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DE964831C - Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerloeschanlagen oder -vorrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerloeschanlagen oder -vorrichtungen

Info

Publication number
DE964831C
DE964831C DET5116A DET0005116A DE964831C DE 964831 C DE964831 C DE 964831C DE T5116 A DET5116 A DE T5116A DE T0005116 A DET0005116 A DE T0005116A DE 964831 C DE964831 C DE 964831C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
partial flow
line
flow line
foam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET5116A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Klosse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Total Foerstner and Co
Original Assignee
Total Foerstner and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Total Foerstner and Co filed Critical Total Foerstner and Co
Priority to DET5116A priority Critical patent/DE964831C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE964831C publication Critical patent/DE964831C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/311Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows for mixing more than two components; Devices specially adapted for generating foam
    • B01F25/3111Devices specially adapted for generating foam, e.g. air foam
    • B01F25/31114Devices specially adapted for generating foam, e.g. air foam with means for introducing an additional component, e.g. in predetermined proportion or in the main component

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerlöschanlagen oder -vorrichtungen Zusatz zum Patent 889 114 Zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerlöschanlagen ist es bekannt, in die Druckwasserleitung ein Venturirohr einzuschalten, das über eine Zumischleitung mit einem Vorratsbehälter für das Schaum-oder Netzmittel in Verbindung steht, und den Behälter durch eine Teilstromleitung mit der Druckwasserleitung zu verbinden. Um bei diesen mit einem geschlossenen Vorratsbehälter ausgerüsteten Anlagen denAustausch eines leeren Behälters gegen einen gefüllten Behälter zu erleichtern, sind gemäß Patent 889 1 14 die Teilstromleitung und die Zumischleitung oder Teilstücke von diesen durch eine Deckelscheibe von der Größe des sonst die Füllöffnung des Vorratsbehälters verschließenden I)eckels hindurchgeführt und bilden zusammen mit der fest mit ihnen verbundenen Deckelscheibe ein gemeinsames, mittels Schnellverschluß leicht einsetzbares bzw. abnehmbares Verschlußstück für den Vorratsbehälter während des Betriebes.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterausbildung dieser Vorrichtung, durch die einerseits vermieden wird, daß bei abgenommenem Behälter Leitungsenden od. dgL. aus dem an der Drud<wasserleitung verbleibenden Verschlußstück herausragen und andererseits erreicht wird, daß gegebenenfalls sowohl dieses Verschlußstück als auch der Vorratsbehälter durch einen Blindfiansch verschlossen werden können.
  • Demgemäß besteht die weitere Ausbildung gemäß der Erfindung darin, daß die Teilstromleitung und die Zumischleitung im Bereich des Behälterver- schlusses in miteinander kuppelbare Teilstücke unterteilt und konzentrisch ineinander angeordnet sind. Dabei tragen die außenliegenden Teilstücke der Zumischleitung die Kuppelglieder, und das eine innenliegende Teilstfick der Teilstromilesitu,ng weist eine Dichtfläche für den Anschluß mit dem zugehörigen anderen Teilstück auf. Zweckmäßig ist dabei das eine Teilstück der Teilstromleitung in der einen Kupplungshälfte als gegen die Kuppelebene offene und gegen diese zurückversetzte Kammer mit in der Öffnung eingelegter Lippendichtung ausgebildet, in die das über die Kuppelebene vorgezogene und leicht angeschärfte Gegenende der anderen Kupplungshälfte beim Zusammenschließen der Teile eingreift.
  • Gemäß der weiteren Erfindung kann der Vorratsbehälter für das Schaum- oder Netzmittel mit einer ihn in zwei Räume unterteilenden nachgiebigen Trennwand versehen sein, die im Betrieb auf der einen Seite durch das Druckwasser beaufschlagt ist und von diesem unter Austreiben des Schaummittels gegen die Behälterwand gedrückt wird. Es wird hierdurch ein Vermischen des zufließenden Druckwassers mit dem Schaummittel in dem Vorratsbehälter verhütet. Die beiden Behälterräume können dabei durch Anschlußstutzen an einen DifferenzSdruckmesiser angesclzlo,slslen sein, welcher das Austreiben des Schaummittels aus dem Behälter anzeigt und somit als Leeranzeige dient.
  • Die neue Ausbildung ist mit weiteren Merkmalen nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. I einen Achsenschnitt durch die Zumischvorrichtung und Fig. 2 eine Stirnansicht des Venturieinsatzes.
  • Das in eine Druckwasserleitung einschaltbare Rohrstück I, das den Venturieinsatz 2 aufnimmt, hat einen an den engsten Querschnitt des Venturieinsatzes 2 angeschlossenen Stutzen 3, der eine Rohrkammer 4 trägt. Die Rohrkammer 4 ist am unteren Ende offen und hier mit einem Kupplungsglied 5 versehen. Die Rohrkammer 4 ist durch eine mit einem Durchgang 6 versehene Scheibe 7 in zwei Räume 8, 9 unterteilt, von denen der eine eine als Rückschlagventil wirkende Kugel 10 aufnimmt. In den Raum g ist mittels Tragrippen 11 eine Kammer 12 eingesetzt, die durch einen seitlichen Rohranschluß 13 unter Einschaltung eines Absperrventils 14 an den Druckstutzen I5 des Rohrstückes I angeschlossen ist. Die Kammer 12 ist gegen das Kuppelglied 5 offen und gegen die Kuppel ebene zurückgenommen. Sie nimmt in der Anschlußöffnung eine Lippendichtung I6 auf.
  • Der Zumischbehälter I7 ist durch eine elastische Haut I8 in zwei Räume I9, 20 unterteilt und trägt an seinem Füllstutzen 21 ein dem Kupplungsglied 5 entsprechendes Gegenglied 22. Durch den Füllstutzen 21 ist gleichachsig zu diesem ein Rohr 23 geführt, das durch eine Umleitung 24 an den Raum 20 des Behälters I7 angeschlossen ist. Das Rohr 23 steht entsprechend der Zurücknahme der Kammer I2 über die Kuppelebene vor und ist in seiner Länge so gewählt, daß es beim Zusammenschluß der Kuppelglieder 5, 22 mit seinem angeschärften Ende durch die Lippendichtung I6 in die Kammer I2 eintritt, so daß eine dichte Kuppelverbindung zwischen den Teilen I2, 23 entsteht.
  • Der Behälter I7 wird durch den Füllstutzen 2I mit einem Schaum- oder Netzmittel gefüllt, wobei sich die Haut I8 auf den Behälterboden legt. Durch Aufsetzen eines gegebenenfalls haubenartigen Blindflansches auf die Kupplungshälfte 22 kann der Behälter I7 verschlossen und somit gefüllt aufbewahrt und befördert werden. Auch die Kupplungshälfte 5 läßt sich durch einen Blindflansch verschließen, der das Eindringen von Schmutz in die Kammer 4 verhindert.
  • Zum Gebrauch werden die Kupplungshälften nach Abnahme der Blindflansche aneinandergeschlossen. Nach dem Öffnen des Absperrventils 14 dringt Druckwasser über die Leitungen I5, 13, I2, 23, 24 in den Raum 20 des Behälters I7 und drückt unter Ausdehnung der Haut I8 das in dem Raum 19 enthaltene Schaummittel durch den Füllstutzen 21 in die Kammern 9, 8 und von dort durch den Saugstutzen 3 in den Venturieinsatz 2.
  • Nach dem völligen Austreiben des Schaummittels aus dem Behälter I7 wird dieser nach Schließen des Ventils 14 abgenommen und durch einen gefüllten Behälter ersetzt. Durch die konzentrische Anordnung der zu verbindenden Leitungen kann das Auswechseln der Behälter mit wenigen Griffen und schnell durchgeführt werden. Es verbleiben keine frei vorstehenden Rohrteile (die Versetzung der Anschlußebene der Kammer 12 gegen die Kuppelebene kann kleingehalten sein), und die Kuppelanschlüsse lassen sich durch Blindfiansche abdecken.
  • Die Umleitung 24 ist mit einem Entleerungsstopfen 25 versehen, der vor der Abnahme des mit dem Druckwasser gefüllten Behälters I7 nach dem Schließen des Ventils 14 abgeschraubt wird. Dabei schließt sich das Rückschlagventil 6, I0, und der Druck in dem Behälter sinkt, so daß also die Kupplung 5, 22 mühelos gelöst werden kann.
  • Bei Verwendung von Behältern I7 mit der nachgiebigen Trennwand I8 sind die beiden Räume 19 20.über Stutzen 26, 27 zweckmäßig an einen Differenzdruckmesser angeschlossen. Da während des Betriebsvorganges für die Zeit des Austreibens des Schaummittels aus dem Raum 19 in den beiden Räumen I9, 20 der gleiche Druck herrscht, ergibt sich für diese Zeit keine Anzeige des Druckmessers.
  • Erst mit dem völligen Austreiben des Schaummittels aus dem Raum 19 stellt sich zwischen den Räumen 19, 20 ein dem Wiarkdruck des Venturieinsatzes 2 entsprechender Differenzdruck ein, der dann an dem Druckmesser angezeigt wird und zu erkennen gibt, daß der Schaummittelvorrat des Be hälters verbraucht ist.
  • Für die Verwendung von Behältern ohne Trennwand wird bei der dargestellten Ausbildung der Füllstutzen 2I bis zum Behälterboden heruntergezogen und das Rohr 23 nur bis zur Innenwand des Behälters geführt. Der Behälter erhält dann in Bodennähe einen Entleerungsstutzen.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß das Druckwasser durch die äußere Leitung dem Behälter zugeführt wird, während die innere Leitung der Schaummittelführung dient. Auch kann durch Einschaltung eines entsprechend ausgestalteten T-Stückes zwischen die Kupplungsteile 5, 22 noch ein zweiter Behälter angeschlossen werden.
  • Beide Behälter können dann über ein in dem T-Stück vorgesehenes Umschaltventil wechselweise in Betrieb genommen werden.
  • Die Behälter I7 können für den Gebrauch in liegender Stellung ausgebildet sein, wie auch die Kammer 4 mit dem Kupplungsteil 5 und dem Absperrventil 14 über Schlauchleitungen an die Stutzen 3, 15 angeschlossen sein kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum-oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerlöschanlagen oder -vorrichtungen nach Patent 889 II4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstromleitung und die Zumischleitung im Bereich des Behälterverschlusses (5, 22) in miteinander kuppelbare Teilstücke (13, 23 bzw. 4, 2I) unterteilt und konzentrisch ineinander angeordnet sind.
  2. 2. Volrrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeithnet, daß die außenlliegenden Telilstücke (4, 2I) der Zumischleitung die Kuppelglieder (5, 22) tragen und das eine innenliegende Teilstück (I3) der Teilstromleitung eine Dichtfläche (I6) für das ihr zugeordnete andere Teilstück (23) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Teilstück (I3) der Teilstromleitung in eine gegen die Kupplungsebene offene und gegen diese zurückgenommene Kammer (I2) ausmündet, in der die als Lippendichtung ausgebildete Dichtfläche angeordnet ist, und das zugehörige Teilstück (23) der Teilstromleitung mit einem angeschärften Rand über die Kupplungsebene vorgezogen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (17) für das Schaum- oder Netzmittel durch eine nachgiebige Haut (I8) in zwei Räume (19, 20) unterteilt ist, von denen der eine an den das eine Teilstück der Zumischleitung bildenden Füllstutzen (21) und der andere an das eine Teilstück (23) der Teilstromleitung angeschlossen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an das Teilstück (23) der Teilstromleitung angeschlossene Raum (20) des Behälters mit einem Entleerungsstutzen (25) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Räume (19, 20) des Behälters (I7) an einen Differenzdruckmesser angeschlossen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 769 400; deutsches Gebrauchsmuster Nr. I 444 572.
DET5116A 1951-11-03 1951-11-03 Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerloeschanlagen oder -vorrichtungen Expired DE964831C (de)

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DET5116A DE964831C (de) 1951-11-03 1951-11-03 Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerloeschanlagen oder -vorrichtungen

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DET5116A DE964831C (de) 1951-11-03 1951-11-03 Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerloeschanlagen oder -vorrichtungen

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DE964831C true DE964831C (de) 1957-05-29

Family

ID=7544881

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DET5116A Expired DE964831C (de) 1951-11-03 1951-11-03 Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in die Druckwasserleitung von Feuerloeschanlagen oder -vorrichtungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2445725A1 (fr) * 1979-01-08 1980-08-01 Gouin Michel Installation de stockage et de dosage d'un produit liquide ou pulverulent

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1444572U (de) * 1900-01-01
FR769400A (fr) * 1933-03-15 1934-08-24 Merryweather & Sons Ltd John H Perfectionnements aux procédés et appareils pour la production de mousse pour l'extinction d'incendies

Patent Citations (2)

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