DE666956C - Vorrichtung zum UEberwachen der OElabdeckung in Gasbehaeltern - Google Patents
Vorrichtung zum UEberwachen der OElabdeckung in GasbehaelternInfo
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- DE666956C DE666956C DEB177607D DEB0177607D DE666956C DE 666956 C DE666956 C DE 666956C DE B177607 D DEB177607 D DE B177607D DE B0177607 D DEB0177607 D DE B0177607D DE 666956 C DE666956 C DE 666956C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17B—GAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
- F17B1/00—Gas-holders of variable capacity
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
- Vorrichtung zum überwachen der ölabdeckung in Gasbehältern Um eine Feuchtigkeitsaufnahme eines in einem Behälter gespeicherten Gases, z. B. Leuchtgases, zu vermeiden, pflegt man schon seit längerer Zeit die Absperrflüssigkeit, z. B. Wasser, nasser Gasbehälter mit einer Ölschicht abzudecken. Dieser Schutz ist natürlich nur dann wirksam, wenn die Ölschicht genügend stark und die Ölbeschaffenheit den Erfordernissen angemessen ist. Man muß es darum als ein Bedürfnis empfinden, Methoden oder Vorrichtungen aufzufinden, mit deren Hilfe man eine Untersuchung der Dicke der Ölschicht und der Beschaffenheit des Öles in den von außen unzugänglichen Teilen des Gasbehälters vornehmen kann.
- Eine derartige Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Standrohr durch eine Öffnung in unzugängliche Teile des Gasbehälters, z. B. eine Tasse, abgesenkt wird und daß mit Hilfe dieses Standrohres aus der Tasse ioder der Glocke ein Teil der Ölschicht entnommen .wird. Das Standrohr ist mit einem Anschlußstutzen versehen, an den eine Leitung angeschlossen werden kann, mit deren Hilfe ein Druckausgleich zwischen Standrohr und Gasraum des Behälters bzw. der Tasse erzielt werden kann. Falls das Standrohr nicht selbst als Zylinder einer Pumpe ausgebildet ist, kann dasselbe mit einem Anschluß an eine Pumpvorrichtung verbunden sein. Als Pumpe kann jede beliebige Vorrichtung Anwendung finden, die als solche bekannt ist, z. B. auch ein auffüllbares und gegen die Atmosphäre abschließbares Flüssigkeitsgefäß, aus welchem man zur Erreichung der Saugwirkung die Flüssigkeit in der Nähe des Bodens auslaufen läßt.
- Die Vorrichtung selbst und ihre Arbeitsweise soll an einem Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung dargestellt ist, erläutert werden.
- Sie besteht aus einem mit der Tasse i zu verbindenden Rohr a mit dem Abschlußhahn 3. Diese Teile bringt man fest oder beweglich am Gasbehälter an. Weiter besteht die Vorrichtung. aus einem Standrohr 4 mit dem Schauglas 5, das an seinem Ende die Anschlußstutzen mit den Hähnen 6, ; und 8
schluß, zweckmäßigenveise ein Gumiie schlauch 9, über den absperrbaren Anschlußteil i o zum Gasraum i i der Tasse. Der Anschlußteil i o ist zweckmäßigenveise fest am Gasbehälter angeordnet. An .die Leitung 9 schließt unter Zwischenlegen eines T-Stückes 12 das Wassergefäß 13 mit dem Ablaßhahn 1q. und der gasdichten Verschraubung 15 an. An Stelle des Wassergefäßes 13 kann eine andere Vorrichtung treten, mit deren Hilfe ein Absaugen bewirkt werden kann.besitzt. An den Stutzen 6 ist das Rohr 2 I ' L@ geschlossen. Der Stutzen 7 führt in die sphäre. Vom Stutzen 8 aus führt ein'; - Will man die Stärke der Ölabdeckung prüfen, dann stellt man das gefüllte Wassergefäß auf der Tasse i auf und stellt die gezeichneten Verbindungen her. Sämtliche Hähne sind dabei geschlossen. Daraufhin öffnet man die Hähne 3, q., 8 und i o. Beim Steigen der Schöpftasse wird das Sperrwasser mit der Ölabdeckung in das Rohr 2 gehoben. Es steht in gleicher Höhe mit dem Flüssigkeitsspiegel a-a der inneren Tasse. Daraufhin schließt man den Hahn i o und öffnet den Hahn 7. Das Standrohr steht nunmehr unter Außendruck, und der Wasserspiegel im Standrohr .steigt auf die Höhe b-b des äußeren Wasserspiegels. Ist die gewünschte Höhe des Wasserstandes hiermit noch nicht erreicht, dann schließt man den Hahn 7 und öffnet den Ablaufhahn i q. am Flüssigkeitsgefäß 13. Durch das Abfließen des Wassers wird der Wassersplegel im Standrohr q bis zu einer gewünschten Höhe c-c in das Schauglas gehoben. Auf dem Flüssigkeitsspiegel schwimmt die Ölschicht, die von gleicher Stärke ist wie die auf dem Flüssigkeitsspiegel in der inneren Tasse. Damit hat man also die Dicke der Ölabdeckung in den Tassen sichtbar gemacht. Nach Abnehmen der bewegbaren Teile kann man die Untersuchungen an der nächsten Tasse des Behälters vornehmen. Will man die Beschaffenheit des Öles prüfen, dann wäre eine größere Ölmenge zur Untersuchung wie folgt zu entnehmen Das Gefäß 13 ist wieder mit Wasser gefüllt. Die Hähne 7 und i q. hält man geschlossen, die Hähne 3, 6, 8 und i o hingegen hoffen. Kurz bevor der innere Flüssigkeits-<spiegela-a die untere Öffnung des Rohres 2 erreicht, werden die Hähne 8 und i o geschlossen, der Hahn 7 dagegen geöffnet. Aus diesem strömt dann zunächst Gas aus. Sobald der Flüssigkeitsspiegela-a das Rohr z .erreicht hat, hört der Gasaustritt auf, und die Sperrflüssigkeit steigt im Standrohr q. bis zur Höhe des äußeren Tassenwasserspiegels b-b. Hierbei tritt das auf dem inneren Spiegel d-d der Flüssigkeit schwimmende Öl so lange in das Rohr i, bis der Spiegeld-d die Mündung des Standrohres 2 erreicht hat und den ölzufluß abschneidet, worauf Wasser in das Rohr nachsteigt. Ist der gewünschte Flüssigkeitsstand hiermit noch nicht erreicht, dann schließt man den Hahn 7 und öffnet die Hährie 8 und 1q.. Durch das Abfließen des Wassers aus dem Wassergefäß 13 wird die Flüssigkeit nunmehr im Standrohr weitergehoben. Hat man daraufhin die Hähne 3, 6, 8 geschlossen, dann kann man das Standrohr q. abnehmen und das im Schauglas eingefangene Öl zur Untersuchung bringen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Überwachen der Öl-,abdeckung in Gasbehältern, gekennzeichnet durch ein durch eine Öffnung in die Absperrflüssigkeit des Gasbehälters absenkbares Standrohr mit einem Schauglas, das mit mindestens einem abschließbaren Stutzen zum Anschluß einer Leitung zur Erzielung einäs Druckausgleichs zwischen Gasraum und Standrohr, zum Anschluß einer Pumpe bzw. Saugvorrichtung und mit einer abschließbaren öffnung gegen die Atmosphäre ausgestattet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Pumpvorrichtung ein gegen die Atmosphäre abschließbares und auffüllbares Wassergefäß mit einer Ablaufleitung in der Nähe des Bodens dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB177607D DE666956C (de) | 1937-03-06 | 1937-03-06 | Vorrichtung zum UEberwachen der OElabdeckung in Gasbehaeltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB177607D DE666956C (de) | 1937-03-06 | 1937-03-06 | Vorrichtung zum UEberwachen der OElabdeckung in Gasbehaeltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE666956C true DE666956C (de) | 1938-11-01 |
Family
ID=7008226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB177607D Expired DE666956C (de) | 1937-03-06 | 1937-03-06 | Vorrichtung zum UEberwachen der OElabdeckung in Gasbehaeltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE666956C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110131565A (zh) * | 2019-06-28 | 2019-08-16 | 中冶赛迪工程技术股份有限公司 | 一种稀油密封煤气柜用油泵站 |
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1937
- 1937-03-06 DE DEB177607D patent/DE666956C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110131565A (zh) * | 2019-06-28 | 2019-08-16 | 中冶赛迪工程技术股份有限公司 | 一种稀油密封煤气柜用油泵站 |
| CN110131565B (zh) * | 2019-06-28 | 2024-02-06 | 中冶赛迪工程技术股份有限公司 | 一种稀油密封煤气柜用油泵站 |
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