DE1045470B - Schaltungsanordnung zur Auswahl mehrerer ueber gemeinsame Anschlussleitungen an Kontakte eines Leitungswaehlers angeschlossene Sprechstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Auswahl mehrerer ueber gemeinsame Anschlussleitungen an Kontakte eines Leitungswaehlers angeschlossene SprechstellenInfo
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Description
DEUTSCHES
Es ist bereits bekannt, in Fernsprechanlagen mehrere Sprechstellen an eine gemeinsame Leitung
anzuschließen, die über einen Leitungswähler erreichbar ist. Zu derartigen Anordnungen zählen Zweieranschlüsse,
Gesefllsehaftsleitungen, Gruppenumschalter, Wahlsternschalter und Nebenstellenanlagen. Bei
den letzteren erfolgt dabei die Auswahl der gewünschten Sprechstelle sowohl unter Zwischenschaltung einer
bedienten Vermittlungsstelle als auch selbsttätig durch über die gemeinsame Anschlußleitung übertragenen
Auswahlimpulse.
Zur Übertragung der dem jeweils gewünschten Teilnehmer zugeordneten Auswahlkennzeichen ist es
weiterhin bereits bekannt, Leitungswähler mit Durchwahl zu bauen. Bei diesen Anordnungen erfolgt durch
die Übertragung von Gleichstromimpulsen über eine der beiden Sprechadern die Einstellung eines an der
entsprechenden Ader angeschalteten Wahlwerkes. Eine andere bekannte Anordnung verwendet unterschiedliche
Rufkombinationen, was bedingt, daß die gerufene Sprechstelle Einrichtungen haben muß, um
sich selbst an die mehreren Sprechstellen gemeinsame Anschlußleitung anzuschalten. Fernerhin ist bereits
vorgeschlagen worden, jede der anzuschließenden Sprechstellen durch einen besonderen Leitungswählerausgang
zu kennzeichnen und einen sogenannten Nachwähler vorzusehen, der den belegten Leitungswählerkontakt
aufsucht und dabei eine entsprechende Zahl von Einstellimpulsen über die Leitung gibt. Im
Gegs isatz zum Leitungswähler mit Durchwahl braucht ein solcher Leitungswähler keine besondere von der
Normalausführung abweichende Gestaltung, doch ist der Aufwand, insbesondere an Leitungswählerkontakten,
sehr groß. Eine weitere Möglichkeit, an gemeinsame Leitungen angeschlossene Teilnehmer zu kennzeichnen,
besteht darin, den Leitungswähler zu umgehen und die Anschlußleitungen unmittelbar an eine
Gruppenwählerstufe anzuschalten. Diese letztere Ausführung erfordert besondere Gruppenwählerstufen
und Übertragungseinrichtungen. Bei all diesen bekannten Verfahren tritt somit ein sehr großer Aufwand
entweder an zusätzlichen Übertragungen oder an Schaltmitteln innerhalb der Leitungswählerstufen
ein, der insbesondere den beweglichen streuenden Einsatz derartiger Ausscheidungsmöglichkeiten stark
behindert.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung, welche einerseits keine Änderung im Leitungswähler
selbst erfordert, aber trotzdem die Kennzeichnung mehrerer an eine Einzelleitung oder auch
an Mehrfachleitungen anschaltbarer Sprechstellen gestattet. Erfindungsgemäß nehmen im Zugang zum
Leitungswähler vorgesehene Speichereinrichtungen die noch vor der Einstellung des Leitungswählers an-Schaltungsanordnung
zur Auswahl
mehrerer über gemeinsame
Anschlußleitungen an Kontakte
Anschlußleitungen an Kontakte
eines Leitungswählers
angeschlossene Sprechstellen
angeschlossene Sprechstellen
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Dr.-Ing. Martin Hebel, Hechendorf (Pilsensee),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
fallenden, die jeweils gewünschte Sprechstelle kennzeichnenden
Kriterien auf und geben nach der Ein-
a5 stellung des Leitungswählers über mehreren Leitungswählern
gemeinsam zugeordnete Schaltmittel entsprechende Auswahlkennzeichen auf eine der den
Sprechstellen gemeinsam zugeordneten Anschlußleitung. Zweckmäßig wird dem Leitungswähler ein
über eine oder mehrere besondere Gruppenwählerdekaden erreichbarer Impulsspeicher, beispielsweise
in Gestalt eines Wählrelais, vorgeordnet, aus dem nach der Einstellung des Leitungswählers auf eine
einer Gruppe von Sprechstellen gemeinsame Anschlußleitung dem Leitungswählerrahmen zugeordnete Schaltmittel
die Auswahlkennzeichen für die jeweils gewünschte Sprechstelle aufnehmen und auf die belegte
Anschlußleitung übertragen. Diese Übertragung kann in der Weise erfolgen, daß nach erfolgter Einstellung
des Leitungs-wählers das Wählrelais in seine Ausgangslage gesteuert wird und die bis zum Erreichen
der Ausgangslage notwendigen Schritte die Zahl der zum selektiven Anruf der jeweils gewünschten Sprechstelle
erforderlichen Kennzeichnungsimpulse fest-
legen. Die Übertragung dieser Impulse erfolgt ohne Eingriff in die Leitungswählerschaltung in der Weise,
daß sie über die aus dem Leitungswählerrahmen kommende Rufanschalteleitung auf die vom Leitungswähler
belegte Anschlußleitung gegeben werden. Mit Hilfe des in jedem Leitungswählerrahmen bereits vorgesehenen
Langsamunterbrechers, der durch eine Kette sich gegenseitig ein- und abschaltender Relais
besteht, kann sowohl der Beginn der Weitergabe der Kennzeichnungsimpulse als auch nach erfolgter
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Durchgabe dieser Impulse die Aussendung des ersten Rufes und der Beginn des periodischen Weiterrufes
festgelegt werden.
Die Zahl der durch die erfindungsgemäße Anordnung selektiv erreichbaren Sprechstellen, denen eine
oder mehrere gemeinsame Anschluß leitungen zur Verfugung stehen, kann noch dadurch vervielfacht werden,
daß der dem Leitungswähler zugeordnete Impulsspeicher über zwei Gruppenwählerdekaden erreichbar
ist, so daß die in Benutzung genommene Dekade zusammen mit den im Impulsspeicher aufgenommenen
Kennzeichen die jeweils gewünschte Sprechstelle darstellen. Die Aussendung der Kennzeichnungsimpulse
erfolgt dann, wie es bereits im anderen Zusammenhang bekannt ist, je nach der Belegung des Impulsspeichers
über die eine oder die andere Sprechader, so daß am ankommenden Ende der Anschlußleitung an
beide Sprechadern angeschaltete Empfangsschaltmittel die über die ausgewählte Ader der Anschlußleitung
übernommenen Kennzeichnungsimpulse aufnehmen und die jeweils gewünschte Sprechstelle kennzeichnen.
Diese Kennzeichnung kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß im Kontaktfeld eines der betreffenden
Anschlußleitung zugeordneten Wählers ein entsprechender Ausgang markiert wird. Es zeigt
Fig. I die für das Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlichen Stromläufe eines Leitungswählers mit vorgeschalteter Speichereinrichtung,
Fig. 2 die am ankommenden Ende der Übertragungsleitung
angeschalteten Empfangseinrichtungen und Markiermittel einer Nebenstellenanlage.
In beiden Figuren sind dabei alle diejenigen Stromläufe weggelassen oder nur angedeutet, die an sich
bekannt sind. So ist in der Fig. 1 von der Leitungswählerschaltung des Postsystems 40 ausgegangen,
während der Fig. 2 die Amtsübertragung einer mittleren Nebenstellenanlage zugrunde gelegt ist, bei der
die Bedienungsperson durch Betätigen von Markiertasten MT den einer Amtsleitung zugeordneten
Wähler AW auf die gewünschte Sprechstelle einstellen kann. . ■
Zur Belegung des Leitungswählers LW wird der Gruppenwähler GW in bekannter Weise auf eine der
Dekaden 1, 2 oder 3 eingestellt. Bei jeder Einstellung des Gruppenwählers auf eine dieser Dekaden spricht
das Prüf relais PI, das durch den. Kontakt c I eines
nicht dargestellten Belegungsrelais vorbereitet wurde, an und schaltet mit den Kontakten p1I1 pIZ die Leitung
durch. Bei einer. Einstellung in die Dekade 1 wird über den Kopf kontakt k des Lei tungs Wählers
LW das Belegungsrelais CII erregt, das den Leitungswähler LW 7MT Aufnahme der nachfolgenden beiden
Impulsreihen vorbereitet. Die Aufnahme dieser Impulsreihen, die Einstellung des Wählers LW, die
Prüfung auf einen freien Ausgang und die Durchschaltung der Sprechadern beim Aushängen des gewünschten
Teilnehmers erfolgt in der bekannten Weise. Ebenso vollzieht sich auch die Rufanschaltung,
die durch den aus den Relais IL bis 5 L gebildeten Langsamunterbrecher LU des Leitungswählerrahmens
gesteuert wird, in der üblichen Weise. Ist die Nummernwahl beendet, so fällt das nicht dargestellte
Steuerrelais FII ab, so daß über Kontakt will und über den Wellenkontakt we sowie die Kontakte cIII
und 5/1 die Einschaltung · des Relais IL erfolgt In
diesem Stromkreis befindet sich auch eine Haltewicklung I des Umschalterelais U, das somit weiterhin erregt
bleibt. Das Relais 1L ■ schaltet das Relais 2 L,
dieses das Relais 3 L und dieses wiederum das Relais 4L und mittelbar das Relais 5L ein, so daß beim Einschalten
des Relais 5 L durch Umlegen des Wechselkontaktes 5/1 ein Kurzschluß für das Relais 1L zustande
kommt. Dieses fällt mit einer bestimmten Abfallverzögerung ab und leitet durch Kurzschluß des
Relais 2 L den nacheinander erfolgenden Abfall der
weiteren Ketteiirelais ein. Sobald die Relais 2 L und 3 L abgefallen sind, wird über die Kontakte 2/2 und
3/6 der erste Ruf an die über die Kontakte el und e2 mit den Sprechadern verbundene Rufanschalteleitung
ίο angelegt. Das Relais B kommt dabei nach der Erregung
des Kettenrelais 5 L über eine weitere Haltewicklung II des Relais U zum Ansprechen. Fällt das
Relais 5 L am Ende der Kette wieder ab, so wird auch der Haltestromkreis für das Relais U unterbrochen
und das Relais E an den 10-Sekunden-Kontakt 10"RS der Ruf- und Signalmaschine angeschaltet. Es wird
infolgedessen im 10-Sekunden-Rhythmus erregt und legt entsprechendes Rufpotential an die über den Leitungswähler
erreichte Anschlußleitung. Die Abschaltung des Rufes bei Gesprächsbeginn sowie die Auslösung
der Verbindung erfolgt in bekannter Weise.
Hat der anrufende Teilnehmer an Stelle der Ziffer 1 nach der Belegung des Gruppenwählers GW die
Ziffer 2 gewählt, so wird über den Nullstellungskontakt wr des Wählrelais WR in Reihe mit dem Belegungsrelais
CII das Relais W über dessen Wicklung II erregt, das mit seinem Kontakt w das Wählrelais
WE zusammen mit einer Haltewicklung I des Relais W an die α-Ader anschaltet. Der Teilnehmer
wählt nun weitere Impulse, durch die das Relais WR auf einen bestimmten Kontakt eingestellt wird. Da
diese Impulse durch Erdanschaltung an die /z-Ader durchgegeben werden, hält sich das abfallverzögert
geschaltete Relais W nur so lange, bis die betreffende Impulsreihe zu Ende ist. Am Ende der Impulsreihe
fällt das Relais W wieder ab, und über den zurückgelegten Kontakt w gelangen nun die beiden weiteren
vom Teilnehmer noch zu wählenden Impulsfolgen in bekannter Weise auf das nicht dargestellte Impulsempfangsrelais
des Leitungswählers, um diesen auf die einer Mehrzahl von Sprechstellen gemeinsam zugeordnete
Anschlußleitung einzustellen. Die hierbei im Leitungswähler sich abspielenden Vorgänge sind
dieselben, wie sie vorstehend beschrieben wurden.
Während nun nach der Einstellung des Leitungswählers LW und nach der Ingangsetzung des Langsamunterbrechers
LU das Kettenrelais 2 L bereits abgefallen
und das Kettenrelais 3 L noch erregt ist, erfolgt über den Schaltarm wrr des Wählrelais WR
die Erregung des Relais R über die Kontakte 2/1 und 3/1 in Reihe mit dem Wählrelais WR, da der Kurzschluß
für das Relais R am Kontakt wra aufgehoben würde. Das Wählrelais WR macht einen weiteren
Schritt, während gleichzeitig das Relais R sich mit seinem Kontakt rl kurzschließt. Nach der Ausführung
dieses Schrittes fällt das Relais R ab, und nach einer durch die Abfallverzögerung des Relais R bedingten
Zeitspanne wird es erneut eingeschaltet, um das Wählrelais einen weiteren Schritt fortzuschalten.
Die jedesmalige Betätigung des Relais R wird mit dem Kontakt r 2 dazu benutzt, Wechselstromimpulse
aus der Wechselstromquelle Q über die Kontakte 2/2 und 3/6 auf die Rufanschalteleitung zu geben, so daß
so viel Impulse auf die Leitung gegeben werden, wie notwendig sind, um das Wählrelais WR von seiner
zuvor eingenommenen Stellung wieder in die Ausgangslage zu bringen, in welcher der Kontakt wrr geöffnet
ist. Für die Dauer der Durchgabe der Impulse bleibt das abfallverzögerte Relais 3 L des Langsam-Unterbrechers
LU erregt, da der Kontakt?-3 die
Wicklung II dieses Relais impulsweise erregt. Ist die Impulsaussendung beendet, so fällt auch mit einer gewissen
Abfallverzögerung das Relais 3 L ab. Über die in der Ruhelage befindlichen Kontakte2/2 und 3/6
wird nun der erste Ruf und anschließend nach Abfall 5 des Relais FII der periodische Weiterruf über die
Rufanschalteleitung auf die Anschlußleitung AL gegeben.
Erfolgte die Belegung des Leitungswählers LW bzw. von der diesem Leitungswähler vorgeordneten
Sprecheinrichtung über die Dekade 3 des Gruppenwählers, so kommt in Reihe mit dem Relais W auch
noch ein Relais UM zum Ansprechen, das mit seinen Kontakten um 1 und mn 2 die Adern der Ruf anschalteleitung
so umschaltet, daß die aus der Wechselstrom- '5 quelle Q stammenden Kennzeichnungsimpulse nun
nicht mehr über die Ader α, sondern über die Ader b
der Anschluß leitung AL übertragen werden.
Am ankommenden Ende der Übertragungsleitung AL ist an die α-Ader das Wechselstromempfangsrelais
AR und an die ö-Ader das Wechselstromempfangsrelais BR angeschaltet. Die nach der Belegung
der Anschlußleitung AL über die a- oder b-Ader einlaufenden Wechselstromimpulse werden
von einem dieser Relais aufgenommen und zur Einstellung eines der Schrittschaltwerke DAR oder DBR
ausgewertet. Ein Steuerrelais FIII im Erregungsstromkreis für die Magneten dieser Schrittschaltwerke
öffnet für die Dauer der Impulsaufnahme in bekannter Weise mit den Kontakten τι III 1, ν III 2 die
Sprechadern hinter der Empfangsstelle.
Der der Übertragungsleitung AL zugeordnete Amts wähler A W kann, wie in der Zeichnung nur
schematisch angedeutet ist, durch die Bedienung einer Nebenstellenanlage in der Weise auf den gewünschten
Nebenstellenanschluß eingestellt werden, daß eine ausgewählte Markiertaste MT einen entsprechenden
Kontakt in der c-Kontaktbank des Amtswählers AW markiert. Ist eine Kennzeichnungsimpulsreihe über
die Amtsleitung AL eingelaufen, so tritt an Stelle der \°
Markiertaste MT der vom Schaltarm dar bzw. dbr der Schaltwerke DAR bzw. DBR belegte Kontakt,
und in bekannter Weise stellt sich der Wähler AW auf diesen Kontakt ein. Die Aussendung oder die
Übertragung des Rufstromes zur ausgewählten +5 Sprechstelle bzw. die Auswertung des über die Anschlußleitung
AL übertragenen Rufstromes zum Anruf der Vermittlung, falls der gerufene Teilnehmer
besetzt ist oder das ihm angebotene Gespräch nicht engegennimmt, kann in der bereits aus den Groß-Nebenstellenanlagen
mit Durchwahl bekannten Weise erfolgen. Die Kontakte α und g 1, g2, gZ und g"4 sind
Kontakte von nicht dargestellten Relais der Amtsübertragung, die nach der Entgegennahme des Anrufes
die Gesprächsverbindung durchschalten.
Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Anordnung zur Auswertung der über die Anschlußleitung AL
übertragenen Auswahlkennzeichen ist nur eine der verschiedenen Möglichkeiten, und die Erfindung ist
auf die hier gezeigte Möglichkeit nicht beschränkt.
Claims (14)
1. Schaltungsanordnung zur Auswahl mehrerer Sprechstellen, die über ihnen gemeinsame An-Schlußleitungen
an Kontakte eines Leitungswählers angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
im Zugang zum Leitungswähler vorgesehene Speichereinrichtungen (WR) die noch vor der
Einstellung des Leitungswählers anfallenden, die jeweils gewünschten Sprechstellen kennzeichnenden
Kriterien aufnehmen und daß nach der Einstellung des Leitungswählers mehreren Leitungswählern gemeinsam zugeordnete Schaltmittel (R,
IL bis 5L) entsprechende Auswahlkennzeichen auf eine den Sprechstellen gemeinsam zugeordnete
Anschlußleitung (AL) weitergeben.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leitungswähler
ein über eine oder mehrere besondere Gruppenwählerdekaden erreichbarer Impulsspeicher (WR)
vorgeordnet ist, aus dem nach der Einstellung des Leitungswählers auf eine einer Gruppe von Sprechstellen
gemeinsame Anschlußleitung (AL) dem Leitungswählerrahmen zugeordnete Schaltmittel
(R, IL bis 5L) die Auswahlkennzeichen für die
jeweils gewünschte Sprechstelle aufnehmen und auf die belegte Anschlußleitung übertragen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leitungswähler
zur Aufnahme der die jeweils gewünschte Sprechstelle kennzeichnenden Kriterien ein Wählrelais
vorgeordnet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Einstellung
des Leitungswählers das Wählrelais in seine Ausgangslage gesteuert wird und die bis zur
Erreichung der Ausgangslage notwendigen Schritte die Zahl der zum selektiven Anruf der jeweils gewünschten
Sprechstelle erforderlichen Kennzeichnungsimpulse festlegen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlkennzeichen
als Kennzeichnungsimpulse über die aus dem Leitungswählerrahmen kommende Rufanschalteleitung
auf die Sprechadern der vom Leitungswähler belegten Anschlußleitung (AL) gegeben werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungsimpulse als Wechselstromimpulsreihen ausgesendet
werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch eine Kette
sich gegenseitig ein- und ausschaltender Relais (IL bis 5L) gebildete Langsamunterbrecher des
Leitungswählerrahmens sowohl den Beginn der Weitergabe der Kennzeichnungsimpulse als auch
nach erfolgter Durchgabe dieser Impulse die Aussendung des ersten Rufes und den Beginn des
periodischen Weiterrufes festlegt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiterschaltung
der den Langsamunterbrecher bildenden Relaiskette (1L bis 5 L) nach der durch Relais dieser
Kette erfolgten Einschaltung des über die Rufanschalteleitung verlaufenden Impulsübertragungsstromkreises
bis zur beendeten Impulsübertragung verzögert wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach beendeter Impulsübertragung
ihren Schaltzustand ändernde Kettenrelais (3L) die Einschaltung des ersten Rufes
bewirken.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Leitungswähler
vorgeordnete Impulsspeicher über zwei Gruppenwählerdekaden erreichbar ist und die in
Benutzung genommene Dekade zusammen mit den im Impulsspeicher aufgenommenen Kennzeichen
die jeweils gewünschte Sprechstelle kennzeichnet.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der zur Belegung
des Impulsspeichers in Benutzung genommenenDekade des Gruppenwählers dia Aussendung1
der Kennzeichnungsimpulse über die eine oder die andere Sprechader der vom Leitungswähler ausgewählten
Anschlußleitung erfolgt.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am ankommenden Ende
der vom Leitungswähler belegten Anschlußleitung Empfangsschaltmittel (AR, BR) für Wechselstromimpulse
vorgesehen sind, die Einstelleinrichtungen (DAR, DBR) zur Kennzeichnung der jeweils
gewünschten Sprechstelle betätigen.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß an beide Adern
der Anschlußleitung Empfangsschaltmittel angeschaltet sind, so daß sowohl das in Benutzung genommene
Empfangsschaltmittel als auch die Zahl der von diesem Schaltmittel aufgenommenen Kennzeichnungsimpulse
die jeweils gewünschte Sprechstelle kennzeichnen.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschaltmittel
nach der Aufnahme der Kennzeichnungsimpulse die jeweils gewünschte Sprechstelle im
Kontaktfeld eines der betreffenden Anschlußleitung zugeordneten Wählers (AW) markieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14005A DE1045470B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Schaltungsanordnung zur Auswahl mehrerer ueber gemeinsame Anschlussleitungen an Kontakte eines Leitungswaehlers angeschlossene Sprechstellen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DET14005A DE1045470B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Schaltungsanordnung zur Auswahl mehrerer ueber gemeinsame Anschlussleitungen an Kontakte eines Leitungswaehlers angeschlossene Sprechstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045470B true DE1045470B (de) | 1958-12-04 |
Family
ID=7547516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET14005A Pending DE1045470B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Schaltungsanordnung zur Auswahl mehrerer ueber gemeinsame Anschlussleitungen an Kontakte eines Leitungswaehlers angeschlossene Sprechstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045470B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1218545B (de) * | 1963-11-02 | 1966-06-08 | Heinrich Wehmeier Dr Ing | Verfahren zum automatischen Herbeirufen eines Fernsprechteilnehmers zu einer gemeinschaftlich benutzten Sprechstelle |
| US8143973B2 (en) | 2007-12-27 | 2012-03-27 | Pl Technologies Ag | Cavity filter coupling system |
-
1957
- 1957-08-16 DE DET14005A patent/DE1045470B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1218545B (de) * | 1963-11-02 | 1966-06-08 | Heinrich Wehmeier Dr Ing | Verfahren zum automatischen Herbeirufen eines Fernsprechteilnehmers zu einer gemeinschaftlich benutzten Sprechstelle |
| US8143973B2 (en) | 2007-12-27 | 2012-03-27 | Pl Technologies Ag | Cavity filter coupling system |
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