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DE965079C - Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen

Info

Publication number
DE965079C
DE965079C DEH21501A DEH0021501A DE965079C DE 965079 C DE965079 C DE 965079C DE H21501 A DEH21501 A DE H21501A DE H0021501 A DEH0021501 A DE H0021501A DE 965079 C DE965079 C DE 965079C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
price
depending
weight
values
optics
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH21501A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Zelmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HARTNER PRAEZ S U SCHNELLWAAGE
Original Assignee
HARTNER PRAEZ S U SCHNELLWAAGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HARTNER PRAEZ S U SCHNELLWAAGE filed Critical HARTNER PRAEZ S U SCHNELLWAAGE
Priority to DEH21501A priority Critical patent/DE965079C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE965079C publication Critical patent/DE965079C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/32Indicating the weight by optical projection means
    • G01G23/34Indicating the weight by optical projection means combined with price indicators

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberedhnungswaagen Einrichtungen zum Einstellen son Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen sind bekannt.
  • Zu diesem Zweck trägt eine in Abhängigkeit vom festzustellenden Gewicht bewegte Tafel Reihen von Preis§kalen. Dieser Tafel ist bewegbar eine Optik zugeordnet, die in Abhängigkeit von der erfolgten Einstellung des Grundpreises bewegt wird. Die Optik überträgt je nach Deckungslage die Preisskala, mit der sie sich in Deckung befindet, auf einen Schirm, und an diesem ist an Hand einer Ablesemarke der Gesamtpreis der ahgewogenen Ware ablesbar. Die Grundpreiseinstellung erfolgt nach Hunderter- und Zehnereinheiten, z. B. an Hand von zwei Tastenreihen 100 bis 900 und 10 bis 90. Die Einstellung in Abhän!gigkeit von einer dritten Einheit, z. B. in Abhängigkeit von Pfennigeinheiten im Bereich von @ bis g Einheiten des Grundpreises, ist bei dieser bekannten Ausführungsform technisch kaum durchführbar, denn die Preisskala müßte von 99 auf beispielsweise 999 Preisreihen erweitert werden.
  • Aus diesem Grunde ist man dazu übergegangen, durch eine Behelfslösung die Ablesemöglichkeit für Grund- und Gesamtpreise zu erweitern, indem man durch eine aus Preisreihen für die Pfennigbeträge 1 bis 9 des Grundpreises und aus einem in Abhängigkeit vom aufgebrachten Gewicht ver- schwenkten Zeiger bestehende Zusatzeinrichtung eine gesonderte Preisablesung für die Grun,dpreiswerte von I bis g Pf. an der Waage anbringt und den daraus ablesbaren Pfennigwert zu dem ablesbaren Mark- und ZehnpfernDigwert addiert.
  • Abgesehen davon, daß seitens des Verkäufers eine Addition vorgenommen werden muß, ist auf der Kundenseite der Waage diese Behelfsanordnung nicht möglich.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile auf verhältnismäßig einfache Weise dadurch, daß die mechanische oder projizierte Ablesemarke in Abhängigkeit sowohl von einer weiteren Einstellung einer kleineren Grundpreiseiniheit durch Tasten od. dgl. als auch vom Gewicht durch ihre Verbindung mit der dem Gewicht entsprechend bewegten Preistafel od. dgl. am Schirm verschiebbar ist.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Waage, und zwar Fig. 1 das Schema einer Waage im Aufriß, Fig. 2 die Tastenanordulung von oben gesehen, Fig. 3 den Schirm in Draufsicht.
  • Eine Tafel 1 ist durch den Waagebalken getragen und wird in Abhängigkeit vom abgewogenen Gewicht verschwenkt. Die Tafel trägt in Reihen un,tereinander die Preisskalen z. B. von o bis I00. Auf einer Führung 2 iSt vermittels Rollen 3 ein Schlitten 4 geführt. Der Schlitten trägt eine Optik 5, die dazu bestimmt ist, in Deckung mit einem Ausschnitt der Skalenreihen der Tafel gebracht zu werden. Durch die Optik wird der Ausschnitt über die Spiegel6 auf einen Schirm 7 übertragen.
  • An dem Schlitten 4 greift ein Zugband 8 an, das über eine durch einen Schwenkhebel g getragene Rolle 10 und eine feste Rolle 11 geführt ist und schließlich mit einer Walze 12 verbunden ist, die durch, die Tasten I3 bewegt wird. Von diesen Tasten 13 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, neun nebeneinander angeordnet. Jede Taste kann durch Drücken nur einen bestimmten Schwenkweg zurücklegen und dreht dabei die Walze 12 je um einen bestimmten Winkelgrad, so daB also je nach Drücken einer Taste I3 der Schlitten 4 mehr oder weniger auf seiner Führung 2 verschoben, wird.
  • Durch die Tasten 13 werden die Zehnereinheiten eingestellt. Für die Einstellung der Hundertereinheiten ist die Reihe der Tasten 14 vorgesehen, die den Hebelarm 9 beeinflußt. Durch Verschwenken des Hebelarmes 9 wird, unabhängig von der durch die Taste 13 vollzogenen Einstellung, eine Verschiebung des Schlittens4 vorgenommen. Es erfolgt damit die Einstellung der Zehnereinheiten.
  • Der lange Balken eines zweiten Waagelbalkensystems I5, I6 ist über ein Band 17 mit einer Welle 18 der Lagerschneide der Tafel 1 verbunden, mit der Folge, daß ein Verschwenken der Tafel 1 ein Verschwenken des ArmeslIs und damit auch ein Verschwenken des dMazugehörigen Winkelarmes 16 zur Folge hat. Der Winkelarm I6 trägt in Reihen untereinander Noniuseinteilungen 19.
  • Dem Arm I6 ist eine weitere Optik 20 zugeordnet, die durch einen auf einer Führung 2I verschiebbaren Schlitten22 getragen ist. Der Schlitten22 wird durch ein Band 23 bewegt, das an einer Walze z4 befestigt ist. Der Walze 24 ist wiederum eine Tastenreihe 25 zugeteilt, die der Einstellung der Pfennigeinheiten dient. Die Optik 20 ist dazu bestimmt, eine der Noniusskalenreihen @9, je Nach ihrer Einstellung, wie aus Fig. 3 ersichtlich, auf den Schirm 7 zu projizieren, derart, daß die Noniusteilung Ig unter der auf dem Schirm sichtbaren, durch die Optik 5 projizierten Skala, wie aus Fig. 3 ersichtlich, erscheint. Eine besondere Ablesemarke ist also hierbei an dem Schirm 7 nicht angeordnet. An deren Stelle tritt die aufprojizierte Noniusskala 19 des Armes 16. Im in Fig. 3 gezeichneten Falle entspricht die Angabe des Schirmes 7 genau dem Preis von DM 58,-.
  • Würde der AnfangsteiIstrich 26 der Noniusteilung 19 nach rechts verschoben, so gilt derjenige Teilstrich der Noniusskala 19, der mit einem zugehörigen Teilstrich der Skala 7 in Deckung liegt.
  • Der Arm 16 macht zufolge der Länge des Armes 15 so große Winkelausschläge, daß die Optik 20 bei jedem Winkelausschlag in der Lage ist, die entsprechende Noniusreihe in ihrer ganzen Länge zu erfassen.
  • Da sich beim Verschieben der Optik 5 der Lichtweg bis zum Schirm oder der Mattscheibe7 und dadurch die Vergrößerung verändert, müssen die Radien der Preisreihen, z. B. II bis 91, auf der Tafel 1 so gewählt sein, daß das Produkt aus dem Radius der Preisreihe gegenüber der Welle 18, dem Preiswert und der Vergrößerung, jeweils die gleiche Teilungseinheit auf der Mattscheibe 7 ergibt.
  • Es ist nicht urB ingt erforderlich, daß der Arm I6 Noniusreihen trägt. Er könnte auch, wenn auch in diesem Falle eine weniger genaue Ablesung mögLich ist, intereinanderliegende Teilstriche aufweisen, d. h. etwa nur den Teilstrich der jeweils beginnenden Noniusreihe.
  • An Stelle der Optik20 könnte dem Winkelarm 16 auch ein Fühler zugeordnet sein, der einen auf dem Schirm 7 sichtbaren Zeiger auf mechanischem Wege bewegt und verschiebt.
  • Die Tastenhebel 14, I3 und 25 mit dem zugehörigen Arm 9 bzw. Walzen 12 und 24 sind der Übersicht halber nur schematisch angedeutet. Insbesondere zwischen den; Tasten @4 und dem IIebelarm g sind Ubertragungselemente geschaltet, die zur Folge haben, daß bei Drücken je eines der neun Tastenhebel 14 der Arm 9 um den entsprechenden Betrag der für jeden der neun Tastenhebel einen anderen Betrag besitzt, verschwenkt wird. Die jeder Tastenreihe 13, 14, 25 zugehörenden zehnten Hebel sind die Leerhebel L, die die Aufgabe haben, zurückzuholen.
  • Wenn auch zweckmäßig, so ist es nicht notwendig, daM ein zweites Waagebalkensystem @5, I6 vorgesehen ist. Die Teilstriche oder Noniusteilstriche 19 könnten auch auf der Tafel 1 zwischen der Welle I8 und der Skalenreihe mit dem kleinsten Radius angeordnet sein. Sie könnten aber auch auf einer sich über die Welle I8 hinaus erstreckende Verlängerung der Tafel vorgesehen sein. In diesem Falle besteht allerdings der Nachteil, daß zufolge der geringeren Untersetzung die Teilstriche der Noniustafel 19 zu den Teilstrichen des Schirmes 7 schräg stehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen mit optischer Übertragung der ermittelten; Werte, bei welcher eine in Abhängigkeit von dem eingestellten Grundpreis bewegte Optik einer in Abhängigkeit vom festzustellenden Gewicht bewegten, Preisskalen tragenden Tafel zugeordnet ist und die von ihr erfaßten Werte auf einen Schirm überträgt, von dem der jeweilige Warenpreis längs einer Ablesemarke ablesbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische oder projizierte Ablesemarke (26) rn Abhängigkeit sowohl von einer weiteren Einstellung einer kleineren Grundpreiseinheit durch Tasten (25) od. dgl. als auch vom wicht durch ihre Verbindung mit der dem Gewicht entsprechend bewegten Preistafel (I) od. dgl. am Schirm (7) verschiebbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites, in Abhängigkeit vom festzustellenden Gewicht bewegtes, eine TeiIungstafel tragendes Waagebalkensystem (I5, I6) vorgesehen ist, dessen vom einen Hebelarm (I6) getragener Teilungstafel eine weitere, in Abhängigkeit von der kleineren Grundpreiseinheit (25) verstellbare Optik (20) zugeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungstafel des zweiten Balkensystems (15, I6) in der Bewegungsrichtung der Optik (20) untereinr ander angeordnete Reihen von Nonliusteilungen (I9) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 908923.
DEH21501A 1954-09-16 1954-09-16 Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen Expired DE965079C (de)

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DEH21501A DE965079C (de) 1954-09-16 1954-09-16 Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE965079C true DE965079C (de) 1957-05-29

Family

ID=7149090

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DEH21501A Expired DE965079C (de) 1954-09-16 1954-09-16 Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen

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DE (1) DE965079C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908923C (de) * 1952-03-21 1954-04-12 Bizerba Waagenfabrik Wilhelm K Neigungswaage mit Preisanzeige

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908923C (de) * 1952-03-21 1954-04-12 Bizerba Waagenfabrik Wilhelm K Neigungswaage mit Preisanzeige

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