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DE950229C - Vakuumpumpe nach dem Drehschieberprinzip - Google Patents

Vakuumpumpe nach dem Drehschieberprinzip

Info

Publication number
DE950229C
DE950229C DEL21396A DEL0021396A DE950229C DE 950229 C DE950229 C DE 950229C DE L21396 A DEL21396 A DE L21396A DE L0021396 A DEL0021396 A DE L0021396A DE 950229 C DE950229 C DE 950229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
pawl
pin
oil
vacuum pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL21396A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Klaus Ziock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balzers und Leybold Deutschland Holding AG
Original Assignee
E Leybolds Nachfolger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E Leybolds Nachfolger AG filed Critical E Leybolds Nachfolger AG
Priority to DEL21396A priority Critical patent/DE950229C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950229C publication Critical patent/DE950229C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C27/00Sealing arrangements in rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C27/02Liquid sealing for high-vacuum pumps or for compressors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Vakuumpumpe nach dem Drehschieberprinzip Rotierende Ölluftpumpen, d. h. Vakuumpumpen nach dem Drehschieberprinzip mit ölüberlagertem Auspuffventil, lassen beim Abschaltün nach der Evakuierung eines Behälters Öl bzw. Luft in den Behälter zurücktreten. Dieser Rücktritt von Öl bzw. Luft erfolgt, wenn die Pumpe nach dem Abschalten des Motors durch die Druckdifferenz zwischen Auspuffseite und Ansaugstutzen. rückwärts gedreht wird, bis der Druck sich so weit ausgeglichen hat, daß die durch die Druckdifferenz ausgeübten Kräfte nicht mehr groß genug sind, um die Pumpe gegen die Reibungskräfte zurückzudrehen.
  • Außerdem kann. auch im Stillstand der Pumpe Luft bzw. Öl infalge der Druckdifferenz zwischen Ansaug- und Auspuffseite durch die Spalte zwischen den bewegten Teilen der Pumpe und dem Gehäuse hindurchgedrückt werden.
  • Man könnte daran denken, sowohl das Rückwärtsdrehen als auch den Öl- bzw. Luftrücktritt durch :die Spalte im Innern der Pumpe dadurch zu verhindern, daß man ein ganz dicht schließendes Auslaßventil verwendet, das weder Luft noch Öl aus :dem Raum oberhalb des Auslaßventils in den Schöpfraum :der Pumpe zurücktreten läßt. Diese Maßnahme würde jedoch nicht die erwünschte Wirkung haben, da die obengenannten Pumpen das höchste erreichbare Vakuum nur dann geben, wenn das Auslaßv entil durch einen ,Kanal überbrückt wird, durch den Öl in den Schöpfraum zur Auffüllung des toten Raumes unter .dem Ventil eingespritzt wird.
  • Außerdem würde diese Maßnahme bei Gasballastpumpen versagen, da bei diesen Pumpen über eine Lufteinlaßvorrichtung direkt atrnosp'härische Luft in den Raum unterhalb des Auslaßventils eingelassen wird.
  • Eine bekannte Maßnahme, um das Rückwärtslaufen :der Pumpe zu verhindern und damit den Luft- bzw. Ölrücktritt zu verkleinern, besteht darin, daß durch einen. Freilauf die Drehung der Pumpenachse nur in einer Richtung freigegeben wird, so daß beim Abschalten des Motors die Pumpenachse durch diesen Freilauf gegen Rückwärtsdrehen blockiert wind.
  • Da Öl in nennenswertem Maße nur dann, auf die Saugseite :der Pumpe gelangt, wenn diese nach dem Abstellen rückwärts läuft, so läßt sich durch einen derartigen Freilauf, der die Pumpe nach dem Auslaufen gegen jede Rückwärtsbewegung blockiert, ein Ölrücktritt fast vollständig vermeiden. Auch der Luftrücktritt wird auf diese Weise verkleinert.
  • Erfindungsgemäß kann der Rücktritt von Luft darüber hinaus noch weiter dadurch reduziert wenden, daß eine Rücklaufsperre angebracht wird,. durch die die Pumpe beim Rückwärtslanfen nach Abschalten des Motors in einer solchen Stellung angehalten wird, daß die Schieber eine doppelte Abdichtung zwischen Gasballasteinlaßöffnung bzw. Auspuffkanal einerseits und Ansaugkanal andererseits bilden.
  • Abb. i zeigt als Beispiel eine Anordnung gemäß der Erfindung an einer Gasballastpumpe nach dem Dre'hschieberprinzip. An der Speiche i des dein Antrieb der Pumpe dienenden Keilriemenrades 2 befindet sich auf der der Pumpe zugewandten Seite eine Sperrklinke 3, die um eine Achse q. drehbar ist und durch eine .schwache Feder 5 gegen den Stift 6 gedrückt wird. Der Stift 7 (Abt. 2) ist so am Gehäuse der Pumpe befestigt, daß er in die Kreisbahn hineinragt, die das freie Ende 8 der Klinke 3 bei Drehung der Keilriemenscheibe i beschreibt. 'Dabei wird die Klinke 3 durch den Haltestift 6 am Keilriemenrad in einer solchen Schräglage, bezogen auf die Speiche i, festgehalten, daß sie bei langsamer Drehung des Rades 2 in der Richtung des Pfeiles P durch den Stift 7 angehoben wird und über diesen hinweggleitet, während sie bei einer Rückwärtsdrehung -entgegen der Pfeilrichtung, hervorgerufen durch die Druckdifferenz zwischen Ansang- und Auspuffstutzen, mit dem freien Ende 8 gegen den Haltestift 7 am Gehäuse der Pumpe stößt. Die Feder 5 ist so bemessen, daß die Klinke 3 bei Drehung mit der betriebsmäßigen Drehzahl durch die Zentrifugalkraft so weit angehoben wird, daß sie den Stift 7 überhaupt nicht mehr berührt. Der Stift 7 ist nun in einer solchen Lage am Gehäuse angebracht, .daß die Pumpe beim Rückwärtslaufen in einer solchen Stellung, wie in Abb. 3 dargestellt, so festgehalten wird, daß beide Schieber sich zwischen dem Auspuffstutzen i i bzw. der Gas'ballasteinlaßöffnung io und dem Ansaugstutzen 12 der Pumpe befinden.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß die Pumpe nach dem Abschalten durch die Klinke 3 und den Stift 7' nach anfänglichem Rüekwärtsdrehen in einer solchen Stellung festgehalten wird, daß sich beide Schieber g zwischen der Gasbahlasteinlaßöffnung io bzw. dem Auspuffkanal ii und dem Ansaugkanal 12 befinden, wie in Abb. 3 dargestellt. Dieses Beispiel zeigt eine der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Ruhestellungen des Pumpenrotors für eine Gas'balltastpumpe.
  • Wenn es sich um eine Drehschieberpumpe ohne Gasballasteinrichtung handelt, kann die Ruhestellung des 'linken Schiebers 9 des Pumpenrotors an einer beiliebigen Stelle innerhalb des Winkels a in Abb. 3 liegen.
  • Ein weiterer, hier nicht eingezeichneter Stift kann am Gehäuse um 18o° zum Stift 7 versetzt befestigt werden, so daß die Pumpe nach dem Abschalten jeweils höchstens eine halbe Umdrehung zurücklaufen kann, eire sie durch die Haltestifte 7 und die Sperrklinke 3 angehalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vakuumpumpe, insbesondere Gasballastpumpe, nach dem Drehschieberprinzip mit ölüberlagertem Auslaßventil und einem das Auslaßvenbi.l überbrückenden dauernd offenen Ölkanal, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rücklaufsperre angebracht ist, die die Pumpe beim Rückwärtslaufen nasch Abschalten des Motors in einer solchen Stellung festhält, daß die Schieber eine doppelte Abdichtung zwischen Gasballasteinlaßöffnung bzw. Auspuffkanal einerseits unid Ansaugkanal andererseits bilden.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Rücklaufsperre aus einer am Antriebsrad der Pumpe befestigten Sperrklinke (3) und einem am Gehäuse der Pumpe befestigten Stift (7) als Anschlag besteht.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (3) unter einer Federkraft steht, die kleiner als die bei Betriebsdrehzahl auf die Sperrklinke (3) wirkende und diese aus dem Bereich des Stiftes (7) 'herausschwenkende Zentrifugalkraft ist.
DEL21396A 1955-03-11 1955-03-11 Vakuumpumpe nach dem Drehschieberprinzip Expired DE950229C (de)

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DE950229C true DE950229C (de) 1956-10-04

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ID=7262068

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DEL21396A Expired DE950229C (de) 1955-03-11 1955-03-11 Vakuumpumpe nach dem Drehschieberprinzip

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