Gummiringes I3 hineinragt, so daß der Ring I3 unverdrehbar in der Kappe sitzt. Infolge der Spannung, mit welcher der Gummiring I3 die Achse 4 umschließt, machen der Gummiring und mit ihm die Kappe I4 sowie die Düse 8 die Pendelbewegungen der Achse so lange mit, als diese Teile nicht festgehalten werden.
  • Die Kappe I4 überdeckt das mit Außengewinde versehene äußere Ende der in der Vorderhaube 2 befestigten Buchse 3. Auf diesem äußeren Ende der Buchse 3 ist ein Ring I8 durch eine Mutter I9 in einer bestimmten. Lage festgespannt. Der Ring I8 hat zwei rechtwinklig angebogene Anschlaglappen 2o, auf die je eine Buchse 2I aus einem zur Anschlaggeräuschdämpfung geeigneten Material aufgeschoben ist. Zwischen diese feststehenden Anschlaglappen ragt eine nach innen gedrückte Anschlagnase 22 der Kappe I4 hinein. Diese Nase stößt bei den Pendelbewegungen der Achse 4 abwechselnd gegen einen der beiden Anschläge, wodurch die Kappe und milt ihr die Düse 8 in der Anschlagstellung festgehalten werden.
  • Der Ring I8 mit den Anschlägen 2o kann nach Lösen der Mutter I9 verstellt werden, so daß die Anschlagstellung der Düse 8 verändert bzw. der jeweiligen Anlage entsprechend eingestellt werden kann.
  • Beim Einschalten des Wischerantriebes und der Wasserzufuhr wird der Wischerarm 6 pendelnd hin-und herbewegt und gleichzeitig Wasser durch die Düse 8 auf die Scheibe gespritzt. Erfolgt die Inbetriebsetzung des Gerätes aus der in Fig. 2 gezeichneten Endstellung des Wischers, so stößt die Nase 22, kurz bevor die andere Endlage des Wischers erreicht wird, gegen den in Fig. 5 links liegenden Anschlag 2o. Dadurch werden die Kappe 14 mit dem Gummiring I3 und der Düse 8 in der Anschlagstellung festgehalten. Da der Wischerarm nach weiter geschwenkt wird, dreht sich jetzt die Achse 4 in den Gummiring, wobei der Wischerarm 6 die Düse überholt. Bei Erreichen der Endstellung des Wischerarmes liegt die Düse in der in Fig. 3 gezeichneten Winkelstellung links neben dem Wischerarm. Die gleiche Umstellung zwischen Wisaherarm und Düse erfolgt, wenn der Wischer aus der Stellung nach Fig. 3 in diejenige nach Fig. 2 geschwenkt wird. Die Düse 8 bewegt sich also während des, größten Teiles jeder Schwenkbewegung des Wisaherarmes vor diesem her.
  • Bei dem Beispiel nach deal Fig. 8 bis Io ist auf dem äußeren Ende der Lagerbuchse 3 ein Metallring 23 befestigt, zwischen dessen beiden flanschartigen Endscheiben ein Gummiring 24 eingespannt ist, den innen eine Ringnut hat. In dem hohlen Ringraum, den die beiden ineinanderliegenden Ringe 23, 24 umschließen, mündet ein Wasserzuführungsrohr 25. Das die Düse 8 bildende Rohrstück ist am Gummiring 24 so befestigt, daß seine Düsenmündung mit dem hohlen Ringraum verbunden ist; es ragt durch einen in der Länge begrenzten Schlitz 26 eines Ringes 27 hindurch. Der Ring 27 kann nach Lösen einer Mutter 28 gegenüber dem Ring 23 gedreht werden, wodurch die Anschlagstellungen der Düse 8 verändert bzw. der jeweiligen Anlage entsprechend eingestellt werden können.
  • Auf der aus der Lagerbuchse 3 herausragenden Achse 4 sitzt mit ihr verbunden ein in einer Abdeckkappe I4 gefaßter Gummiring I3. Der Rand der Kappe umfaßt bei 29 das Düsenrohrstück mitnehmerartig.
  • Im Betrieb nimmt die pendelnde Achse 4 infolge des Reibungsschlusses den Gummiring I3 samt der Kappe I4 mit, die ihrerseits die Schwenkbewegungen auf das Düsenrohrstück 8 überträgt. Sobald im Verlauf jeder Pendelbewegung das Rohrstück 8 gegen ein Ende des Schlitzes stößt, bleibt die Düse und mit ihr der Gummiring 24 sowie die Abdeckkappe I4 und der in ihr befestigte Gummiring stehen, so daß der Wischarm, wie schon beim ersten Beispiel beschrieben, die Düse gewissermaßen überholt. Die anschließend erfolgende Pendelbewegung in der anderen Richtung macht die Düse von Anfang an mit; sie läuft dabei vor denn Wischarm her, bis sie am anderen Ende des Schlitzes 26 anstößt und wieder vorübergehend aufgehalten wird.
  • Die Ausführung nach den Fig. 8 bis Io kann bei vorhandenen Wischeranlagen nachträglich angebaut werden; sie hat auch den Vorteil, daß diese Düse 8 durch die Ausbuchtung 29 der Kappe I4 gegen Sicht von vorn und auch gegen umgewollte Beschädigung beim Putzen, der Anlage verkleidet ist.
  • Bei den Beispiel nach den Fig. i i und. 12 ist ein die Düse 8 tragender Ring 30 durch ein:6 Schraube 31 fest mit der Antriebsachse 4 verbunden. In dem Ring ist ein. Stift 32 befestigt, der in einen Ringsegmentsahlitz 33 eines Gummistückes 34 hineinsticht, das mit einer gewissen Spannung auf der Achse 4 sitzt und in dem haubenförmigen Fußteil des Winkerarmes 6 befestigt ist.
  • Bei den Pendelbewegungen wird der Wischerarm durch den Stift 32 jeweils mitgenommen, sobald dieser Stift am einen oder am anderen Ende des Ringsegmentschlitzes 33 anstößt. Dabei liegt die Düse 8 in einer bestimmtem, Winkelstellung vor dem Wischerarm. Bei jedem Wechsel der Wischrichtung bleibt der Wischerarm 6 zunächst stehen, da die Reibung zwischen Wischer und Scheibe größer ist als zwischen Achse 4 und Gummistück 34 so daß sich die Achse 4 im Gummistück 34 dreht. Die Düse 8 wird daher zunächst allein verschwenkt, wobei sie unter dem Wischerarm 6 vorbeiwandert, bis der Stift 32 an, das entgegengesetzte Ende des Ringsegmentschlitzes 33 anstößt. Jetzt nimmt der Stift 32 den Wischerarm 34 mit, wobei die Düse 8 wieder in einer bestimmten Winkelstellung vor dem Wischerarm liegt. Dieses Spiel wiederholt sich, so daß bei jedem Wechsel der Wischrichtung zunächst nur die Düse 8 verschwenkt und dann der Wischerarm 6 in einer bestimmten Winkelstellung zur Düse hinter dieser hergeschleppt wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Wisch- und Spülgerät für Scheiben, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen, mit einer auf einem die Pendelbewegungen des Wischers mitmachenden Glied getrennt vom Wischerarm gelagerten Spritzdüse zum Aufspritzen von Spülflüssigkeit auf die Scheibe, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Spritzstrahl über einen wesentlichen Teil der Bewegungsbahn des Wischerarmes in jeder Richtung stets vor dem Wischer auf die Scheibe auftrifft, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse (8) mit dem Glied (4) derart verstellbar gekuppelt ist, daß kurz vor Erreichen der Umkehrstellungen des Wischerarmes (6) die Kupplung zwischen der Düse und dem die Pendelbewegung mitmachenden Glied durch Anschläge (2o, 22 bzw. 8, 26 bzw. 32, 33) vorübergehend gelöst und die durch diese festgehaltene Düse vom Wischblatt überholt wird, wodurch sich die Düse zwangläufig in die dem Wischer vorauseilende Lage einstellt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I mit einem Pendelwischer, der auf einer das Antriebsglied bildenden Pendelachse befestigt ist, durch die hindurch die Flüssigkeitszufuhr zu der mit der Achse gekuppelten Düse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der Düse (8) mit der Achse (4) kraftschlüssig ist und diese Kraftschlüssigkeit jeweils kurz vor Erreichen der Umkehrstellungen des Wischers (6, 7) überwunden wird, sobald die Düse (8) auf einen festen Anschlag trifft.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Düse (8) tragende Glied gegen Reibungsschluß drehbar auf der Pendelachse (4) sitzt, wobei dieser Reibungsschluß stark genug ist, um die Mitnahme des Gliedes bei den Schwenkbewegungen von Anschlag zu Anschlag zu sichern.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Düse (8) tragende Glied ein die Pendelwelle umschließendes Gummistück (i3) ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch i mit einer das Antriebsglied bildenden Pendelachse, gekennzeichnet durch einen die Pendelachse umgebenden, feststehenden Hohlring (23), der mit einer außerhalb der Pendelachse verlegten Wasserzufuhrleitung (25) in Verbindung steht und dessen Umfangsfläche gebildet wird durch einen flüssigkeitsdicht und drehbar in dem Hohlring gelagerten Abschlußring (24), welcher die Düse (8) trägt.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied zwischen der Düse und der Pendelachse aus einer kraftschlüssig mit der Pendelachse verbundenen Schutzkappe (i4) besteht, welche die Schwenkbewegungen der Düse (8) mitmacht und bei festgehaltener Düse ebenfalls festgehalten wird, so daß die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Pendelwelle (4) und der Schutzkappe (i4) gelöst wird.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Randfläche der Schutzkappe (i4) mit einer Ausbuchtung (29) versehen ist, welche die Spritzdüse (8) gegen Sicht von vorn verkleidet. B.
  8. Gerät nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Berührungsfläche wenigstens eines der Anschläge (2o) aus geräuschdämpfendem Material besteht.
  9. 9. Gerät nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen der Anschläge, welche den Schwenkbereich der Düse (8) begrenzen, verstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 410 259; USA.-Patentschriften Nr. 2 173 021, 2 348 502, 2 562 8i9, 2 582 717, 2 6o9 561, 2 632 911.
DEB31629A 1954-06-30 1954-06-30 Wisch- und Spuelgeraet fuer Scheiben, insbesondere fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen Expired DE974732C (de)

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