DE968570C - Plattenfoerderband mit seitlichen Rundgliederketten - Google Patents
Plattenfoerderband mit seitlichen RundgliederkettenInfo
- Publication number
- DE968570C DE968570C DEU3181A DEU0003181A DE968570C DE 968570 C DE968570 C DE 968570C DE U3181 A DEU3181 A DE U3181A DE U0003181 A DEU0003181 A DE U0003181A DE 968570 C DE968570 C DE 968570C
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- Germany
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- trough
- plate
- chain
- conveyor belt
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G17/00—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
- B65G17/30—Details; Auxiliary devices
- B65G17/38—Chains or like traction elements; Connections between traction elements and load-carriers
- B65G17/42—Attaching load carriers to traction elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
- B65G2201/04—Bulk
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
- Plattenförderband mit seitlichen Rundgliederketten Die Erfindung bezieht sich auf ein Plattenförderband mit seitlichen Rundgliederketten, dessen gelenkig untereinander verbundene, gegeneinander verschiebliche Muldenbleche sich in ihrer Länge über mehrere Kettenteilungen erstrecken.
- Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Plattenförderbandes, bei dem der Verschleiß der Ketten während des Betriebes durch die gegenseitige Verbindung der Muldenbleche selbst aufgenommen werden kann. Insbesondere bei der Verwendung von Rundgliederketten ist es bei Erreichen eines bestimmten Verschleißes notwendig, die Kette auszuwechseln, weil sonst der Zusammenhalt der einzelnen das Förderband bildenden Muldenbleche nicht mehr gewährleistet ist. Rundgliederketten verschleißen insbesondere im Anfang ihres Betriebes außerordentlich schnell, so daß bereits nach kürzester Zeit. erhebliche Teile der Kettenlänge aus dem Förderband herausgenommen werden müssen. Bereits bei diesem anfänglichen Verschleiß, der noch durch Kürzung der Kette abP zufangen ist, treten erhebliche Störungen im Betrieb auf. Bei dem sich anschließenden Normalverschleiß jedoch läßt sich die Kette nicht mehr der auf die ursprüngliche Kettenteilung angepaßten Muldenblechlänge anpassen, so daß nach einer gewissen- Zeit die Kette vollständig ersetzt werden muß. Es ist ersichtlich, daß dieser Um- stand nicht nur einen erhöhten Arbeitsaufwand erfordert, sondern auch auf die Dauer wirtschaftlich nicht tragbar ist.
- Auch bei den Plattenbandförderern, wo die einzelnen Bleche oder Platten gegeneinander verschieblich sind, läßt sich dieser Übelstand nicht vermeiden, weil bei einer Verlängerung der Überlappungen unzulässig große Aussickungen an den Gelenkstellen erforderlich wären, um den Umlauf des Bandes um die Kettenräder zu gewährleisten.
- Gemäß der Erfindung läßt sich das angestrebte Ziel dadurch erreichen, daß jedes Muldenblech in an sich bekannter Weise an seinem einen Ende mit einem beidseitig vorstehenden Zapfen versehen ist, der in einem Schlitz in den Seitenwandungen des anschließenden, mit seinem Bodenblech das vorhergehende Muldenblech untergreifenden Muldenbleches geführt ist und zur Befestigung der Kette dient.
- Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird im Muldenblechboden anschließend an den Zapfen eine Quersicke angeordnet, die eine Schwenkung des untergreifenden Bodenblechs des anschließenden Muldenbleches um die Zapfen ermöglicht.
- Vorzugsweise ist der Muldenblechboden an dem Ende, an dem die Zapfen befestigt sind, mit S-förmigem Querschnitt versehen, wobei die Zapfen in dem nach oben offenen, am Ende des Muldenbleches liegenden S-Bogen befestigt sind.
- Die Zapfen werden mit Ansätzen zur Befestigung der Ketten und gegebenenfalls mit Laufrollen versehen. An der den Schlitz tragenden Seitenwandung wird zweckmäßig eine Konsole mit Ketten- und gegebenenfalls Laufrollenbefestigung vorgesehen, die den Schlitz wenigstens teilweise brückenartig überdeckt.
- Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Fig. I eine Seitenansicht einiger Muldenbleche mit ihrer gegenseitigen Lagerung, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie B-B der Fig. I, in Fig. 3 eine Teilansicht der Stummelbefestigung sowie der Anbringung der Rolle und der Befestigung der Kette und in Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Befestigung von Laufrollen.
- Aus dem in Fig. I dargestellten Abschnitt eines Plattenförderbandes erkennt man, daß die vorderen Enden der einzelneri Muldenblechböden I einen im wesentlichen S-förmigen Querschnitt aufweisen. In dem nach oben offenen, vorderen S-Bogen 2 ist der Stummel 3 befestigt, beispielsweise angeschweißt. Der zweite S-Bogen 4 bildet eine nach oben ausgebogene Aussickung so, daß daß hintere Ende 5 des vorausgehenden Muldenblechbodens 6 in diese Aussickung einschwenken kann. Der Muldenblechboden 6 wird durch die Schlitze 7 in den Seitenwandungen 8 der einzelnen Muldenbleche schwebend unter dem Stummel 3 ge halten. Man ersieht, daß bei dieser Konstruktion eine Längung der Kette infolge Verschleißes keine Rolle mehr spielt, weil sich der Schlitz 7 längs des Stummels 3 verschieben kann. Um eine zusätzliche Sicherung gegen Auseinanderfallen bei übermäßigem Kettenverschleiß vorzusehen, könnte man, wie beim Mittelteil der Fig. I ersichtlich, den Schlitz 7 durch die beiden Teile 9, IO beliebig verlängern.
- Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird aber- nicht nur die Aufnahme jeglichen Kettenverschleißes ermöglicht, sondern es läßt sich auch jedes Muldenblech durch einfaches Anheben aus dem Verband lösen, nachdem man den Stummel 3 bzw. seinen Ansatz II von der Kette 12 gelöst hat.
- Bei dem in Fig. 2 dargestellten Schnitt durch das Förderband erkennt man die Befestigung dei: Kette 12 und der Laufrollen I3. Diese Befestigung ist in den Fig. 3 und 4 in zwei Ausführungsbeispielen im einzelnen dargestellt.
- Bei der in Fig. 3 gezeigten Konstruktion ist der Stummel 3 die Verlängerung eines Winkelstückes bei I4, das mit dem Muldenblech I5 bei I6 und I7 verschweißt ist. Der Stummel 3 trägt einen gabelförmigen Ansatz I8, der zur Aufnahme eines Kettenhalters 19 dient und dessen beide Gabelschenkel abgerundet sind, so daß sie sich auf dem untergelegten, horizontalen Kettenglied 20 abwälzen können. Um dies zu ermöglichen, ist der Kettenhalter 19 durch einen Stift 21 in dem gabelförmigen Ansatz I8 schwenkbar gelagert. Außerdem weist bei dieser Ausführung der Kette und Laufrollenbefestigung der Stummel 3 eine Abflachung 22 auf, auf die ein gabelförmiger Achsstummel 23 zur Aufnahme der Laufrolle 24 aufgeschoben und durch die Stifte 25, 26 fixiert ist.
- Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist die Laufrollen- und Kettenbefestigung nicht mit dem Stummel vereinigt. Vielmehr sitzt am dem übergreifenden, geschlitzten Seitenwandungsende-27 des Muldenbleches eine Konsole 28, die bei 29, 30 angeschweißt ist und, wie bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, einen gabelförmigen Ansatz 3I aufweist, der wiederum abgerundete Enden besitzt und den Kettenhalter 19 über den Stift 2I zur Fixierung der Kette aufnimmt. Die Konsole 28 ist ferner mit einer Abflachung 22 versehen, auf der, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 3, die Laufrolle mit ihrem Achsstummel befestigt ist.
- Der Vorteil der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform besteht darin, daß die Konsole 28 so ausgebildet werden kann, daß sie einen wesentlichen Teil des Schlitzes abdeckt, so daß auch bei Kettenverschleiß und der damit verbundenen Öffnung des Schlitzes kein Gut nach außen fallen und dadurch gegebenenfalls Störungen hervorrufen kann.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Plattenförderband mit seitlichen Rundgliederketten, dessen gelenkig untereinander verbundene, gegeneinander verschiebliche Muldenbleche sich in ihrer Länge über mehrere Kettenteilungen erstrecken, dadurch gekenn- zeichnet, daß jedes Muldenblech an seinem einen Ende mit einem beidseitig vorstehenden Zapfen versehen ist, der in einem Schlitz in den Seitenwandungen des anschließenden, mit seinem Bodenblech das vorhergehende Muldenblech untergreifenden Muldenbleches geführt ist und zur Befestigung der Kette dient.
- 2. Plattenbandförderer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß im Muldenblechboden anschließend an den Zapfen eine Quersicke angeordnet ist, die eine Schwenkung des untergreifenden Bodenbleches des anschließenden Muldenbleches um die Zapfen ermöglicht.
- 3. Plattenförderband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Muldenblechboden an dem Ende, in dem die Zapfen befestigt sind, S-förmigen Querschni.t aufweist, wobei die Zapfen in dem nach oben offenen, am Ende des Muldenbleches liegenden S-Bogen befestigt sind.
- 4. Plattenbandförderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,- daß die Zapfen mit Ansätzen zur Befestigung der Ketten und gegebenenfalls Laufrollen versehen sind.
- 5. Plattenbandförderer nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Schlitz tragenden Seitenwandung eine Konsole mit Ketten- und gegebenenfalls Laufrollenbefestigung vorgesehen ist, die den Schlitz wenigstens teilweise brückenartig überdeckt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 556 025..
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU3181A DE968570C (de) | 1955-01-30 | 1955-01-30 | Plattenfoerderband mit seitlichen Rundgliederketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU3181A DE968570C (de) | 1955-01-30 | 1955-01-30 | Plattenfoerderband mit seitlichen Rundgliederketten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968570C true DE968570C (de) | 1958-03-06 |
Family
ID=7565369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU3181A Expired DE968570C (de) | 1955-01-30 | 1955-01-30 | Plattenfoerderband mit seitlichen Rundgliederketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968570C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263591B (de) * | 1966-04-06 | 1968-03-14 | Herbert Knobbe | Becherfoerderer |
| DE19707311A1 (de) * | 1997-02-11 | 1998-08-13 | Rud Ketten Rieger & Dietz | Plattenband |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE556025C (de) * | 1928-07-05 | 1932-08-09 | Transbordement Au Port De Stra | Foerderer |
-
1955
- 1955-01-30 DE DEU3181A patent/DE968570C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE556025C (de) * | 1928-07-05 | 1932-08-09 | Transbordement Au Port De Stra | Foerderer |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263591B (de) * | 1966-04-06 | 1968-03-14 | Herbert Knobbe | Becherfoerderer |
| DE19707311A1 (de) * | 1997-02-11 | 1998-08-13 | Rud Ketten Rieger & Dietz | Plattenband |
| DE19707311C2 (de) * | 1997-02-11 | 2002-03-14 | Rud Ketten Rieger & Dietz | Plattenband |
| AT409957B (de) * | 1997-02-11 | 2002-12-27 | Rud Ketten Rieger & Dietz | Plattenband |
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