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DE950932C - Mehrpoliger Nockenschalter - Google Patents

Mehrpoliger Nockenschalter

Info

Publication number
DE950932C
DE950932C DEE9270A DEE0009270A DE950932C DE 950932 C DE950932 C DE 950932C DE E9270 A DEE9270 A DE E9270A DE E0009270 A DEE0009270 A DE E0009270A DE 950932 C DE950932 C DE 950932C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
cam
chamber
slide
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE9270A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Otto Plechl
Robert Schlager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELIN AG ELEK IND WIEN
Original Assignee
ELIN AG ELEK IND WIEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELIN AG ELEK IND WIEN filed Critical ELIN AG ELEK IND WIEN
Application granted granted Critical
Publication of DE950932C publication Critical patent/DE950932C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/64Encased switches adapted for ganged operation when assembled in a line with identical switches, e.g. stacked switches

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Mehrpoliger Nockenschalter Nockenschalter verschiedener Bauarten sind bekannt, doch wurde bei diesen Ausführungen nicht immer auf Einfachheit und Betriebssicherheit bei gleichzeitiger Preiswürdigkeit Rücksicht genommen. Besonders bei Nockensohaltern zur Steuerung von Hilfsstromkreisen besteht noch zusätzlich die Forderung, daßdurch Aneinanderreihen einzelner Pole zu .einer geschlossenen Einheit den verschiedenen Ansprüchen weitestgehend Rechnung getragen werden muß, so, daß man bemüht war, eine Konstruktion zu finden, durch welche diese Forderungen erfüllt wurden.
  • Nockenwalzenschalter mit in isolierenden Kammern eingeschlossenen, Schaltstücke tragenden Kontaktschiebern, die durch Nockenscheiben gegen Federdruck bewegt werden und bei denen das Gehäuse in taschenförmige Kammern unterteilt ist, wobei die Seitenwände die Führungen der Kontaktschieber bilden, sind bekannt.
  • Andere Anordnungen besitzen z. B. ein Brückenstück mit begrenzter Beweglichkeit, welches mit je zwei elektrisch miteinander zu verbindenden bzw. trennenden Schaltstücken zusammenarbeitet.
  • Es .sind auch Anordnungen bekannt, bei welchen Kontaktbrücken mit ,begrenzter Beweglichkeit an Schlitten, welche die zugehörigen Kurvenscheiben umfassen, befestigt sind und jede Kurvenscheibe die ihr zugehörige Kontaktbrücke bzw. Schlitten unabhängig von den übrigen steuert und der Schlitten gegen -die Wirkung von Federn in die Offnstellu g gebracht wird.
  • Die Versuche, die Abhebebewegung durch die Nockendrehbewegung zu steuern, führten bisher noch zu keiner brauchbaren Lösung mit dem Ergebnis einer platzsparenden Anordnung.
  • DieErfindung betrifft einen mehrpoligen Nockenkhafer, insbesondere zur Steuerung von Hilfsstromkreisen, dessen Polzahl durch Aneinanderreihen gleichartiger Schaltkammern verändert wird, die zugleich als Führung eines Schlittens dienen, wobei in einer Schaltkammer je Schlitten (oder Stromkreis) .zwei feste Schaltstücke angeordnet sind, die mit den Anschlußstücken identisch oder verbunden sind und,durch eine bewegliche Schaltbrücke fallweise in Kontakt kommen. Die Schaltbrücke wird von einem die dazugehörige Nockenscheib e umfassenden, geschlossenen Schlitten bei offenem Kontakt gegen Federdruck gehalten, wobei erfindungsgemäß die Schaltkammer an der Stelle der Nockenscheibe und des von ihr bewegten Schlittens in Richtung der Nockenachse niedriger ist als. an der Stelle der Kontaktbrücke und der Anschlüsse. Zwei benachbarte, um i8o° gegeneinander verdrehte Kontakteinrichtungen nehmen daher in Richtung der Nockenachse weniger Platz ein, als es der doppelten Höhe der festen Schaltstüdke entspricht.
  • Eine besondere Ausbildung des Nockenschalters. stellt des weiteren die Vereinigung von zwei benachbarten Schaltkammern zu einer Doppelkammer dar, in der je zwei um i8o° gegeneinander versetzte Kontakteinrichtungen der beiden Schaltkammern untergebracht sind. Die in einer Doppelkammer vereinigten Nocken- bzw. Kontakteinrichtungen sind durch eine Isolierscheibe el-ektri,'sch voneinander getrennt, und es können in ein und derselben Schaltkammer zwei Nockenscheiben für verschiedene Schaltprogramme angeordnet sein. In den einzelnen Schaltkammern umfassen die Schlitten die Nockenschei!ben jeweils auf der Stirnseite. Die klemmungsfreie Schlittenführung in Schaltrichtung -erfolgt an zwei parallel gegenüberliegenden Schaltkammerwänden und in einer an diese anschließenden Kammerwand. Die Schlitten sind aus Metall hergestellt und' aus einem Stück durch Stanzen und Biegen gefertigt.
  • An Hand der Fig. i bis 4 wird der beispielsweise Aufbau des Schalters beschrieben.
  • Fig. i stellt teilweise im Schnitt den Aufriß und Fig.2 den Grundriß einer Schalterausführung dar, während eine andere Ausführungsmöglichkeit in den Fig. 3 und 4 im Auf- bzw. Grundriß dargestellt ,vird.
  • Der Antrieb des Schalters erfolgt z. B. durch einen Drehgriff, der auf -der Vierkantwelle 8 befestigt ist. Diese Welle treibt sowohl das Rastenwerk an als auch die in den dahinterliegend en einfachen Schaltkammern 4 " bzw. Doppelkammern 5 befindlichen Nockenscheiben 2. Das Schaltwerk kann beispielsweise bei einer Umdrehung von 36o° vier Raststallungen bei einem Schrittwinkel von 9o-° oder acht Raststellungen bei einem Schrittwinkel von 451 besitzen. Für besondere Fälle können jedoch auch eine oder zwei Taststellungen vorgesehen und mit einer oder mehreren Raststellungen kombiniert werden, wodurch das Schaltgerät als Schwenktasterbzw.alsTastschalter arbeitet.
  • Die Fig. i und 2 stellen eine Ausführungsart dar, bei welcher jeweiils eine Nockenscheibe 2 in einer Schaltkammer 4 untergebracht ist und der Abschluß einer Schaltkammer entweder durch die Seitenwand 9 der Nachbarkammer erfolgt oder durch Anbau einer eigenen Kammerwand. Die Aufeinanderreihung der einzelnen Kammern wird auf Bolzen i i durchgeführt. Die Anzahl der Schaltkammern richtet sich nach dem geforderten Schaltprogramm. Die Schaltleammerwände 9, 16 und 7 sind aus Preßstoff gefertigt, und es ist die Möglichkeit gegeben,. die einzelnen Kontakte durch kleine durchsichtige Kunststoffenster bei der Arbeit zu beobachten.
  • Bei der Ausführung nach den Fig. i und 2 befinden sich in einer Schaltkammer zwei feste Schaltstücke 12, 13, welche durch eine Schaltbrücke i geschlossen und geöffnet werden; bei der Ausführung gemäß Fig. 3 und 4 befinden sich hingegen in einer Schaltkammer zwei voneinander elektrisch isolierte und in ihrer Schaltfolge voneinander unabhängige Kontaktgruppen. Auf jede Schaltbrücke wirken zwei Federn 14. Jede Schaltbrücke i wird von einem die zugehörige Nockenschei'be 2 umfassenden geschlossenen Schlitten 3 betätigt, der an zwei parallel gegenüberliegenden Schaltkammerwänden 18 und in einer an diese anschließenden Kammerwand 16 geführt wird. Bei der Ausführung nach Fig. i und 2 werden die einzelnen Preßteile 7, 9 gegenseitig um 18o° versetzt angeordnet, während bei der .anderen Ausführung nach Fig. 3 und 4 eine gleichmäßige Aneinanderreihung der Kammerelemente 17 erfolgt. In beiden Fällen bildet eine Platte io den Abschluß des ganzen. Pakets.
  • Durch diese zweckmäßige Kontaktanordnung und Schaltkammerausbildung erreicht man, daß zwei benachbarte, z. B. um 18o° verdrehte Kontakteinrichtungen weniger Platz einnehmen als der doppelten Höhe der Kontakte entspricht, was bei einer größeren Polanzahl eine wesentliche Platzersparung in Achsrichtung bedeutet. Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 sind zwei Nocken :2 in einer Doppelkammer 5 mit je einem Schlitten ,3 angeordnet; wobei zwecks elektrischer Isolierung die Trennurig gegeneinanderdurch ei.nelsolierscheibe6 erfolgt. Die Größe der Scheibe 6 ist durch die verlangte Kriechstrecke bedingt und kann jeweils den Erfordernissen angepaßt werden. Die Schlitten 3 umgreifen die Nockenscheibe 2 jeweils auf ihrer Stirnseite. Die Herstellung der Schlitten erfolgt durch Stanzen und Biegen aus Metall.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrpoliger NockenschaIter, insbesondere zur Steuerung von Hilfsstromkreisen, dessen Polzahl durch Aneinanderreihen gleichartiger Schaltkammern verändert wird, die zugleich als Führung eines Schlittens dienen, wobei in einer Schaltkammer je Schlitten (oder Stromkreis) zwei feste Schaltstücke angeordnet sind, die mit den Anschlußstücken identisch oder verbunden sind und durch eine bewegliche Schaltbrücke (i) fallweise verbunden werden, die von einem die zugehörige Nockenscheibe (2) umfassenden geschlossenen Schlitten (3) bei offenem Kontakt gegen Federdruck gehalten wird;, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkammer (4) an der Stelle der Nockenscheibe und des Gvon ihr bewegten Schlittens in Richtung der Nockenachse niedriger ist als an der Stelle der Kontaktbrücke und der Anschlüsse, so daß zwei benachbarte, um i8o° gegeneinander verdrehte Kontakteinrichtungen in Richtung der Nockenachse weniger Platz einnehmen, als der doppelten Höhe der Kontakte entspricht (Fig. i und 2).
  2. 2. Schaltar nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, 'daß zwei benachbarte Schaltkammern, in denen zwei um i8o° gegeneinander versetzte Kontakteinrichtungen untergebracht sind, zu einer Doppelkammer (5) vereinigt sind (Fig. 3 und 4).
  3. 3. Schaltier nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Doppelkammer vereinigten Nocken (2) bzw. Kontakteinrichtungen durch eine Isolierscheibe (6) voneinander elektrisch isoliert sind.
  4. 4. Schalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen. Schaltkammern die Schlitten (3) die Nockenscheiben (2) jeweils auf der Stirnseite umfassen.
  5. 5. Schalter nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die klem.mungsfreie Schlittenführung in Schaltrichtung an zwei parallel gegenüberliegenden Schaltkammerwä'nden (18) und in einer an diese anschließenden Kammerwand (i6) erfolgt.
  6. 6. Schalter nach den Ansprüchen 2 bis 5, d@ durch gekennzeichnet, daß in ein und derselben Schaltkammer zwei Nockenscheiben (2) für verschiedene Schaltprogramme angeordnet sind:
  7. 7. Schalter nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metall hergestellten Schlitten (3) aus einem Stück durch Stanzen und Biegen gefertigt sind.
DEE9270A 1953-07-15 1954-07-15 Mehrpoliger Nockenschalter Expired DE950932C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT950932X 1953-07-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE950932C true DE950932C (de) 1956-10-18

Family

ID=3683444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE9270A Expired DE950932C (de) 1953-07-15 1954-07-15 Mehrpoliger Nockenschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE950932C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067503B (de) * 1955-03-22 1959-10-22 Elin Ag Elek Ind Wien Durch Nocken betaetigter Kombinationsschalter mit Mehrfachunterbrechung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067503B (de) * 1955-03-22 1959-10-22 Elin Ag Elek Ind Wien Durch Nocken betaetigter Kombinationsschalter mit Mehrfachunterbrechung

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