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DE877084C - Schwingungstriebwerk mit einem hin und her schwingenden Triebwerksteil - Google Patents

Schwingungstriebwerk mit einem hin und her schwingenden Triebwerksteil

Info

Publication number
DE877084C
DE877084C DEF2181A DEF0002181A DE877084C DE 877084 C DE877084 C DE 877084C DE F2181 A DEF2181 A DE F2181A DE F0002181 A DEF0002181 A DE F0002181A DE 877084 C DE877084 C DE 877084C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
engine
energy
engine part
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF2181A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fitzner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF2181A priority Critical patent/DE877084C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877084C publication Critical patent/DE877084C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/1033Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a torsion bar
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G25/00Other details or appurtenances of control mechanisms, e.g. supporting intermediate members elastically
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/12Control mechanisms with one controlling member and one controlled member
    • G05G2700/14Control mechanisms with one controlling member and one controlled member with one elastic element as essential part, e.g. elastic components as a part of an actuating mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Schwingungstriebwerk mit einem hin und her schwingenden Triebwerksteil Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwingungstriebwerk mit einem hin und her schwingenden Triebwerksteil, welches für verschiedene Zwecke, z. B. für Türen, ferner z. B. für die Tastenbetätigung von Schreibmaschinen usw., Verwendung finden kann. Insbesondere sieht die Erfindung eine Anwendung des Schwingungstrieb-,verkes auf Türen derart vor, daß die Tür als hin und her schwingender Triebwerksteil selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen wird.
  • Es werden vielfach Türen verwendet, welche, von Hand geöffnet, bei Freigabe sich selbsttätig wieder schließen. Die hierbei verwendeten Türschließer bestehen im allgemeinen aus einer Schließfeder mit einer mechanischen oder ölhydraulischen Bremsvorrichtung. Infolge ihrer auf das Schließen beschränkten Automatik ist für das Türöffnen ein verhältnismäßig erheblicher menschlicher Aufwand an Kraft und Zeit erforderlich. Die Anbringung des Türschließers im Fußboden erfordert eine umständliche und schwer durchführbare Montagearbeit. Noch weniger erwünscht und technisch unzweckmäßig ist die Anordnung der Türschließer an der Wand bzw. an der Tür, wobei in den Raum vorspringende Zylinder, Gestänge od. dgl. zur Anwendung kommen. Die Kosten für Herstellung und Anschaffung sind' verhältnismäßig hoch. Auch sind die Türschließer bei Verwendung hydraulischer Bremsvorrichtungen von der Jahrestemperatur und Witterungseinflüssen infolge der wechselnden Viskosität stark abhängig, so daß eine ständige Wartung und Nachregulierung erforderlich ist.
  • Die Erfindung bezweckt nun ein Schwingungstriebwerk, welches sich durch verhältnismäßige Einfachheit bei Betriebssicherheit und Vollkommenheit in der Wirkungsweise auszeichnet. Insbesondere soll in Anwendung auf Türen nicht nur ein selbsttätiges Schließen, sondern auch ein selbsttätiges Öffnen ermöglicht werden. Das Schwingungstriebwerk kann hierbei vollkommen unsichtbar angeordnet und so ausgebildet werden, daß es von der Temperatur und von der Jahreszeit unabhängig ist.
  • Die Erfindung besteht im besonderen darin, daß der Triebwerksteil, also z. B. die Tür, aus einer stabilen Ruhelage über eine labile oder Totpunktlage gebracht wird, hierauf durch Energiezufuhr aus einem Energiespeicher in Bewegung versetzt wird, wobei die dem T'riebwerks.teil zugeführte Energie von diesem wieder einem, insbesondere einem zweiten Energiespeicher übertragen wird, der hierdurch das Verzögern und die Rückschwingung des Triebwerksteils bewirkt derart, daß der Triebwerksteil über die labile Lage hinaus in die stabile Ruhelage zurückkehrt. Die Größe derjenigen Energie, welche notwendig ist, um den Triebwerksteil aus der stabilen Lage in die labile Lage zu bringen, kann hierbei durch entsprechende -Wahl der stabilen oder Ruhelage beliebig gehalten und im Grenzfall, z. B. durch Heranverlegen der stabilen Lage an die labile Lage, nahezu bis auf Null. verringert werden. Andererseits ist diese Energie unabhängig von der die selbsttätige Schwingbewegung des Triebwerksteils auslösenden, gespeicherten Energie, so daßdiese Energie, z. B. die die Türbewegung bewirkende Federspannung, beliebig hoch gewählt werden kann. Es können daher auch sehr schwere Triebwerksteile mühelos aus der Ruhelage heraus in Bewegung versetzt werden.
  • Zum Ausgleich der bei der Schwingung verursachten Verlustenergie kann ferner dem schwingenden Triebwerksteil ein zusätzlicher Energieimpuls erteilt werden, wobei dieser Energieimpuls z. B. durch Erteilung einer Anfangsgeschwindigkeit bei Überschreiten der labilen Lage an den schwingenden Trieb@verksteil übertragen wird. Auch kann die Energie, welche zum Überführen des schwingenden Triebwerksteils aus der stabilen in die labile Lage und bzw. oder zur Erteilung eines zusätzlichen Energieimpulses an den Triebwerksteilzum Ausgleich der bei der Schwingung unvermeidlichen Verlustenergie benötigt wird, zu diesem Zweck vorher gespeichert werden, was durch menschliche Kraft, z. B. beim Schließen bzw. beim Entriegeln oder auch bei beginnender Öffnungsbewegung der Tür, oder zweckmäßig durch eine Hilfskraft, z.B. elektrisch oder elektromechanisch, erfolgen kann. Gegebenenfalls kann jedoch der Ausgleich der Verlustenergie erst im Verlauf. der Schwingbewegung bzw. am Ende derselben erfolgen.
  • Der bei Überschreiten .der- labilen Lage durch Auslösen der Schwingbewegung wirksam werdende Energiespeicher kann zugleich dazu dienen, .den schwingenden TriebNverksteil in die stabile Lage zurückzubringen bzw. in dieser zu halten. Diesem Zweck dient beispielsweise ein Kurbelgetriebe, mit dessen Hilfe der unter Spannung stehende Energiespeicher an dem schwingenden Triebwerksteil derart angreift, daß er bei einem Überschreiten der Totpunktstellung des Getriebes in der einen Richtung den Triebwerksteil in die stabile Lage bringt bzw. in dieser hält und bei einem Überschreiten in der anderen Richtung die Schwingbewegung des Triebwerksteils einleitet.
  • Als Energiespeicher für die selbsttätige Schwingbewegung des Triebwerksteils werden in einfachster Form Federn oder federnde Einrichtungen verwendet, z. B. zwei Federn, welche wechselweise gespannt und entspannt werden. Ebenso kann die Energie, welche erforderlich ist, um den Triebwerksteil, z. B. die Tür, aus der stabilen Lage in die labile Totpunktlage überzuführen bzw. die für die Erteilung des zusätzlichen Impulses zum Ausgleich der Verlustenergie erforderliche Energie durch eine Feder aufgebracht werden, welche z. B. vor oder im Augenblick .der Überschreitung der labilen Lage entspannt wird und vor oder nach Rückkehr des schwingenden Triebwerksteils in die stabile Lage, z. B. bei oder nach Verriegelung der Tür wieder gespannt wird.
  • In Anwendung auf Türen können als Energiespeicher in besonders zweckmäßiger Weise Drehfedern, z. B. Drehstabfedern, verwendet werden, welche in oder außerhalb der Türdrehachse angeordnet sein können. Auch kann zu diesem Zweck eine einzige Drehstabfeder benutzt werden, welche in ihrem mittleren Teil eingespannt ist und deren oberer Teil als ein Energiespeicher und deren unterer Teil ass anderer, entgegengesetzt wirkender Speicher dient. Während bei geschlossener Tür der eine Energiespeicher unter voller Spannung steht und der andere entspannt ist, befinden sich dieselben bei voll geöffneter Tür im umgekehrten Spannungszustand. Die als Energiespeicher dienen-, den Federn können in ihren Endlagen verschieden stark gespannt sein bzw. können ihre Spannungen einstellbar sein. Auch können gegebenenfalls beide Energiespeicher durch einen einzigen, z. B. eine Feder, ersetzt werden, welcher infolge seiner Anordnung wechselweise im Sinn eines öffnens und hierauf eines Schließens wirkt. Mit der Tür kann ferner eine Arretiervorrichtung vorgesehen sein, welche ein Feststellen der Tür in jeder beliebigen Lage gestattet.
  • Die Erfindung ist sowohl für leichte als auch für schwere Türen geeignet. Das Schließen und Öffnen kann vollständig selbsttätig erfolgen, ohne daß zum Öffnen oder Schließen der Tür ein Kraftaufwand erforderlich ist. Besondere Vorteile hat eine solche Tür beispielsweise für Fahrstuhlbetrieb oder überall dort, wo ein ferngelenktes Öffnen oder Schließen der Tür erwünscht ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsheispiele der Erfindung in Anwendung auf Türen schematisch dargestellt, und zwar zeigen Fig. z die Ansicht einer erfindungsgemäß betätigten Tür in. einfachster Ausführung, Fig. 2 ein-, Draufsicht auf diese Tür.
  • Fig.3 bis 6 die Draufsicht auf das das selbsttätige Öffnen und Schließen der Tür bewirkend-, Triebwerk in gegenüber der Fig.2 vergrößertem Maßstab, wobei die Fig. 3 das Triebwerk bei geschlossener Tür, die Fig. 4 das Triebwerk in Totpunktstellung bei leicht geöffneter Tür, die Fig. 5 das Triebwerk bei ungefähr senkrecht geöffneter Tür und Fig. 6 das Triebwerk bei voll geöffneter, z_. B. um etwa rSo° geschwenkter Tür darstellt, Fig. 7 Diagramme für das z. B. in Fi b er. 3 bis 6 dargestellte Triebwerk, Fig. S bis ro Draufsichten im Schnitt auf eine Verriegelungsvorrichtung der Tür mit Impulsgeber zur selbsttätigen Überführung der Tür aus der geschlossenen (stabilen) Lage in die Totpunktlage, wobei Abb. S die Tür in verriegeltem Zustand, die Fig.9 die Tür im Augenblick der Totpunktlage und die Fig. ro die Tür in einem Augenblick während der Verriegelung darstellt, Fig. rz schematisch einen Teil einer Verriegelungseinrichtung zum automatischen Verriegeln der Tür in Schließstellung, Fig. 12 eine Tür, bei welcher die, Auslösung des zusätzlichen Impulses von Hand erfolgt, und Fig. 13 die Anwendung der Erfindung bei einem Typenhebel für eine Schreibmaschine.
  • In den Figuren ist i eine Tür, welche um eine senkrechte Drehachse :2 mittels eines oberen Scharniers 3 und eines unteren Scharniers d. schwingen kann. Zur Abfederung der Tür dient eine in einem Lager 5 eingespannte Drehstabfeder mit den beiden Drehstabhälften 6 und 7. Auf das obere Ende der Drehstabhälfte 6 ist ein Kurbelarm 8, auf das untere Ende der Drehstabhälfte 7 ein Kurbelarm 9 fest aufgesetzt. Letztere stehen mittels je eines Lenkers io bzw. i. mit den Türscharnieren 3 bzw. d. in gelenkiger Verbindung, an die sie mittels eines exzentrisch zur Drehachse 2 der Tür angeordneten Zapfens z2 bzw. 13 angelenkt sind. Die gelenkige Verbindung der Lenker mit den Kurbelarmen und 9 erfolgt durch Gelenke 14 bzw. 15.
  • In Fig. 3 ist die Tür in geschlossener Lage gezeigt. Die obere Drehstabhälfte 6 ist im Uhrzeigersinn voll gespannt, so daß sie sich. in Richtung f, zu entspannen sucht, wobei die Winkelgröße des Pfeiles fl dem Drehwinkel des Kurbelarmes S bis zur Entspannung der Drehstabfeder (Lage Null i des Kurbelzapfens 14) entspricht. Der Zapfen 12 am Türscharnier 3 befindet sich ferner mit Bezug auf den Drehzapfen in einer solchen Lage _.o, daß er außerhalb der durch die Verbindungslinie r4.-2 gegebenen Totpunktlage x1 liegt, derart. daß die im Gelenk 1d. bzw. 12 angreifende Kraft der Drehstabfeder 6 die Tür in Schließstellung, .d. h. in eine stabile Lage zieht. Die untere Drehstabhälfte 7 ist dagegen entspannt oder im wesentlichen entspannt, wie z. B. durch die Pfeilgröße f, mit der Nullage o2 des Zapfens 15 bei entspannter Drehstabfeder angedeutet ist.
  • Wird die Tür zur Einleitung der Öffnungsbewegung im Uhrzeigergegensinn um den Zapfen 2 verschwenkt, so lnuß dieses Verschwenken zunächst gegen die Zugwirkung der voll gespannten Feder 6 erfolgen, bis der Zapfen z2 in die in Fig..4 dargestellte Totpunktlage xl gebracht ist, in welcher die Zapfen 14, 2, 12 in einer Geraden liegen. Die untere Feder 7 bleibt während dieser Bewegung im wesentlichen unbeeinflußt. Von dieser in Fig. d. dargestellten Totpunktlage der Tür an beginnt die Feder 6 entsprechend ihrer durch den Pfeil f1 angedeuteten Spannung selbsttätig zu wirken und die Tür weiter zu öffnen, wobei letztere über die Stellung Fig. 5 z. B. bis in die Stellung nach Fig. 6, d. h. bis um etwa r8o° gegenüber der geschlossenen Tür verschwenkt wird. Die Feder 6 hat sich hierbei vollständig entspannt.
  • Während der Entspannung der durch die obere Drehstabhälfte 6 gebildeten Feder ist mit entgegengesetzter Wirkung gleichzeitig die untere Drehstabhälfte 7 allmählich gespannt worden, bis sie in der Türlage nach Fig. 6 ihre Höchstspannung erreicht hat.
  • In -den Diagrammen Fig. 7 sind die Federungshübe fl, f2, die wirksamen Hebelarme lt" lt, und die wirksamen Drehmomente M1, 1112 der Drehfedern 6 und 7 in Abhängigkeit vom Drehwinkel a der Tür aufgetragen, wobei der Drehwinkel a = o der geschlossenen Tür gemäß Fig.3 entspricht. Die Federungshübe fl und f., sind im Diagramm Abb.7a in entgegengesetztem Drehsinn positiv eingezeichnet. Die im Diagramm Fig.7b aufgetragenen Hebelarme sind diejenigen wirksamen Hebelarme lzi und lag, mit denen die Federkraft im Gelenk 12 bzw. 13 auf die sich um die Zapfenachse 2 drehende Tür wirkt. Aus den Federkräften fl, f2 und den Hebelarmen lai, h.2 ergeben sich die Drehmomente Ml, i112. welche im Diagramm Fig. 7 c dargestellt sind und sich zu einem resultierenden Drehrnoment M, addieren. In den Diagrammen der Fig. 7 entspricht der Punkt x. der Lage der Tür nach Fig. 3, der Punkt x1 der Lage der Tür nach Fig. d., der Punkt x2 der Lage der Tür nach Fig. 5 und der Punkt x3 der Lage der Tür nach Fig. 6.
  • Wie aus dem Diagramm der Fig. 7c hervorgeht, hat das resultierende Moment 111, im Punkt x0, d. h. bei geschlossener Tür, zunächst einen negativen Wert, was einer an der Tür angreifenden Drehkraft um die Achse 2 im Uhrzeigersinn, also in Schließrichtung, bedeutet. Im Punkt xl, in welchem sich die Tür in labiler Lage bzw. der Zapfen 12 in seiner Totpunktlage befindet, ist das Drehmoment 31 = o, um hierauf einen positiven- Wert -anzunehmen, was die Einleitung einer selbsttätigen Schwingbewegung bedeutet. Hierbei sucht die Feder 6 die Tür im Uhrzeigergegensinn um den Zapfen 2 zu verschwenken. Da die Gegenfeder 7 zunächst kein oder nur ein schwaches Gegendrehmoment auf die Tür ausübt, wird die Tür infolgedessen unter der Wirkung des resultierenden Moments lll, im Uhrzeigergegensinn, also im Öffnungssinn, beschleunigt, bis sie im Punkt x2, in welchem sich die Wirkungen der Drehfederhälften 6, 7 auf die Drehung der Tür das Gleichgewicht halten, ihre maximale Geschwindigkeit erreicht (Punkt N der Kurve M,). Von hier ab überwiegt die Wirkung der Gegenfeder 7, welche inzwischen immer stärker gespannt virurde, während sich die Spannung und das Drehmoment der Feder 6 allmählich verringert hat. Vom Punkt x2 ab verzögert sich unter der Wirkung des nunmehr negativen resultierenden Moments MT die Tür, bis diese in einem bestimmten Punkt x3 die Geschwindigkeit Null besitzt und nunmehr unter der Wirkung des negativen Moments M, zurückzuschwingen beginnt. Sieht man von Verlusten durch Reibung oder Luftwiderstand ab, so würde die Tür, sich selbst überlassen, wieder bis zur Ausgangslage ihrer Schwingbewegung, d. h. bis zum Punkt x1 zurückkehren. Die von der einen Feder auf die Tür übertragene Energie ist hierbei ohne Berücksichtigung der Verluste gleich der von der Tür auf die zweite Feder weitergegebenen Energie, welche bei der Rückschwingung über die Tür auf die erste Feder rückübertragen wird. Die Tür führt also infolge der wechselweisen Energieübertragung von der einen auf die andere Feder eine vollkommen selbsttätige Schwingbewegung aus.
  • Um jedoch unvermeidliche Verluste infolge Reibung und Luftwiderstand beider Bewegung der Tür auszugleichen, ist der Tür bei Überschreiten ihrer Totpunktlage (Fig. 4) ein zusätzlicher Impuls mitzuteilen, der so groß sein muß, daß die Tür bei ihrer Rückschwingung wieder ihre Totpunktlage (Fig.4) überschreitet, um dadurch unter der Wirkung .der Drehfeder 6 in ihre stabile Lage, d. h. in Schließlage zurückkehren zu können. Die hierbei von der Feder geleistete Arbeit (entsprechend der schraffierten Fläche der Kurve M,. zwischen den Punkten x. und x1) muß allerdings wieder aufgebracht werden, wenn die Tür wieder geöffnet wird, bevor die als Energiespeicher wirkenden Federn die selbsttätige Schwingbewegung der Tür einleiten können. Diese Arbeit, welche erforderlich ist, um die Tür über die Totpunktlage herüberzubringen bzw. den zur Deckung der Verlustleistung erforderlichen Impuls auf sie auszuüben, kann durch die die Tür öffnende Person, z. B. von Hand oder Fuß, oder auch maschinell, z. B. durch eine elektrische, pneumatische oder sonstige geeignete Hilf skraft, geleistet werden. Durch geeignete Abstimmung der beiden Federn 6, 7 sowie durch geeignete Wahl der Totpunktlage bzw. der Kurbelübersetzung kann praktisch jede ,gewünschte Kurve für das resultierende Moment M,. erzielt werden. Die zusätzlich aufzubringende Arbeit kann hierbei sehr gering gehalten werden.
  • Die bei der Schwingung erreichten Höchstspannungen der Federn bzw. die von ihnen auf die Tür ausgeübten Höchstdrehmomente können gleich oder verschieden groß sein. Auch kann eine Regelb.arkeit des Federhärteverhältnisses vorgesehen sein, was z. B. dadurch erreicht werden kann, daß das Einspannlager 5 für die eine gemeinsame Drehstabfeder bildenden Federn 6 und 7 in senkrechter Richtung verstellbar ist. Zur Verstellung können durch eine Kurbel angetriebene Zahnstangengetriebe oder sonstige geeignete Einrichtungen verwendet werden.
  • Die Fig. 8 bis io zeigen schematisch und lediglich als. Beispiel eine Ausführung, ,bei welcher die Zusatzleistung zur Überführung der Tür in die Totpunktlage bzw. zum Ausgleich der Verlustleistung durch eine als Impulsgeber wirkende Hilf skrafteinrichtung aufgebracht wird.
  • In Fig. 8 ist die Tür i in geschlossener Lage zwischen den Wänden oder Türrahmen 16 und 17 dargestellt. Zur Verriegelung der Tür dient ein Riegel 18, welcher mittels eines Hebels 19 durch einen Elektromagneten mit dem Kern 2o im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wenn dessen Spule 21 bei Betätigung eines Schalters 22 unter Strom gesetzt wird. .Eine Rückzugfeder 23 verschwenkt den Hebel 19 in entgegengesetzter Richtung, wenn, wie in Fig. 8 dargestellt, der Schalter 22 geöffnet und dadurch die Spule 21 stromlos gemacht wird.
  • Im verriegelten Zustand greift der Riegel 18 in ,die Riegelöffnung 24 der Tür ein und drückt hierbei einen unter der Wirkung der Feder 25' stehenden Übertragungsstößel 2,5 und durch diesen einen in der Wand 17 unverdrehbar gelagerten Steuerstößel 26 gegen die Wirkung einer Feder 27 zurück. Am Steuerstößel 26 ist eine Klinke 28 gelagert, welche unter der Wirkung einer Zugfeder 29 gegen einen Anschlag 30 am Steuerstößel gezogen wird. Mit der Klinke 28 wirkt eine im Türrahmen 17 gelagerte weitere Klinke 31 zusammen, welche sich ihrerseits unter der Wirkung einer Zugfeder 32 gegen einen Anschlag 33 legt. Die Klinke 31 betätigt über ein Gestänge einen Schalter 34 in einem Stromkreis, der z. B. bei 35 und 36 an das Stromnetz angeschlossen ist und die Spule 37 eines Elektromagneten enthält. Der Kern 38 dieses Elektromagneten. ist mit einem als Impulsgeber wirkenden Bolzen 39 verbunden. Letzterer wird durch eine Feder 4o nach, links gedrückt, solange die Spule 37 stromlos ist, bzw. gegen die Wirkung der Feder 40 nach rechts gezogen, wenn die Spule 37 Strom erhält. Ein Bund 41 am Bolzen 39 bzw. ein als Gegenanschlag dienendes elastisches Kissen 42 ist zur Begrenzung des Hubes nach links vorgesehen. - Ferner ist der Schalter 34 zweckmäßig mit einer Bremseinrichtung 43 verbunden, z. B. einem hydraulischen Dämpfungszylinder, welcher ein verzögertes Öffnen und Schließen bzw. mindestens ein langsames Schließen des Schalters 34 bewirkt.
  • Die Wirkungsweise der gezeichneten Einrichtung ist folgernde: In geschlossener Stellung (Fig. 8) ist die Tür durch das Riegelglied 18 verriegelt, da die Spule 21 stromlos ist und die Feder 23 den Riegel 18 nach rechts verschiebt. Der Übertragungsstößel 25 befindet sich ebenso wie .der Steuerstößel 26 in seiner rechten Endstellung. Die Klinke 31 wird durch die Feder 32 gegen den Anschlag 33 gezogen, wodurch der Schalter 34 geschlossen ist und die Spule 37 unter Strom steht. Der Impulsgeber 39 wird infolgedessen gegen die Wirkung der Feder 40, die dadurch unter volle Spannung gesetzt wird, in seine rechte Endlage gezogen.
  • Soll die Tür geöffnet werden, so wird der Schalter 22 geschlossen, was zur Folge hat, daß der Hebel 19 in die in Fig. 9 dargestellte Lage verschwenkt und das Regelglied 18 aus der Riegelöffnung 24 der Tür nach links herausgezogen wird. Dieser Bewegung des Riegelgliedes 18 suchen die Stößel 25 und 26 unter der Wirkung ihrer Federn 25' und 27 zu folgen, indem sie sich ebenfalls nach links bewegen. Hierbei stößt die am Stößel 26 gelagerte Klinke 28 gegen die im Türrahmen 17 fest gelagerte Klinke 31 an, und zwar etwa in demjenigen Augenblick, in welchem der Riegel 18 die Riegelöffnung 24 in der Tür verläßt. Da die Klinke 28 bei dieser Bewegung sich am Anschlag 3o abstützt und infolgedessen nicht ausweichen kann, wird die Klinke 31 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt. Hierdurch wird der Schalter 34 geöffnet, der Strom in der Spule37 unterbrochen und dadurch die als Energiespeicher wirkende Feder 4o freigegeben. Der als Impulsgeber wirkende Bolzen 39 wird durch die Feder 4o nach links gedrückt, wodurch die Tür i um ihren Zapfen 2 im Öffnungssinn verschwenkt wird, und zwar, da sich der Zapfen 12 noch diesseits des Totpunktes des Lenkers io hefind,et, gegen die Wirkung der Drehstabfeder 6. Die Spannung der Feder 4o ist hierbei so bemessen, daß sie der Tür i eine Energie erteilt, die ausreicht, um die Tür mit einer gewissen Anfangsgeschwindigkeit über die Totpunktlage des Zapfens 12 (Fig. 9) hinüberzubewegen. Von diesem Augenblick an übernimmt die Feder 6 das weitere selbsttätige Öffnen der Tür.
  • Währenddessen wird, kurz bevor der Stößel 26 seine Endlage erreicht hat, die Klinke 31 von der Klinke 28 freigegeben (Fig. 9), so daß sie unter der Wirkung der Feder 32 in ihre Ruhelage (Fig. 8) zurückkehren und den Schalter 34 wieder schließen kann. Der Impulsgeber 39 würde dadurch wieder zurückgezogen und die Feder 4o gespannt werden. Um jedoch zu verhindern, d,aß -der Impulsgeber 39 vorzeitig zurückkehrt, bevor er noch seine volle Energie an die Tür abgegeben hat, ist der Schalter 3.4 mit der die Bewegung verzögernden Einrichtung 4.3 versehen, welche die Bewegung des Schalters 34 verlangsamt. Gegebenenfalls kann die Einrichtung, z. B. unter Verwendung eines geeigneten die beiden Kolbenseiten des Dämpfungszvlinders verbindenden Rückschlagventils, auch derart ausgebildet sein, daß sie der Öffnungsbewegung des Schalters einen nur geringen, der Schließbewegung desselben dagegen einen erhöhten Widerstand entgegensetzt.
  • Schließt sich die Tür wieder, indem sie z. B. mit einer gewissen Restenergie, die ihr durch die Federn 7 und 40 mitgegeben worden ist, wieder über ihre Totpunktlage (Fig. 9) zurückschwingt, so kann sie hierbei unter der Wirkung der Feder 6 widerstandslos in die Schließstellung nach Fig. 8 zurückkehren, da der Impulsgeber 39 infolge der bereits vorher erfolgten Spannung der Feder 40 sich in seiner rechten Endstellung befindet. Sobald die Tür ihre geschlossene Lage erreicht hat, kann, z. B. automatisch, durch Öffnen des Schalters 22 der Riegel 18 in Riegelstellung vorgeschoben werden, wodurch die Stößel 25 und 26 gegen die Wirkung ihrer Federn 25' und 27 zurückgedrückt werden. Eine Zwischenstellung des Steuerstößels 26 während dieser Verriegelung ist in Fig. io dargestellt. Umgekehrt wie bei der Entriegelung weicht diesmal die Klinke 28, sobald sie mit der Klinke 31 in Berührung kommt, im Uhrzeigersinn aus, während die Klinke 31 am Anschlag 33 abgestützt wird. Infolgedessen wird bei der Rückwärtsbewegung des Stößels 26 der Schalter 3.4 nicht geöffnet, so daß lie Spule 37 unter Strom bleibt und eine Betätigung des Impulsgebers 39 nicht eintritt.
  • Die Schließung des Schalters 22 kann von Hand oder, wie bereits erwähnt, zweckmäßig automatisch in demjenigen Augenblick erfolgen, in welchem die Tür ihre Schließstellungerreicht. hat, wobei die Anordnung gegebenenfalls so getroffen sein kann, daß eine Unterbrechung des Stromkreises und damit ein Stromloswerden der Spule 2i verhindert wird, solange sich die Tür i in geöffneter Stellung befindet. Um in diesem Fall des automatischen Öffnens des Schalters in Abhängigkeit von der Schließstellung der Tür diese wieder beliebig öffnen zu können, kann der Schalter 22 oder ein ihm parallel geschalteter Schalter mit einem Druckknopf od,. dgl. verbunden sein, bei dessen Betätigung er zeitweilig geschlossen und damit die Spule 21 vorübergehend unter Strom gesetzt werden kann.
  • Eine solche Anordnung zeigt beispielsweise die Fig. i i. Parallel zum Schalter 22, der z. B. gegen eine Feder von Hand geschlossen werden kann, ist in einem den Schalter 22 umgehenden Zweigstromkreis 44 ein weiterer Schalter 45 angeordnet, den ein federnder Stift 46 od. dgl. zu schließen sucht, hieran jedoch in Schließstellung der Tür durch einen Vorsprung 47 an derselben gehindert wird. Normalerweise ist also die Spule 21 bei geschlossener Tür stromlos. Zum Öffnen der Tür ist der Schalter 22 zu betätigen, wobei der Schalter so lange gegen Federwirkung geschlossen gehalten werden muß, bis der Riegel 18 die Tür i und diese ihrerseits unter der Wirkung des Impulsgebers 39 den Stift d.6 freigegeben hat. In diesem Augenblick schließt sich der Schalter .I5, so daß der Schalter 22 losgelassen werden kann. Die Spule 2i bleibt alsdann über den Schalter .45 unter Strom. Sobald die Tür wieder in Schließstellung gelangt, wird der Schalter 45 selbsttätig wieder geöffnet und der Riegel 18 freigegeben, so daß er die Tür unter der Wirkung der Feder 23 wieder verriegelt.
  • Gegebenenfalls kann auch das Riegelglied. 18 durch eine Feder in Öffnungsstellung gezogen werden, während das Verriegeln auf elektrischem Weg oder auf ähnliche Weise erfolgt. Die Feder 23 und der Elektromagnet 21 wären in diesem Fall miteinander zu vertauschen.
  • Die Fig.12 zeigt schematisch eine Tür, bei welcher die Auslösung des zusätzlichen Impulses durch einen Handgriff 48 erfolgt. Der Handgriff ist zu diesem Zweck mittels eines Gestänges 49 und eines Hebels 50 mit einem Stößel 51 gekuppelt, welcher normalerweise durch eine Feder 52 gegen einen Anschlag 53 an der Tür zurückgezogen wird.. Die Verriegelung geschieht z. B. automatisch beim Schließen .der Tür (z. B. einer Fahrstuhltür), das Entriegeln z. B. elektrisch durch einen Druckknopf. Wird zum Öffnen der Tür der (gegebenenfalls mit einer Schloßfalle verbundene) Handgriff 48 in Pfeilrichtung umgelegt, so schiebt sich der Stößel 5 i entgegen der Wirkung der Feder 52 gegen einen festen Teil 54 des Türrahmens vor, wodurch der Tür ein Impuls erteilt wird, der sie in Drehrichtung um die Achse :2 beschleunigt und über die Totpunktlage hinaus verstellt. Von diesem Augenblick an übernehmen wieder die Federn 6 bzw. 7 die weitere Schwingbewegung der Tür. Wird der Handgriff 48 losgelassen, so wird er durch die Feder 52 in die gezeichnete Lage zurückgedrückt.
  • Natürlich kann der zusätzliche Impuls auch in irgendeiner beliebigen anderen Weise von Hand oder Fuß ausgeübt werden.
  • Fig. 13 zeigt die Anwendung auf einen Typenhebel einer Schreibmaschine. Der z. B. bei 6o am Maschinengestell gelagerte Tastenhebel 61 wird durch eine verhältnismäßig schwache Feder 62 in Ruhestellung gegen einen Anschlag 63 gedrückt. An den Hebel 61 ist mittels eines in einem Schlitz 64 geführten Gelenkes 65 ein Lenker 66 angelenkt, der seinerseits an dem kurzen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels 67 durch ein Gelenk 68 angeschlossen ist. Der Hebel 67 ist mit einer gegebenenfalls gleichzeitig zu- seiner Lagerung dienenden Drehfeder 69 fest verbunden und wird durch eine Feder 70 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt. Das obere Ende 71 ,des langen Hebelarmes. greift in den Schlitz 72 des doppelrarmigen Typenhebels 73 ein, welcher bei 74 im Maschinengestell gelagert ist und am Ende des langen Hebelarmes die Type 75 trägt.
  • In der gezeichneten Ruhestellung ist die Drehfeder 69 gespannt. Sie sucht sich in Pfeilrichtung P zu entspannen, was jedoch durch den Lenker 66 verhindert wird, dessen Zapfen 65 sich jenseits der Totpunktlage t befindet. Die Feder 62 drückt außerdem den Tastenhebel 61 gegen den Anschlag 63. Die Feder 70, welche in lern Ausführungsbeispiel als Gegenfeder zur Drehfeder 69 angenommen ist, sei urgespannt.
  • Wird der Tastenhebel 61 gegen die Wirkung der Feder 62 nach abwärts gedrückt, z. B. bis gegen einen Anschlag 76 (Lage 61' des Hebels), so überschreitet hierbei der Zapfen 65 die Totpunktlage t. In diesem Augenblick beginnt die Drehfeder 69 zu wirken, indem sie den Hebel 67 im Uhrzeigersinnp, z. B. bis zum Anschlag 76, "versch-,venkt. Der Zapfen 65 kann hierbei im Schlitz 64 frei gleiten, während der Zapfen 71 in die Lage 71' gelangt und hierbei den Typenhebel 73 in die Lage 73', d. h. in Schreibstellung 75' der Type verschwenkt. Die Feder 69 wird hierbei entspannt, die Feder 70 gespannt, und zwar ist die Vorspannung der ersteren derart gewählt, daß sie noch am Ende des Schwenkhubes genügend Energie zur Erzeugung eines einwandfreien Druckes der Type in deren Stellung 75' besitzt. Gegebenenfalls kann es zweckmäßig sein, zwischen den Hebeln 67 und 73 eine Feder zwischenzuschalten, damit .auch nach Anliegen der Type 75 in der Stellung 75' der Hebel 67 noch weiter durchschwingen kann. Das Rückwärtsschwingen erfolgt alsdann unter der nunmehr volle Wirkung ausübenden Feder 70, wobei sieh dieselbe entspannt, während die Drehfeder 69 neu gespannt wird. Der Tastenhebel 61 verstellt sich wieder nach oben. Gegebenenfalls kann auch zwischen dem Hebel 61 und dem Lenker 66 eine weitere Feder 77 vorgesehen sein, welche den Zapfen 65 im Schlitz 64 nach aufwärts drückt. Hierdurch kann erreicht werden, daß derselbe im Verein mit der Wirkung der Feder 7o in die stabile voll ausgezeichnete Ruhelage oberhalb der Totpunktstellung t zurückgelangt.
  • Statt einer Zugfeder 70 oder einer Druckfeder können auch in .diesem Fall wie bei den früheren Ausführungsbeispielen ausschließlich Drehfedern zur Erzeugung der Schwingbewegung verwendet werden. Zu diesem Zweck kann z. B. die Welle 6o an ihren beiden Enden (ähnlich wie im Fall der Fig. i die Türdrehachse 2) mit zwei Hebeln verbunden sein, welche durch Lenker (entsprechend den Lenkern to und ti) an die Enden einer in der Mitte eingespannten Drehstabfeder 69. angeschlossen sind. Natürlich können statt dessen auch (wie in allen anderen Fällen) ,ausschließlich Zug- oder Druckfedern oder sonstige Federn verwendet werden.
  • In allen diesen Fällen ergibt sich der Vorteil, daß mit geringem Kraftaufwand eine Schwingbewegung selbsttätig ausgelöst und dadurch mit Bezug auf die aufzuwendende Arbeitsleistung rationeller gestaltet werden kann. Sind. im Verlaufe dieser Arbeitsleistung viele solcher Schwingbewegungen auszulösen, so kann dadurch, auch wenn, wie im Fall der Schreibmaschinenbetätigung; nur ein geringer Arbeitsaufwand für den einzelnen Vorgang erforderlich ist, den auf die Dauer sich einstellenden Ermüdungserscheinungen wirksam entgegengewirkt werden. Auch kann in allen Fällen, sofern zweckmäßig, eine zusätzliche Hilfskraft herangezogen werden, weiche die auftretende Verlustenergie ausgleicht bzw. die Bewegurig des betreffenden Triebwerksteils über die Totpunktlage hinaus bewirkt und somit die Bedienung des Triebwerks auf einen reinen Auslösevorgang beschränkt.
  • Zweckmäßig kann ferner an Stelle oder zusätzlich zu den die Schwingungsbewegung bewirkenden Kraftspeichern, z. B. Federn, eine z. B. elektromagnetische, pneumatische oder hydraulische Hilfskraft verwendet werden. Dies kann beispielsweise zu dem Zweck geschehen, den Punkt 11' der Kurve M,. möglichst weit der Totpunktlage x3, d. h. im Fall einer Tür der voll geöffneten Türlage, zu nähern bzw. bei in einer Zwischenstellung aufgehaltenem Triebwerk den Triebwerksteil, z. B. eine Tür, wieder von neuem in Bewegung zu setzen oder ihm einen zusätzlichen Impuls zu erteilen.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPn0CHG: i. Schwingungstriebwerk mit einem hin und her schwingenden Triebwerksteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Triebwerksteil aus einer stabilen Lage über eine labile (Totpunkt-)Lage gebracht wird, hierauf durch Energiezufuhr aus einem Energiespeicher in Bewegung gesetzt wird, wobei die dem Triebwerksteil zugeführte Energie von diesem wieder einem, insbesondere einem zweiten Energiespeicher übertragen wird,, der hierdurch das Verzögern und die Rückschwingung des Triebwerksteils bewirkt, derart, daß der Triebwerksteil über die labile Lage hinaus in die stabile Lage zurückkehrt.
  2. 2. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der bei der Schwingung verursachten Verlustenergie dem schwingenden Triebwerksteil ein zusätzlicher Energieimpuls erteilt wird.
  3. 3. Schwingungstriebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Energieimpuls durch Erteilung einer Anfangsgeschwindigkeit bei Überschreiten der labilen Lage an den schwingenden Triebwerksteil übertragen wird.
  4. 4. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Speicherung der Energie zum Überführen des schwingenden Triebwerksteils aus der stabilen in die labile Lage und bzw. oder zur Erteilung eines zusätzlichen Energieimpulses an den Triebwerksteil eine Hilfskraft verwendet wird.
  5. 5. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Überschreiten der labilen Lage wirksam werdende Energiespeicher zugleich dazu dient, den schwingenden Triebwerksteil in die stabile Lage zu bringen bzw. in dieser zu halten.
  6. 6. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch ein Kurbelgetriebe, über welches der Energiespeicher auf den schwingenden Triebwerksteil einwirkt, derart, daß der unter Spannung stehende Energiespeicher mittels eines Lenkergliedes an einer mit dem Triebwerksteil verbundenen Kurbel in der Nähe einer Totpunktstellung angreift, bei dessen Überschreiten in der einen Richtung er den Triebwerksteil in die stabile Lage bringt bzw. in dieser hält und bei dessen Überschreiten in der anderen Richtung er die Schwingbewegung des Triebwerksteils einleitet.
  7. 7. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, .d@aß als Energiespeicher Federn oder federnde Einrichtungen verwendet werden, z. B. zwei Federn, welche wechselweise gespannt und entspannt werden. B. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, d.aß auch der zusätzliche Impuls durch eine Feder ausgelöst wird, welche z. B. im Augenblick der überschreitung der labilen Lage entspannt und vor bzw. nach Rückkehr des schwingenden Triebwerksteils in die stabile Lage wieder gespannt wird. 9. Schwingungstriebwerk, insbesondere nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet .durch Anwendung auf Türen derart, daß,die Tür als hin und her schwingender Triebwerksteil selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen wird, insbesondere derart, daß sie bei Beginn der Öffnungsbewegung aus einer stabilen Lage über eine labile Lage gebracht wird und am Ende der Schließbewegung über die labile in die stabile Lage zurückkehrt. io. Schwingungstriebwerk in Anwendung auf Türen nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei Energiespeichern, vorzugsweise Federn (6, 7), diese z. B. an je einem Türgelenk (3, 4) derart angreifen, daß bei geschlossener Tür der eine Energiespeicher (6) gespannt und der andere (7) entspannt ist, während bei voll geöffneter Tür die Energiespeicher sich im umgekehrten Spannungszustand befinden. i i. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß als Energiespeicher Drehfedern in oder außerhalb der Drehachse (2) des Triebwerksteils verwendet werden, wobei auch beide Federn durch eine gemeinsame, in einem mittleren Teil eingespannte Feder, z. B. Drehstabfeder, gebildet sein können. 12. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Energiespeicher dienenden Federn (6, 7) in ihren Endlagen verschieden stark gespannt bzw. ihre Spannungen einstellbar sind. 13. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß .die öffnungsbewegung des Triebwerksteils (z. B. i) bis zur Totpunktstellung (xi, Fig. 4) sowie gegebenenfalls der zur Rückkehr in die Totpunktlage erforderliche Energieimpuls von Hand oder Fuß, zweckmäßig jedoch selbsttätig, die übrige Öffnungs- und Schließbewegung in jedem Fall selbsttätig erfolgt. 14. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung der Schwingbewegung selbsttätig bei einer mechanisch oder durch eine Hilfskraft erfolgenden Entriegelung des Triebwerkste.ils (i), bei Türen z. B. mittels innerhalb der Tür hindurchführender Gestängeglieder (25, 26) erfolgt. 15. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 14, dadurch .gekennzeichnet, daß zur Führung des Triebwerksteils, z. B. der Tür, über die To@tpunktlage eine Feder (4o) verwendet wird, welche vor oder nach dem Schließen und Verriegeln des Triebwerksteils (i) durch eine Verriegelungskraft, z. B. elektromagnetisch (37) gespannt und mit der Entriegelung des Triebiverksteils zur Wirkung gebracht wird. 16. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 15, gekennzeichnet durch eine z. B. von Fuß, durch einen Druckknopf od. dgl. betätigte Arretiervorrichtung, welche ein Feststellen .des Triebwerksteils in jeder beliebigen Stellung gestattet. 17. Schwingungstriebwerk nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch Anwendung auf die Tastenbetätigung von Schreibmaschinen, z. B. derart, daß der Tastenhebel (61) mittels eines in stabiler Ruhelage jenseits der Totpunktlage (t) stehenden Lenkers (66) mit einem Zwischenhebel (67) gekuppelt ist, der durch als Energiespeicher wirkende Federn (69, 7o) bei überschreiten der Totpunktlage des Lenkers (66) eine Hinundherschwingung ausführt und hierbei den Typenhebel (73) zur Ausführung des Druckes mitnimmt. 18. Schwingungstriebwerk nach Anspruch r, bis 17, dadurch gekennzeichnet, daB an Stelle oder zusätzlich zu den die Schwingungsbewegung bewirkenden Kraftspeichern, z. B. Federn, eine, z. B.. elektromagnetische, pneumatische oder hydraulische Hilfskraft verwendet wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003059B (de) * 1953-04-23 1957-02-21 Gen Motors Corp Scharnier fuer Kofferraumdeckel von Kraftfahrzeugen
DE1021754B (de) * 1954-02-08 1957-12-27 Licentia Gmbh Scharnier mit einer Feder zum Bewegen eines Fluegels
DE1154015B (de) * 1957-07-05 1963-09-05 Kaessbohrer Fahrzeug Karl Feststellvorrichtung fuer einen um eine Achse schwenkbaren Fluegel, insbesondere von Omnibusfenstern
DE1192544B (de) * 1961-05-26 1965-05-06 Inst Schiffbau Vorrichtung zur Betaetigung von Lukenverschlussplatten

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