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DE974275C - Knickleisten zum Herstellen von Schuhwerk - Google Patents

Knickleisten zum Herstellen von Schuhwerk

Info

Publication number
DE974275C
DE974275C DEB18118A DEB0018118A DE974275C DE 974275 C DE974275 C DE 974275C DE B18118 A DEB18118 A DE B18118A DE B0018118 A DEB0018118 A DE B0018118A DE 974275 C DE974275 C DE 974275C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
extended position
axis
last
hinge plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB18118A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Behrens AG
Original Assignee
C Behrens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Behrens AG filed Critical C Behrens AG
Priority to DEB18118A priority Critical patent/DE974275C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE974275C publication Critical patent/DE974275C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/023Hinge constructions for articulated lasts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die bisher bekannten Knickleisten zur Herstellung von Schuhwerk weisen den Nachteil auf, daß sie gegen die angreifenden Kräfte nicht genügend widerstandsfähig sind. Der Knickleisten nach der Erfindung ist insbesondere gegen Kräfte, die von der Sohlenbahn aus gegen ihn einwirken, außerordentlich widerstandsfähig, da diese Kräfte nicht von der Scharnierfederung aufgenommen zu werden brauchen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Knickleisten, bei dem Vorder- und Hinterteil einen neuartigen Trennschnitt aufweisen. Wesentlich an diesem Trennschnitt ist, daß er in seinem mittleren Teil einer Kreisbogenlinie folgt. Diese Kreisbogenlinie geht in ihrem unteren Teil in einen treppenförmigen Absatz über, der als Anschlag in der Streckstellung dient. Unterhalb des treppenförmigen Absatzes weisen Vorder- und Hinterteil einen gradlinigen Trennschnitt auf, der so angeordnet ist, daß die Stirnwände des Vorder- und Hinterteiles ao in der Streckstellung gegeneinanderstoßen. Oberhalb des kreisbogenförmigen Trennschnittes befindet sich zwischen Vorder- und Hinterteil in der Streckstellung ein breiter Spalt, der derart beschaffen ist, daß der Leisten ausreichend geknickt werden kann.
Erfindungsgemäß sind ferner Vorder- und Hinterteil des Leistens durch eine oder mehrere Scharnierplatten miteinander verbunden. Wesentlich an dieser Verbindung ist, daß die Scharnierplatten im Vorderteil an einem einzigen Zapfen und im Hinterteil an zwei Zapfen befestigt sind, derart, daß die Scharnierplatten in bezug auf den Leistenhinterteil unbeweglich befestigt sind. Unter Umständen kann jedoch eine umgekehrte Anordnung vorgesehen werden. Die in der Streckstellung
009 635/9
des Leistens erforderliche Vorspannung wird dabei durch eine Bügelfeder erzeugt, die je über einen Zapfen im Vorder- und Hinterteil gelegt ist. Die beiden Zapfen, die die Bügelfeder tragen, und derjenige Zapfen, der die Befestigung der Scharnierplatten im Vorderteil darstellt, sind dabei in der Weise angeordnet, daß eine Kniehebelwirkung entsteht.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel ίο für einen Leisten dargestellt, bei dem als Scharnier ein Plattenpaar und eine Bügelfeder von rundem Querschnitt verwendet werden.
Fig. ι zeigt die seitliche Schnittansicht eines Leistens in verkürzter Stellung; Fig. 2 zeigt den Leisten gemäß Fig. 1 in der Streckstellung;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Leistens in der Streckstellung;
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht des Leistens gemäß Fig. 3.
Der in den Zeichnungen dargestellte Knickleisten besteht aus dem Vorderteil A und dem Hinterteil B. Die einzelnen Teilstrecken des Trennschnittes sind durch einzelne Bezugsziffern gekennzeichnet. Im oberen Teil des Trennschnittes ist zwischen den Stirnflächen ein Spalt vorgesehen, der durch die Stirnfläche 7 des Vorderteiles und durch die Stirnfläche 11 des Hinterteiles begrenzt wird. Anschließend an die Stirnfläche y des Vorderteiles folgt ein kreisbogenförmiger Trennschnitt 8, dessen Mittelpunkt die Achse des Zapfens 3 bildet. Der Kreisbogenschnitt 8 endet in einen treppenförmigen Absatz 9. Von diesem treppenförmigen Absatz 9 folgt der Trennschnitt einer geraden Linie 10. Die Stirnfläche des Hinterteiles ist dementsprechend ausgebildet. Lediglich der Teil, der der Linie des Kreisbogens folgt, ist gegenüber der entsprechenden Stirnfläche des Vorderleistens kürzer ausgeführt, damit ein Spalt zwischen den Stirnflächen 7 und 11 entstehen kann. Die beiden Teile A und B des Leistens sind in dem Ausführungsbeispiel durch die Scharnierplatten 1 verbunden. Die Befestigung der Scharnierplatten erfolgt in der Weise, daß die Scharnierplatten im Vorderteil gelenkig am Zapfen 3 befestigt sind. Im Hinterteil B des Leistens erfolgt die Befestigung der Scharnierplatten durch zwei Zapfen 4 und 2, von denen der Zapfen 2 gleichzeitig zur Auflagerung der Bügelfeder 6 dient. Bei einem Knicken des Leistens dreht sich also der Hinterteil B mit den am Hinterteil unbeweglich befestigten Scharnierplatten 1 um den Zapfen 3 als Drehpunkt. Die Bügelfeder 6 selbst, die in der Streckstellung unter Vorspannung steht, ist im Vorderteil A auf dem Zapfen 5 angeordnet. Die Darstellung der Bügelfeder 6 in dem Ausführungsbeispiel zeigt lediglich die Möglichkeit einer zweckmäßigen Gestaltung. Die Bügelfeder 6 könnte beispielsweise auch mit besonderen Augen zwecks Anordnung an den Zapfen 5 und 2 versehen sein. Die Anordnung der Bügelfeder 6, der Zapfen S, 3, 4, 2 und der Scharnierplatten 1 ist schließlich so getroffen, daß eine Kniehebelwirkung entsteht. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, liegen die Zapfen 2 und s auf einer gedachten Achse I-II. Im Hinblick auf diese gedachte Achse ist der Zapfen 3 derart angeordnet, daß er sich in der Streckstellung oberhalb der Achse I-II und in der Knickstellung oder verkürzten Stellung unterhalb dieser Achse befindet.
Die Scharnierleisten 1 und die Bügelfeder 6 mit den dazugehörigen Zapfen sind in Aussparungen 12, 13 angebracht, deren Querschnitt der Form dieser Teile und den vorgesehenen Bewegungen entspricht. Die Ausnehmung 14 im Hinterteil B dient zur Aufnahme eines Zwickdornes.
Die Wirkungsweise des Schuhleistens ergibt sich aus der Form und Lage des Schnittes zwischen Vorder- und Hinterteil und der Anordnung der Drehpunkte des Kniehebelsystems, das durch die Zapfen 2, 5 und 3 zur Wirkung gelangt. Befestigt man den Leisten in der Strecklage auf dem Zwickdorn und übt von der Leistenspitze nach unten einen Druck aus, so erfolgt dadurch zunächst ein Spannen der Bügelfeder 6, wobei sich der Zapfen 3 der Achse I-II nähert. Bei dieser Bewegung werden die Zapfen 2 und 5 voneinander entfernt. Die Bügelspannung erreicht ihr Maximum, wenn sich der Mittelpunkt des Zapfens 3 genau auf der Achse I-II befindet. Sobald der Zapfen 3 die Achse I-II passiert hat, wird mit zunehmendem Abstand des Zapfens 3 von der Achse I-II die Federspannung entsprechend geringer, bis diese vollständig entlastet ist. Bei dieser Bewegung dreht sich der Vorderteil A um die Achse des Zapfens 3. Die geschilderte Bewegung kann so weit durchgeführt werden, bis der obere Punkt der kreisbogenförmigen Stirnfläche am Hinterteil B den höchsten Punkt der kreisbogenförmigen Stirnfläche am Vorderteil A berührt.
Beim Rückdrehen des Vorderteils A in die Streckstellung spielt sich entsprechend der gleiche Vorgang hinsichtlich des Kniehebelsystems ab. Die Bewegung in die Streckstellung zurück wird beendet, sobald die treppenförmigen Absätze 9 der beiden Leistenteile gegeneinanderstoßen.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Scharnierplattenpaar 1 so zusammengelegt, daß die Stanzgratseite nach innen zeigt. Hierdurch wird die Wirkung erzielt, daß die um das Kopfende des Plattenpaares 1 gelegte runde Bügelfeder 6 stets uo das Bestreben hat, die Scharnierplatten 1 fest gegen die seitliche Ausnehmung zu drücken. Hierdurch wird eine besonders straffe Führung des Knickleistens erreicht.
Den bisher bekannten Knickleisten gegenüber zeigt der Knickleisten nach der Erfindung ferner den Vorteil, daß Kräfte, die von der Sohlenbahn aus nach oben zur Wirkung gelangen, sich nicht auf die Bügelfeder 6 auswirken können, sondern von dem Scharnierplattenpaar 1 aufgenommen werden. Der erfindungsgemäße Leisten bewährt sich daher besonders bei dem Vorgang des Glättens.
Wesentlich ist schließlich, daß die Scharnierplatten ι sehr widerstandsfähige Distanzhalter zwischen dem Vorder- und Hinterteil darstellen. Infolgedessen tritt hierdurch eine wesentlich gerin-
gere Abnutzung der Gleitflächen ein, bei denen schon vorteilhaft ist, daß im Trennschnitt Hirnholz auf Hirnholz trifft.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Knickleisten zur Herstellung von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß Vorder- und Hinterteil (A, B) des Leistens einen Trennschnitt aufweisen, der in seinem mittleren Teil einem Kreisbogen (8) folgt, dessen Mittelpunkt in der Achse eines Stiftes (3) liegt, um den der Hinterteil an dem Vorderteil schwenkbar ist, während in dem darüberliegenden Teil die Trennschnitte (7, 11) derart angeordnet sind, daß sie in der Streckstellung einen Spalt aufweisen und eine Bewegung des Knickleistens in die verkürzte Stellung zulassen und daß anschließend an den Kreisbogenschnitt (8) im unteren Teil ein Absatz (9) als Anschlag vorgesehen ist, der in einen geraden, in der Streckstellung geschlossenen Trennschnitt (10) übergeht.
2. Knickleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Vorder- und Hinterteil (A, B) durch eine oder mehrere nebeneinandergelegte Scharnierplatten (1), die an dem Zapfen (3) im Vorderteil (A) schwenkbar und an Zapfen (2, 4) im Hinterteil fest gelagert sind, zusammengehalten werden und eine Bügelfeder (6) angeordnet ist, die im Hinterteil (B) über ein Ende der Scharnierplatten (1) gelegt ist, im Vorderteil (A) des Leistens durch den Zapfen (5) gehalten wird und in der Streckstellung des Leistens unter Vorspannung steht.
3. Knickleisten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (2, 3) so zueinander angeordnet sind, daß der Zapfen (3) in der Streckstellung oberhalb der Achse (I-II) der Zapfen (2 und 5) und in der verkürzten Stellung unterhalb dieser Achse liegt und die Scharnierplatten 1, die an den Zapfen (2, 4, 3) gelagert sind, zur Achse (I-II) einen Kniehebel bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 399521;
britische Patentschrift Nr. 650982;
USA.-Patentschrift Nr. 2386808.
In Betracht gezogene ältere Patente: .
Deutsche Patente Nr. 862106, 884764.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 635/9 11.60
DEB18118A 1951-12-11 1951-12-11 Knickleisten zum Herstellen von Schuhwerk Expired DE974275C (de)

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DE974275C true DE974275C (de) 1960-11-10

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Citations (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE399521C (de) * 1921-06-24 1924-08-09 Fritz Empire Double Pivot Last Zusammenklappbarer Leisten
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DE884764C (de) * 1951-11-30 1953-07-30 Brueder Winkle Fa Durch einen Kurvenschnitt in Zehen- und Fersenteil geteilter Zwickleisten

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