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DE1074076B - Schaltungsanordnung fur Gleisbildstellwerke - Google Patents

Schaltungsanordnung fur Gleisbildstellwerke

Info

Publication number
DE1074076B
DE1074076B DENDAT1074076D DE1074076DA DE1074076B DE 1074076 B DE1074076 B DE 1074076B DE NDAT1074076 D DENDAT1074076 D DE NDAT1074076D DE 1074076D A DE1074076D A DE 1074076DA DE 1074076 B DE1074076 B DE 1074076B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relays
switch
circuit arrangement
assigned
protective switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074076D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolff Braunschweig Bernhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1074076B publication Critical patent/DE1074076B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke, bei denen die zum Stellen, Verschließen oder Festlegen und Auflösen von Fahrstraßen erforderlichen Relais den Weichen, Kreuzurigen, Gleissperren und Rangiersignalen zugeordnet und in steckbaren Relaisgruppen untergebracht sind. Die Relaisgruppen werden miteinander in Form des Gleisbildes entsprechend verdrahtet. Ein Teil der erforderlichen Abhängigkeiten, insbesondere die zwischen befahrenen und Schutzweichen, wirken wechselweise aufeinander und erfordern einen Leitungsaufwand, der doppelte Verbindungen in gekreuzter Form erforderlich macht. Hierbei ist die übliche Form der Abhängigkeitsschaltung mit gewöhnlichen Relais in Gleichstromkreisen vorausgesetzt. Bei diesen korrespondierenden Abhängigkeiten muß jeweils ein Leitungspaar gekreuzt verlegt werden. Hierdurch ergeben sich bei der Anfertigung der Spurplanverkabelung gewisse Schwierigkeiten, weil ein Teil der Leitungen zwischen gleichnummrigen Kontaktklemmen in Parallelschaltung und ein anderer Teil - nämlich der für die korrespondierenden Abhängigkeiten - ,gekreuzt durchgeschaltet werden muß. Die nur von Fall zu Fall erforderliche Anwendung der Kreuzungsschaltung kann leicht zu Irrtümern und damit zu Schaltungsfehlern in der Fertigung führen. Hinzu kommt, daß die Leitungsführung gerade für die Kreuzungen unübersichtlich wird und dem Unterhaltungsbeamten das Feststellen von Fehlern erschwert, womit wiederum der Betrieb verzögert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung kann man dies dadurch vermeiden und zugleich erreichen, daß nur parallele Durchschaltungen erforderlich werden, indem die für korrespondierende Stellwerksabhängigkeiten benutzten Relais nach dem an sich bekannten Prinzip des Wechselstromhalbwellen-Gegenbetriebes gesteuert werden und zu diesem Zweck mit Steuerkontakten parallel geschaltet sind, wobei dem Relais und den zugehörigen Steuerkontakten in jeder Relaisgruppe noch je eine Ventilzelle mit jeweils entgegengesetzter Polung in Reihenschaltung zugeordnet und jedes der beiden Relais mit einer Abfallverzögerung versehen ist. So kann man an Stelle gekreuzter Leitungspaare jeweils nur eine Leitung verwenden, und als weiterer Vorteil ergibt sich eine Verminderung der Zahl der Steckkontakte an den Relaisgruppen und in den Gestellen.
  • An Hand der Fig. 1 bis 3 sei der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen schematischen Gleisplanausschnitt mit zwei Weichen W1 und W2, die beide sowohl als befahrene Weichen als auch als Schutzweichen auftreten können, wobei die eine Weiche jeweils die Schutzweiche für die andere ist. Für eine Fahrt b ist z. B. W1 befahrene Weiche und W2 Schutzweiche,, für eine Fahrt a dagegen W1 Schutzweiche und W2 befahrene Weiche.
  • Die bisher übliche Schaltung der Schutzweichensteller für den Betriebsfall nach Fig. 1 ist aus Fig. 2 zu ersehen. Wird die Weiche W1 als befahrene Weiche in Pluslage für eine Fahrstraße b benutzt, so wird über den Kontakt 11 der Schutzweichensteller WS2 der Weiche W2 angeschaltet, so daß diese in die abweisende Lage gebracht und in dieser verschlossen wird. Entsprechend wirkt der Kontakt 21 beim Einstellen der Fahrstraße a durch Anschalten des Schutzweichenstellers WS1 der Weiche W1. Da der Kontakt 11 und der Schutzweichensteller WS 1 in der zur Weiche W1 gehörenden Relaisgruppe und der Kontakt 21 sowie der Schutzweichensteller WS2 in der zur Weiche W2 gehörenden Relaisgruppe angeordnet sind, so kann die Schaltung nur durch die gekreuzten Leitungsverbindungen zwischen den Klemmen a, b, c und d aufgebaut werden.
  • Fig. 3 zeigt die für dasselbe Beispiel geltende Schaltungsform gemäß der Erfindung. Die Klemmen a bis d mit den zwischen ihnen liegenden gekreuzten Verbindungsleitungen L1, L2 aus Fig. 1 sind durch dieKlemmen e und f und die zwischen ihnen liegende einfache Leitungsverbindung L12 ersetzt. Die beiden Schutzweichensteller WS1 und WS2 werden im Wechselstromhalbwellen-Gegenbetrieb gesteuert. Zu diesem Zweck ist dem Schutzweichensteller WS1 der Kontakt 11 parallel geschaltet und jedem der beiden Schaltmittel eine Sper rzelle S 1 b und S 1 a in Serienschaltung zugeordnet. Die SperrzellenSla und Sib sind einander entgegengesetzt gepolt; das gleiche gilt für den Schutzweichensteller WS2, den Kontakt21 und die Sperrzellen S2a und S2 b. Außerdem ist jeder der beiden Schutzweichensteller WS1 und WS2 mit einer Abfallverzögerung versehen, z. B. durch eine Kurzschlußwicklung od. dgl. Die Anwendung des Erfindungsgedankens erstreckt sich nicht nur auf das gezeigte Beispiel der Steuerung von Schutzweichenstellern, sondern kann in gleicher Form auch für die Steuerung von Schutzweichenüberwachern sowie auch für alle übrigen bei Gleisbildstellwerken möglichen korrespondierenden Abhängigkeiten angewandt werden. Hierdurch ergibt sich eine Einschränkung der Zahl der für den Aufbau der Gesamtschaltung eines Stellwerks erforderlichen Gleisbildstromnetze.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Glesbildstellwerke, bei denen die für das Stellen, Verschließen oder Festlegen und Auflösen von Fahrstraßen erforderlichen Relais den Weichen, Kreuzungen, Gleissperren und Rangiersignalen. zugeordnet und in steckbaren Relaisgruppen eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daB die für korrespondierende Stellwerksabhängigkeiten benutzten Relais, wie z. B. Schutzweichensteller (WS1 und WS2), Schutzweichenüberwacher od. dgl., zur Vermeidung von sich 'kreuzenden Verbindungsleitungen zwischen den Relaisgrüppen nach dem an sich bekannten Prinzip des Wechselstromhalbwellen-Gegenbetriebes gesteuert werden und zu diesem Zweck mit Steuerkontakten parallel geschaltet sind, wobei denn Relais (WS 1 bzw. TVS2) und den zugehörigen Steuerkontakten (11 bzw. 21) in jeder Relaisgruppe noch je eine Ventilzelle (S1a, S1b bzw. S2a, S2 b) mit jeweils entgegengesetzter Polung in. Reihenschaltung zugeordnet und jedes der beiden Relais (WS1 und WS2) mit einer Abfallverzögerung versehen ist.
DENDAT1074076D Schaltungsanordnung fur Gleisbildstellwerke Pending DE1074076B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074076B true DE1074076B (de) 1960-01-28

Family

ID=598223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074076D Pending DE1074076B (de) Schaltungsanordnung fur Gleisbildstellwerke

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DE (1) DE1074076B (de)

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