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DE950137C - Verfahren zur Herstellung druckgasisolierter elektrischer Geraete oder Vorrichtungen fuer hohe Spannungen, insbesondere Messwandler - Google Patents

Verfahren zur Herstellung druckgasisolierter elektrischer Geraete oder Vorrichtungen fuer hohe Spannungen, insbesondere Messwandler

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Publication number
DE950137C
DE950137C DEB4762D DEB0004762D DE950137C DE 950137 C DE950137 C DE 950137C DE B4762 D DEB4762 D DE B4762D DE B0004762 D DEB0004762 D DE B0004762D DE 950137 C DE950137 C DE 950137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
pressure
vessel
devices
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB4762D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
Priority to DEB4762D priority Critical patent/DE950137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950137C publication Critical patent/DE950137C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/20Cooling by special gases or non-ambient air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung druckgasisolierter elektrischer Geräte oder Vorrichtungen für hohe Spannungen,, insbesondere Meßwandler Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung und Überwachung des Betriebes von Hochspannungsgeräten wie Kondensatoren, Prüftransformatoren, Spannungswandlern für Meßzwecke usw., die mit einem Gas relativ hohen Druckes gefüllt sind. Man hat ja bekanntlich, um die Spannungsfestigkeit von Transformatoren u.-dgl. heraufzusetzen und um gleichzeitig die Abmessungen dieser Geräte zu verringern, derartige Anordnungen in ein Gefäß gesetzt, welches mit Öl als Isolationsflüssigkeit gefüllt ist. Derartige Anordnungen haben ein hohes Gewicht und benötigen in der Regel ein Ausdehnungsgefäß. Damit weisen sie den Nachteil auf, daß durch den Einfluß der Luftfeuchtigkeit und durch Verschmutzung das Isoliermittel verschlechtert werden kann, wodurch die Spannungsfestigkeit deis Gerätes herabgesetzt wird. Außerdem besteht bei Ölisolation Brand- und Verqualmungsgefahr.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man auch schon daran gedacht, das flüssige Isolationsmittel durch ein gasförmiges zu ersetzen. Man muß hierbei im Innern des Gefäßes einen relativ hohen Gasdruck anwenden, um zu ebenso kleinen Abmessungen zu gelangen, wie sie durch die Ölisolation bedingt sind. Hierbei ergibt sich nun eine weitere Schwierigkeit. Die Durchführungen für die Stromzuleitungen müssen nicht nur dem hohen Innendruck widerstehen können, sondern sie müssen auch vollkommen gasdicht sein. Hauptsächlich wegen dieser Schwierigkeit haben sich daher druckgasgefüllte Hochspannungsgeräte wie Transformatoren u. dgl. nicht eingebürgert.
  • Nun sind in letzter Zeit, insbesondere auf dem Gebiet der pumpenlosen Großgleichrichter mit Metallgefäß, absolut vakuumdichte Stromeinführungen bekanntgeworden, bei denen die vakuum-und gasdichte Verbindung zwischen einem Metallteil und einem keramischen Isolator erzeugt-wird. Die hierbei angewendeten Verfahren bestehen darin, daß man zwischen der Keramik und dem Metallteil entweder einen Glas- oder Emailschmelzfluß oder aber eine Hart- oder Weichlotverbindung herstellt. Von diesen bekannten hochvakuum- und gasdichten Verbindungen ist insbesondere die Verschmelzung mit Hilfe eines Glas- oder Emailschmelzflusses von Bedeutung, weil das Glas widerstandsfähig gegen Gase und Dämpfe jeglicher Art ist, was bei den Hart- oder Weichlotverbindungen nicht zutrifft. Wenn man also derartige Verschmelzungen zwischen einem Metall- und Keramikteil mit Hilfe eines Glas- oder Emailschmelzflusses auf die Durchführungen eines Transformators, Kondensators od. dgl. anwendet, so erhält man auf diese Weise ein den technischen Anforderungen vollständig genügendes gasdichtes Gefäß, so daß auch nach längerer Betriebsdauer keine meßbare Abnahme des im Innern herrschenden Gasdruckes festzustellen ist.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung zur Herstellung derartiger Geräte besteht nun darin, zunächst das Gefäß auf etwa ioo° C zu erhitzen und auf Hochvakuum auszupumpen, um alle Spuren von Luft, Wasserdampf u. dgl. zu entfernen und danach mit dem betreffenden Füllgas hohen Druckes zu füllen und schließlich durch einen Abschmelzvorgang zu verschließen. Das Gas weist keine Verunreinigungen mehr auf, und das vollkommen gasdichte Gefäß garantiert die elektrischen Eigenschaften auf unbegrenzte Zeit.
  • Um das fertig hergestellte Gefäß auf. Vakuumdichtigkeit zu prüfen, ist es vorteilhaft, den Kessel mit einem chemisch aktiven Gas wie z. B. Ammoniak zu füllen und auf der Außenseite des Gefäßes einen Indikatoranstrich vorzusehen, z. B. mit Mercuronitrat getränkte Tücher aufzulegen. An den Stellen, an denen eine wenn auch nur sehr kleine Undichtigkeit vorhanden ist, dringt das Ammoniak durch und färbt das Indikatortuch - schwarz. Das Ammoniak braucht nur einen geringen Überdruck aufzuweisen, beispielsweise 1/z atü. Im übrigen ist das Verfahren in den deutschen Patentschriften 503 073 und 55:1. 038 näher beschrieben.
  • Obwohl also die obengeschilderten Einschmelzungen den im Innern herrschenden Gasdruck von etwa 2o atü über einen beliebig langet Zeitraum aufrechterhalten können, ist jedoch zu bedenken, daß in den meisten Fällen die Betriebssicherheit des Gerätes von der genauen Einhaltung des Gasdruckes abhängig ist. Es ist daher auf jeden Fall erwünscht, von Zeit zu Zeit eine Überwachung des Druckes im Innern des Gerätes vorzunehmen. Man könnte nun daran denken, die Überwachung des Gasdruckes im Innern des Gerätes mit Hilfe eines handelsüblichen direkt anzeigenden Zeigergerätes vorzunehmen. Hierbei besteht jedoch der Nachteil, daß der aktiveTeil dieser Instrumente zum größten Teil aus Nichteisenmetallen besteht und daher gegen die Einflüsse gewisser Füllgase empfindlich sein kann. Außerdem muß dann die Verbindung mit dem Eisengefäß mit Hilfe eines Lötflusses erfolgen, der ebenfalls gegen die Einflüsse des Füllgases nicht immer widerstandsfähig ist. Als brauchbar haben sich Zeigermanometer in Sonderausführung erwiesen, bei denen alle dem Druckgas ausgesetzten- Teile aus rostfreien Stahl bestehen und sämtliche Verbindungen durch Schweißen hergestellt sind.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Messung des Gasdruckes mit Hilfe des Spannungsüberschlages an einer Funkenstrecke vorzunehmen. Diese Funkenstrecke wird im Innern des Gefäßes angeordnet und durch eine Spannung von, außen gespeist. Um hierbei nicht zusätzliche Durchführungen an dem Gefäß vornehmen zu müssen, ist es vorteilhaft, die eine Elektrode der Funkenstrecke mit dem metallischen Gehäuse unmittelbar zu verbinden und die andere Elektrode der Funkenstrecke an eine der vorhandenen Durchführungen anzuschließen. Um den Druck im Innern des Gefäßes zu bestimmen, wird das Paschensche Gesetz herangezogen, welches lautet: »Das Produkt aus Schlagweite und Gasdruck ist bei gegebener Spannung konstant. « Man kann also bei vorgegebenem und bekanntem Abstand der Elektroden der Funkenstrecke aus der Messung der Durchschlagspannung den Druck bestimmen.
  • Bezüglich der Dimensionierung der Funkenstrecke hat man darauf zu achten, daß ihre Durchschlagspannung im Betriebszustand kleiner ist als die Überschlagspannung des mit der benutzten isolierten Durchführung verbundenen elektrischen Teiles. Die Durchschlagspannung muß aber größer sein als die vorgeschriebene Prüfspannung dieses Geräteteiles.
  • Die Druckgasisolierung und die Anwendung der Keramik-Glas-Metallverschmelzungen sowie der Prüffunkenstrecke hat insbesondere Bedeutung für Spannungswandler für Meßzwecke, Prüftransformatoren, Hochspannungskondensatoren, Schaltgeräte für Meßspannung u. dgl., ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt ist. Sollte in dem Gerät eine relativ hohe Leistung umgesetzt werden, so kann zur Erhöhung der Kühlwirkung das Innere des Gefäßes zusätzlich mit einem gut wärmeleitenden, körnigen Material ausgefüllt werden, z. B. Quarzsand. Es ist zweckmäßig, in diesem Fall die Funkenstrecke durch einen für das Gas durchlässigen Schutzkasten od. dgl. von dem körnigen Material frei zu halten.
  • Handelt es sich um einen Meßwandler, so ist es zweckmäßig, die Prüffunkenstrecke zwischen einer Durchführung der Niederspannungswicklung und dem Gehäuse anzuschließen. Wenn die Prüfspannung der Niederspannungswicklung etwa z kV beträgt, so würde man z. B. die Funkenstrecke derart einstellen, daß sie, wenn der richtige Gasdruck im Gefäß vorhanden ist, etwa 2,5 kV entspricht. Die Isolation der Niederspannungswicklung gegenüber dem Gehäuse muß dann in diesem Falle einer Spannung von mehr als 2,5 kV standhalten und kann z. B. 3 kV betragen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar für den Fall eines Spannungswandlers, ist in der .Abbildung dargestellt. In einem druckfesten Gefäß i, welches mit einem Gas sehr hohen Druckes, etwa 2o atü, gefüllt ist, befindet sich der Wandler 2. Die Hochspannungswicklung ist durch die Stromeinführungen 3 und 4 nach außen geführt, desgleichen die Niederspannungswicklung durch die Stromeinführungen 5 und 6. Die Hochspannungsdurchführung 3, desgleichen die Niederspannungsdurchführung 5 ist im Schnitt dargestellt. Die Hochspannungsdurchführung 3 besteht aus einem keramischen Körper 7, der zur Vermeidung von Kriechströmen in an sich bekannter Weise auf seiner Oberfläche gewellt ist. Der Stromzuführungsleiter 9 ist konzentrisch in einer@Bohrung des keramischen Körpers 7 geführt. Er endigt am oberen Ende in einer Metallkappe io, die den keramischen Körper 7 von außen umfaßt und mit diesem mit Hilfe eines Glas- oder Emailschmelzflusses hochvakuum- und gasdicht verbunden ist. Vorteilhaft wählt man den Ausdehnungskoeffizienten der Metallkappe größer als den des Keramikteiles, damit eine Schrumpfwirkung zustande kommt. Zu diesem Zweck dienen metallische Haftflächen i i, auf denen die Metallkappe io mit sehr gutem Paßsitz aufsitzt. Die axiale Länge dieser Haftflächen i i wird zweckmäßigerweise kleiner als der Durchmesser gewählt. Außerdem steht die Metallkappe io nach beiden Seiten dieser Haftflächen i i über, und zwar zu dem Zweck, um Schubspannungen in axialer Richtung zu vermeiden. Bei der Verschmelzung der Metallkappe io mit dem keramischen Körper 7 tritt eine Schrumpfwirkung auf, die, sofern sie in radialer Richtung erfolgt, eine sehr erwünschte Erhöhung der Festigkeit der Verbindung garantiert. Glas und Keramik sind nämlich gegenüber Druckspannungen sehr unempfindlich, sie sind dagegen sehr empfindlich gegen Zugspannungen. Man muß daher die Anordnung derart treffen. daß nur die Druckspannungen in radialer Richtung auftreten, dagegen die in axialer Richtung auftretenden Zugspannungen vermieden werden.
  • Damit das flüssige Schmelzmaterial in den sehr engen kapillarartigen Zwischenraum an. der Haftfläche i i gebracht werden kann, ist es vorteilhaft, oberhalb dieser Verschmelzungsstelle z. B. durch Aussparungen im keramischen Material einen taschenförmigen Auffangbehälter zu schaffen, in welchen das Schmelzmaterial vor dem Verschmelzungsvorgang eingebracht wird. Die Verschmelzung wird sodann in der Weise vorgenommen, daß das Schmelzmaterial so hoch erhitzt wird, bis es sehr leicht flüssig ist und damit in die feinsten Poren und Zwischenräume eindringt.
  • Um den keramischen Körper 7 mit dem metallischen Kessel i ebenfalls hochvakuum- und gasdicht zu verbinden, ist am Kessel i ein rohrförmiger Stutzen 12 angeschweißt. Mit diesem rohrförmigen Stutzen 12 ist nun bei 8 eine flache oder konische Scheibe,13 verschweißt, die an der Stelle 14 ebenfalls längs zylindrischer Haftflächen mit dem keramischen Körper 7 mit Hilfe eines Glas- oder Emailschmelzflusses verbunden ist. Die Ausbildung dieser Haftfläche ist im übrigen in genau der gleichen Weise vorgenommen, wie das weiter oben bei der Haftfläche i i beschrieben ist.
  • Die Niederspannungsdurchführungen 5 und 6 sind in ganz entsprechender Weise ausgebildet wie die Hochspannungsdurchführungen 3 und 4, und es kann daher auf die nähere Beschreibung verzichtet werden.
  • Die Keramik-Glas-Metallverschmelzungen lassen sich ohne weiteres so ausbilden, daß sie dem im Innern des Kessels herrschenden Druck von etwa 2o atü widerstehen. Eine Versuchseinschmelzung von 8o mm Durchmesser ergab bei einer Breite der Haftfläche von io mm eine Festigkeit gegen Abreißen von 5oo kg/cm am Umfang.
  • Um den Druck im Innern des Gefäßes jederzeit leicht nachprüfen zu können, ist eine Funkenstrecke 15 vorgesehen, deren eine Elektrode 15" mit der Niederspannungsdurchführung 6 verbunden ist, während die andere Elektrode i56 mit der Gehäusewand i verbunden ist. Der Abstand der Elektroden 15" und 156 ist fest eingestellt und bekannt. Um nun die Durchbruchsspannung und daraus gemäß dem Paschenschen Gesetz den Gasdruck im Innern zu messen, wird zwischen die Niederspannungsdurchführung 6 und die Gehäusewand i ein Hochspannungsgenerator 16 geschaltet, dessen Spannung allmählich verändert wird. Sieht man dann noch einen Hochspannungsmesser 17 vor, so kann man aus dem Zusammenbruch der Spannung an diesem Instrument die Durchbruchsfeldstärke und damit den Gasdruck bestimmen. Gegebenenfalls kann man das Meßinstrument in Torr eichen. Als Druckgas kommt ein Gas in Frage, welches eine hohe Durchschlagsfestigkeit besitzt, z. B. Stickstoff.
  • Falls aus irgendeinem Grunde z. B. durch Verschmoren einer Wicklung des Spannungswandlers, der Druck im Innern des Gefäßes unzulässig hoch ansteigt, tritt eine Drucksicherung in Funktion. An einer passenden Stelle des Gefäßes i ist ein Rohrstutzen 18 angeschweißt, an den wiederum eine ringförmige Scheibe ig längs der Naht 20 eingeschweißt ist. Die Scheibe i9 ist im Zentrum ausgespart und mit einer dünnen Membran 21, die vorteilhaft aus nichtrostendem Stahl besteht, versehen. Die Membran 21 kann mit der Ringscheibe ig verschweißt sein, sie kann aber auch mit der Scheibe ig aus einem Stück bestehen und durch Dünndrehen erzeugt werden. Durch entsprechende Wahl der Dicke der Membran 21 und des Lochdurchmessers der Scheibe ig kann die Sicherung derart eingestellt werden, daß bei einem vorgegebenen Überdruck die Membran platzt.
  • Ferner ist am Gefäß noch eine nicht dargestellte an sich bekannte Abschmelzvorrichtung vorhanden. Diese besteht aus einem dünn gedrehten Rohrteil in der Pump- und Fülleitung für das Druckgas. Nach erfolgtem Zusammenbau und nach Vornahme der Dichtigkeitsprüfung wird das Gefäß evakuiert und dabei bis etwa ioo° C ausgeheizt. Dann wird das Druckgas eingefüllt und darauf die Abschmelzstelle vorzugsweise elektrisch aufgeheizt und schließlich durch Zusammenhämmern zugeschweißt. Im einzelnen ist dieses Verfahren in der deutschen Patentschrift 673 523 näher beschrieben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung druckgasisolierter elektrischer Geräte oder Vorrichtungen für hohe Spannungen, insbesondere Meßwandler, die in einem druckfesten Gefäß angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hochv akuum- und gasdichten Durchführungen für die Stromzuleitungen in an sich bekannter Weise mit Hilfe einer Keramik-Metallverschmelzung durch einen Glas- oder Emailschmelzfluß hergestellt «-erden, und das Gefäß geheizt und auf Hochvakuum gepumpt, darauf mit dem isolierenden Gas unter hohem Druck gefüllt und schließlich durch Schweißen gasdicht verschlossen wird.
  2. 2. Druckgasisalierte elektrische Geräte oder Vorrichtungen für hohe und höchste Spannungen, insbesondere druckgasisolierte Meßwandler, hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Druckgefäßes eine der Druckprüfung dienende Funkenstrecke angeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol der Funkenstrecke unmittelbar an die Innenwand des Druckgefäßes, der andere an eine der vorhandenen Stromeinführungen angeschlossen ist, insbesondere eine der Niederspannungswicklungen des Meßwandlers.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der Funkenstrecke, daß ihre Durchschlagspannung im Betriebszustand kleiner als die Überschlagspannung des mit der benutzten isolierten Einführung verbundenen elektrischen Teiles, aber größer als die vorgeschriebene Prüfspannung dieses Geräteteiles ist.
  5. 5. Druckgasisolierte elektrische Geräte oder Vorrichtungen für hohe und höchste Spannungen, insbesondere druckgasisolierte Meßwandler, hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Druckmessung ein Zeigermanometer dient, dessen dem Druckgas ausgesetzte Teile aus rostfreiem Stahl bestehen und das mit dem Druckgefäß durch Schweißen verbunden ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherheitsventil eine in das Gefäß eingeschweißte dünne Membran dient, deren Dicke und Durchmesser derart gewählt ist, daß sie bei überschreitung eines vorgegebenen Druckes platzt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus rostfreiem Stahl besteht. B. Anordnung nach den Ansprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran durch Dünndrehen aus einer Scheibe erzeugt wird, die in einen rohrförmigen Ansatz am Druckgefäß eingeschweißt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Dr. I. Goldstein, Die Meßwandler, 1952, Abb. 168; Aufsatz: Druckgasisolierte Wandler in Brown-Boveri-Mitteilungen, April/Mai 1944 S. 84; deutsche Patentschriften Nr. 436 250, 514 516.
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DE102011083519A1 (de) * 2011-09-27 2013-03-28 Siemens Ag Transformator mit Stickstofferzeugungseinrichtung
EP3373313A1 (de) * 2017-03-08 2018-09-12 RITZ Instrument Transformers GmbH Berstsicherer stromwandler, insbesondere für triebwagen

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DE514516C (de) * 1929-10-31 1930-12-13 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zum Trocknen von sperrigen Gegenstaenden, insbesondere Transformatoren unter Vakuum

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