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DE965586C - Schaltungsanordnung fuer Zahlengeber in Fernsprechanlagen mit mehreren den einzelnenZiffern einer mehrstelligen Rufnummer zugeordneten Zwischenspeichern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Zahlengeber in Fernsprechanlagen mit mehreren den einzelnenZiffern einer mehrstelligen Rufnummer zugeordneten Zwischenspeichern

Info

Publication number
DE965586C
DE965586C DET10572A DET0010572A DE965586C DE 965586 C DE965586 C DE 965586C DE T10572 A DET10572 A DE T10572A DE T0010572 A DET0010572 A DE T0010572A DE 965586 C DE965586 C DE 965586C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
destination
circuit arrangement
contact
buffer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET10572A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET10572A priority Critical patent/DE965586C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE965586C publication Critical patent/DE965586C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 13. JUNI 1957
T10572 Villa/21 as
Es sand Zahlengeber für Fernsprechanlagen bekannt, bei denen durch die Betätigung einer Zifferntaste Zwischenspeicher eingestellt werden unddurch ihre Einstellung die Stromstoß zahl der ein^ zelnen auszusendendien Stromstoß reihen bestimmen. Die Verwendung von Zwischeriepeiehern in Zahlengebern erlaubt es, nicht sperrende Zifferntasten zu verwenden, da die Kennzeichnung der Stromstoßzahl jeder einzelnen Stromstoß reihe durch die Einstellung der Zwischenspeicher vorgenommen wird.
Außer durch den einzelnen Ziffernwerten zugeordneten Tasten können bei den bekannten- Zahlengeber» diese Zv, ischenspeicher auch- durch die Betätigung einer sogenannten Zieltaste eingestellt werden. Diese Zieltasten sind ganzen. Rufnummern oder einem mehrziffrigen Teil einer Rufnummer zugeordnet, so daß bei ihrer Betätigung mehrere-Zwischenspeicher gleichzeitig eingestelk werden und bei ihrer nacheinander erfolgenden Abtastung die der betreffenden Rufnummer oder einem mehrziffrigen Teil dieser Rufnummer entsprechenden Strom stoß reihen, bilden.
Entspricht bei den bekannten Zahlengebern die Stellenzahl der durch die Betätigung einer Zieltaste auszusendenden Rufnummer bzw. des auszusenden- z$ dien Rufnummernteiles der Zahl der vorhandenen
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Zwischenspeicher, so ist es nidht ohne weiteres möglich, unmittelbar an die Betätigung- einer Zieltaste die Betätigung einzelner Zifferntasten anzuschließen, um dadurch noch weitere Stromstoßreihen zur Aussenduntg zu bringen. Durch die Einführung des. Selbstwählfernverkehrs mit Durchwahl bis zu einzelnen Nebenstellenteilnehmern übersteigt die Stellenzahl der gesamten Rufnummer jedoch häufig die ZaM der vorhandenen Zwischen-ίο speicher eines Zahlengebers. Infolgedessen muß man, wenn durch die Betätigung einer Zieltaste die Amts ruf nummer einer Nebenstellenanlage ausgesendet werden soll, mit der Betätigung von Ziffernitasteni zur Wahl der Hausnummer des gewünschten Teilnehmeranschlusses der Nebenstellenanlage warten, bis die Abtastung der Zwischenspeicher, die durch die Zieltaste eingestellt wurden, stattgefunden hat.
Die Erfindung verbessert diese bekannten Zahlengeber dadurch, daß unabhängig von, der Stellenzahl der durch dlie Betätigung einer Ziekaste einzuspeichernden. Rufnummer oder eines mehrziffrigen Teiles derselben immer nur eLn Teil der vorhandenen Zwischenspeicher zu. deren Aufnahme herangezogen wird und' die übrigen Zwischenspeicher zur Aufnahme der durch eine etwaige nachfolgende Betätigung von Zifferntasten gekennzeichneten Einzelziffern' der Rufnummer zur Verfügung stehen und bei einer die Zahl der den Zieltasten zur Verfügung stehenden Zwischenspeicher übersteigenden Stellenzahl der Rufnummer oder des mehrziffrigen Teiles derselben derjenigen Rufnummermteil, der in den zur Verfugung stehenden' Zwischenspeichern nicht mehr aufgenommen werden kann, durch, ein der betreffenden' Zieltaste zugeordnetes Speicherrelaiis festgehalten wird und Schaltmittel nach der Abtastung des letzten durch den- ersten Teil der Rufnummer bzw. Rufnummernteil eingestellten Zwischenspeichers die Einspeicherung des zweiten Teiles der Rufnummer in den hierfür zur Verfügung stehenden, inzwischen wieder frei gewordenen Zwischenspeichern bewirken und noch vor der Abtastung der folgenden, nur durch Zifferntasten beeinflußbaren Zwischenspeicher eine nochmalige Abtastung der auch durch Zieltasten) beeinflußbaren Zwischenspeicher herbeiführen. Es bleiben also auch bei sehr langen' Zielkennzeichen, die durch die Betätigung einer Zieltaste gebildet werden, bestimmte Zwischenspeicher des Zahlengebers zur Aufnahme derjenigen Kennzeichen· bereit, die durch die Betätigung von Einzelzifferntasten abgegeben werden. Da der die Einzelzifferntasten mit den Zwischenspeichern verbindende Wähler bei der Betätigung einer Zieltaste sofort auf die zur Aufnähme des Zielkermzeichens nidht vorgesehenen Zwischenspeicher weitergeschaltet wird, kann sich die Betätigung vom einzelnen Zifferntasten unmittelbar an eine vorausgehende Betätigung einer Zieltaste anschließen.. Reicht die zur Aufnahme der Zielkennzeichen vorgesehene Zahl von Zwischenspeichern) nicht aus, weil das Zielkennzeichen· mehr Ziffern enthält, als für diesen Zweck Zwischenspeicher vorgesehen; sind, so wird der zweite Teil des Zielkennzeichens in einem Kennzeichnungsrelais festgehalten und! nach der ersten Abtastung der zur Aufnahme des Zielkennzeichens dienenden Zwischenspeicher zur erneuten Einstellung dieser Zwischenspeicher ausgenutzt. Die die Zwischenspeicher mit der Tastatur bzw. der gemeinsamen Auswerfeinrichtung verbindenden Wähler werden nach der Abtastung des ersten Teiles der Zielkennzeichen wieder in ihre Ausgangslage gebracht, um eine erneute Abtastung der neu eingestellten Zwischenspeicher vorzunehmen!.
In der.Zeichnung ist ein Ausführangsbeispiel der Erfindung daxgestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Zahlengeber mit einer einreihigen Tastatur zur nacheinander erfolgenden Einspeicherung von- einer bestimmten Rufnummer zugeordneten! Stromstoß reihen und:
Fig. 2 einen Zusatz zu diesem Zahlengeber, der mehrere Zieltasten enthält, bei deren Betätigung der Zahlengeber zur Aussendung mehrerer Stromstoß reihem veranlaßt wird.
Der in Fig. 1 dargestellte Zahlengeber besitzt neun durch Relais gebildete Zwischenspeicher und erlaubt somit die Einspeicherung von maximal neun Ziffern mit sofortiger Wiederbenutzung der ausgewerteten und! somit frei werdenden. Speicher. Die Tastatur besteht aus zehn nicht sperrenden Tasten. In der Reihenfolge der Betätigung dieser Tasten werdien die Ziffern einer Rufnummer in den einzelnen Speichergruppen aufgespeichert und zur Zählkette, die die Bildung der Stromstoß reihen vornimmt, weitergeleitet. Die einzelnen Speichergruppen bestehen aus je vier Relais, und zwar die erste Speichergruppe aus den Relais AI, All, All! und yilV, die zweite Speichergruppe aus den Relais BI, MI, B III, SIV usw. Zur Abzählung der einzelnen, Impulse jeder Stromstoßreihe dient die aus den Relais I bis X gebildete Zählkette.
Die Einspeicherung' der einzelnen! Ziffernwerte in die Speichergruppen erfolgt über den Einspeicherwähler WE, der die Tastatur jeweils mit einer freien· Speichergruppe verbindet. Nach der Belegung dieser Speichergruppe wird die Tastatur über diesen Wähler auf die nächstfolgende Speichergruppe weiirtergesohaltet.
Die Weiterleitung der in,den Speichergruppen eingespeicherten Ziffernwerte erfolgt durch einen Wähler WA. Dieser legt Potential an eine aus den Kontakten der Speicherrelais gebildete Kontaktpyramide Und bringt dadurch das dem eingespeicherten Ziffernwert entsprechende Zählrelais der Abzählkette zum Ansprechen.
Der Wähler WB besitzt keine feste Ruhestellung, sondern bleibt immer dort stehen, wo er bei der letzten Betätigung hingeschaltet wurde. Die Einstellung des Wählers WA ist in der Ruhestellung von d»er Einstellung des Wählers WE abhängig, d. h., dieser Wähler wird in der Ruhestellung immer auf die Speidhergruppe geschaltet, auf die auch· der Wähler WE eingestellt ist.
Im Ausführungsbeispiel sind zwei achtzehnteilige Wähler WE und WA vorgesehen, so daß auf den entsprechenden Segmentbahnen die Relais-
speicher zweimal angeschlossen sind, und zwar der Speicher A auf den Schlitten ι und io, der Speicher B auf den Schritten 2 und 11 usw.
Die Zusatzeinrichtung mit den Zielwahltasten erlaubt die Aussendung einer zehnstelligem Kennzahl durch die Betätigung nur einer Zieltaste. Zur Aufnahme dieser Kennzahlen sind die erstem fünf Speichergruppen des Zahlengebers vorgesehen, die bei mehr als fünfstelligen Kennzahlen zweimal eingestellt werden. Die restlichen vier Speicher bleiben unabhängig von der Stellenzahl der Kennziffer für eine Einzeltastung frei.
i. Eimzeleinspeicherung von Ziffern
Es sei angenommen, daß die Bedienung des Zahilengebers eine Rufnummer wählt, die mit 45 beginnt. Sie drückt hierzu nacheinander die Tasten der Zahlern 4, 5 usw. Beim Eindrücken der Taste 4 werden das Relais X und, wenn der Wähler WE auf einem freien Speicher A steht, die Relais AI und AII erregt. Diese Relais halten sich über ihre Kontakte al6 und aII4 unabhängig vom Tastendruck bis zu der Auswertung durch die Abzählkette weiter. Mit dem Kontakt χ4 wird das Relais FE zum Ansprechen gebracht, welches die Weiterschaltung des Wählers WE durch Schließen des Kontaktes /V2 vorbereitet. Über den Kontakt fe6 verschafft sich das Relais FB einem vom Ankerkontakt d (WE) abhängigen Haltestromkreis. Nach dem Loslassen der Taste 4 wird das Relais X stromlos, so daß über den in seine· Ruhestellung gegangenem Kontakt χ4, der Drehmagnet D des Wählers WE Strom erhält und dem Wähler um einen. Schritt weitersteuert. Dadurch wird die Tastatur zum Speiöher B weitergeschaltet. Beim Erregen des Drehmagneten wurde auch der Kontakt d (WE) betätigt, so daß nun das Relais FE wieder abgeschaltet wird und auch der Drehmagnet D (WE) stromlos wird.
Beim erneuten Tastendruck der Tastes wiederholen sich die geschilderten Vorgänge, d. h. es spricht wiederum das Relais X an sowie im angeschaltetem Speicher das Relais BII. Da zur Speicherung der Ziffer S nur ein Speicherrelais· benötigt wiirdi, wird über dem Tastenkontakt ein hochohmiger Widerstand Wi parallel zum Speicherrelais BII geschaltet, um ein schnelles Ansprechen des· Relais X zu gewährleisten.
Auf diese Weise können nun alle Speicher sowie die nach ihrer Aufspeicherung- wieder frei werdenden Speicher belegt werden.
2. Auswertung der eingespeicherten Ziffern
Nach dem Drücken der ersten Zifferntaste, im angenommenen Fall der Taste 4, wird die Zählkette eingeschaltet, und1 zwar spricht das Relais IV an über
Minus, IV, all 2, a14, &-Arm des Wählers WA, K, Klemme Z XI, uh* (Fig. 2), Klemme ZXII, g6, Klemme ZIII, ei (Fig. 2), Klemme ZI, Plus.
In diesem Stromkreis wird auch das Relais K bis zum Ansprechem des Relais G erregt gehalten, um ein verfrühtes Ansprechen des Relais FA über den Kontakt k 2 zu vermeiden. Durch das Relais IV werden nun nacheinander die Relais III, II und I eingeschaltet und beim Ansprechen des Relais I spricht auch das Relais AN über den Kontakt 13 an. Der Kontakt an 1 schaltet die Überwachungslampe UL ein, die den Beginn des Wahlvorganges anzeigt. Der Kontakt^ schaltet das Relais L ein, das mit seinem Kontakt /4 den Kurzschluß für das Relais G öffnet, so daß auch dieses Relais· zum Ansprecheni kommt unter der Voraussetzung, daß die auszuwertenden^ Speicherrelais nicht mehr über den Tastenkontakt erregt werden, d. h., daß die Taste, nachdem die Relais des betreffenden Speichers eingeschaltet wurden, freigegeben ist. Wird die Taste jedoch, bei dem Speicher, der ausgewertet werden sold, festgehalten, so kann das Relais G nicht ansprechen, da es über den c-Arm des Wählers WA, den e-Arm des Wählers WE sowie die Kontakte xi, g/%. und an3 noch kurzgeschlossen ist. Diese Verhinderung eines vorzeitigen Ansprechene des Relais G ist notwendig, damit beim Festhalten der Taste die gedrückte Ziffer von der Zählkette nicht mehrmals ausgewertet und zur Impulsleitung weitergegeben wird.
Spricht das Relais G nach dem Loslassen der Taste an, so schaltet es mit dem Kontakt ξ 2 das Relais FA ein, das die Weiterschaltung des Wählers WA mit seinem Kontakt fa2 vorbereitet und sich über den Kontakt fa 6 bindet. Der Kontakt g 6 schaltet den Einschaltestromkreis für das Relais IV der Zählkette ab, wodurch auch das Relais K stromlos wird. Das Relais IV wird jedoch mit dem Kontakt [4 weitergehalten, und zwar über Minus, IV, IV2, VI2, VIII 2, X2, rl4, /4, gZ, Plus.
Der Kontaktg-'5 schließt die Spefcherrela;s AI und All kurz, deren bisherige Einstellung nun in der Zählkette ausgewertet wird.
Der Konitakt g 6 schaltet zunächst das Relais /1 ein, das mit seinem Komtakt i 12 das Relais / erregt. Der Kontakt is bringt das Relais· /II zum Ansprechen, das mit dem Kontakt ill 6 das Relais RI zum Ansprechen bringt. Dadurch wird n0 am Kontakt rl 4 der Haltestromkreis- für das Relais IV unterbrochen!, so daß nun nur noch die Zählrelais III, II und: I erregt sind. Durch den Kontakt i II2 wirdl auch das Relais / wieder aberregt, und dieses öffnet mit Kontakt is den Ein- n5 sohaltestromfcreis für das Relais /II. Nach dem Abfall dieses Relais' spricht das Relais RII an, da dessen Kurzschluß mit dem Kontakt ι II6 aufgehoben wurde. Über den im die Ruhelage gegangenen Kontakt ill 2 spricht jetzt wiederum das Relais /I an, und dadurch kommen auch die Relais / und /II erneut zum Ansprechen. Der Kontakt i II6 schließt jetzt die Haltewicklung des Relais RI kurz, welches abfällt, da seine Einschaltewicklung durch den Kontakt r II6 kurzgeschlossen· wurde. Durch das Öffnen des Konitaktes r 16 wird
das Zählrelais III aberregt, und. der Kontakt ill2 öffnet erneut den Stromkreis für das Relais /I. Damit fallen auch die Relais / und /II ab, und durch Öffnen· des Kontaktes ill 6 wird die Aberregung des Relais· RII bewirkt. Diese Vorgänge wiederholen sich nun, bis das· Relais I abgefallen ist. In dieser Zeit sprechen· bei jedem Abfall eines Relais der Zählkette die Relais·/, /I und /II je einmal an, und mit dem Kontakt 16 werden die
ίο entsprechenden Impulse auf die Impulsleitung AZjBZ gegeben.
Fällt das letzte Relais der Zählkette, nämlich das Relais I, ab, so wird mit dem Kontakt 14 das Relais· L kurzgeschlossen', welches mit dem Kontakt: 14 auch den Kurzschluß des Relais G bewirkt. Nach dem Abfall dieses Relais wird? über den Kontakt g2 der durch den Kontakt fa,2 vorbereitete Stromkreis für den Drehmagneten D des Wählers WA geschlossen, so daß dieser Wähler einen Schritt macht und mit seinem Drehmagnetkontakt d {WA) das Relais K einschaltet. Ein weiterer Ankerkontakt des· Magneten schaltet das Relais FA ab, und' durch das Weiterschaliten des· Wählers· erhalten nun die Kontakte der Speicfaerrelais des nächsten Speichers, d. h. also im vorliegenden Fall des Speichers B, Pluspotential, wodurch jetzt wieder das- entsprechende Zählrelais, und zwar über den Konitakt b II6 das Relais V eingeschaltet· wird. Das Relais AN ist durch den Abfall des Relais G infolge Öffnens des Kontaktes· g 1 stromlos geworden, doch hat es noch so viel Verzögerung, daß es sich bis zum Ansprechen des· Relais I bzw., wenn die Relais VII, VIII, IX oder X eingeschaltet werden, bis· zum Ansprechen des Relais VI hält.
Nach dem Einschalten dler Zählkette wiederholen sich· dann die Vorgänge, wie bereits beschrieben, wobei noch zu beachten ist, daß zum Abfallen eines ungeraden Relais der Zählkette auch das Relais R1 abfallen muß. Daher muß beim Ansprechen eines ungeraden Relais der Zählkette auch das Relais RI ansprechen, welches· dann über die Kontakte 16 bzw. III6, V 6, VII6 oder 1X6 eingeschaltet wird. Nach· Senden· der letzten' Impulsfolge und nach Abfall des Relais* G fällt auch das Relais AN ab.
Durch Öffnen des Kontaktes· an 1 erlischt die Überwachungslampe UL1 so daß1 die Bedienung des Zahlengebers erkennt, daß der Wahlvorgang beendet und der Zahlengeber für eine neue Wahl frei ist.
3. Einspeicherung eines· Ztelkennzeichene
Wird eine der vorhandenen Zieltasten ZT, wovon jede einer ganz bestimmten Rufnummer oder einem ganz bestimmten Zielkennzeichen zugeordnet ist, gedruckt, so sprechen zunächst die Relais· E und EH an. Die Kontakte 02 und e6 bzw. eh6 bringen die Kennzeiehnungsrelais TI und TI-I, die dieser Zieltaste ZT zugeordnet sind), zum Ansprechen. Ist die betreffende Kennziffer höchstens fünfstellig, so fällt das Kennzeichnungsrelaiis TII weg, und es spricht allein das Relais.TI an. In Reihe mit dem Relais TII kommt auch· das allen Ziel tasten ZT gemeinsame Relais D zum Ansprechen, das sich über die Kontakte e2, p2 und; rf 2 hält. Über diesen Weg erfolgt audh die vorläufige Haltung der Relais E und EH. Die Kontakte e 2 und. e 3 nehmen sofort das Pluspotential von den zum Zahlengeber führenden Klemmern ZII und ZIII weg, so daß ein vorzeitiges Ansprechen der Ziffernrelais verhindert wird. Über die Kontakte ill bis fI6 sowie den Kontakt e 5 wird mini Kennzeichnungspotential an die dem eingespeicherten Zielkennzeichen entsprechenden, zu den- Speiehergruppien des Zahlengeber s führenden Leitungen al bis aIV, b\ bis blV, ei bis cIV, dl bis dlV, el bis elV angelegt und dadurch, die entsprechenden Speiidherrelais der einzelnen· Speidhergruppen zum Ansprechen gebracht. Die Kontakte al 2 bis aIV3 usw.. schließen das Relais K kurz, so daß dieses vorerst nicht ansprechen kann.
Im Zielwahlzusatz wird durch Schließen des Kontaktes ei Phispotential an den Schaltarm g des Wählers WE angelegt, so daß das Relais FE zum Ansprechen kommt und der Wähler WE über den· Kontakt fez weitergeschaltet wird. Diese Weiterschaltung dauert so· lange, bis der Sdhaltarm g des Wählers WE auf seinen sechsten oder fünfzehnten. Schritt gelangt. Auf diesem Schritt wird- er stillgesetzt, wobei dieser Schritt dem ersten· Zwischenspeicher belegt, der zur Aufnahme von durch die Betätigung einzelner Zifferntasten gekennzeichneten Stromstoßreihen vorgesehen ist.
Der Abfall des Relais K, einmal durch Weglaufen des Schaltarms e des Wählers WE und zum andern durch Kurzschluß mittels der Kontakte der Speicherrelais, bringt auch eine Weiterschaltung des Wählers WA mit sich, wenn dieser Wähler nicht auf dem ersten· Sdhritt steht. Über den sich schließenden Kontakt k 2 wird nämlich das Relais FA erregt;, und dieses bildet mit dem Drehmagneten1 D (JVA) eine Unterbrecherschaltung, die erst zu arbeiten aufhört, wenn; der Kontakt &2 wieder geöffnet wird. Dieses dauernde Ansprechen des Relais K kommt aber erst zustande, wenn der Schaltarm d des Wählers WA den ersten bzw. zehnten' Schritt erreicht hat. Das entsprechende Gegenpotential wird an den Schaltarm d des Wählers· WA dabei über den Kontakt 24 im Zielwahilzusatz· sowie die Klemme Z VI angelegt. Beim Erreichen des sechsten Kontaktes durch den Wähler WE erfolgt die Anlegung von Erdpotential an die Klemme ZVII, so daß das Relais P im Zielwahlzusatz anspricht. Das Erreichen· der Stellung 1 durch den Wähler WA hat zur Folge, daß auch an die Klemme Z VIII Erdpotential im Zielwahlzusatz angelegt wird, so daß trotz Öffniens des Kontaktes p 2 die Relais E und EH weitergehalten werden.
Gelangt der Wähler WA auf den ersten Sdhritt, so bleibt das Relais K gehalten, wenn eines der Relais der Speichlergruppe A betätigt ist. Das Relais K hält sich dann über das ebenfalls zum Ansprechen, kommend* Zählrelais der Abzählkette, und nun beginnt die Aussendung einzelner Stromstöße der ersten Stromstoß'reiihe in der vorbesc'hriebenen Weise. Ist diese erste Stromstoßreihe be-
endet, so erfolgt über den Kontakt g 2 die Weiterschaltung des Wählers WA auf die nächste Speidhergruppe, und dia diese ebenfalls bereits eingestellt -war, wird auch die nächste Stromstoßreihe in! bekannter Art gebildet.
Diese Bildung einzelner Stromstoß reiben in Abhängigkeit von der zuvor betätigten Zieltaste erfolgt bis zum Auflaufen des Wählers· WA auf den fünften Schritt. Wird dieser fünfte Schritt erreicht, so wird über den c-Arm des Wählers1 WA sowie den Kontakt /2, der mit Beginn der Aussendung dieser fünften Stromstoß reihe geschlossen wird, sowie die Klemme ZXIII im Zielwahlzusatz das mit dem Kontakt d 5 vorbereitete· Relais· UI erregt.
Mit diesem Relais kommt auch das Relais UII zum Ansprechen, das mit seinem Kontakt 7*116 die weiteren Hilfsrelais· Ulli, UIY und UH einschaltet. Kontakte dieser Relais bereiten nun die Durchschaltung entsprechender Kennzeichnungspotentiale zu den Speichergruppen A, B, C, D und. E vor, da diese Speidhergruppen nach der Abtastung der zuerst einige spei eher ten Ziffern sofort freigegeben: worden sind.·.
Am Ende der Aussendung der fünften Stromstoßreihe fällt das Relais G ab und schließt seinen Kontakt g 6. Dadurch wird über den betätigten Kontakt uh 4 sowie den geschlossenen Kontakt g 6 das Relais P kurzgeschlossen, das abfällt und. dadurch die erneute Einstellung des Wählers WA auf den' ersten oder zehnten' Schritt und die Einstellung des Wählers WE auf den sechsten bzw. fünfzehnten Schritt erlaubt, falls dieser Wähler inzwischen. durch die Betätigung einzelner Zifferntasten weitergeschaltet sein sollte. Über die Klemmen; Z V und ZIV erfolgt nun wiederum infolge der alleinigen Betätigung des Relais £ die Erregung des Unterbrecherrelais FE und' durch. Kurzschluß des Relais K die Erregung des Urrterbrecherrelais FA. Beide Wähler werden, in der vorbeschriebenen Weise auf den ersten bzw. sechstel Schritt geschaltet, und nach Erreichen dieses Schrittes erfolgt die erneute Abtastung der Speidhergruppen^, B, C, D und E, deren Einstellung nunmehr durch die Betätigung des Relais TII vorgenommen wird.
Das Relais D, das während der Abtastung der ersten Zifferngruppe anspricht und sich über die Kontakte rf 2 und P4 hält, wird beim Ansprechen des Relais UH über den Kontakt uh 1 verzögert abgeschaltet: und gibt mit seinem Kontakt d6 auch das Relais TII wieder frei. Die Abfallverzögerung des Relais D ist aber derart gewählt, daß während seiner Abschaltung bereits die Einstellung der einzelnen Speichergruppen über die Kontakte ill 1
- bis ill6 vorgenommen wurde. Die Relais UI bis UTV und UH- halten sich zunächst über den. Kontakt MI5 und nach' dem öffnen des Kontaktes d 5 über die Kontakte μ II5 und ehi. Damit bei der Neueinstellung der Wähler WA und WE zur Aufnahme der zweiten Zifferngruppe das Relais AN nicht abfällt und den: Zahlengeber weiterhin belegt· hält, wird das Relais AN über die Klemme Z XI im Abhängigkeit vom Kontakt uh6 erregt gehalten. Das Relais P kommt bei der Abtastung der zweiten Zifferngruppe wiederum zum Ansprechen, und zwar nunmehr über den Kontakt μ4 in Reihe mit dem Relais· K sowie dem jeweils betätigten Ziffernrelais.
Am Ende der Abtastung dies Zielkennzeichens, d. h. beim Auftreffen des Wählers WA auf den sechsten Schritt, werden, weitere Stromstoßreihen ausgesendet, wenn zusammen mit der betreffenden Zieltaste auch noch die Ein/zeltastatur betätigt wurde. Die Vorgänge bei der weiteren· Aussendung dieser Strom stoß reihen sind dieselben, wie sie einleitend beschrieben, wurden.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung· für Zahlengeber in Fernspredhanlagen mit mehreren den einzelnen Ziffern· einer mehrstelligen" Rufnummer zugeordneten Zwischenspeidhern, die nach dem Beginn der Einspeicherung einer Rufnummer nacheinander abgetastet werden und durch ihre jeweilige1 Einstellung die Stromstoßzahl der einzelnen Stromstoß reihen festlegen und die außer durch die nacheinander erfolgende Betätigung' von Ziffernitasteni auch durch die Betätigung einer einzigen, eine vollständige Rufnummer oder einen· mehrziffrigeniTeil derselben darstellende Zieltaste eingestellt werden können, dadurch· gekennzeichnet, daß unabhängig von der Stellenzahl der durch die Betätigung einer Zieltaste einzuspeichernden Rufnummer oder eines mehrziffrigen Teiles derselben· immer nur ein Teil der vorhandenen Zwischenspeicher zu deren Aufnahme herangezogen wird und die übrigen Zwischenspeicher zur Aufnahme der durch eine etwaige nachfolgende Betätigung von Zifferntasten gekennzeichneten Einzelziffern der Rufnummer zur Verfügung stehen und bei einer die Zahl der den Zieltasten zur Verfugung stehenden Zwischenspeicher übersteigenden Stellenzahl der Rufnummer oder des mehrziffirigen Teiles derselben derjenige Rufnummernteil, der in den zur Verfügung stehen·- den Zwischenspeichern nicht mehr auf genommen werden kann, durch ein der betreffenden Zieltaste zugeordnetes! Speicherrelais! festgehalten wird und Schaltmittel nach; der Abtastung dies letzten durch den. ersten· Teil der Rufnummer bzw. Rufnummernteil eingestellten· Zwischenspeichers die Einspeicherung des zweiten Teiles der Rufnummer in den hierfür zur Verfügung stehenden·, inzwischen wieder frei gewordenen Zwischenspeichern bewirken und noch, vor der Abtastung der folgenden, nur durch Zifferntasten· beeinflußbaren Zwischenspeicher eine nochmalige Abtastung der auch·," durch' Zieltasten beeinflußbaren Zwischenspeicher herbeiführen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch· gekennzeichnet, daß ein jeder Zieltaste individuell· zugeordnetes Kennzeichmingsrelai s (T I) unmittelbar nach der Betätigung der Zieltaste die zur Einspeicherung des ersten Teiles
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des Zielkennzeirihens notwendigen. Zwischen^· speidher einstellt, während ein weiteres Kennzeichnungsirelais (T II) bis zur vollendeten Ausspeidherung dieses Teiles des Zielkennzekhens aus dem Zwischenspeichern erregt gehalten' wird und· nach dieser Ausspddherung· die Einspeidherung des zweiten Teiles des Zielkennzeicheras in diese Zwischenspeicher vornimmt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch1 1 und 2, dadurch gekenrazeidhiieit, daß bei der Betätigung einer. Zieltaste zur Wirkung kommende· Schaltmittel (E) den die Zifferntasten in der Reihenfolge ihrer Betätigung nacheinander mit den- Zwischenspeichern verbindenden Wä3>ler bis zum ersten* zuir Eiinspeidherung des Zielkennzeiehens nicht mehr benötigtem Z\vischenspeicher fortschalten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3,. dadurch gekennzeidhnet, daß der zur Bildung der einzelnen Stromstoßreihen· die Zwischenspeicher nacheinander mit einer gemeinsamen Auswerteeinrichtung verbindende Wähler bei der Betätigung einer Zieltaste auf den. ersten der zur Einspeieherung des Zieles kennzeichens vorgesehenen Zwischenspeicher eingestellt wird.
5. Schaltungsanordnung- nach. Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der Abtastung der Zwischenspeicher von der Einstellung der die Zwischenspeicher mit den Zifferntasten und der Ausweirteeinrichtung verbindenden Wähler abhängig gemacht ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei. der Abtastung des· letzten Zwischenspeichers, der durch den ersten Teil des· Zielkennzeichens eingestellt wurde, zur Wirkung kommende Schaltmittel (Ul, UU, Ulli, Uly, UM) die Einspeicherung des zweiten> Teiles des Zielkennzeichens in die nadh der Ausspeiclherung des ersten Teiles wieder frei gewordenen bzw. noch frei werdenden Zwischenspeicher vorbereiten.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennizeiclhnet, daß am Ende jeder auszusendenden Stromstoß reihe unwirksam werdende Schaltmittel (G) nach, der Abtastung des letzten· durch' den ersten Teil eines Zielkennzeichens belegten Zwischenspeichers die Einspeicherung dies zweiten Teiles des Zielkennzeichens in die frei gewordenen· Zwischen-Speicher vornehmen.
8. Schaltungsanordnung nadh .Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennizeidh.net, daß das dem zweiten Teil des· Zielkeniizeichiens zugeordnete Kennizeidhnungsrelais (ΓΙΙ) nach der nochmaligen Einstellung der Zwischenspeicher entsprechend diesem zweiten Teil des Zielkennzeichens durdh das Ende der ersten Abtastung dieser Zwischenspeicher anzeigende Schaltmitbel abgeworfen, wird·.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DET10572A 1955-02-15 1955-02-15 Schaltungsanordnung fuer Zahlengeber in Fernsprechanlagen mit mehreren den einzelnenZiffern einer mehrstelligen Rufnummer zugeordneten Zwischenspeichern Expired DE965586C (de)

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