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DE969269C - Entzerrender Telegraphieuebertrager in einem nach dem Start-Stop-Verfahren arbeitenden Telegraphie-System - Google Patents

Entzerrender Telegraphieuebertrager in einem nach dem Start-Stop-Verfahren arbeitenden Telegraphie-System

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Publication number
DE969269C
DE969269C DEB7978A DEB0007978A DE969269C DE 969269 C DE969269 C DE 969269C DE B7978 A DEB7978 A DE B7978A DE B0007978 A DEB0007978 A DE B0007978A DE 969269 C DE969269 C DE 969269C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
relay
tube
multivibrator
telegraphy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB7978A
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon Taylor Dain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Telecommunications PLC
Original Assignee
British Telecommunications PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Telecommunications PLC filed Critical British Telecommunications PLC
Application granted granted Critical
Publication of DE969269C publication Critical patent/DE969269C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/24Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices
    • H04L25/242Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming
    • H04L25/245Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming for start-stop signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)

Description

iWlGBl.S.175)
AUSGEGEBEN AM 14. MAI 1958
B 7978VIIIaJ'21 al
ist als Erfinder genannt worden
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft einen entzerrenden Telegraphieübertrager zur Verwendung in Telegraphiesystemen, die nach dem Start-Stop-Verf ahren arbeiten. In diesem Übertrager werden zeitlich genau bestimmte Ausgangssignale, die eingehenden Signalen entsprechen, unter der Steuerung einer elektronischen Vorrichtung der Multivibratorart erzeugt. Diese Vorrichtung wird in Abhängigkeit von dem Empfang eines Anlaufschrittes in Betrieb gesetzt.
Es ist schon bekannt, daß in einem Start-Stop-Telegraphensystem eine Korrektur von sehr stark verzerrten Signalen in befriedigender Weise bewirkt werden kann, wenn die Steuerung des Ausgangs-Übertragungsrelais von ankommenden Signalen für eine sehr kurze Zeit durch den mittleren Teil jedes Signalschrittes bewirkt wird. Bei dieser Anordnung wird die Dauer der ausgehenden Signale durch die Wiederholfrequenz von Impulsen bestimmt, die durch eine mit dem Übertrager verbundene Einrichtung erzeugt werden. Die tatsächliche Form der ausgehenden Signale wird durch die Polarität der ankommenden Signale zu der Zeit bestimmt, wenn sie für Steuerungszwecke wirksam werden. Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen verbesserten, mit Röhren arbeitenden, entzerrenden Übertrager zu schaffen, der nach diesen Gesichtspunkten arbeitet und derart ausgebildet ist, daß die Einstellung einfach ist und nur selten nachgestellt zu werden braucht, der
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ferner einen zu vernachlässigenden Betrag für seine Instandsetzung erfordert und dessen Betrieb auch durch starke Schwankungen der Versorgungsspannung nicht beeinträchtigt wird.
Es sind ferner bereits Telegraphiesysteme bekannt, bei welchen eine bestimmte Verzögerung nach dem Empfang eines Anlaufschrittes auftritt, bevor ein Entzerrungsvorgang eingeleitet worden ist. Aber diese Verzögerung war weitgehend unbestimmt und gestattete keine genügende Beweglichkeit bei der Arbeit des Übertragers.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Anordnung, durch welche die Verzögerung genau bestimmt und gesteuert werden kann und befaßt sich in einer besonders einfachen Weise mit einem zusammenhängenden Problem, das aus einer beträchtlichen Verzerrung des Sperrschrittes erwächst.
Die Erfindung geht von einem entzerrenden Telegraphieübertrager in einem nach dem Stop-Start-Verfahren arbeitenden Telegraphiesystem aus, in dem zeitlich genau bestimmte Ausgangssignale, die eingehenden Signalen entsprechen, unter der Steuerung einer elektronischen Vorrichtung der Multivibratorart erzeugt werden, die in Abhängigkeit von dem Empfang eines Anlaufschrittes in Betrieb gesetzt wird, wenn dieser über eine vorbestimmte Zeitdauer anhält, wodurch ankommende Signale kürzerer Dauer nicht die Durchführung eines Arbeitsvorganges des Übertragers veranlassen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsrelais zwei Wicklungen aufweist, von denen die eine im Eingangskreis liegt und bei Empfang eines Anlaufschrittes einen Kontakt betätigt und dadurch die Aufladung eines Kondensators über einen einstellbaren Widerstand ermöglicht derart, daß der Kondensator, wenn die Aufladung ohne Unterbrechung während der vorbestimmten Zeit anhält, auf ein Potential aufgeladen wird, das bei Anlegung an das Gitter einer Elektronenröhre diese leitend macht und einen Entzerrungs-Vorgang einleitet, und von denen die zweite Wicklung das Empfangsrelais während des Zeitraumes erregt, der einem zeitlich genau bestimmten Sperrschritt entspricht, wobei die Wirkung dieser zweiten Wicklung stärker ist als die Wirkung der im Eingangskreis liegenden Wicklung, um bei verzerrtem oder fehlendem Empfang eines Sperrschrittes einen solchen Sperrschritt vorzutäuschen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Anordnungen gemäß der Erfindung besteht darin, daß als Schalter wirkende Röhren der gleichen Art für den Übertrager benutzt werden können, so daß nur eine Röhrenart für Austauschzwecke gehalten zu werden braucht und die Röhren ausgewechselt werden können, ohne merkbar die Arbeitsweise zu beeinträchtigen. Dies ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, daß die Charakteristiken der meisten Röhren nicht kritisch sind, da bei ihnen nur zwei Betriebszustände auftreten: leitend und nichtleitend. Die Röhren sind vorzugsweise Doppeltrioden.
Die Erfindung wird besser aus der folgenden Beschreibung eines Verfahrens zur Ausführung des Erfindungsgedankens in Verbindung mit der Zeichnung verstanden werden. Diese Abbildung zeigt in der üblichen schematischen Art die Schaltung eines mit Röhren arbeitenden entzerrenden Übertragers zum Verwirklichen der Erfindung.
Das allgemeine Arbeitsverfahren besteht darin, daß, wenn ein Anlaufschritt empfangen wird, eine die Zeit abmessende Betätigung beginnt, und nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit, die ungefähr der Zeitdauer eines halben Signalschrittes entspricht, wird einMultivibrator in Tätigkeit gesetzt, um kurze Probe- und Untersuchungsimpulse mit einer vorbestimmten Frequenz zu erzeugen. Gleichzeitig werden zwei die Zeit messende Kreise in Tätigkeit gesetzt, wobei der eine Kreis nach sechs Schritten und der andere Kreis nach sieben Schritten wirksam wird. In Übereinstimmung mit dem Ergebnis der aufeinanderfolgenden Probebetätigungen werden entsprechende Impulse von Einheitslänge an den ausgehenden Kreis mit der Einschränkung übermittelt, daß der endgültige Impuls, der dem Sperrschritt entspricht, unabhängig von dem empfangenen · Sperrschritt ist. Es ist Vorsorge getroffen, daß der Eingangsimpuls, der einen Anlaufschritt darstellt, für die vorbestimmte Zeitdauer bestehenbleiben muß, wenn der oben beschriebene Zyklus durchgeführt werden soll. Daher erzeugen unechte Schritte von kürzerer Dauer auf den Ausgangskreis kerne Wirkung.
Eine eingehende Beschreibung wird nun für den dargestellten entzerrenden Übertrager gegeben. Er benutzt zwei Telegraphenrelais, sechs Doppeltrioden und eine Gasentladungsröhre, zweckmäßigerweise eine Neonröhre.
Die Telegraphenrelais RL und 5 sind in der Zeichenstromschrittstellung dargestellt. In dieser Stellung sind die Röhren in dem Zustande, der in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt ist.
Röhren-Nr. Linke Triode Rechte Triode
Vx nichtleitend leitend
V2 nichtleitend leitend
nichtleitend leitend
Va leitend nichtleitend
VS nichtleitend leitend
V6 nahezu nahezu
nichtleitend nichtleitend
V7 nichtleitend
Zu dieser Zeit fließt kein Strom durch die rechte Wicklung des Relais RL, da die linke Triode der Röhre F 5 nichtleitend ist. Ankommende Signale aus der Leitung IN werden auf die linke Wicklung dieses Relais geleitet, das daher entsprechend den ankommenden Signalen erregt wird.
Beim ersten Trennstromimpuls, der über die Linie IN ankommt, wird das Relais RL erregt, das den Kontakt RLz in seine entgegengesetzte, untere Stellung bringt und den Kondensator Ci über die Widerstände R 2 und RVj. aufladet. Wenn der Kondensator C ι genügend aufgeladen ist, wird die linke Triode der Röhre Vj. leitend, wodurch bewirkt wird, daß die Spannung auf dem Gitter der rechten Triode genügend weit abfällt, um diese Triode zu sperren. Der Wider-
stand R V ι ist veränderlich, um den Zeitraum zwischen der Betätigung der Kontakte RLx und der Sperrung der linken Triode der Röhre Fi einstellen zu können. Dieser Zeitraum wird üblicherweise auf io ms eingestellt. Im folgenden ist angenommen, daß dieser Zeitraum gleich io ms ist. Wenn' der Kontakt RL ι in seine Ursprungsstellung zurückgeht, bevor die Schaltspannung erreicht ist, entlädt sich der Kondensator C ι schnell über den Widerstand Ri, so daß der Kreis auf seinen Aus-Zustand zurückgeführt wird. Kurzzeitige unechte Trennstromschritte werden daher unterdrückt.
Wenn die rechte Triode der Röhre Fi nichtleitend
ist, wird ein positiver Impuls dem Gitter der linken Trioden der Röhren F 2 und Vz über den Kondensator C 3 und den Gleichrichter W 2 bzw. den Kondensator C 2 und den Gleichrichter TFi zugeführt. Der positive Impuls bewirkt, daß diese beiden Röhren leitend werden, und negative Impulse werden von ihren Anoden auf die Gitter der rechten Trioden der Röhren V2 und F 3 geleitet, damit bewirkt wird, daß diese Röhren nichtleitend werden. Die Impulse werden über die Verzögerungskreise geleitet, die den Kondensator C5 und die Widerstände RV2, R20 und R21 bzw. den Kondensator C 4 und die Widerstände RV2, und RV22 enthalten. Durch RV2 und RV3 werden diese Kreise so eingestellt, daß die rechte Triode der Röhre F 2 wiederum nach 130 ms leitend und die rechte Triode der Röhre F3 wieder nach 110 ms leitend wird. Auf diese Weise werden diese Trioden nach 140 bzw. nach 120 ms vom Empfange des Beginnes des Anlaufschrittes wieder leitend.
WTenn die rechte Triode der Röhre F2 nichtleitend ist, steigt die Spannung auf seiner Anode genügend an, um die Gasentladungsröhre V1J zur Zündung zu bringen. Auf diese Weise entsteht am Widerstand .R32 ein Spannungsabfall, der beträchtlich höher ist als die Spannung am rechten Gitter der Röhre V4. Die rechte Triode der Röhre F5 ist als Diode geschaltet und wird, da die Kathodenspannung infolge der Zündung der Röhre Vy ansteigt, eine hohe Impedanz zwischen 2? 32 und dem rechten Gitter der Röhre F4 darstellen. Der Kondensator C10 erreicht die leitende Spannung für die rechte Triode der Röhre F4 sehr schnell, indem so die Röhre zündet. Die Röhre F4 ist als Multivibrator geschaltet, der dann die Schwingung fortsetzt, bis die Röhre Vy durch das Wiederleitendmachen der rechten Triode der Röhre F2, d. h. nach 130 ms ausgelöscht wird. Wenn die Röhre V1J ausgelöscht ist, stellt die rechte Triode der Röhre F5 wieder eine niedrige Impedanz zwischen dem rechten Gitter der Röhren F4 und R 32 dar, indem so der Multivibrator blockiert wird.
Der Multivibrator F4 wird durch RV 4 auf die
geforderte Übertragungsfrequenz, z. B. 50 Hz, für die üblichen 20 ms Signalschritte eingestellt. Während der Laufperiode liefert der Multivibrator sieben positive Impulse von seiner linken Anode zu den Gittern der Röhre V6 über den Gleichrichter W3 und die Kondensatoren Cn und t/12. Der Spannungsteiler, der durch die Widerstände 2? 39 und R 40 gebildet wird, ist so eingestellt, daß die Amplitude der dem rechten Gitter von V6 zugeführten Impulse merkbar kleiner ist als die Amplitude der Impulse, die dem linken Gitter zugeführt werden.
Beide Trioden der Röhre V6 werden durch die am Kathodenwiderstand Ryj entstehende Spannung normalerweise so weit vorgespannt, daß sie kurz vor dem Leitendwerden stehen. Beim Empfang der positiven Impulse ist mit dem Kreis in dem gezeigten Zustande der Impuls, der die größere Amplitude hat und auf das linke Gitter geleitet ist, wirksamer und bewirkt, daß die linke Triode voll leitend wird. Die Erhöhung des Stromes durch den Kathodenwiderstand i?37 hat zur Folge, daß die rechte Triode vollständig abgesperrt wird. Infolgedessen wird die linke Spule des Telegraphenrelais S wirksam, und der Kontakt S1 wird daher, wie dargestellt, zu dem Zeichenstromkontakt betätigt, wenn er sich nicht schon vorher in dieser Stellung befindet. Wenn jedoch der Kontakt RLi auf seinem unteren Kontakt ruht, d. h. dem Trennstromkpntakt, wie es bei Empfang eines Anlaufschrittes der Fall sein würde, ist der Widerstand 2? 36 über den Kontakt RL1 kurzgeschlossen, so daß der Impuls für die linke Triode der Röhre V6 nicht wirksam wird, und die rechte Triode der Röhre V 6 übernimmt die Steuerung und sperrt die linke Triode vollständig ab. Der Kontakt S1 wird daher in die entgegengesetzte Stellung, d. h. den Trennstromkontakt, betätigt, da die beiden Relaiswicklungen im entgegengesetzten Sinn arbeiten. Das Relais S wird während jedes der sieben Impulse von go dem Multivibrator gesteuert, und die Stellung von Kontakt 51 entspricht der Stellung des Kontaktes RL ι in dem Augenblick, wo die ankommenden Signalelemente untersucht werden.
Wenn die rechte Triode der Röhre F3 wieder 120 ms nach dem Empfang des Anlaufschrittes leitet, wird die linke Triode der Röhre F 3 wieder nichtleitend, und ein positiver Impuls wird von ihrer Anode auf das linke Gitter der Röhre F5 über den Kondensator Cy geleitet. Die linke Triode der Röhre V5 wird normalerweise durch die Spannung gesperrt, die von dem durch die Widerstände R 30 und .R23 gebildeten Spannungsteiler erhalten wird, leitet jetzt aber für einen Zeitraum von 25 bis 30 ms, der durch den Widerstand R24 bestimmt ist. Während dieser Zeit wird die rechte Wicklung des Relais RL genügend stark erregt, um die Wirkung der linken Wicklung aufzuheben, und der Kontakt RL1 wird auf den Zeichenstromkontakt unabhängig von der Wirkung des ankommenden Signals auf die linke Wicklung bewegt. Der Kontakt RLi befindet sich also immer in der Zeichenstromstellung, wenn der siebente Impuls von dem Multivibrator durch die Röhre V 6 empfangen wird, so daß das Relais S ständig ein Zeichenstromschritt für den siebenten Schritt erzeugt.
Das Relais 5 ist daher alle 20 ms gemäß den ankommenden Schritten, für den Anlaufschritt, die fünf Zeichenschritte und den Sperrschritt betätigt. Unverzerrte Signale werden auf diese Weise wieder übermittelt, die hinter den ankommenden Signalen um 10 ms zurückbleiben. Am Ende des Zeichenstromschrittes, der den Sperrschritt darstellt, befindet sich der Kreis wieder in der Aus-Stellung mit Ausnahme des Stromes, der durch die linke Triode der Röhre F 5 fließt, und sobald dieser aufhört, ist der Kreis für das nächste ankommende Signal empfangsbereit.
Als eine Alternativausführung, die unter gewissen Umständen eine verbesserte Arbeitsweise ergeben kann, kann der Kreis der Röhre F 6 in der Weise abgeändert werden, daß das linke Gitter dieser Röhre nicht unmittelbar an Erde gelegt wird, wenn die Kontakte RLx in der Trennstromstellung sind. Bei dieser Ausführungsform wird ein weiterer Widerstand von gleicher Größe wie der zwischen dem hnken Gitter der Röhre F6 und der Verbindungsstelle des
ίο Kondensators Cn mit dem Widerstand R36 eingeschaltet, während eine Verbindung von dem Trennstromkontakt von RLt zu dem Gitter mittels eines weiteren Widerstandes von demselben Werte wie der Widerstand Ü36 hergestellt wird. Hierdurch kann erreicht werden, daß, wenn die Amplitude des zu dem rechten Gitter geleiteten Impulses als eine Hälfte betrachtet wird, der auf das linke Gitter geleitete Impuls entweder ein Viertel oder drei Viertel je nach der Stellung des Kontaktes RLx ist. Dies vergrößert die stabilen Bereiche der Röhre F6 und ergibt eine weitere Verbesserung in der Arbeitsweise des Übertragungsrelais S.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Entzerrender Telegraphieübertrager in einem nach dem Stop-Start-Verfahren arbeitenden TeIegraphiesystem, in welchem zeitlich genau bestimmte Ausgangssignale, die eingehenden Signalen entsprechen, unter der Steuerung einer elektronisehen Vorrichtung der Multivibratorart erzeugt werden, die in Abhängigkeit von dem Empfang eines Anlaufschrittes in Betrieb gesetzt wird, wenn dieser über eine vorbestimmte Zeitdauer anhält, wodurch ankommende Signale kürzerer Dauer nicht die Durchführung eines Arbeitsvorganges des Übertragers veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsrelais zwei Wicklungen aufweist, von denen die eine im Eingangskreis liegt und bei Empfang eines Anlaufschrittes einen Kontakt
    betätigt und dadurch "die Aufladung eines Kondensators über einen einstellbaren Widerstand (i?Fi) ermöglicht derart, daß der Kondensator, wenn die Aufladung ohne Unterbrechung während der vorbestimmten Zeit anhält, auf ein Potential aufgeladen wird, das bei Anlegung an das Gitter einer Elektronenröhre (Fi) diese leitend macht und einen Entzerrungsvorgang einleitet, und von denen die zweite Wicklung das Empfangsrelais während des Zeitraumes erregt, der einem zeitlich genau bestimmten Sperrschritt entspricht, wobei die Wirkung dieser zweiten Wicklung stärker ist als die Wirkung der im Eingangskreis liegenden Wicklung, um bei verzerrtem oder fehlendem Empfang eines Sperrschrittes einen solchen Sperrschritt vorzutäuschen.
  2. 2. Übertrager nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Gasentladungsröhre, die so geschaltet ist, daß sie nach einer Verzögerungszeit zündet und daraufhin in Verbindung mit einer Diode die Blockierung an dem Gitter eines Elementes des Multivibrators entfernt und dadurch dessen Arbeitsvorgang einleitet.
  3. 3. Übertrager nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Elektronenröhren in Verbindung mit Schaltungen bestimmter Zeitkonstante, wobei diese Röhren so angeordnet sind, daß sie nach einem Zeitraum wirksam werden, der der Weitergabe von sechs und sieben Signalschritten entspricht, wobei die erste dazu dient, um eine Elektronenröhre mit der weiteren Wicklung des Empfangsrelais in ihrem Anodenkreis stromführend zu halten, und die zweite zum Stoppen des Arbeitsvorganges des Multivibrators dient.
  4. 4. Übertrager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenröhre mit dem Multivibrator und die zur Bewirkung der zeitlich abgestimmten Arbeitsvorgänge dienende als Doppeltriode mit derart gegenseitig verbundenen Gittern und Anoden ausgeführt ist, daß zu einer Zeit nur eine Triode stromführend werden kann.
  5. 5. Übertrager nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Multivibrator positive Impulse den Gittern von zwei Trioden zuführt, in deren Anodenkreisen die Wicklungen des Weitergaberelais gegensinnig angeordnet sind, wobei Vorspannungseinstellungen so vorgesehen sind, daß die Wirkung einer Wicklung überwiegt, wenn die Impulse an beide Gitter gelegt werden, und diese Wicklung unter der Steuerung eines Kontaktes des Empfangsrelais durch die Anlegung eines negativen Potentials an das zugehörige Gitter unwirksam gehalten wird, so daß dann die andere Wicklung wirksam wird, um die Kontaktstellung des Weitergaberelais umzukehren.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 537380, 596462; »Bell Laboratories Record«, April 1948, S. 173 ff.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 512/6Oi 5.58
DEB7978A 1948-06-14 1950-07-06 Entzerrender Telegraphieuebertrager in einem nach dem Start-Stop-Verfahren arbeitenden Telegraphie-System Expired DE969269C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB16002/48A GB655728A (en) 1948-06-14 1948-06-14 Improvements in or relating to regenerative telegraph repeaters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE969269C true DE969269C (de) 1958-05-14

Family

ID=10069427

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