DE964246C - Schaltungsanordnung fuer Gleisrelais, insbesondere in Stellwerken mit Einzelaufloesung der Weichenverschluesse - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Gleisrelais, insbesondere in Stellwerken mit Einzelaufloesung der WeichenverschluesseInfo
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- DE964246C DE964246C DEL22564A DEL0022564A DE964246C DE 964246 C DE964246 C DE 964246C DE L22564 A DEL22564 A DE L22564A DE L0022564 A DEL0022564 A DE L0022564A DE 964246 C DE964246 C DE 964246C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation
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Description
- Schaltungsanordnung für Gleisrelais, insbesondere in Stellwerken mit Einzelauflösung ,der Weichenverschlüsse In Stellwerken mit isolierten Gleis- und Wei:chenabschn.itten werden zur Überwachung des Besetzungszustandes der Gleis- und Weichenabschnitte Gleisrelais verwendet, die den isolierten Schienen parallel geschaltet sind, so daß sie bei der Besetzung des betreffenden Abschnitts infolge des Kurzschlusses durch die Zugadhsen abfallen. An die Bemessung dieser Relais und an ihre Betriebsweise müssen hohe Anforderungen gestellt werden, da sie einerseits auch bei stärkeren Schwankungen des Bettungswiderstandes der Gleise richtig arbeiten müssen und. andererseits unempfindlich gegen Störströme sein sollen. Sie werden daher häufig mit Wechselstrom betrieben und, sind so gebaut-und geschaltet, daß sie mir auf Strom bestimmter Frequenz und Phasenlage - ansprechen. Die für diesen Zweck verwendeten Relais besonderer Bauart können nur wenige Kontakte betätigen, so daß es :erforderlich ist, Wiederholerrelais vorzusehen, dne je nach dem bei den einzelnen Gleisanlagen auftretenden Bedarf in die Relaisgestelle eingebaut werden und deren Kontakte ebenfalls je nach den individuellen Verhältnissen der einzelnen Gleisanlagen in den Signalstellstromkrei:sen und den Stromkreisen d^r Fahrstraßenauflös:ung@ angeordnet sind.
- Erfahrungsgemäß wird die Anzahl dieser erforderlichen Kontakte nicht beliebig groß, so .daß man im allgemeinen mit einer bestimmten Höc-hstzahl von Kontakten auskommt. Ausgehend von dieser Erkenntnis schlägt die Erfindung vor, das Gleiszelai@s mit dem oder den erforderlichen Wiedeirholerrelais zu einer Baueinheit in einem Relaissatz zusammenzufassen, der durch Kabel und/oder Steckvorrichtungen mit einem oder mehreren Weichenrelaissätzen verbunden ist. Besteht das Gleisrelais aus einem oder mehreren mittels einer Röhrenschaltung od. d@gl. -gesteuerten Relais, so ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, auch die gegebenenfalls zur Überwachung dieser Schaltmittel erforderlichen weiteren Relais in dem Gleisrelaissatz anzuordnen. Nach der weiteren AusgestaItung der Erfindung kann man auch noch weitere mit dem Gleisrelais in einem Schaltungszusammenhang stehende Relais im Gleisrelaissatz anordnen. Das ist vor allem dann zweckmäßig, wenn Weichenrelaissätze verwendet werden, deren Verschlüsse durch den Zug nach Räumung der einzelnen Abschnitte einzeln aufgelöst werden. Man kann dann nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die zur Auflösung der Verschlüsse dienenden Auflöserelais im Gleisrelaissatz unterbringen, was den Vorteil hat, .daß sie nur einmal aufgewendet werden müssen, wenn mehrere Weichen in einem isolierten Abschnitt vereinigt sind.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Weichenrelai.ssätze der Stellwerksschaltung nach dem Gleisplan des Stellwerks miteinander zu verhinden. In solchen Fällen ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, die Gleisrelais isolierter Gleisabschnitte ebenfalls nach dem Gleisplan miteinander und/oder mit anschließenden Weichenrelaissätzen zu verbinden, weil dadurch eine einheitliche Verdrahtung des Stellwerks möglich wird. In einer Abwandlung des Erfindungsgedankens kann man aber auch Relaissätze von Weichen, die in einem gemeinsamen isolierten Abschnitt liegen, parallel an das zugehörige Gleisrelais-anschalten, wobei man auch einen Teil der Anschlüsse parallel nach dem Gleisplan verbinden kann.
- Je nach den Erfordernissen der Schaltung muß oft nur ein Teil der dem Gleisplan nachgebildeten Stromkreise über den Gleisrelaissatz geführt werden. In diesen Fällen ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, die übrigen Leitungen an Steck- oder Lötpunkten, die an den Gleisrelaissätzen angeordnet sind, fest miteinander zu verbinden oder auch direkte Verbindungen zwischen dien nach dem Gleisplan aneinander anschließenden Relaissätzen herzustellen. Aus konstruktiven Gründen kann es ferner, um eine einheitliche Bauform der Relaissätze unabhängig von ihrer Verwendung als Gleisrelaissatz oder zu anderen Zwecken zu erreichen, nach einem weiteren Erfindungsmerkmal auch vorteilhaft sein, zwei Gleisrelais einschließlich der ihnen zugeordneten Relais in einem Relaissatz unterzubringen.
- Ein mögliches Ausführungsbeispiel Eier Erfindung ist -in der Zeichnung dargestellt. Die rechte Hälfte der Zeichnung stellt einen Ausschnitt aus einem beliebigen Gleisplan dar, der die Weichen i bis 6 und die einfachen Gleisabschnitte a bis d enthält. Die einzelnen Weichen- und Gleisabschnitte sind durch isolierte Schienenstöße i getrennt, mit Ausnahme der Weichen 2, 3 und q., die in einem gemeinsamen isolierten Abschnitt Bregen.
- Die linke Hälfte der Zeichnung zeigt die Zusammenschaltung- der We@ichenrelaissätze und GIei-s.relaissätze entsprechend dem in der rechten Hälfte dargestellten Gleisplan. Die Glei.srelais,sätze sind jeweils den Spitzen der zugehörigen Weichen vorgeschaltet. Vom Gleisrelaissatz G i der Weiche i führen Verbindungen zu den der Weichenspitze zugeordneten Anschlüssen 'der Weiche i. Vom Plusstrang der Weiche i laufen die Verbindungen weiter zum Gleisrelaissatz Ga des isolierten Gleisabsdhnittes a und von hier weiter zum Plusstrang der Weiche 2. Von der Spitze der Weiche 2 laufen die Verbindungsleitungen weiter zum Gleisrelaissatz G2/4 des gemeinsamen Isolierabschnitts der Weichen 2, 3 und 4.. Der Gleisrelaissatz G24 muß zwischen den Spitzenanschlüssen der Weichenrelaissätze der Weichen 2 und 3 liegen, da nur diese Stelle im Gleieplan von allen über den gemeinsamen Isolierabschnitt führenden Fahrten berührt wird. Vom Minusstrang der Weiche 3 laufen die Verbindungen weiter zur Spitze der Weiche q. und von deren Plusstrang weiter zum Crleisrelaissatz Gb des Abschnitts b. Die dem Plusstrang zugeordneten Anschlüsse des Relaissatzes der Weiche 3 führen zum Weichenrelaissatz 5 (und zwar zu dessen Plusseite) und von den der Spitze der Weiche 5 zugeordneten Anschlüssen weiter zum Gleisrelaissatz G 5 der Weiche 5. Von hier aus laufen die Verbindungen weiter über die Gleisrelai.ssätze Gc und Gd der isolierten Gleisabschnitte c und d zum Gleisrelaissatz G 6 der Weiche 6, der seinerseits mit den der Spitze der Weiche 6 zugeordneten Anschlüssen verbunden ist.
Claims (12)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Gleisrelais, die zur Freimeldung von isolierten Gleisabschnitten dienen, dadurch gekennzeichnet, daß ein GleisreIais mit weiteren, mit ihm in einem Schaltungszusammenhang stehenden Relais in einem Relaissatz zusammengefaßt ist, der durch Kabel und/oder Steckvorrichtungen mit einem oder mehreren Weichenrel.aissätzen verbunden ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Stellwerken, in denen die Verschlüsse der in eine Fahrstraße einbezogenen Weichen nach Durchfahrt des Zuges einzeln aufgelöst werden, in den Gleisrelaissätzen Schaltmittel angeordnet sind, die die Auflösung der Weichenverschlüsse steuern.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Glei;srelaissatz mit den Relaissätzen mehrerer im gleichen isolierten Abschnitt liegenden Weichen verbunden ist.
- Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel die Auflösung aller in einem isolierten Abschnitt liegenden Weichen steuern.
- Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Stellwerken, in denen die Weic henrelaissätze nach dem Gleisplan miteinander verbunden sind, die Gleisrelaissätze (z: B. Ga) ebenfalls nach dem Gleisplan mit den Relaissätzen anschließender Weichen (z. B. i und 2) verbunden sind.
- 6. Sdhaltungsanordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Gleisrelais aneinander anschließender isolierter Gleisabsdhni.tte (z. B. Gc und Gd) nach dem Gleisplan miteinander verbunden sind.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß Gleisrelais (z. B.
- G6), die einer Weiche zugeordnet sind, der Spitze der Weiche (6) vorgeschaltet sind. B.
- Schaltungsanordnung nach Anspruch i, d., 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, d;aß Gleisrelais (G214), die mehreren in einem gemeinsamen Gleisabschnitt liegenden isolierten Weichen (a bis q.) zugeordnet sind, der Spitze einer Weiche (2 bzw. 3) vorgeschaltet sind, die in alle den Abschnitt berührenden Fahrten einbezogen wird. g. Sdh.altungsanordnung nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Anschlüsse der Weichenre:laissätze parallel an die Gletsrelai,ssätze angeschaltet ist. io.
- Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Verbindungsleitungen den Gleisrelai.ssatz durchläuft, während die übrigen fest miteinander verbunden sind. i i.
- Schaltungsanordnung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß in Gleisreraissätzen, die mehrere mittels einer Röhrenschaltung od. d@gl. über das Gleis vom Zug gesteuerte Relais enthalten, Prüfrelais angeordnet sind, die zur Überwachung der übrigen Schaltmittel dienen.
- 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß in einem Relaissatz zwei Gleisrelais und zusätzliche Relais angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL22564A DE964246C (de) | 1955-07-29 | 1955-07-29 | Schaltungsanordnung fuer Gleisrelais, insbesondere in Stellwerken mit Einzelaufloesung der Weichenverschluesse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEL22564A DE964246C (de) | 1955-07-29 | 1955-07-29 | Schaltungsanordnung fuer Gleisrelais, insbesondere in Stellwerken mit Einzelaufloesung der Weichenverschluesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964246C true DE964246C (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=7262427
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL22564A Expired DE964246C (de) | 1955-07-29 | 1955-07-29 | Schaltungsanordnung fuer Gleisrelais, insbesondere in Stellwerken mit Einzelaufloesung der Weichenverschluesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964246C (de) |
-
1955
- 1955-07-29 DE DEL22564A patent/DE964246C/de not_active Expired
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