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DE1156205B - Druckgiessmaschine - Google Patents

Druckgiessmaschine

Info

Publication number
DE1156205B
DE1156205B DEE17143A DEE0017143A DE1156205B DE 1156205 B DE1156205 B DE 1156205B DE E17143 A DEE17143 A DE E17143A DE E0017143 A DEE0017143 A DE E0017143A DE 1156205 B DE1156205 B DE 1156205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure chamber
piston
storage container
casting machine
casting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE17143A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eckert Geb GmbH
Gebr ECKERT GmbH
Original Assignee
Eckert Geb GmbH
Gebr ECKERT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eckert Geb GmbH, Gebr ECKERT GmbH filed Critical Eckert Geb GmbH
Priority to DEE17143A priority Critical patent/DE1156205B/de
Publication of DE1156205B publication Critical patent/DE1156205B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/30Accessories for supplying molten metal, e.g. in rations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/08Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled
    • B22D17/12Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled with vertical press motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Druckgießmaschine, deren Auswerf-Formhälfte nach oben ausfahrbar ist und deren Einguß-Formhälfte mit einer einen vertikal beweglichen Kolben aufweisenden Druckkammer verbunden ist, die unter der Wirkung eines Förderkolbens aus einem Vorratsbehälter gefüllt wird.
Bei bekannten Druckgießmaschinen dieser Art ist es zwar nicht mehr erforderlich, die flüssige Gießmasse mit Hilfe eines Gießlöffels aus dem Schmelztiegel in die Druckkammer einzufüllen, aus welcher es dann durch einen sich nach oben bewegenden Kolben in die Gießform gepreßt wird, so daß erst nach dem Füllen der Druckkammer die Form geschlossen werden kann, doch geht bei solchen Druckgießmaschinen noch immer dadurch eine beträchtliche Wärmemenge verloren, als die Füllteile nach dem Füllen vom Schmelztiegel in die Gießstellung geschwenkt werden müssen. Dieses Verfahren verhindert eine hohe Leistung der Gießmaschine, und es birgt die Gefahr in sich, daß die Gießmasse Luft einschließt und sich mit Sauerstoff anreichert. Beides ist natürlich höchst unerwünscht.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird dem Einlauf der Druckkammer der Maschine ein Überschuß an Gießmasse zugeführt und durch einen Überlauf wieder in die Schmelze zurückgeleitet. Abgesehen davon, daß auch dabei beträchtliche Wärmeverluste zu vermeiden sind, weist diese Vorrichtung einen überaus komplizierten Aufbau auf. Sie verlangt unter anderem einen gasdicht abgeschlossenen Tiegel und eine Schutzgasatmosphäre über dem Spiegel der Schmelze. Schließlich ist es bei dieser Vorrichtung erforderlich, eine durch einen Verdrängerkolben gespeiste Zuführungsleitung so anzuordnen, daß diese in den Tiegel hineinragt. Der hierdurch insgesamt erzielbare Vorteil steht in keinem Verhältnis zu dem erforderlichen Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Druckgießmaschine so auszubilden, daß nicht nur eine schnelle Zuführung der Gießmasse in die Gießform unter Vermeidung von Wärmeverlusten ermöglicht wird, sondern auch in einfachster Weise eine exakte Dosierung erfolgen kann. Auf diese Weise werden die Voraussetzungen für einen erhöhten Ausstoß der Gießmaschine geschaffen, da für die einzelnen Arbeitsgänge nur noch ein minimaler Zeitaufwand benötigt wird und sich diese praktisch übergangslos aneinander anschließen.
Diese Vorzüge ergeben sich bei einer Druckgießmaschine der oben bezeichneten Art gemäß der Erfindung dadurch, daß der Vorratsbehälter und die Druckgießmaschine
Anmelder:
Gebrüder Eckert G.m.b. H.,
Nürnberg, Goethestr. 19 a
Druckkammer durch eine jeweils in Bodennähe einmündende ansteigende, vorzugsweise beheizte Verbindungsleitung aneinander angeschlossen sind, deren Einmündung in die Druckkammer durch den aufwärts bewegten Druckkolben verschließbar ist.
Der Aufbau dieser Vorrichtung ist ebenso einfach wie übersichtlich, so daß diese Vorrichtung billig in der Herstellung und so zuverlässig in ihrer Funktion ist, daß praktisch kein Ausschuß mehr anfällt.
Es liegt weiter im Rahmen der Erfindung, die Anordnung so zu treffen, daß an den Vorratsbehälter eine Nachfülleitung angeschlossen ist, deren Einmündung durch den den Vorratsbehälter nach oben abschließenden Förderkolben verschließbar ist.
Hierbei werden vor allem die Voraussetzungen für eine exakte Dosierung der Gießmasse geschaffen, denn der Förderkolben ist in beliebiger Weise steuerbar. So kann der Hub des Förderkolbens und damit die Größe des verdrängten Volumens mit Hilfe eines Zeitrelais sehr genau eingestellt werden. Da das verdrängte Volumen beim Förderhub sich aus der zu vergießenden Masse und dem von der Gießmasse ausgefüllten Hohlraum der Verbindungsleitungen zusammensetzt und diese zweite Teilmenge beim Rückhub des Förderkolbens wieder in den Vorratsbehälter zurückgeführt wird, kann gegebenenfalls ein weiteres, fest eingestelltes Zeitrelais diesen Rückhub steuern.
Es ist von besonderem Vorteil, daß die in der Druckkammer und im Vorratsbehälter vorgesehenen Kolben zugleich als Verschlußorgane für die in diese Kammern einmündenden Leitungen dienen. Weiter vermag die Gießmasse keine Luft aufzunehmen, da z. B. in der Druckkammer die Luft nach oben entweichen kann und in jedem Fall über der Säule der flüssigen Gießmasse steht. Das hat aber zur Folge, daß nur sehr geringe Abbrandverluste auftreten können.
309 729/211
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie an Hand der schematischen Zeichnung, die verschiedene Arbeitsstellungen wiedergibt. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Druckgießmaschine vor dem Füllen und
Fig. 2 die Maschine während des Füllens der Druckkammer,
Fig. 3 die Maschine nach beendetem Gießvorgang und
Fig. 4 die Maschine mit geöffneter Gießform und fertigem Gußstück.
Die erfindungsgemäße Druckgießmaschine besteht im wesentlichen aus einem Ständer 1 mit den Säulenpaaren 2 und 3, einer am oberen Ende der Säulen befestigten Kopfplatte 4 mit aufgesetztem Zylinder 5, dessen Kolben 6 die Verstellung der oberen durch die Säulen geführten Druckplatte 7 mit der nach oben ausfahrbaren Auswerf-Formhälfte 8 besorgt; außerdem sind wesentliche Teile der Druckgießmaschine die Druckkammer 9 mit einem weiteren als Vorratsbehälter 10 für das Gießgut dienenden Druckbehälter. Das Unterteil 11 der Gießform sitzt auf einer an den Säulen befestigten unteren Druckplatte 12, an der auch ein Zylinder 13 mit einem Kolben 14 angebracht ist. Der Kolben 14 steht mit dem Kolben 15 der Druckkammer 9 über eine Stange 16 in Verbindung. In die Druckkammer 9 mündet oberhalb des in seiner unteren Stellung befindlichen Kolbens 15 eine Verbindungsleitung 17, durch welche das geschmolzene Metall aus dem unteren Teil des Vorratsbehälters. 10 in die Druckkammer 9 befördert wird. Der Vorratsbehälter 10 besitzt in seinem oberen Teil einen Kolben 18 und eine Einfülleitung 19 zum Nachfüllen des Gießmetalls.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Durch Herunterdrücken des Kolbens 18 des Vorratsdruckbehälters 10 wird die Einfülleitung 19 verschlossen und die Gießformdruckkammer 9 mit geschmolzenem Metall gefüllt, wobei gleichzeitig das Schließen der Gießform 8, 11 stattfindet. Nach Füllen der Druckkammer 9 bewegen sich die beiden Kolben 14 und 15 nach oben, und der Druckkolben 15 riegelt dabei die Verbindungsleitung 17 ab und drückt das in der Druckkammer 9 befindliche Metall in die geschlossene Form 8, 11 (Fig. 2). Hat der Druckkolben 15 seine obere Stellung (Fig. 3) erreicht, dann ist der Gießvorgang beendet und das Gußstück 20 fertig. Nach Öffnen der Form 8, 11 kann dann das fertige Gußstück aus der Maschine genommen werden (Fig. 4). Der Kolben 18 bewegt sich entsprechend der von einem Zeitrelais bestimmten Zeit nach oben und entleert den oberen Teil der Verbindungsleitung 17. Der Druckkolben 15 kehrt dann in seine untere Stellung zurück, und so kann ein neuer Gießvorgang eingeleitet werden.

Claims (2)

Patentansprüche.
1. Druckgießmaschine mit nach oben ausfahrbarer Auswerf-Formhälfte und mit der Einguß-Formhälfte verbundener Druckkammer mit vertikal beweglichem Druckkolben, bei der die Druckkammer von einem mittels Förderkolben unter Druck zu setzenden Druckraum eines Vorratsbehälters aus zu füllen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (10) und die Druckkammer (9) durch eine jeweils in Bodennähe einmündende ansteigende, vorzugsweise beheizte Leitung (17) miteinander verbunden sind, deren Einmündung in die Druckkammer durch den aufwärts bewegten Druckkolben (15) verschließbar ist.
2. Druckgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Vorratsbehälter (10) eine Nachfülleitung (19) angeschlossen ist, deren Einmündung durch den den Vorratsbehälter nach oben abschließenden Förderkolben (18) verschließbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 901234, 969 657; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1762 632; österreichische Patentschrift Nr. 123 899.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 309 729/211 10.63
DEE17143A 1959-02-11 1959-02-11 Druckgiessmaschine Pending DE1156205B (de)

Priority Applications (1)

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DEE17143A DE1156205B (de) 1959-02-11 1959-02-11 Druckgiessmaschine

Applications Claiming Priority (1)

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DEE17143A DE1156205B (de) 1959-02-11 1959-02-11 Druckgiessmaschine

Publications (1)

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DE1156205B true DE1156205B (de) 1963-10-24

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ID=7069441

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DEE17143A Pending DE1156205B (de) 1959-02-11 1959-02-11 Druckgiessmaschine

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DE (1) DE1156205B (de)

Cited By (2)

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US4519436A (en) * 1980-01-21 1985-05-28 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Method for injecting molten metal in vertical diecasting machine
EP0691166A1 (de) 1994-07-04 1996-01-10 T.C.S. Molding Systems S.P.A. Verfahren und Vorrichtung zum Druckgiessen

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AT123899B (de) * 1930-04-24 1931-07-25 Josef Ing Polak Durch Kolbendruck wirkende Gießmaschine, bei welcher die Formen an einem zur Führung zweier gleichsinnig bewegbarer Kolben dienenden Preßzylinder seitlich angeschlossen sind.
DE901234C (de) * 1943-09-23 1954-01-07 Hahn & Kolb Verfahren zur Zufuehrung des Schmelzgutes zu Spritz- und Pressgiessmaschinen
DE1762632U (de) * 1957-12-23 1958-03-06 Mahle Werk G M B H Vorrichtung zum verspannen der formteile von druckgiessmaschinen.
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