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DE974204C - Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer UEberzuege auf metallischen Oberflaechen - Google Patents

Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer UEberzuege auf metallischen Oberflaechen

Info

Publication number
DE974204C
DE974204C DEK5316D DEK0005316D DE974204C DE 974204 C DE974204 C DE 974204C DE K5316 D DEK5316 D DE K5316D DE K0005316 D DEK0005316 D DE K0005316D DE 974204 C DE974204 C DE 974204C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metallic
coatings
anchoring
cleaning
metallic surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK5316D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Kuerth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK5316D priority Critical patent/DE974204C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE974204C publication Critical patent/DE974204C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/73Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals characterised by the process
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/10Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing sonic or ultrasonic vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B7/00Cleaning by methods not provided for in a single other subclass or a single group in this subclass
    • B08B7/02Cleaning by methods not provided for in a single other subclass or a single group in this subclass by distortion, beating, or vibration of the surface to be cleaned
    • B08B7/026Using sound waves
    • B08B7/028Using ultrasounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verankerung niditmetallis cher Ueberzüge auf metallischen Oberflächen Beständigkeit und Haftfestigkeit irgendwelcher Überzüge auf beliebigen Stoffen hängen nicht nur von den Eigenschaften des Anstriches selbst ab und den Einflüssen auf diesen von außen her, sondern von der Reinheit und Gleichartigkeit der zu verdeckenden Oberfläche. Es ist hekannt, die Oberflächen von Körpern dadurch zu reinigen, daß die Körper in Flüssigkeit getaucht und den raschen Wechseldrücken von Ultraschallwellen ausgesetzt werden.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung zur Verankerung nichtmetallischer Überzüge auf metallische Oberflächen werden erfindungsgemäß die metallischen Oberflächen nach einer in an sich bekannter Weise erfolgten trockenen Reinigung mittels Ultraschall während der Aufbringung des noch nicht getrockneten Überzuges beschallt. Die nichtmetallischen Überzüge können beliebiger Art sein, z. B. also Farb- oder Lacküberzüge, Kunstharz-, Kautschuk- oder sonstige elektrisch isolierende oder wärmedämmende Überzüge, beispielsweise aus Gummi oder Glas. Auch zu phosphatierende oder mit anderen chemischen Verfahren zu behandelnde Oberflächen können in der erfindungsgemäßen Weise behandelt werden.
  • Die obengenannten nichtmetallischen Überzüge, z. B. aus Lack, Kunstharz, Kautschuk, Glas usf., bedecken zwar die mit bloßem Auge betrachtete sogenannte sichtbare Oberfläche einwandfrei. Die wirkliche (physikalische) Oberfläche, die bei ent- sprechender Vergrößerung das Bild eines Gebirges mit unzähligen Zerklüftungen, Kratern, Spalten und Röhren gibt, wird aber nur dergestalt überzogen, daß der Lack usf. eine Decke darstellt, die von den Erhebungen auf der sogenannten wirklichen Oberfläche getragen wird. In den Vertiefungen der Oberfläche dagegen verbleiben Luftreste, gegebenenfalls auch noch geringe Verschmutzungen.
  • Werden jedoch Schall- oder Ultraschallschwingungen nach der Erfindung während des Aufbringens der Überzüge und kurze Zeit danach zur Einwirkung gebracht, so werden die Luftreste, unter Umständen auch die etwa noch vorhandenen Verschmutzungen, aus den Vertiefungen herausgerüttelt. Die Luftreste entweichen durch die Überzugsmasse ins Freie, die Verschmutzungen verbleiben fein verteilt innerhalb der Überzugsmasse, ohne sehr zu stören. Ein Losreißen der Überzugsmasse von der Oberfläche tritt dagegen durch die Beschallung nicht ein, da der Überzug die Oberfläche lückenlos abdeckt, also gasdicht abschließt, so daß er trotz der Beschallungswirkung fest an der Oberfläche angesaugt bleibt. Es wird also erreicht, daß sich der noch nicht getrocknete Überzug in den erwähnten Zerklüftungen, Kratern, Spalten und Kapillaren fest verankert. Die Haftfestigkeit, Gleichmäßigkeit und Geschlossenheit des Überzuges aus Lack, Kunstharz, Kautschuk, Glas usf. wird beträchtlich verbessert. Bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung ist es daher vorteilhaft, die Oberfläche z. B. nur zu schleifen, aber sie nicht zu polieren. Die Verankerung der Überzüge erfolgt dann um so günstiger.
  • Die Reinigung mittels Ultraschall erfolgt hierbei in an sich bekannter Weise im trockenen Zustand, da hierbei keine Reste einer Kopplungsflüssigkeit an dem zu reinigenden Körper zurückbleiben können. Bei der trockenen Durchführung der Reinigung von Oberflächen nach Ablösung der festen, flüssigen, gas- oder dampfförmigen und kondensierten Verunreinigungen ist unter Umständen noch eine weitere Trocknung der Oberflächen selbst erzielbar. Wenn die hochfrequenten Schwingungen nach vollständiger Reinigung der Oberflächen fortgesetzt werden, so ergeben sich auch Wärmewirkungen.
  • Besonders wirksam sind die hochfrequenten mechanischen (akustischen) Schwingungen und die Ultraschallwellen. Durch Ultraschall von z. B.
  • 300 kHz erfahren die auf Oberflächen von Körpern befindlichen staub- und tropfenförmigen Partikeln Beschleunigungen des Io5fachen der Erdbeschleunigung. Ihre Haftfestigkeit an den Oberflächen wird um so mehr aufgehoben, als die Körperflächen andere Schwingungszahlen und Amplituden erreichen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung kann mit erheblichem Vorteil bei Unterdruck angewendet werden. Die Aufhebung des atmosphärischen Drukkes auf die Oberflächen bewirkt die Entlastung angelagerter fester Teilchen nach außen, die Ausdehnung und das teilweise Heraustreten von Gas- oder Dampfblasen u. dgl. aus den Unebenheiten. Hierdurch und infolge der gleichzeitigen Volumenzunahme der Gaseinschlüsse durch den Unterdruck wird die Wirkung der die Stoffe abschüttelnden Schwingungen verstärkt.
  • Im Rahmen der Erfindung können die zu behandelnden Oberflächen auch erwärmt werden. Hierdurch werden die Volumina von An- und Einlagerungen, die durch hochfrequente Schwingungen an sich bereits als Folge der Wärmewirkung zunehmen, weiter vergrößert.
  • Bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung, gegebenenfalls bei Unterdruck und unter zusätzlicher Erwärmung, werden Reinheit und Gleichmäßigkeit der zu schützenden Oberfläche gewährleistet. Damit wird die chemische und physikalische Angriffsmöglichkeit gegen die beschriebenen Oberflächenschutzmittel von der Seite des zu schützenden Körpers her erheblich eingeschränkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer Überzüge auf metallischen Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Oberflächen nach einer in bekannter Weise erfolgten Reinigung mittels Ultraschall auf trockenem Wege, ohne gleichzeitige Verwendung einer Reinigungsflüssigkeit, während der Aufbringung des noch nicht getrockneten Überzuges beschallt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung, insbesondere die Reinigung, bei Unterdruck durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung unter zusätzlicher Zuführung von Wärme durchgeführt wird. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 733 470.
DEK5316D 1943-10-29 1943-10-29 Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer UEberzuege auf metallischen Oberflaechen Expired DE974204C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK5316D DE974204C (de) 1943-10-29 1943-10-29 Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer UEberzuege auf metallischen Oberflaechen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK5316D DE974204C (de) 1943-10-29 1943-10-29 Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer UEberzuege auf metallischen Oberflaechen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE974204C true DE974204C (de) 1960-10-13

Family

ID=7210770

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK5316D Expired DE974204C (de) 1943-10-29 1943-10-29 Verfahren zur Verankerung nichtmetallischer UEberzuege auf metallischen Oberflaechen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE974204C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2390513A1 (fr) * 1977-05-12 1978-12-08 Compagna Continentale Scear Sr Procede et installation de phosphatisation organique des surfaces de metaux

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE733470C (de) * 1939-07-05 1943-03-26 Walter Heimberger Dr Ing Verfahren zum Reinigen von Metalloberflaechen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2390513A1 (fr) * 1977-05-12 1978-12-08 Compagna Continentale Scear Sr Procede et installation de phosphatisation organique des surfaces de metaux

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