DE969269C - Entzerrender Telegraphieuebertrager in einem nach dem Start-Stop-Verfahren arbeitenden Telegraphie-System - Google Patents
Entzerrender Telegraphieuebertrager in einem nach dem Start-Stop-Verfahren arbeitenden Telegraphie-SystemInfo
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/20—Repeater circuits; Relay circuits
- H04L25/24—Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices
- H04L25/242—Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming
- H04L25/245—Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming for start-stop signals
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Description
iWlGBl.S.175)
AUSGEGEBEN AM 14. MAI 1958
B 7978VIIIaJ'21 al
ist als Erfinder genannt worden
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft einen entzerrenden Telegraphieübertrager zur Verwendung in Telegraphiesystemen,
die nach dem Start-Stop-Verf ahren arbeiten. In diesem Übertrager werden zeitlich genau bestimmte
Ausgangssignale, die eingehenden Signalen entsprechen, unter der Steuerung einer elektronischen Vorrichtung
der Multivibratorart erzeugt. Diese Vorrichtung wird in Abhängigkeit von dem Empfang eines Anlaufschrittes
in Betrieb gesetzt.
Es ist schon bekannt, daß in einem Start-Stop-Telegraphensystem eine Korrektur von sehr stark
verzerrten Signalen in befriedigender Weise bewirkt werden kann, wenn die Steuerung des Ausgangs-Übertragungsrelais
von ankommenden Signalen für eine sehr kurze Zeit durch den mittleren Teil jedes
Signalschrittes bewirkt wird. Bei dieser Anordnung wird die Dauer der ausgehenden Signale durch die
Wiederholfrequenz von Impulsen bestimmt, die durch eine mit dem Übertrager verbundene Einrichtung
erzeugt werden. Die tatsächliche Form der ausgehenden Signale wird durch die Polarität der ankommenden
Signale zu der Zeit bestimmt, wenn sie für Steuerungszwecke wirksam werden. Der Hauptzweck der vorliegenden
Erfindung besteht darin, einen verbesserten, mit Röhren arbeitenden, entzerrenden Übertrager zu
schaffen, der nach diesen Gesichtspunkten arbeitet und derart ausgebildet ist, daß die Einstellung einfach ist
und nur selten nachgestellt zu werden braucht, der
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ferner einen zu vernachlässigenden Betrag für seine Instandsetzung erfordert und dessen Betrieb auch
durch starke Schwankungen der Versorgungsspannung nicht beeinträchtigt wird.
Es sind ferner bereits Telegraphiesysteme bekannt, bei welchen eine bestimmte Verzögerung nach dem
Empfang eines Anlaufschrittes auftritt, bevor ein Entzerrungsvorgang eingeleitet worden ist. Aber diese
Verzögerung war weitgehend unbestimmt und gestattete keine genügende Beweglichkeit bei der Arbeit
des Übertragers.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Anordnung, durch welche die Verzögerung genau bestimmt und
gesteuert werden kann und befaßt sich in einer besonders einfachen Weise mit einem zusammenhängenden
Problem, das aus einer beträchtlichen Verzerrung des Sperrschrittes erwächst.
Die Erfindung geht von einem entzerrenden Telegraphieübertrager in einem nach dem Stop-Start-Verfahren
arbeitenden Telegraphiesystem aus, in dem zeitlich genau bestimmte Ausgangssignale, die eingehenden
Signalen entsprechen, unter der Steuerung einer elektronischen Vorrichtung der Multivibratorart
erzeugt werden, die in Abhängigkeit von dem Empfang eines Anlaufschrittes in Betrieb gesetzt wird, wenn
dieser über eine vorbestimmte Zeitdauer anhält, wodurch ankommende Signale kürzerer Dauer nicht
die Durchführung eines Arbeitsvorganges des Übertragers veranlassen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Empfangsrelais zwei Wicklungen aufweist, von denen die eine im Eingangskreis
liegt und bei Empfang eines Anlaufschrittes einen Kontakt betätigt und dadurch die Aufladung eines
Kondensators über einen einstellbaren Widerstand ermöglicht derart, daß der Kondensator, wenn die
Aufladung ohne Unterbrechung während der vorbestimmten Zeit anhält, auf ein Potential aufgeladen
wird, das bei Anlegung an das Gitter einer Elektronenröhre diese leitend macht und einen Entzerrungs-Vorgang
einleitet, und von denen die zweite Wicklung das Empfangsrelais während des Zeitraumes erregt,
der einem zeitlich genau bestimmten Sperrschritt entspricht, wobei die Wirkung dieser zweiten Wicklung
stärker ist als die Wirkung der im Eingangskreis liegenden Wicklung, um bei verzerrtem oder fehlendem
Empfang eines Sperrschrittes einen solchen Sperrschritt vorzutäuschen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Anordnungen gemäß der Erfindung besteht darin, daß als Schalter
wirkende Röhren der gleichen Art für den Übertrager benutzt werden können, so daß nur eine Röhrenart
für Austauschzwecke gehalten zu werden braucht und die Röhren ausgewechselt werden können, ohne
merkbar die Arbeitsweise zu beeinträchtigen. Dies ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, daß
die Charakteristiken der meisten Röhren nicht kritisch sind, da bei ihnen nur zwei Betriebszustände auftreten:
leitend und nichtleitend. Die Röhren sind vorzugsweise Doppeltrioden.
Die Erfindung wird besser aus der folgenden Beschreibung eines Verfahrens zur Ausführung des
Erfindungsgedankens in Verbindung mit der Zeichnung verstanden werden. Diese Abbildung zeigt in der
üblichen schematischen Art die Schaltung eines mit Röhren arbeitenden entzerrenden Übertragers zum
Verwirklichen der Erfindung.
Das allgemeine Arbeitsverfahren besteht darin, daß, wenn ein Anlaufschritt empfangen wird, eine die Zeit
abmessende Betätigung beginnt, und nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit, die ungefähr der Zeitdauer eines
halben Signalschrittes entspricht, wird einMultivibrator in Tätigkeit gesetzt, um kurze Probe- und Untersuchungsimpulse
mit einer vorbestimmten Frequenz zu erzeugen. Gleichzeitig werden zwei die Zeit messende
Kreise in Tätigkeit gesetzt, wobei der eine Kreis nach sechs Schritten und der andere Kreis nach sieben
Schritten wirksam wird. In Übereinstimmung mit dem Ergebnis der aufeinanderfolgenden Probebetätigungen
werden entsprechende Impulse von Einheitslänge an den ausgehenden Kreis mit der Einschränkung übermittelt,
daß der endgültige Impuls, der dem Sperrschritt entspricht, unabhängig von dem empfangenen ·
Sperrschritt ist. Es ist Vorsorge getroffen, daß der Eingangsimpuls, der einen Anlaufschritt darstellt, für
die vorbestimmte Zeitdauer bestehenbleiben muß, wenn der oben beschriebene Zyklus durchgeführt
werden soll. Daher erzeugen unechte Schritte von kürzerer Dauer auf den Ausgangskreis kerne Wirkung.
Eine eingehende Beschreibung wird nun für den dargestellten entzerrenden Übertrager gegeben. Er
benutzt zwei Telegraphenrelais, sechs Doppeltrioden und eine Gasentladungsröhre, zweckmäßigerweise eine
Neonröhre.
Die Telegraphenrelais RL und 5 sind in der Zeichenstromschrittstellung
dargestellt. In dieser Stellung sind die Röhren in dem Zustande, der in der nachfolgenden
Tabelle aufgeführt ist.
| Röhren-Nr. | Linke Triode | Rechte Triode |
| Vx | nichtleitend | leitend |
| V2 | nichtleitend | leitend |
| nichtleitend | leitend | |
| Va | leitend | nichtleitend |
| VS | nichtleitend | leitend |
| V6 | nahezu | nahezu |
| nichtleitend | nichtleitend | |
| V7 | nichtleitend |
Zu dieser Zeit fließt kein Strom durch die rechte Wicklung des Relais RL, da die linke Triode der
Röhre F 5 nichtleitend ist. Ankommende Signale aus der Leitung IN werden auf die linke Wicklung dieses
Relais geleitet, das daher entsprechend den ankommenden Signalen erregt wird.
Beim ersten Trennstromimpuls, der über die Linie IN ankommt, wird das Relais RL erregt, das den Kontakt
RLz in seine entgegengesetzte, untere Stellung bringt und den Kondensator Ci über die Widerstände
R 2 und RVj. aufladet. Wenn der Kondensator
C ι genügend aufgeladen ist, wird die linke Triode der Röhre Vj. leitend, wodurch bewirkt wird, daß die
Spannung auf dem Gitter der rechten Triode genügend weit abfällt, um diese Triode zu sperren. Der Wider-
stand R V ι ist veränderlich, um den Zeitraum zwischen
der Betätigung der Kontakte RLx und der Sperrung der linken Triode der Röhre Fi einstellen zu können.
Dieser Zeitraum wird üblicherweise auf io ms eingestellt. Im folgenden ist angenommen, daß dieser
Zeitraum gleich io ms ist. Wenn' der Kontakt RL ι in
seine Ursprungsstellung zurückgeht, bevor die Schaltspannung erreicht ist, entlädt sich der Kondensator C ι
schnell über den Widerstand Ri, so daß der Kreis auf seinen Aus-Zustand zurückgeführt wird. Kurzzeitige
unechte Trennstromschritte werden daher unterdrückt.
Wenn die rechte Triode der Röhre Fi nichtleitend
ist, wird ein positiver Impuls dem Gitter der linken Trioden der Röhren F 2 und Vz über den Kondensator
C 3 und den Gleichrichter W 2 bzw. den Kondensator C 2 und den Gleichrichter TFi zugeführt.
Der positive Impuls bewirkt, daß diese beiden Röhren leitend werden, und negative Impulse werden von
ihren Anoden auf die Gitter der rechten Trioden der Röhren V2 und F 3 geleitet, damit bewirkt wird, daß
diese Röhren nichtleitend werden. Die Impulse werden über die Verzögerungskreise geleitet, die den Kondensator
C5 und die Widerstände RV2, R20 und R21
bzw. den Kondensator C 4 und die Widerstände RV2,
und RV22 enthalten. Durch RV2 und RV3 werden
diese Kreise so eingestellt, daß die rechte Triode der Röhre F 2 wiederum nach 130 ms leitend und die
rechte Triode der Röhre F3 wieder nach 110 ms leitend wird. Auf diese Weise werden diese Trioden
nach 140 bzw. nach 120 ms vom Empfange des Beginnes des Anlaufschrittes wieder leitend.
WTenn die rechte Triode der Röhre F2 nichtleitend
ist, steigt die Spannung auf seiner Anode genügend an, um die Gasentladungsröhre V1J zur Zündung zu
bringen. Auf diese Weise entsteht am Widerstand .R32
ein Spannungsabfall, der beträchtlich höher ist als die Spannung am rechten Gitter der Röhre V4. Die rechte
Triode der Röhre F5 ist als Diode geschaltet und wird, da die Kathodenspannung infolge der Zündung der
Röhre Vy ansteigt, eine hohe Impedanz zwischen 2? 32 und dem rechten Gitter der Röhre F4 darstellen. Der
Kondensator C10 erreicht die leitende Spannung für
die rechte Triode der Röhre F4 sehr schnell, indem so die Röhre zündet. Die Röhre F4 ist als Multivibrator
geschaltet, der dann die Schwingung fortsetzt, bis die Röhre Vy durch das Wiederleitendmachen der rechten
Triode der Röhre F2, d. h. nach 130 ms ausgelöscht wird. Wenn die Röhre V1J ausgelöscht ist, stellt die
rechte Triode der Röhre F5 wieder eine niedrige Impedanz zwischen dem rechten Gitter der Röhren F4
und R 32 dar, indem so der Multivibrator blockiert wird.
Der Multivibrator F4 wird durch RV 4 auf die
geforderte Übertragungsfrequenz, z. B. 50 Hz, für die üblichen 20 ms Signalschritte eingestellt. Während der
Laufperiode liefert der Multivibrator sieben positive Impulse von seiner linken Anode zu den Gittern der
Röhre V6 über den Gleichrichter W3 und die Kondensatoren
Cn und t/12. Der Spannungsteiler, der durch die Widerstände 2? 39 und R 40 gebildet wird, ist so
eingestellt, daß die Amplitude der dem rechten Gitter von V6 zugeführten Impulse merkbar kleiner ist als
die Amplitude der Impulse, die dem linken Gitter zugeführt werden.
Beide Trioden der Röhre V6 werden durch die am Kathodenwiderstand Ryj entstehende Spannung
normalerweise so weit vorgespannt, daß sie kurz vor dem Leitendwerden stehen. Beim Empfang der
positiven Impulse ist mit dem Kreis in dem gezeigten Zustande der Impuls, der die größere Amplitude hat
und auf das linke Gitter geleitet ist, wirksamer und bewirkt, daß die linke Triode voll leitend wird. Die
Erhöhung des Stromes durch den Kathodenwiderstand i?37 hat zur Folge, daß die rechte Triode vollständig
abgesperrt wird. Infolgedessen wird die linke Spule des Telegraphenrelais S wirksam, und der
Kontakt S1 wird daher, wie dargestellt, zu dem Zeichenstromkontakt betätigt, wenn er sich nicht
schon vorher in dieser Stellung befindet. Wenn jedoch der Kontakt RLi auf seinem unteren Kontakt ruht,
d. h. dem Trennstromkpntakt, wie es bei Empfang eines Anlaufschrittes der Fall sein würde, ist der
Widerstand 2? 36 über den Kontakt RL1 kurzgeschlossen,
so daß der Impuls für die linke Triode der Röhre V6 nicht wirksam wird, und die rechte Triode
der Röhre V 6 übernimmt die Steuerung und sperrt die linke Triode vollständig ab. Der Kontakt S1 wird
daher in die entgegengesetzte Stellung, d. h. den Trennstromkontakt, betätigt, da die beiden Relaiswicklungen
im entgegengesetzten Sinn arbeiten. Das Relais S wird während jedes der sieben Impulse von go
dem Multivibrator gesteuert, und die Stellung von Kontakt 51 entspricht der Stellung des Kontaktes
RL ι in dem Augenblick, wo die ankommenden Signalelemente
untersucht werden.
Wenn die rechte Triode der Röhre F3 wieder 120 ms nach dem Empfang des Anlaufschrittes leitet, wird die
linke Triode der Röhre F 3 wieder nichtleitend, und ein positiver Impuls wird von ihrer Anode auf das
linke Gitter der Röhre F5 über den Kondensator Cy
geleitet. Die linke Triode der Röhre V5 wird normalerweise
durch die Spannung gesperrt, die von dem durch die Widerstände R 30 und .R23 gebildeten Spannungsteiler
erhalten wird, leitet jetzt aber für einen Zeitraum von 25 bis 30 ms, der durch den Widerstand R24
bestimmt ist. Während dieser Zeit wird die rechte Wicklung des Relais RL genügend stark erregt, um die
Wirkung der linken Wicklung aufzuheben, und der Kontakt RL1 wird auf den Zeichenstromkontakt
unabhängig von der Wirkung des ankommenden Signals auf die linke Wicklung bewegt. Der Kontakt
RLi befindet sich also immer in der Zeichenstromstellung, wenn der siebente Impuls von dem Multivibrator
durch die Röhre V 6 empfangen wird, so daß das Relais S ständig ein Zeichenstromschritt für den
siebenten Schritt erzeugt.
Das Relais 5 ist daher alle 20 ms gemäß den ankommenden
Schritten, für den Anlaufschritt, die fünf Zeichenschritte und den Sperrschritt betätigt. Unverzerrte
Signale werden auf diese Weise wieder übermittelt, die hinter den ankommenden Signalen um
10 ms zurückbleiben. Am Ende des Zeichenstromschrittes, der den Sperrschritt darstellt, befindet sich
der Kreis wieder in der Aus-Stellung mit Ausnahme des Stromes, der durch die linke Triode der Röhre F 5
fließt, und sobald dieser aufhört, ist der Kreis für das nächste ankommende Signal empfangsbereit.
Als eine Alternativausführung, die unter gewissen Umständen eine verbesserte Arbeitsweise ergeben
kann, kann der Kreis der Röhre F 6 in der Weise abgeändert werden, daß das linke Gitter dieser Röhre
nicht unmittelbar an Erde gelegt wird, wenn die Kontakte RLx in der Trennstromstellung sind. Bei
dieser Ausführungsform wird ein weiterer Widerstand von gleicher Größe wie der zwischen dem hnken
Gitter der Röhre F6 und der Verbindungsstelle des
ίο Kondensators Cn mit dem Widerstand R36 eingeschaltet,
während eine Verbindung von dem Trennstromkontakt von RLt zu dem Gitter mittels eines
weiteren Widerstandes von demselben Werte wie der Widerstand Ü36 hergestellt wird. Hierdurch kann
erreicht werden, daß, wenn die Amplitude des zu dem rechten Gitter geleiteten Impulses als eine Hälfte
betrachtet wird, der auf das linke Gitter geleitete Impuls entweder ein Viertel oder drei Viertel je nach
der Stellung des Kontaktes RLx ist. Dies vergrößert die stabilen Bereiche der Röhre F6 und ergibt eine
weitere Verbesserung in der Arbeitsweise des Übertragungsrelais S.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Entzerrender Telegraphieübertrager in einem nach dem Stop-Start-Verfahren arbeitenden TeIegraphiesystem, in welchem zeitlich genau bestimmte Ausgangssignale, die eingehenden Signalen entsprechen, unter der Steuerung einer elektronisehen Vorrichtung der Multivibratorart erzeugt werden, die in Abhängigkeit von dem Empfang eines Anlaufschrittes in Betrieb gesetzt wird, wenn dieser über eine vorbestimmte Zeitdauer anhält, wodurch ankommende Signale kürzerer Dauer nicht die Durchführung eines Arbeitsvorganges des Übertragers veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsrelais zwei Wicklungen aufweist, von denen die eine im Eingangskreis liegt und bei Empfang eines Anlaufschrittes einen Kontaktbetätigt und dadurch "die Aufladung eines Kondensators über einen einstellbaren Widerstand (i?Fi) ermöglicht derart, daß der Kondensator, wenn die Aufladung ohne Unterbrechung während der vorbestimmten Zeit anhält, auf ein Potential aufgeladen wird, das bei Anlegung an das Gitter einer Elektronenröhre (Fi) diese leitend macht und einen Entzerrungsvorgang einleitet, und von denen die zweite Wicklung das Empfangsrelais während des Zeitraumes erregt, der einem zeitlich genau bestimmten Sperrschritt entspricht, wobei die Wirkung dieser zweiten Wicklung stärker ist als die Wirkung der im Eingangskreis liegenden Wicklung, um bei verzerrtem oder fehlendem Empfang eines Sperrschrittes einen solchen Sperrschritt vorzutäuschen.
- 2. Übertrager nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Gasentladungsröhre, die so geschaltet ist, daß sie nach einer Verzögerungszeit zündet und daraufhin in Verbindung mit einer Diode die Blockierung an dem Gitter eines Elementes des Multivibrators entfernt und dadurch dessen Arbeitsvorgang einleitet.
- 3. Übertrager nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Elektronenröhren in Verbindung mit Schaltungen bestimmter Zeitkonstante, wobei diese Röhren so angeordnet sind, daß sie nach einem Zeitraum wirksam werden, der der Weitergabe von sechs und sieben Signalschritten entspricht, wobei die erste dazu dient, um eine Elektronenröhre mit der weiteren Wicklung des Empfangsrelais in ihrem Anodenkreis stromführend zu halten, und die zweite zum Stoppen des Arbeitsvorganges des Multivibrators dient.
- 4. Übertrager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenröhre mit dem Multivibrator und die zur Bewirkung der zeitlich abgestimmten Arbeitsvorgänge dienende als Doppeltriode mit derart gegenseitig verbundenen Gittern und Anoden ausgeführt ist, daß zu einer Zeit nur eine Triode stromführend werden kann.
- 5. Übertrager nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Multivibrator positive Impulse den Gittern von zwei Trioden zuführt, in deren Anodenkreisen die Wicklungen des Weitergaberelais gegensinnig angeordnet sind, wobei Vorspannungseinstellungen so vorgesehen sind, daß die Wirkung einer Wicklung überwiegt, wenn die Impulse an beide Gitter gelegt werden, und diese Wicklung unter der Steuerung eines Kontaktes des Empfangsrelais durch die Anlegung eines negativen Potentials an das zugehörige Gitter unwirksam gehalten wird, so daß dann die andere Wicklung wirksam wird, um die Kontaktstellung des Weitergaberelais umzukehren.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 537380, 596462; »Bell Laboratories Record«, April 1948, S. 173 ff.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 512/6Oi 5.58
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ID=10069427
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| DE (1) | DE969269C (de) |
| GB (1) | GB655728A (de) |
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