DE1921992C - Vorrichtung zum Zerschneiden einer Anzahl aufeinandergestapelter Material schichten - Google Patents
Vorrichtung zum Zerschneiden einer Anzahl aufeinandergestapelter Material schichtenInfo
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Description
ungern abstützen, welche unter Federspannung ir.
40 einer Stellunj senkrecht zu den Längsbalken gehalten
sind, während der Wagen mit dem Vorderrand von
je einem die Längsbalken umgreifenden Teil auf
diese Stützglieder einwirkt.
Dadurch, daß die Stützelemente in an sich be-45 kannter Art piattenföu.iig ausgebildet sind und un-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zer- mittelbar aneinander anschließen, wird eine Unterschneiden
einer Anzahl aufeinandergestapelter Ma- Stützung des zu zerschneidenden Materials erhalten,
terialschichten, z. B. Textilien, mit einer Auflage- die der mittels eines flachen, durchlaufenden Tisches
fläche für das zu zerschneidende Material, die durch erhaltenen Unterstützung praktisch gleich ist. Des
ein biegsames, über zwei beidseitig eines Schneid- 50 weiteren ermöglicht diese Ausführung des gegliederglieds
und in geringem Abstand davon aufgestellte ten Tisches die Befestigung der Stützglieder für die
Führungsrollen und über mindestens eine darunter Elemente des Tisches an Jem Gestell, wobei die Abaufgestellte
Umleitungsrolle geführtes Band gebildet messungen der Stützglieder entsprechend der gewird,
wobei die Rollen von einem auch das läng- wünschten und erforderlichen Festigkeit gewählt werliche
Schneidglied tragenden, in Längsrichtung an 55 den können. Erfindungsgemäß wird also nicht nur
einem Gestell entlang beweglichen Wagen getragen eine einfache Konstruktion erhalten, sondern darsind,
und mit einem gegliederten Tisch, dessen Enden über hinaus wird auch eine bessere Unterstützung
fest an den beiden Enden des Gestells befestigt sind und mit dieser verbunden eine größere Betriebssicher-
und der aus einer Anzahl nebeneinanderliegender, heil erreicht.
länglicher, aneinanüergekuppelter Stützelemente be- 60 Wenn es auch für sich bekannt ist, Lattenroste
steht, deren Enden sich mittels Stützgliedern auf den für das Fördern irgendwelcher Materialschichten zu
beiden Längsrändern des Gestells abstützen, während verwenden, wobei diese Lattenroste aus mehr oder
der Wagen mit Mitteln, welche auf die Stützglieder weniger breiten Latten, das heißt also auch aus
einwirken, und mit beidseitig der Führungsrollen Platten, bestehen können, so ist allein aus dieser
angebrachten Führungsgliedern für den Stütztisch 65 Tatsache in Anbetracht dessen, daß die übrigen
versehen ist, deren Drehachse parallel zur Achse der erfindungsgemäßen Lösungsmerkmale weder einzeln
Fuhrungsrollen ist. noch gemeinsam vorbekannt sind, ein Naheliegen der
Eine solche Vorrichtung ist bereits aus der fran- vorgeschlagenen Lösung nicht herleitbar.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Es zeigt
F i g. i in skizzenhafter Darstellung einen Teil der
erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht eines Teils des gegliederten Stütztisches,
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab eine perspektivische Ansicht der Führung des gegliederten Stütztisches,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils des gegliederten Stütztisches und der Stützfinger und
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht eines der über dem biegsamen Band angebrachten Druckbänder.
Fig. 1 zeigt den mit 1 bezeichneten Wagen der
Schneidmaschine, der sich entlang eines schematisch dargestellten Längsbalkens 2 des Gestells tjewegen
kann, mit seinem Teil 22, das diesen Längsba'.ken teilweise umgreift, sowie ein biegsames Band 3, das
in dem Wagen über zwei am Wagen angeordnete Stützplatten 4 a, 4 b und über gleichfalls am Wagen
angeordnete Führungsrollen 5 a, 5 b, 6 a, 6 b und Umleitungsrollen 7 a, Tb verläuft. In den zwischen
den Rändern des biegsamen Bandes 3 liegenden Schlitz befindet sich ein Schneiddraht 8. Dieser
Schneiddraht ist über nicht gekennzeichnete Umlenkmittel geführt, die an einem nicht gezeichneten Gestell
angeordnet sind, das im Wagen quer zu seiner Längsbewegungsrichtung verschiebbar geführt ist.
Der Wagen trägt weiter drehbar an ihm angeordnete Führungsscheiben 16, deren Funktion noch
näher erläutert wird.
Mit dem Wagen bewegen sich also in Längsrichtung der Schneidmaschine die Rollen 5 a, Sb, 6 a,
6 b, 7 a, Tb. die Stützplatten 4 a, 4 b und die Führungsscheiben
16 sowie der Schneiddraht 8. Dieser Schneiddraht kann sich jedoch im Wagen quer zur
Längsbewegung des Wagens bewegen.
Bei einer Bewegung des Wagens 1 in Längsrichtung der Gestellbalken 2 bleibt die Breite des Schneidschlitzes
unverändert und wird das auf dem Band 3 aufliegende Material in Längsrichtung durchgeschnitten.
Bei einer Bewegung des Schneiddraht 8 in Querrichtung wird das Material in Querrichtung
durchgeschnitten; selbstverständlich ist jede Kombination von Längs- und Ouerbewegung möglich.
Es ist erwünscht, daß das biegsame Band 3 über die gesamte Länge seines oberen Teils möglichst
gut gestützt wird. Hierzu ist erfindungsgemäß unter diesem oberen Teil ein gegliederter Stüiztisch 9 angebracht,
der aus an ihren Längsrändem über Gelenke 10 miteinander verbundenen Platten 9 α besteht.
Die Gelenke ruhen auf Stützfingern 11, die um eine senkrechte Achse drehbar an den beiden Längsbalken
des Gestells angebracht sind. So wird eine gegen Druckbeanspruchung beständige Fläche erhalten.
Jeder Stützfinger trägt einen Zapfen 13, der von den beiden Schenkeln einer Haarnadelfeder 14 umfaßt
wird, die auch einen zum Stützfinger 11 ortsfesten Zapfen 15 umgreifen. Somit kann ein Stützfinger
entgegen der Wirkung der Haarnadelfeder 14 aus seiner zentralen Stellung verschwenkt werden,
kehrt jedoch in seine zentrale, unter dem Gelenk 10 befindliche Stellung zurück, wenn er sich frei bewegen
kann. Der Wagen 1 trägt über geeignete Lager 4 Führungsscheiben 16, die je ein Viereck
mit ausgeschnittenen Ecken 17 bilden, über welche der gegliederte Tisch 9 geführt wird. Da die Platten
9 α in der dargestellten Ausführungsform mit einer abwärts gekröpften Profilierung versehen sind, sind
die Seiten der Führungsscheiben 16 mit entsprechenden Aussparungen 19 versehen. Die Führungsscheiben
16 können sich frei drehen, ihre Drehachsen verlaufen parallel zu denen der Führungsrollen S
bis 7.
Gemäß Fig. 1 erstreckt sich der gegliederte Slütz-
tisch 9 von den Führungsscheiben 16 ab senkrecht nach unten und übergreift den über die Führungsrollen 6 und 7 geführten Teil des biegsamen Bandes
3. Zwei sich über die gesamte Länge des Gestells erstreckende Stützbalken 20 stützen den waagerecht
verlaufenden Teil des gegliederten Stütztisches 9. Bei einer Bewegung des Wagens entlang der Gestellbalken
2 soll die durch die an ihren Gelenken gestützten Platten 9α gebildete, ';ste Stützfläche vor
dem Wagen kleiner werden und sich hinter dem
ao Wagen wieder bilden. Die Stützfinger 11 sollen also
vor dem Wagen aus der Ebene dieses gegliederten Stütztisches 9 gedreht werden und hinter dem W.agen
wieder in diese Ebene zurückkehren.
Der Wagen ist hierzu in der Nähe jeder Führungsscheibe
16 mit einem sich in Längsrichtung erstrekkenden Stützschlitten 21 versehen, dessen obere
Fläche gemäß Fig. 1 höher liegt als die obere Fläche
der Stützfinger 11. Bei einer Bewegung des Wagens beispielsweise nach rechts schieben sich immer die
rechten Stützschlitten unter die Gelenke 10 einer Platte 9 a und heben dieselben an, wodurch deren
untere Seite sich vom Stützfinger löst. Die Unterstützung des gegliederten Stütztisches ist jetzt von
den Stützschlitten 21 übernommen, und der jetzt frei gewordene Stützfinger kann bei einer weiteren Bewegung
des Wagens von dem Rand des den Längsbalken 2 umgreifenden Teiles 22 des Wagens 1
beiseite gedrückt werden. Fig. 4 zeigt eine Lage, in
der der Stützfinger 11a beiseite gedrückt ist. während
der Stützfinger 11 b sich noch in der iientralen Stellung befindet. Fig. 3 zeigt, wie der Stützschlitten 21
die Unterstützung der sich darauf abstützenden Platten übernommen hat.
Die Unterstützung und Führung einer bestimmten.
anfangs von den Stützschlitten 21 getragenen Platte bei einer weiteren Bewegung des Wagens wirr! von
den Führungsscheiben 16 übernommen. Diese drehen sich also bei der Eewegung des Wagens in Längsrichtung
um ihre Achse.
Auf der in Bewegungsrichtung des Wagens hinteren Seite stützen sich die Platten, nachdem sie über
die dortigen Führungsscheiben 16 geführt sind, wieder mit den Unterseiten ihrer Gelenke auf dem dortigen
Stützschli'len 21 ab; die von dem Wagen aus ihrer zentralen Stellung bewegten Stützfinger kehren
einer nach dem anderen wieder in die zentrale Stellung zurück und übernehmen darm die Unterstützung
der Platten.
So wird erreicht, daß das Stützband, welches beidseitig des Wagens eine starre Stützfläche bildet,
gleichsam vor dem Wagen Teil nach Teil abgebaut und hinter dem Wagen Teil nach Teil wieder aufgebaut
wird. Unabhängig davon kann das flexible Band 3 zum Heranführen des Materials über seine
Führungsrollen in Längsrichtung verschoben werden.
Gemäß Fig. 5 kann beidseits des Schneiddrahts 8
über dem biegsamen Band ein Preßband 23 a, 23 b vorgesehen sein. Diese Bänder sind über nicht dar-
lesteilte Führungsrollen geführt, die in einem Tragic rüst 24 ruhen, das von hydraulischen Schraubenwinden
25 getragen wird. In Abhängigkeit vom Mediumdruck in diesen Schraubenwinden ruhen die
Preßbänder mit einem bestimmten Druck auf dem
darunterliegenden Material. Die Führungsrollen \ den bei einer Bewegung des Wagens synchron
dem Wagen angetrieben, so daß das darunterliege Material sich bei der Schneidarbeil nicht verschie
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- zösischen Patentschrift 1 479 158 bekannt. Dort wer-Patentanspruch: den die Stützelemente durch parallel zu- und nutAbstand voneinander liegende, mittels biegsamerVorrichtung zum Zerschneiden einer Anzahl Seile miteinander verbundene Stäbe gebildet. In aufeinandergestapelter Materialschichten, z.B. 5 deren Enden sind in Längsrichtung schiebbare ^*. fen Textilien, mit einer Auflagefläche für das zu zer- geführt, wobei die Zapfenenden in den freien Rauschneidende Material, die durch ein biegsames, men der U-förmigen Längsbalken des Oestells ruhen, über zwei beidseitig eines Schneidglieds und in An dem Wagen sind nockenartige Mittel angebrarh; geringem Abstand davon aufgestellte Führungs- die mit an den beweglichen Zapfen verbundenen rollen und über mindestens eine darunter aufge- io Anschlägen zusammenwirken, über welche die Zapstellte Umleitungsrolle geführtes Band gebildet fen bei der Annäherung des Wagens allmählich ist, wobei die Rollen von einem auch das läng- einwärts gedruckt werden, so daß die Stäbe eint: liehe Schneidglied tragenden, in Läng .richtung nach Jem anderen sich von ihren Stützen lösen und an einem Gestell entlang beweglichen Wagen ge- an dem Verbindungsseil hängend sich aus der Eberv tragen sind, und mit einem gegliederten Tisch, 15 des gegliederten Stütztisches herausbewegen können dessen Enden fest an den beiden Enden des Diese bekannte Vorrichtung weist verschieden·Gestells befestigt sind und der aus einer Anzah\ Nachteile auf. So erfolgt die Abstützung des zu ze; nebeminanderliegeaüer, länglicher aneinander- schneidenden Materials nicht über die gesamte Obe. gekuppelter Stützelemcnte besteht, deren Enden fläche, da die Stüt/ek-mente nicht über einen scharfe sich mittels Stützgliedern auf den beiden Längs- 20 Winkel abgebogen werden können, sondern nur nad rändern des Gestells abstützen, während der einer Anzahl von Linien, so daß die Abstützui Wagen mit Mitteln, welche auf die Stützglieder nicht als möglichst günstig bezeichnet werden kaiv. einwirken, und mit beidseitig der Führungsrollen Des weiteren ist die Konstruktion verhältnismäb· angebrachten Führungsgliedern für den Ctütz- kompliziert und demzufolge nicht billig. Auch trete· tisch versehen ist, deren Drehachse parallel zur 25 bei großer Beanspruchung des Tisches hohe OK Achse der Führungsrollen ist, dadurch ge- flächendrücke auf, die zu einem baldigen Vtrschlci: kennzeichnet, daß die Stützeiemente aus des Stützeinrichtung führen können, an lien Längsseiten gelenkig miteinander verbun- Der Erfindung liegt r,omit die Aufgabe zugrundedenen an sich bekannten Platten (9 a) bestehen, diese Mangel zu beseitigen und eine Vorrichtung d · der;n Enden sich auf entlang der Längsbai- 30 eingangs erwähnten Art zu schaffen, die einfach· ken (2) des Gestells befestigten, um eine senk- aufgebaut ist und zugleich eine bejsere Abstützur·.. rechte Achse drehbaren, die Stützglicder bilden- des zu zerschneidenden Materials ermöglicht, den Stützfingem (11) abstützen, welche unter Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, da!Feclerspannung in einer Stellung senkrecht zu den die Stützelement aus an den Längsseiten gelenkig Längsbalken (2) gehalten sind, während der Wa- 35 miteinander verbundenen an sich bekannten Platte;, gen (1) mit dem Vorderrand von je einem die bestehen, deren Enden sich auf entlang der Längs Längsbalken (2) umgreifenden Teil (22) auf diese balken des Gestells befestigten, um eine senkrechk-Stützglieder (11) einwirkt. Achse drehbaren, die Stützglieder bildenden 5tüt7
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6806654 | 1968-05-10 | ||
| NL6806654A NL6806654A (de) | 1968-05-10 | 1968-05-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1921992A1 DE1921992A1 (de) | 1970-01-08 |
| DE1921992C true DE1921992C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4211082A1 (de) * | 1992-04-03 | 1993-10-07 | Eiselt Hannelore | Maschine zum Schneiden von blockförmigen und flächigen Werkstücken wie Platten und Blöcken aus Schaumstoff, Mineralwolle, Kunststoff, Filz und dergleichen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4211082A1 (de) * | 1992-04-03 | 1993-10-07 | Eiselt Hannelore | Maschine zum Schneiden von blockförmigen und flächigen Werkstücken wie Platten und Blöcken aus Schaumstoff, Mineralwolle, Kunststoff, Filz und dergleichen |
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