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DE598987C - Motorbremsvorrichtung - Google Patents

Motorbremsvorrichtung

Info

Publication number
DE598987C
DE598987C DEB157487D DEB0157487D DE598987C DE 598987 C DE598987 C DE 598987C DE B157487 D DEB157487 D DE B157487D DE B0157487 D DEB0157487 D DE B0157487D DE 598987 C DE598987 C DE 598987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shut
line
air supply
mixture supply
supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB157487D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SISTO BOSCO
Original Assignee
SISTO BOSCO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SISTO BOSCO filed Critical SISTO BOSCO
Priority to DEB157487D priority Critical patent/DE598987C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE598987C publication Critical patent/DE598987C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Motorbremsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere für Kraftfahrzeuge geeignete Motorbremsvorrichtung, durch welche die Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf Luftzufuhr umschaltbar und nach der Absperrung der Gemischzufuhr unter Vermittlung einer Leerlaufkupplung die Auslaßleitung absperrbar ist.
  • Bei einer bekannten Motorbremsvorrichtung dieser Art ist ein Absperrventil für die Ansaugleitung durch eine Leerlaufkupplung mit einem Absperrventil für die Auspuffsammelleitung verbunden. Getrennt von dem Absperrventil für die Ansaugleitung ist an der letzteren ein Lufteinlaßventil angeordnet, welches entweder an ein besonders zu bedienendes Einstellgestänge angeschlossen oder durch geeignete Zwischenglieder mit dem das Absperrventil für die Auspuffsammelleitung beeinflussenden Gestänge verbunden ist. Im letzteren Falle ist die Anordnung getroffen, daß das Lufteinlaßventil der Ansaugleitung erst geöffnet wird, nachdem die Absperrventile sowohl für die Ansaugleitung als auch für die Auspuffsammelleitung geschlossen sind. Bei Benutzung dieser Bremsvorrichtung ergeben sich drei Bremsstufen. Zunächst wird durch Absperrung der Ansaugleitung eine plötzliche Erhöhung des Unterdruckes bei den Saughüben des Motors und mithin sofort eine starke Bremswirkung herbeigerufen. Die zweite Bremsstufe beginnt mit dem Schließen des Absperrventils für die Auspuffsammelleitung. Während dieser Bremsstufe wird die geringe in den Motorzylindern verbliebene Gasmenge bei den Verdichtungs-und Auspuffhüben in der Auspuffsammelleitung und in denjenigen Zylindern verdichtet, deren Auslaßventile jeweils offen sind. Da der Verdichtungsraum im Vergleich zu der verbliebenen Gasmenge sehr groß ist, ergibt sich während der Auspuff- und Verdichtungshübe überhaupt keine nennenswerte Bremswirkung. Der Bremswiderstand ist ebenso wie bei der ersten Bremsstufe in der Hauptsache durch das bei den .Saughüben auftretende, allmählich abnehmende Vakuum gegeben. Die dritte Bremsstufe wird durch das Öffnen des Lufteinlaßventils an der Saugleitung eingeleitet. Dadurch wird das Vakuum während der Saughübe beseitigt und durch die aus der Verdichtung der angesaugten Luft sich ergebende Bremswirkung ersetzt. Diese Bremswirkung steigt nach einem plötzlichen, durch das Öffnen des Lufteinlaßventils bedingten Abfall etwa auf den gleichen Wert wie vorher. Die Bremswirkung ist also sehr unregelmäßig. Sie setzt sofort mit aller Stärke ein, fällt dann plötzlich ab und steigt wieder auf den Anfangswert.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, eine zum Umschalten der Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf Luftzufuhr und umgekehrt dienende Vorrichtung mit einer Absperrvorrichtung für die Auspuffsammelleitung so zu verbinden, daß gleichzeitig mit der Umschaltung der Ansaugleitung die Auspuffsammelleitung geschlossen bzw. geöffnet wird. Bei Inbetriebsetzung der Vorrichtung wird infolgedessen ohne Abstufung sofort der höchste Bremswiderstand zur Wirkung gebracht, so daß eine feinfühlige Anpassung des Bremswiderstandes an die jeweiligen Bedürfnisse nicht möglich ist. Ferner ergibt sich der Übelstand, daß die vor der Umschaltung der Ansaugleitung in die Zylinder eingesaugte Ladung nach ihrer Verbrennung nicht mehr abgeführt werden kann. Dadurch können Betriebsstörungen und sogar Beschädigungen des Motors veranlaßt werden.
  • Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile. Das Neue besteht darin, daß bei der Motorbremsvorrichtung der eingangs bezeichneten Art die Umschaltvorrichtung für die Ansaugleitung und die Absperrvorrichtung für die Auslaßleitung mit zwei gleichachsigen und in entgegengesetzten Richtungen durch Federn belasteten Stellwellen verbunden sind, welche reit feststehenden Anschlägen und mit Mitnehmeranschlägen eines durch Fußtritt o. dgl. verdrehbaren Antriebsrades so zusammenwirken, daß sie' nacheinander und bei Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsrades in umgekehrter Reihenfolge in Drehung versetzt und zum Stillstand gebracht werden, um die Auslaßleitung nach der Umschaltung der Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf reine Luftzufuhr zu schließen und vor der Umschaltung von Luftzufuhr auf Gemischzufuhr wieder zu öffnen.
  • Diese verbesserte Vorrichtung gestattet eine allmähliche gleichmäßige Steigerung desBremswiderstandes auf einen höheren Wert als bisher, wobei Verluste des Brennstoffgemisches zuverlässig vermieden werden. Der kleinste, nur in der Reibung der beweglichen Teile des Motors bestehende Bremswiderstand ergibt sich bei der zunächst stattfindenden Umschaltung der Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf Luftzufuhr. Die darauffolgende Absperrung der Auslaßleitung eines .jeden Motorzylinders bewirkt eine Zunahme des Bremswiderstandes bis zur größtmöglichen Verdichtung der angesaugten Luft sowohl beim Verdichtungshub als auch beim Auspuffhub. Auch die Verminderung des Bremswiderstandes auf den Anfangswert findet stufenweise statt, da das Öffnen der Auslaßleitung vor- dem Umschalten der Ansaugleitung von Luftzufuhr auf Gemischzufuhr erfolgt. Die durch die Erfindung ermöglichte allmähliche Steigerung und Verminderung des Bremswiderstandes ist in der Praxis für die Bedienung des Fahrzeuges sehr wertvoll.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt im Schnitt einen Motorzylinder mit einem Absperrschieber für den Auslaß. Fig. 2 und 3 zeigen in zwei zueinander senkrechten Schnitten die die Umschaltvorrichtung für- die Ansaugleitung und die Absperrvorrichtung für die Auslaßleitung beeinflussende Einstellvorrichtung. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten dieser Einstellvorrichtung im Querschnitt.
  • Fig. 6 zeigt ein Schema der gesamten Motorbremsvorrichtung.
  • Gemäß Fig. 1 ist der Auslaß 21' eines jeden Zylinders C gegenüber - der Auspuffsammelleitung a1 durch einen Schieber 23 absperrbar. Falls der Motor nur einen Zylinder besitzt, kann, wie in Fig. 6 angedeutet, das Auspuffrohr 15 des Motors mit einer Absperrvorrichtung, beispielsweise einem Drehschieber oder einem Hahn 24, versehen sein. Der Ansaugleitung ist eine Vorrichtung 14 zum Umschalten von Gemischzufuhr auf Luftzufuhr, und umgekehrt, zugeordnet (Fig. 6). Die Umschaltvorrichtung 14 der Ansaugleitung und die Absperrvorrichtung 23 oder 24 der Auslaßleitung sind durch Seilzüge 16, 18, durch Hebelgestänge oder in anderer Weise mit der im folgenden näher zu beschreibenden Einstellvorrichtung derart verbunden, daß durch Bedienung dieser Einstellvorrichtung die Auslaß= leitung 15 bzw. 21' nach der Umschaltung der nicht dargestellten Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf reine Luftzufuhr geschlossen und vor der Umschaltung von Luftzufuhr auf Gemischzufuhr wieder geöffnet wird.
  • Die erwähnten Seilzüge 16 und 18 sind mit von zwei gleichachsig angeordneten Wellen 3I, 36 getragenen Seilscheiben oder Hebeln 32 bzw. 35 verbunden. Diese Wellen 31, 36 sind in einem Gehäuse 29 drehbar gelagert und besitzen an ihren einander zugekehrten Enden je eine Scheibe 4o bzw. 26. Zwischen den beiden Scheiben 4o und 26 ist ein Zahnrad 27 angeordnet, das mit einer in dem Gehäuse 29 gegen Federeinwirkung 30 durch Fußtritt o. dgl. verschiebbaren Zahnstange 28 in Eingriff ist und mittels dieser Zahnstange zwischen zwei Endstellungen drehbar ist. Das Zahnrad 27 trägt einen Mitnehmerstift 41.- Dieser ist in der gezeichneten Stellung der beweglichen Teile bei normalem Betrieb des Motors mit einem Anschlag der Scheibe 40 in Eingriff (Fig. 4), und zwar wird der Anschlag mit dem Mitnehmerstift durch eine an der Scheibe 4o angreifende vorgespannte Feder 33 in Berührung gehalten. Die Vorspannung der Feder 33 ist so gewählt, daß bei einer Verdrehung des Zahnrades die Scheibe 4o und mit ihr die Welle 31 unter dem Einfluß der Feder 33 so lange die Bewegung des Zahnrades 27 mitmacht, bis die Umschaltung der Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf reine Luftzufuhr erfolgt ist. Dies ist nach einer Verdrehung der Welle 31 um etwa 9o ° der Fall. Die Scheibe 4o besitzt diametral gegenüber dem mit dem Mitnehmerstift 41 zusammenwirkenden Anschlag einen Vorsprung 42, welcher nach der zum Umschalten der Ansaugleitung erforderlichen Drehbewegung der Scheibe 40 mit einem feststehenden Anschlag 43 in Eingriff kommt und dadurch die Scheibe 40 mit der Welle 31 während einer weiteren Drehbewegung des Zahnrades 27 um etwa go ° unbeweglich festhält. Die Scheibe 26 ist ebenfalls gegenüber einem Vorsprung 44 mit einem Anschlag für den Mitnehmerstift 41 versehen, der so angeordnet ist, daß während der Drehbewegung der Scheibe 4o die Scheibe 26 stillsteht und ihr Vorsprung 44 mit einem feststehenden Anschlag 45 in Eingriff ist (Fig. 5). Die Anschläge und Vorsprünge der beiden Scheiben müssen entsprechend zueinander versetzt angeordnet sein. Nach der Verdrehung der Scheibe 4o bis zum Eingriff ihres Vorsprunges 42 mit dem Anschlag 43 ist die Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf reine Luftzufuhr umgeschaltet, während die von der Welle 36 beeinflußte Absperrvorrichtung für den Auspuff noch unbeeinflußt geblieben ist. Während bei der weiteren Drehbewegung des Zahnrades 27 um etwa go ° die Scheibe 40 stillsteht, wird die Scheibe 26 durch Ineingriffkommen des Mitnehmerstiftes 41 mit dem Anschlag dieser Scheibe mitgenommen, wodurch der Auspuff des Motors abgesperrt wird. Bei dieser Drehbewegung der Scheibe 26 wird eine an der Scheibe angreifende Feder 34 gespannt. Wird nun der Fußtritt o. dgP. losgelassen, so daß das Zahnrad 27 durch die Kraft der Feder 30 rückwärts gedreht wird, so nimmt auf einem Winkelweg von go ° an der Bewegung des Zahnrades zunächst nur die Scheibe 26 unter der Einwirkung der gespannten Feder 34 teil. Auf einem weiteren Winkelweg von 9o ° wird bei Stillstand der Scheibe 26 die Scheibe 40 gegen die Einwirkung der Feder 33 in die Anfangsstellung zurückgedreht. - Es wird also zunächst die Auspuffleitung geöffnet und dann erst die Ansaugleitung von Luftzufuhr auf Gemischzufuhr umgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorbremsvorrichtung, durch .welche die Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf Luftzufuhr umschaltbar und nach der Absperrung der Gemischzufuhr unter Vermittlung einer Leerlaufkupplung die Auslaßleitung absperrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung (r4) für die Ansaugleitung (g) und die Absperrvorrichtung (24) für die Auslaßleitung (z5) mit zwei gleichachsigen und in entgegengesetzten Drehrichtungen durch Federn belasteten Stellwellen (3x, 36) verbunden sind, welche mit feststehenden Anschlägen (43, 45) und mit Mitnehmeranschlägen (4z) eines durch Fußtritt o. dgl. verdrehbaren Antriebsrades (27) so zusammenwirken, daß sie nacheinander und bei Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsgliedes (27) in umgekehrter Reihenfolge in Drehung versetzt und zum Stillstand gebracht werden, um die Auslaßleitung (i5) nach der Umschaltung der Ansaugleitung von Gemischzufuhr auf reine Luftzufuhr zu schließen und vor der Umschaltung von Luftzufuhr auf Gemischzufuhr wieder zu öffnen.
DEB157487D 1932-09-20 1932-09-20 Motorbremsvorrichtung Expired DE598987C (de)

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DEB157487D DE598987C (de) 1932-09-20 1932-09-20 Motorbremsvorrichtung

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DEB157487D DE598987C (de) 1932-09-20 1932-09-20 Motorbremsvorrichtung

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DE598987C true DE598987C (de) 1934-06-22

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ID=7003755

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DEB157487D Expired DE598987C (de) 1932-09-20 1932-09-20 Motorbremsvorrichtung

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DE (1) DE598987C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966212C (de) * 1952-06-20 1957-07-18 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Motorbremse
DE1174108B (de) * 1961-09-14 1964-07-16 Daimler Benz Ag Vorrichtung zur Geraeuschdaempfung im Ansaug-system einer mit einer Motorbremse und einem extrem langen Verbindungsrohr zwischen Luft-ansaugstelle und Ansaugleitung versehenen Dieselbrennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966212C (de) * 1952-06-20 1957-07-18 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Motorbremse
DE1174108B (de) * 1961-09-14 1964-07-16 Daimler Benz Ag Vorrichtung zur Geraeuschdaempfung im Ansaug-system einer mit einer Motorbremse und einem extrem langen Verbindungsrohr zwischen Luft-ansaugstelle und Ansaugleitung versehenen Dieselbrennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen

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