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DE969657C - Durch Kolbendruck betaetigte Pressgiessmaschine - Google Patents

Durch Kolbendruck betaetigte Pressgiessmaschine

Info

Publication number
DE969657C
DE969657C DEM9469A DEM0009469A DE969657C DE 969657 C DE969657 C DE 969657C DE M9469 A DEM9469 A DE M9469A DE M0009469 A DEM0009469 A DE M0009469A DE 969657 C DE969657 C DE 969657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
pressure chamber
crucible
filling part
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM9469A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Lieby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle GmbH
Original Assignee
Mahle GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mahle GmbH filed Critical Mahle GmbH
Priority to DEM9469A priority Critical patent/DE969657C/de
Priority to CH301035D priority patent/CH301035A/de
Application granted granted Critical
Publication of DE969657C publication Critical patent/DE969657C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/30Accessories for supplying molten metal, e.g. in rations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/08Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled
    • B22D17/12Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled with vertical press motion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D39/00Equipment for supplying molten metal in rations
    • B22D39/02Equipment for supplying molten metal in rations having means for controlling the amount of molten metal by volume
    • B22D39/023Equipment for supplying molten metal in rations having means for controlling the amount of molten metal by volume using a displacement member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

S. 175)
AUSGEGEBEN AM 3. JULI 1958
M 9469 VI/31c
Die Erfindung betrifft eine durch Kolbendruck betätigte Preßgießmaschine mit einer Gießform, deren Druckkammer zur Erleichterung des Metalleinfüllens aus der Arbeitsstellung in eine außerhalb des Bereiches der Form liegende Füllstellung entweder als Ganzes ausschwenkbar ist oder einen ausschwenkbaren Füllteil aufweist.
Es sind seit langem Preßgießmaschinen bekannt, bei denen mehrere komplette Gießformen auf einem drehbaren Rundtisch derart angeordnet sind, daß sie durch die Drehung des Tisches nacheinander unter den Preßstempel der Maschine geführt werden. Während auf das in einer Form befindliche flüssige Metall der Preßdruck ausgeübt wird, können die übrigen Formen gefüllt werden, und es wird daher die zur Herstellung eines Werkstückes erforderliche Gießzeit um die zum Einfüllen des Metalls erforderliche Zeit vermindert. Der Nachteil der bekannten Maschinen besteht darin, daß sie nur zur Herstellung verhältnismäßig einfach gestalteter und in sehr großen Stückzahlen zu gießender Werkstücke wirtschaftlich verwendbar sind. Sobald es sich um kompliziertere Gußstücke handelt, diein Stückzahlen verlangt werden, welche mit Rücksicht auf die normale Lebensdauer einer Preßgießform auch aus einer einzigen Form abgegossen werden könnten, überwiegt der durch Bereitstellung weiterer Formen nebst den dazugehörigen Formhaltepressen und Kernzieheinrichtungen anfallende Mehraufwand bei weitem den durch Zeitgewinn beim Gießen möglichen Vorteil. Aus diesem Grunde sind solche Maschinen in der Praxis nur selten angewendet worden.
809 555/42
Erfindungsgemäß wird nun bei einer Preßgießmaschine der eingangs beschriebenen Art, welche nur eine einzige komplette Gießform aufweist, die vorteilhafte Arbeitsweise der bekannten Rundtischmaschinen ohne deren erhöhten Aufwand dadurch ermöglicht, daß zwei Druckkammern bzw. zwei Füllteile vorgesehen sind, die derartig miteinander gekoppelt sind, daß, wenn die eine Druckkammer bzw. der eine Füllteil in Arbeitsstellung ist, gleichzeitig die andere Druckkammer bzw. der andere Füllteil automatisch in Füllstellung ist.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens, für die ein selbständiger Schutz jedoch nicht beansprucht wird, kann man bei solchen Maschinen das Nachfüllen der Druckkammer auch selbsttätig bewirken, indem man im Bereich der Füllstellung der beiden Druckkammern bzw. Füllteile einen Schmelztiegel anordnet und indem man ferner Mittel vorsieht, um in Abhängigkeit vom Arbeitstakt der Maschine jeweils eine abgemessene Metallmenge aus dem Schmelztiegel in die in Füllstellung befindliche Druckkammer bzw. in den Füllteil überzuführen. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise dem Schmelztiegel einen Tauchkörper zuordnen, der unter Vermittlung eines Sperrgetriebes, dessen Antrieb von der Bewegung des beweglichen Formträgers abgeleitet sein kann, bei jedem Arbeitsspiel der Maschine um einen solchen Betrag in die Schmelze eingetaucht wird, daß die benötigte Menge flüssigen Metalls in die in Füllstellung befindliche Druckkammer bzw. in deren Füllteil überfließt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes halb schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Einrichtung, während
Fig. 2 einen Querschnitt nach der gebrochenen Linie II—II in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III—III in Fig. r darstellt.
Der Erfindungsgegenstand ist in Verbindung mit einer Preßgießmaschine mit vertikaler Formschließbewegung gezeigt, bei welcher zwei Formträger 1 und 2 auf einem Formträgerrahmen 3 vertikal verschiebbar gelagert sind, und zwar derart, daß nach erfolgter Schließung der Form die beiden Formträger gemeinsam nach unten bewegt werden können, bis die mit der unteren Formhälfte 4 fest verbundene Druckkammer 5 dicht auf dem Füllteil 6 der Druckkammer anliegt. Erfindungsgemäß sind zwei Füllteile 6 vorgesehen, die an den beiden Enden eines zweiarmigen Hebels 7 befestigt sind, welcher um eine vertikale Achse 8 mittels einer Zahnstange 9 und eines Ritzels 10 schwenkbar ist. Die Bewegung der Zahnstange 9 wird, wie Fig. 3 zeigt, durch einen hydraulisch betätigten Kolben 11 bewirkt. Der Gießdruck wird durch den hydraulisch betätigten Zylinder 12 mit dem Kolben 13 erzeugt. Der letztere wirkt auf den eigentlichen Gießkolben 14 ein, der ebenso wie der Füllteil 6 doppelt vorhanden ist und den unteren Abschluß jedes der beiden Füllteile 6 bildet. Im Bereich der Füllstellung des Füllteiles 6 ist ein Schmelztiegel 15 angeordnet; oberhalb dieses Schmelztiegels befindet sich ein in vertikaler Richtung verschiebbarer Tauchkörper 16, der mittels einer Zahnstange 17 und eines Zahnrades 18 bewegt werden kann. Das Zahnrad 18 ist mit einem Sperrrad 19 verbunden, das über eine Klinke 20 über zwei Hebel 21 und 22 durch eine Wippe 23 gedreht werden kann, welche im Formträgerrahmen gelagert ist. Auf die Wippe wirkt ein mit dem Formträger 1 verbundener höhenverstellbarer Stößel 24 ein.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Beim Schließen der Form und beim anschließenden Aufsetzen der beiden Formträger 1 und 2 auf den in Arbeitsstellung befindlichen Füllteil 6 wird die Wippe 23 durch Aufschlagen des Stößels 24 geschwenkt. Dadurch werden das Sperrad 19 und das Zahnrad 18 gedreht, wobei die Zahnstange 17 den Tauchkörper 16 nach unten verschiebt, so daß durch Verdrängung eine gewisse Metallmenge aus dem Tiegel 15 in den in Füllstellung befindlichen Füllteil 6 ausfließt. Hierauf wird in bekannter Weise der Gießvorgang durch Betätigung des Kolbens 13 eingeleitet und die Form wieder von dem in Arbeitsstellung befindlichen Füllteil 6 abgehoben. Dann wird nach der Erstarrung des Gusses die Form in bekannter Weise geöffnet und das Gußstück herausgenommen. Während der Erstarrungszeit oder während des Formöffnens wird die Achse 8 um i8o° gedreht, so daß nunmehr das gefüllte Füllstück 6 in Arbeitsstellung und das geleerte in Gießstellung kommt: Es kann also ein neues Arbeitsspiel ohne weitere Unterbrechung beginnen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Durch Kolbendruck betätigte Preßgießmaschine mit einer Gießform, deren Druckkammer zur Erleichterung des Metalleinfüllens aus der Arbeitsstellung in eine außerhalb des Bereiches der Form liegende Füllstellung entweder als Ganzes ausschwenkbar ist oder einen ausschwenkbaren Füllteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Druckkammern bzw. zwei Füllteile vorgesehen sind, die derartig miteinander gekoppelt sind, daß, wenn die eine Druckkammer bzw. der eine Füllteil in Arbeitsstellung ist, gleichzeitig die andere Druckkammer bzw. der andere Füllteil automatisch in Füllstellung ist.
  2. 2. Preßgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Füllstellung der Druckkammern bzw. Füllteile (6) ein Schmelztiegel (15) angeordnet ist und daß Mittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit vom Arbeitstakt der Maschine jeweils eine abgemessene Metallmenge aus dem Schmelztiegel in die in Füllstellung befindliche Druckkammer bzw. in den Füllteil überzuführen.
  3. 3. Preßgießmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Überführen von Metall aus dem Schmelztiegel (15) in die Druckkammer bzw. in den Füllteil (6) dem Schmelztiegel ein Tauchkörper (16) zugeordnet ist, der
    unter Vermittlung eines Sperrgetriebes (19,20), dessen Antrieb beispielsweise von der Bewegung des beweglichen Formträgers (1) abgeleitet sein kann, bei jedem Arbeitsspiel der Maschine um einen solchen Betrag in die Schmelze eingetaucht wird, daß die benötigte Menge flüssigen Metalls in die in Füllstellung befindliche Druckkammer bzw. in deren Füllteil überfließt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 840428; USA.-Patentschriften Nr. 1 387 864, 1 347 728.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 555/42 6.58
DEM9469A 1951-05-10 1951-05-11 Durch Kolbendruck betaetigte Pressgiessmaschine Expired DE969657C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM9469A DE969657C (de) 1951-05-10 1951-05-11 Durch Kolbendruck betaetigte Pressgiessmaschine
CH301035D CH301035A (de) 1951-05-10 1952-05-01 Durch Kolbendruck betätigte Pressgiessmaschine.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE301035X 1951-05-10
DEM9469A DE969657C (de) 1951-05-10 1951-05-11 Durch Kolbendruck betaetigte Pressgiessmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE969657C true DE969657C (de) 1958-07-03

Family

ID=32825957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM9469A Expired DE969657C (de) 1951-05-10 1951-05-11 Durch Kolbendruck betaetigte Pressgiessmaschine

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Country Link
CH (1) CH301035A (de)
DE (1) DE969657C (de)

Cited By (1)

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DE1156205B (de) * 1959-02-11 1963-10-24 Eckert G M B H Geb Druckgiessmaschine

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Publication number Publication date
CH301035A (de) 1954-08-31

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