DE95974C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F5/00—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
- E05F5/06—Buffers or stops limiting opening of swinging wings, e.g. floor or wall stops
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche bei Haus-, Zimmer- und anderen
Thüren angewendet werden soll und zum Schutz gegen kräftiges Zuschlagen derselben
dient.
Die Fig. 1, 2 und 3 stellen diese Vorrichtung an einer Thür angebracht in drei verschiedenen
Stellungen dar. Fig. 5 zeigt die Vorderansicht von Fig. 3 und Fig. 4 die Feder d
in Ansicht, während durch Fig. 6 eine unwesentlich veränderte Ausführungsform, der
neuen Vorrichtung veranschaulicht ist.
Fig. 7 stellt die Gesammtanordnung an einer Thür in kleinerem Mafsstabe dar.
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus dem auf eine Feder d wirkenden, auf dem
Arm g drehbar gelagerten Hebel α und aus dem auf dem Arm g drehbar gelagerten Hebel b.
Die Feder d ist hier an dem Thürgewände und der Arm g an der Thür befestigt.
Der Hebel α ist um Bolzen i und der Hebel b
um Bolzen f1 auf dem Arm g drehbar und
beide liegen in parallelen Ebenen über und theilweise neben einander.
Das stufenartig geformte Ende der Hebel b ist gekröpft, so dafs das eine Ende derselben
in der Ebene des Hebels α liegt. Beim Drehen der Hebel α und b um Bolzen i bezw. i1
wirken die Hebel in beiden Drehrichtungen (Fig. 2) auf einander ein.
Die Feder s, welche mit ihren Enden je in einer Aussparung der Hebel α und b steht,
hat das Bestreben, letztere in der Richtung der Pfeile (Fig. 2) um Bolzen i bezw. i1 zu drehen,
und bewirkt somit, dafs das Ende a1 des
Hebels α immer gegen das gekröpfte Ende des Hebels b stöfst, und dafs bei Drehen eines
der Hebel α und b dieser Drehung stets der andere Hebel folgt.
Da die Hebel α und b keine gemeinschaftliche Drehachse haben, so gleitet beim Drehen
derselben das Ende al des Hebels α auf dem
stufenartig geformten Ende des Hebels b.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Zuwerfen der Thür stöfst der Hebel a
mit seinem freistehenden Ende gegen das freistehende Ende der Feder d (Fig. 1) und nimmt
die Feder d so weit mit, bis die die Thür bewegende Kraft von der sich dabei spännenden
Feder d aufgehoben ist. Auf diesem Weg der Feder d hat das Ende derselben einen
Bogen beschrieben und den Hebel a so viel um Bolzen i gedreht, dafs (Fig. 2) das Ende a1
desselben auf dem stufenförmig geformten Ende des Hebels b von der einen Stufe auf die
andere gelangt ist, und somit der Hebel a in dieser Stellung gegen Rückwärtsdrehen gesichert
wird.
Von der so gespannten Feder d wird der Hebel α und mit diesem die Thür wieder
etwas zurückgedreht, wobei die Feder d von dem Hebel α abgleitet und zurückschwingt,
da letzterer auf dem Arm g festgelegt ist und sich nicht mit zurückdrehen kann.
Beim Schliefsen der Thür, was mittels einer Schliefsfeder k oder von Hand geschehen kann,
stöfst die Feder d (Fig. 3) gegen den Hebel b
und dreht denselben so viel in der Richtung des Pfeiles zurück, dafs der Hebel a, von
Feder s beeinflufst, in seine ursprüngliche Stellung (Fig. 1) zurückschnellt.
Beim Oeffnen der Thür gleitet der Hebel a unter geringem Ausweichen an der Feder d
vorüber, so dafs beim wiederholten Zuwerfen der Thür der Hebel α in gleicher Weise, wie
beschrieben, functionirt.
Die in Fig. 6 gezeichnete Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen
nur dadurch, dafs dabei der Hebel b fortgelassen, und dafür der Hebel a mit einem
Arretirstift η und mit einer auf dem Arm g befestigten Feder s1 in Verbindung gebracht ist.
Die einerseits auf dem Arm g und andererseits an dem Hebel α befestigte Feder sl hat
das 'Bestreben, den Hebel α an den An'etirstift
η anliegend und somit in der in Fig. 6 gezeichneten Stellung zu halten. In dieser
Stellung stöfst der Hebel a, wenn die Thür zugeworfen wird, wie bei der vorbeschriebenen
Ausführungsform, gegen das freistehende Ende der Feder d und drückt letztere spannend so
viel zurück, bis sie von dem Hebel α abgleitet und zurückschwingt, worauf die Thür einfach
durch Andrücken geschlossen werden kann.
Wenn die Thür geöffnet wird, weicht der Hebel α beim Vorüberbewegen an der Feder d
letzterer aus.
Claims (2)
1. Thürhemmvorrichtung mit Bufferfeder, dadurch gekennzeichnet, dafs die am Thürrahmen
angebrachte Bufferfeder beim Zumachen der Thür von einem an derselben drehbar gelagerten Hebel (a) gespannt wird
und diesen dabei zur. Seite drängt, bis er
. von einem Sperrhebel (b) in einer solchen Lage festgestellt wird, dafs er bei der nach
dem Zurückprallen der Thür " erfolgenden wiederholten Schliefsbewegung an der Feder
vorbeigeht, und die Thür ohne Spannung der Feder geschlossen werden kann, wobei im letzten Moment der Sperrhebel b durch
Anstofsen an der Feder ausgelöst, und der Hebel α durch eine zwischen ihm und dem
Sperrhebel b eingesetzte Feder in seine frühere Stellung zurückgebracht wird.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten
Vorrichtung ohne Sperrhebel b, bei welcher der Hebel α in der der Feder d
entsprechenden Stellung durch eine Feder sl an einem Anschlagstift η anliegend gehalten
wird und im Moment des Thürschlusses, von der Feder d abgleitend, diese wieder
frei giebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95974C true DE95974C (de) |
Family
ID=367152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95974D Active DE95974C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95974C (de) |
-
0
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