DE966562C - Ziehbett fuer Rohrstossbaenke - Google Patents
Ziehbett fuer RohrstossbaenkeInfo
- Publication number
- DE966562C DE966562C DED17394A DED0017394A DE966562C DE 966562 C DE966562 C DE 966562C DE D17394 A DED17394 A DE D17394A DE D0017394 A DED0017394 A DE D0017394A DE 966562 C DE966562 C DE 966562C
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
- B21C1/16—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
- B21C1/22—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes specially adapted for making tubular articles
- B21C1/24—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes specially adapted for making tubular articles by means of mandrels
- B21C1/26—Push-bench drawing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 22. AUGUST 1957
D 17394 IhI 7b
Die Erfindung betrifft das Ziehbett von Rohrstoßbänken,
in welchem die Verformungswerkzeuge angeordnet sind. Als Verformungswerkzeuge werden
Ziehringe oder auch Rollenkaliber verwendet. Deren Betten werden von mehreren hintereinanderliegenden
Stahlguß teilen von etwa 3 bis 5 m Länge gebildet. Sie haben einen wannenartigen Querschnitt
und tragen innen Nuten od. dgl. Ausnehy mungen zur Aufnahme der Ziehringhalter bzw. der
Rollenkaliber. Bodenöffnungen sind vorgesehen, um den anfallenden Sinter 11. dgl. entfernen zu können.
Zur Vereinfachung der Bearbeitung der schweren und großen Stahlgußteile hat man schon besondere
Halteleisten vorgesehen, die in das Bett eingesetzt werden. Die Betteile bzw. die Halteleisten sind
untereinander' und mit dem Antriebsteil der Stoßbank kraftschlüssig verbunden. Sie sind auf Zug
beansprucht.
Je nach den betrieblichen Umständen oder aus sonstigen Gründen ist es erwünscht, wahlweise mit
Ziehringen oder auch mit Rollenkalibern arbeiten zu können. Dieses bereitet jedoch Schwierigkeiten,
da die Rollenkaliber wegen der Rollenlagerung und ihrer baulichen Eigenarten etwa das Doppelte an
709 «1/15
Raum in der Breite benötigen wie Ziehringe. Kommt man bei einem Ziehringbett mit einer lichten
Weite von 350 bis 400 mm aus, so benötigt.man bei der Verwendung von Rollenkalibern eine lichte
Weite von etwa 700 bis 800 mm.
Zur abwechselnden Verwendung von Ziehringen und Rollenkalibern kann man die gesamten Betten
austauschen. Dieses ist natürlich umständlich und erfordert zwei vollständige Betten. Man hat in
dieser Beziehung auch schon den Vorschlag gemacht, die verschiedenen Betten nebeneinander und
seitlich verschiebbar anzuordnen.
Um diese Umstände zu vermeiden, wird vielfach ein Rollenkaliberbett, d. h. ein entsprechend breites
Bett, verwendet. Soll mit Ziehringen gearbeitet werden, werden diese mit ihren Haltern in besonderen
Einsätzen gelagert, oder die Halter selbst so breit ausgebildet, daß sie in das breite Rollenkaliberbett
passen. Dieses hat zwar den Vorteil, daß wahlweise im gleichen Bett Ziehringe und
Rollenkaliber verwendet werden können.
Nachteilig dabei ist jedoch, daß besondere Einsätze für die Ziehringhalter oder besonders breite
Ziehringhalter benötigt werden. Diese breite Ausbildung bedeutet infolge des weiten· Mittelabstandes
ein großes Moment und bedingt damit eine schwere Ausbildung gerade in dem Mittelteil, das sowieso
durch die Aufnahme des Ziehringes geschwächt ist. Nachteilig ist ferner, daß infolge des breiten Bettes
gerade die Ziehringe, die häufig geputzt werden müssen, vom Ringputzer nur schlecht erreicht werden
können und daher ein ordnungsgemäßes Putzen in Frage gestellt ist.
Es ist denkbar, die Halteleisten in den Tragbocken jeweils im Abstand der unterschiedlichen
Breite der beiden Werkzeugarten zu verlagern. Dieses führt zu Schwierigkeiten1 bei gemischter Anordnung von Rollenkalibern und Ziehringen, da
dann die Halteleisten — will man den Stellen, die mit Ziehringen besetzt sind, eine entsprechend geringe
Breite geben, um die Ziehringe gut warten zu können, sowie um übergroße Ziehringe bzw. besondere
Zwischenlagen zu vermeiden — nicht mehr in einer Flucht Hegen und so die notwendige jcraftschlüssige
Längsverbindung zwisdhen den· Leisten unterschiedlichen Abstandes nicht ohne weiteres
möglich ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Ziehbettes, das sich leicht den unterschiedlichen
Breitenbedürfnissen für die gemischte Anordnung von Rollenkalibern und Ziehringen anpassen läßt,
insbesondere für deren gemischte Verwendung. An den Stellen, an denen Ziehringe liegen, soll das
Bett schmal sein, so daß die Ziehringe gut gewartet werden können. Trotzdem soll der Gesamtaufbau
einfach bleiben und die notwendige kraftschlüssige Längsverbindung zwischen den einzelnen Teilen
ohne Schwierigkeit durchführbar sein.
Erreicht wird dieses nach der Erfindung dadurch, daß. die Halteleisten aus einzelnen, im Längsrichtung
gekröpften Halteleistenteilen zusammengesetzt sind, die im Zusammenwirken mit spiegelgleichen
Gegenleisten ein ZieJibett mit verschiedenen,
für die gemischte Anordnung von Rollenkalibern und Ziehrinigen erforderliche Breite ergeben.
Zweckmäßig werden auswechselbare Einlagen zwischen Tragbock und Halteleisten vorgesehen für
die Einstellung auf einen unterschiedlichen Abstand der Halteleisten im Tragbock.
Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung sind die einzelnen, in den Tragböcken
längs verschieblich gelagerten Halteleistenteile in
Längsrichtung miteinander durch Keile oder Schrauben kraftschlüssig verbunden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch wiedergegeben.
Abb. ι zeigt eine Draufsicht, Abb. 2 und 3 je einen Schnitt.
Mit ι sind die Tragböcke für die Halteleisten 2 bezeichnet. Diese Leisten 2 sind durch Keile 3 und
Schrauben 4 miteinander verbunden und mit Nuten 2a versehen zur Aufnahme der Ziehringhalter
5 bzw. der Rollenkaliber 6.
Entsprechend dem linken Teil der Abb. ϊ sowie der Abb. 2 können die Leisten 2 zur Aufnahme der
breiten Rollenkaliber 6 mit großem Abstand und entsprechend dem rechten Teil der Abb. 1 sowie
Abb. 3 zur Aufnahme der schmalen Ziehringhalter 5 mit kleinem Abstand in den Tragböcken 1 go
liegen, wobei in letzterem Fall der Breitenunterschied durch Einlagen 7 ausgeglichen wird. Gehalten
werden die Leisten 2 in den Böcken 1 durch Schrauben 8, wobei die Durchtrittsöffnungen in den
Leisten als Langlöcher ausgebildet sind, um ■ den Leisten den notwendigen Wärmedehnungsausgleich
zu ermöglichen.
Der Umbau der Leisten 2 auf größeren oder kleineren Abstand ist schnell und einfach durchführbar.
Die gleichen Böcke und die gleichen Leisten werden verwendet, lediglich durch Einbau oder
Wegnahme der Einlagen 7 wird ein Ziehringbett bzw. ein Rollenkaliberbett gebildet.
Die in Längsrichtung gekröpften Halteleistenteile machen es ohne weiteres möglich, ein kornbiniertes
Rollenkaliber- und Zie'hringbett zu bilden, und zwar in den verschiedenartigsten Zusammenstellungen,
je nachdem, wie man die Leisten anordnet. Der Leistenabstand für das Ziehringbett ist
auch hier nur so groß wie unbedingt notwendig, so daß die Halter verhältnismäßig leicht sein können
und die Ziehringe selbst für den Putzer gut erreichbar sind.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Für eine gemischte Anordnung von Rollenkalibern und Ziehringen bestimmtes Ziehbett einer Rohrstoßbank mit beidseits der Stoßrich- iao tung liegenden, genuteten, zur Aufnahme der Kaliber dienenden, auf Zug beanspruchten und mit dem Antriebsteil der Stoßbank kraftschlüssig verbundenen Halteleisten, die in einzelnen, unabhängig voneinander fest angeordneten, auf einen unterschiedlichen Abstand derHalteleisten einstellbaren Tragböcken aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleisten -aus einzelnen, in Längsrichtung gekröpften Halteleistenteilen (2) zusammengesetzt sind, die im Zusammenwirken mit spiegelgleichen Gegenleisten ein Ziehbett mit verschiedenen, für die gemischte Anordnung von Rollenkalibern und Ziehrinigen erforderliche Breiten ergeben.
- 2. Auf einen unterschiedlichen Abstand der Halteleisten einstellbarer Tragbock in einem Ziehbett nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auswechselbare Einlagen (7) zwischen Tragbock (1) und Halteleisten (2).
- 3. Auf Zug beanspruchte Halteleisten in einem Ziehbett nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, in den Tragböcken längs verschieblich gelagerten Halteleistenteile in Längsrichtung miteinander durch Keile oder Schrauben (3, 4) kraftschlüssig verbunden sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 843 685.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 628/12 1.56 (7O9i 641/10 8.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17394A DE966562C (de) | 1954-03-24 | 1954-03-24 | Ziehbett fuer Rohrstossbaenke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17394A DE966562C (de) | 1954-03-24 | 1954-03-24 | Ziehbett fuer Rohrstossbaenke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE966562C true DE966562C (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=7035656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED17394A Expired DE966562C (de) | 1954-03-24 | 1954-03-24 | Ziehbett fuer Rohrstossbaenke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE966562C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4549420A (en) * | 1982-07-05 | 1985-10-29 | Lamitref Aluminium | Method for manufacturing wire |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE843685C (de) * | 1950-11-21 | 1952-07-10 | Meer Ag Maschf | Rohrstossbank |
-
1954
- 1954-03-24 DE DED17394A patent/DE966562C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE843685C (de) * | 1950-11-21 | 1952-07-10 | Meer Ag Maschf | Rohrstossbank |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4549420A (en) * | 1982-07-05 | 1985-10-29 | Lamitref Aluminium | Method for manufacturing wire |
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