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DE958365C - Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-Vorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-Vorrichtung

Info

Publication number
DE958365C
DE958365C DEU2535A DEU0002535A DE958365C DE 958365 C DE958365 C DE 958365C DE U2535 A DEU2535 A DE U2535A DE U0002535 A DEU0002535 A DE U0002535A DE 958365 C DE958365 C DE 958365C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
fingers
stack
tongs
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU2535A
Other languages
English (en)
Inventor
John Keith Holyoak
Joseph Robbins
William Arnold Smart
Alfred Edward Wills
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Priority to DEU2535A priority Critical patent/DE958365C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE958365C publication Critical patent/DE958365C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/006Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks for forming shoe stiffeners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/02Cutting-out
    • A43D8/04Stamping-out

Landscapes

  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 14. FEBRUAR 1957
U2535VIII'γιο
Die Kappengebilde, aus denen Schuh- bzw. FersensteifkappQti in einer Formvorrichtung gebildet werden, wurden bisher durch Abscheidefinger nacheinander von einem Stapel abgehoben und von Zangen ergriffen, welche die Gebilde an eine Zuführvorrichtung lieferten. Die Zuführvorrichtung wiederum brachte dann* jedes Gebilde in die Formvorrichtung ein. Die Erfindung sucht nun die aus den Abscheidefingern, Zangen- und der Zuführvorrichtung bestehende Überführvorrichtung allgemein so zu verbessern, daß diese Vorrichtung leicht zu handhaben und zu bedienen ist und1 ferner zuverlässig und automatisch arbeitet.
Gemäß der Erfindung ist ein Abscheider vorgesehen, der mir ein Klappengebilde zur Zeit vom Stapel abheben kann und aus biegsamen Fingern mit Rollen besteht, die an den Fingeroberenden gelagert sind und1 während des Aufwärtshubes der Finger zunächst auf das dem Stapel1 zu entnehmende Kappengebilde auflaufen, um die Finger bezüglich des Stapels einzustellen. An den Fingerunterenden sind Absätze angeordnet, die schmaler sind als die Kappendicke und/ die das Gebilde bei dem weiteren Aufwärtehub der Finger bezüglich dies Stapels anheben, so daß es von den Zangen erfaßt werden kann. Ausstoßfinger streifen vor dem Einbringen
dies Gebildes in die Zangen ein gegebenenfalls versehentlich in denselben verbliebenes Kappengebilde ab. Nach dfem Schließen der Zangen werden ein die Zangen tragender Schlitten und ein Schlittenträger erfindungsgemäß in waagerechten und' senkrechten Ebenen bewegt, um das von den Zangen erfaßte Gebilde an die Zuführvorrichtung zu liefern, und hierbei schwingt ein Getriebe die Zangen aufeinander zu, um das Gebilde U-förmig ίο vorzubiegen. Ein Anschlag an dem Schlittenträger betätigt Backen der Zuführvorrichtung.
In den Zeichnungen ist eine Ausfuhrungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Überführen einzelner Steifkappengebtilde von einem Stapel auf einer Plattform an die Kappenformteile;
Fig. 2 ist eine Rückansicht der Vorrichtung; Fig. 3 und 4 sind) Einzelansichten von Fingern zum Abscheiden einzelner Kappengebilde von dem Stapel und Zangen zum Erfassen der abgeschiedenen Gebilde in verschiedenen EinsteHagen;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Antriebes der Abscheiidefinger;
Fig. 6 zeigt einen der Finger nach einer anderen Ausführungsform;
Fig. 7 ist eine Schnittansicht nach der Linie VII-VII der Fig. 2;
Fig. 8 und 9 sind Einzelansichten der einen Zange und ihres Antriebes;
Fig. 10 ist eine Einzelansicht einer Ausstoßvorrichtung für eine der Zangen;
Fig. 11 und 12 sind andere Einzelansichten der einen Zange;
Fig. 13 ist ein Grundriß des Zangengetriebes, teilweise im Schnitt, nach der Linie XIII-XIII der Fig· 2;
Fig. 14 ist eine Seitenansicht der Kappenformvorrichtung;
Fig. 15 ist ein Schaubild einer geformten Steifkappe;
Fig. 16 ist eine Perspektivansicht der Zuführvorrichtung1 in vergrößertem Maßstab; Fig. 17 ist eine Seitenansicht der Zuführvorrichtung;
Fig. 18 ist ein Grundriß der Zuführvorrichtung; Fig. 19 ist eine Vorderansicht eines Teiles der Zuführvorrichtung, und:
Fig. 20 ist eine Schnittansidit ■ nach der Linie XX-XX der Fig. 17.
Wie in Fig. 1 dargestellt, enthält die Zuführvorrichtung eine Ladeplattform 50 (Fig. 1 und 2) zur Lagerung eines Stapels 70 plattenförmiger Steifkappengebilde, einen Abscheider in der Form von Fingern 180, 182 zum Anheben einzelner Gebikfe bezüglich des Stapels und Zangen 268·, 270 zum Liefern de.r angehobenen Gebilde an eine Zuführvorrichtung 572', welche die Gebilde in eine Formvorrichtung einer Kappenformmaschine 574 (Fig. 14) einbringt. Eine Rippe 62 (Fig. 1 und 3) ist in der Vorschubrichtung so auf -der Plattform zentriert, daß sie als Führung für Einkerbungen 72 (Fig. 4) der Kappengebilde dient und ein seitliches Verschieben derselben verhindert. Am Hinterende der Plattform 50 sind starre Anschläge 64, 66, 68 in Anpassung an -dtte Stapelform (Fig. 7) angeordnet.
Um einen Stapel 70 auf der Plattform 50 nachgiebig im Eingriff mit den. Anschlägen 64, 66, 68 zu halten, ist folgende Druckvorrichtung vorgesehen:
Eine Konsole 82 ist an der Plattform 50 befestigt. An einem Vorsprung 90 der Konsole 82 ist ein unterer Führungsteil 88 und über diesem ist an Trägern 96 ein oberer Führungsteil 94 befestigt. Am hinteren Ende des unteren Führung'steiles sitzt ein Träger 97 für einen Presser 99, der die Steifkappengebilde des Stapels mit der Oberfläche der Plattform 50 in Kontakt hält. Ein Schlitten 98 mit Rollen 100 läuft auf dem Führungsteil· 88 hin und her. Mit dem Schlitten 98 ist ein biegsames Drahtseil 108 verbunden, das über Leitrollen 110, 112 läuft. An seinem freien Ende trägt es- ein Gewicht 116. Ferner ist an dem Schlitten 98· ein biegsames Drahtseil 120 befestigt, welches über eine Leitrolle 121 an der Konsole 82 verläuft. Das untere Ende des Drahtseiles 120 ist mit einem Trethebel (nicht dargestellt) verbunden. Ein Arm 124 an dem Schlitten 918 trägt einen Druckteil 132, der an dem vorderen Ende des Stapels 70 anliegt und unter der Steuerung des Gewichtes 116 das andere Stapelende nachgiebig im Eingriff mit den Anschlägen 64, 66, 68 hält.
Ein Schlitten 134 mit Rollen 136 läuft auf dem Führungsteil' 94 hin und her. Mit dem Schlitten 134 ist ein Drahtseil 144 Verbundes, welches um. Leitfolien 146, 148 läuft, die an Ansätzen des Führungsteiles 94 drehbar sind. Das Drahtseil 144 trägt an seinem freien Ende ein Gewicht 152, welfches den Schlitten 134 in der Richtung nach den Anschlägen 64, 66, 68 zieht. An den beiden Seiten des Schlittens 134 sind Hebel 156 angelenkt. Die oberen Enden der Hebel 156 sind durch eine Konsole 158·, an welcher ein Handgriff 160 angebracht ist, miteinander verbunden. Die Unterenden 156 sind mit Trägerteiten 164 verzapft. Mit dem Schlitten 134 sind ferner Lenker 168 drehbar verbunden. Die unteren Enden der Lenker 168, welche diurch einen U-förmigen Brückenteil· 174 verstärkt sind, sind an den entsprechenden Trägerteilen 164 angelenkt. An den Trägerteilen 164 sitzen Druckteile 176, 178, die ebenfalls an dem vorderen Ende des Stapels 70 anliegen und unter der Steuerung des Gewichtes 152 das andere Stapelende nachgiebig mit den Anschlägen 64, 66, 68 im Eingriff halten, und zwar unabhängig von'dem zwischen ihnen liegenden Druckteil 1321. Der Stapellvorrat kann somit ohne Unterbrechung der Arbeit der Zuführvorrichtung auf folgende Weise wieder aufgefüllt werden: Zunächst wird der vorerwähnte Fußhebel· herabgezogen, wodurch der mittlere Druckteil 132 von dem linken Ende (Fig. 1) des Stapels 70 zurückgezogen wird. Sodann wird ein neuer Stapel auf die Plattform 50 aufgesetzt. Danach wird der Fußhebel freigegeben. Der neue Stapel ist nun zwischen dem Druckteil
I3<2 und! den Druckteilen 176, 178 gelagert. Der Handgriff 160 wird hierauf zunächst im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1) geschwungen, wodurch, die Druckteile 176, 178 senkrecht angehoben und zwischen dem aliten und dem neuen Stapel heraus^ gezogen werden, und dann vorbewegt, um die Druckteile über <fas Vor-derenide des neuen Stapels zu ziehen, wo sie wieder gesenkt werden und mit dem Vorderende des neuen Stapele in Eingriff treten.
Zum Anheben des hintersten Gebildes von dem Stapel 70 dient der Abscheider, der aus biegsamen Fingern 180, 182 besteht und in seiner Ausgangslaige am Hinterende der Plattform 50 (Fig. 2) unterhalb der Plattformoberfläche liegt. Am oberen Ende dieser Finger 180, 182 sind Rollen 184 (Fig. 5) drehbar gelagert. Nach einer anderen Ausführungsform sind die Finger bei 186 (Fig. 6) winklig verbogen. Ferner befinden sich an den Fingern: i8o> 182 Ansätze 188, welche nach vorn über die Rollen 184 um etwas weniger als die Dicke eines Steifkappengebildes hinausragen. Bei den winklig verbogenen Fingern (Fig. 6) sind entsprechende Absätze 192 angebracht. Die Finger i8o, 182 sind an Schlitten 196, 198 befestigt, welche in Führungen 200, 202- in Ansätzen 204 Plattform 50 (Fig. 2, 5 und 7) senkrecht bewegbar sind. Diese Schlitten 196, 198 haben Verzahnungen 206, 207, welche mit Ritzeln 208, 210 auf einer
Weile kämmen. Ein ebenfalls auf der Welle 212 befestigtes Ritzel· 214 kämmt mit einer Zahnstange 216 an einem in einem Gehäuse 220 gleitbaren Teil 218. Das Gehäuse 2*20 wird' von der Plattform 50 getragen. An dem Teil 218 ist ein Stift 226 befestigt, der sich in einem Schlitz 228 des Gehäuses 220 führt. Eine Rollte 230 an dem Stiftende lagert in einem gabelförmigen Arm eines dreiarmigen Hebels 234 (Fig. 5). Der Hebel 234 ist auf einer Querwelle 236 drehbar, die unter der Plattform 50 in Trägern 238, 240 ah. der Plattform sitzt. An den Enden der anderen beiden Arme dies Hebels 234. sind' Rollen 246 und 248 drehbar gelagert. Diese liegen· an Flächen 250 und 252' einer Kurvenscheibe 254 an, welche an einer in Ansätzen der Träger 238, 240·. (Fig. 1) drehbaren Welle 256 befestigt ist. Ein auf- der Welle 256 befestigtes Ritzel 258 kämmt mit einem auf einer Welle 262 befestigten Ritzel 260. Die Welle 262 trägt ferner ein Kettenrad 264, über das eine Kette 266 läuft.
Die Kette 266 wird von einer Welle 774 (Fig. 14) aus angetrieben, welche die Formvorrichtung betätigt. Durch die Kurvenscheibe 254 wird) der Hebel 234 hin und her geschwungen, wodurch der Teil· 218 verschoben wird und dabei das Ritzel' 214 undl die Welle 212 dreht. Dk Schlitten 196, 198 und somit die Finger 180, 182 werden infolgedessen senkrecht verschoben. Wenn die Finger 180, 182 sich aus ihrer in Fig. 2 gezeigten Lage aufwärts bewegen, laufen die Rollen 184 auf das hinterste Kappengebilde des Stapels 70 auf, wodurch die Finger, ohne das Gebilde zu verschieben, bezüglich des Gebildes eingestellt werden. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Finger 180, 182 treten die Absätze 188 mit dem Bodenrandteil des Gebildes in Eingriff und heben es bezüglich des Stapels 70 an.
Die das angehobene Gebilde aufnehmendien Zangen 268, 270 sind gewöhnlich über dem hintersten Gebilde des Stapels 70 angeordnet. Diese Zangen werden von dem folgenden Getriebe getragen. Ein Schlittenträger 272 (Fig. 1) ist unter der Plattform 50· gelagert. An demselben sind Rollen 290' gelagert, die sich um senkrecht und1 quer verlaufende Achsen drehen und sich auf Lagerflächen 292 der Plattformseiten führen, so dfaß der Träger 272' sich bezüglich der Plattform 50 hin und her bewegen kann. Ein Schlitten- 294 (Fig. 1, 2 und 13), auf welchem die Zangen 268 und 270 befestigt sind, trägt Rollen 314, die um längs und quer zur Plattform verlaufende Achsen drehbar sind. Die Rollen bewegen sich auf Flächen 316 von Führungsteilen 318'an dem Schlittenträger 272 (Fig. 2).
Bewegungen in der Längsrichtung der Plattform werden dem Träger 272 undf somit dem Schlitten 294 auf folgende Weise erteilt: Ein Lenker 320 (Fig. 1) verbindet den Schlittenträger 272 mit einem Arm eines dreiarmigen Hebels 326, der auf der Welle 236 drehbar gelagert ist. An den Enden der anderen beiden Arme des Hebels 326 lagern Rollen 328 und· 330, die an Flächen 332 und 334 einer auf der Welle 256 befestigten Kurvenscheibe 336 anliegen. Die Kurvenscheibe 336 bewegt den Träger 272 infolgedessen hin und her.
Der Schlitten 294 wird auf folgende Weise senkrecht verschoben: Rollen 338 (Fig. 2) an den Seiten des Schlittenträgers 272 liegen an Nocken 344, 346 an, die auf einer in Lagern des Schlittens 294 drehbaren Welle 348 befestigt sind. Die Welle 348 erstreckt sich ferner durch einen. Schlitz in der einen Seite des Trägers 272 und wird über ein Zahnradgetriebe von der Welle 256 betätigt, wobei die Nocken 344, 346 den Schlitten 294 anheben und senken.
Die folgende Vorrichtung trägt zum Anheben des Schlittens 294 bei. Auf einer Welle 406, die in den Trägern 238, 240 sitzt, sind Hebeteile 402, 404 drehbar gelagert. Jeder dieser Teile trägt eine Rolle 408. Die Rollen 408 liegen an Nocken 410, 412 auf der Welle 256 an. Arbeitsflächen 414 an den Hebeteilen liegen unter Stangen 416, 418, die in Konsolen 420 an dem Träger 272 gleitüar sind, wobei Kragen 422 an dien Stangen deren Abwärtsbewegung begrenzen. Bei d'er Bewegung des Trägers 272 von der Plattform 50 hinweg schwingen die Hebeteile im Gegenuhrzeigersinn und heben die Stangen 416, 418 an. Dieselben stoßen hierbei gegen Platten 424 an dem Schlitten 294 und unterstützen die Wirkung der Nocken 344, 346 zum Anheben des Schlittens.
Da beide Zangen 368, 270 den gleichen Aufbau haben, wird nur die eine Zange ausführlich beschrieben. Jede Zange hat zwei Backen 426, 428 (Fig. 11 und 12). Die Backe 426 ist an einem Arm 434 ausgebildet, welcher an einem Träger 436 sitzt. In einem gabelförmigen Teil 438 des Trägers 436 ist ein Arm 440 drehbar gelagert, der die Backe
428'tr ägtv Eine Torsionsfeder 446M1It dieBackenrgewöhnlich geschlossen (Fig. ii). Der Träger 436 sitzt an einer senkrechte» Stange 450. Die Stange hat eine Bohrung 452 zur Aufnahme einer Druckfeder 454 und ist in einer Muffe 456 gelagert. In dem Oberende der Muffe sitzt eine Federschraube 458. In einem senkrechtem Einschnitt 462 der Muffe 456 führt sich, ein in der Stange 450 befestigter Stift 464, welcher dazu dient, eine Drehbewegung der ίο Muffe undl der Stange zu verhindern und die Abwärtsbewegung der Stange 450 zu begrenzen. Ein Schlitten 472, mit dem die Muffe 456 verstellbar verbunden ist, trägt vier Rollen 474, die in einer waagerechten Ebene, und vier Rollen 476, die in einer senkrechten Ebene drehbar sind. Diese Rollen· bewegen sich auf Flächen 478, 480 einer Führung 482. Die Führung 482 hat einen· Sdhlitz 484, durch welchen; die Muffe 456 gesteckt ist. Eine Feder (nicht dargestellt) schiebt den Schlitao ten 472 nach außen gegen das Außenende des Schlitzes 484 (Fig. 13).
Jede Führung 482 ist je auf einer Welle 486
(Fig. 2) befestigt, die in Lagern des Schlittens 294 (Fig·. 13) drehbar ist. An dem unteren Ende jeder Welle 486 sitzt ein Ritzel 492, welches mit einer auf einer Führung 496 gleitbaren. Zahnstange 494 kämmt. Die Führung 496 ist mit dem Schlitten.
294 verbunden. Lenker 498 (Fag. 8) verbinden· die Zahnstangen 494 mit Armen. 502. Diese Arme 502 bilden ein Ganzes und' schwingen um eine Achse
506. An einem Ansatz 509 der Arme 502 ist eine RoMIe 508 drehbar, die von einer Feder 510 im Eingriff mit einer Kurvenscheibe 514 auf der Welle 34'8 gehalten' wird. Die Kurvenscheibe 514 schwingt somit die Zangen um die Achsen der Wellen 486 und erteilt der Kappe eine U-förmige Gestalt.
Zum öffnen der Zangenbacken 426, 428 vor dem Einbringen eines Kappengebildes in dieselben ist für beide Zangen je eine Vorrichtung folgender Art vorgesehen: Durch' eine mit einem oberen Ansatz des Backenarmes 440 XFig. 12) in Eingriff tretendte Schraube 516 (Fig. 12 und' 13) wird die Backe 428 von/ der Backe 426 hinweggeschwungen. Jede der Schrauben 516 ist verstellbar in> einen Arm 520 geschraubt. Die Arme 520 (Fig. 9 und 13) sindi mit Ansätzen an dem Schlitten 294 (Fig. 13) verzapft. Kürzere Arme 526 bilden ein Ganzes mit den Armen 520 und1 sind durch Lenker 528 mit zwei Hebeln 534 verbunden, die um die Achse 506 schwingen. Jeder dieser Hebel hat an seinem oberen Ende je eine von einer Feder 538 gegen eine Kurvenscheibe 542 auf der Welle 348 gehaltene Rolle 536. Die Schrauben 516 werden somit durch die Kurvenscheiben 542 betätigt. Damit beim Beginn eines neuen Arbeitskreislaufes die Zangen nicht versehentlich von dem vorhergehenden Kreislauf her noch ein Steifkappengebilde enthalten, ist nebeni jeder der Zangen 268, 270 (Fig. 1, 2 und113) je ein biegsamer Ausstoßfinger 544 angeordnet. Je'der Finger 544 ist an einem Hebel 546 (Fig. 10 und) 13) befestigt, der mit einem Träger 550 an dem Schlitten 294 verzapft ist. Eine Stange 552 ist an jedem Hebel 546 angelenkt und an ihrem anderen Ende mit einem Hebel 558 drehbar verbundten. Jeder der Hebel· 558· schwingt um eine Achse 562 und trägt eine Rolle 564, welche durch eine Feder 566 gegen eine Kurvenscheibe 570 auf der Welle 348 gehalten wird. Die Kurvenscheiben 570 betätigen die Finger 544 am Beginn jedes Zyklus vor dem Einbringen eines Kappengebildes in die geöffneten Zangen, um dadurch ein gegebenenfalls· versehentlich in den Zangen verbliebenes Kappengebilde von den Zangen abzustreifen.
Die Zangen bewegen sich während eines. Zyklus auf folgende Art: Zu Beginn jedes Arbeitskreislaufes werden die Zangen 268, 270 ein kleines Stück vorbewegt, so daß sie unmittelbar über dem letzten Gebilde des Stapels 70· liege». Gleichzeitig werden, die Zangenbacken 426,428 durch die S ehr aubeni5i6 geöffnet. Der Schlitten·294 mit den Zangen 268, 270 wird dann in Anpassung an die Aufwärtsbewegung' der Finger 180, 182 abwärts bewegt, so daß eini Gebilde zwischen den Backen 426, 428 eingefügt wird, worauf die Schrauben 516 ausgeschwungen und die Backen 426, 428 geschlossen werden. Die Zangen verbleiben in ihrer vordersten und teilweise gesenkten Einstellung, während sich die Finger 180, 182 abwärts bewegen. Nun bewegen sich die Zangen mit dem Gebilde rückwärts, d. h. von der Plattform hinweg, wobei die Zangen unter Steuerung der Kurvenscheibe 514 einwärts geschwungen werden und dem Steifkappenblatt eine U-Form geben. Danach werden die Zangen gesenkt, um das vorgebogene Gebilde in die Zurührvorrichtung 572 einzusetzen·, wobei die Zangen 268, 270 nach oben gegen den Druck der Federn 454 (Fig. 11) nachgeben·, um ein vollständiges Einfügen in die Zuführvorrichtung zu sichern. Die Zangen erhalten dann eine weitere, begrenzte Rückwärtsbewegung, wodurch, wie noch beschrieben, die Zuführvorrichtung betätigt wird. Hierbei geben die Schlitten! 472 nach, und die Muffen 456 verschieben sich in den Schlitzen 484. Die Zangen werden dann geöffnet, angehoben und wieder vorbewegt.
Die Zuführvorrichtung ist tätig«, während die Abscheidefinger und die Ausstoßfinger betätigt werfen. Hierdurch wird die Arbeitszeit der Überführvorrichtung verkürzt. Die Zuführvorrichtung hat Außenbacken 588 (Fig. 16 und 18), die an einem Gehäuse 576 befestigt sind. Mit den Außenbacken wirken Innenbacken 592 zusammen, die an Winkelhebeln 594 ausgebildet sind. Die Winkelhebel 594 sind mit dem Gehäuse 576 (Fig. 18) verzapft. Finger 692 an dtem Gehäuse 576 unterstützen das wunschgemäße Einsetzen der einzelnen Gebilde in die Backen 588, 592. Lenker 600 verbinden die Wimkelhebel 594 mit Armen 604 auf kurzen-Wellen 606, die in dem Gehäuse 576 drehbar sind. Ebenr iao falls auf den Wellen 606 befestigte Arme 610 haben Ausbohrungen 612, in denen die Enden von Stangen 614 lagern, und sind durch eine Zugfeder verbunden. Die anderen Stangenenden lagern in Ausbobrungen 616 eines Verbihdungsteiles 618. Der VerMndüngsteil'oie sitzt auf einer Welle 624^
die in dem Gehäuse 576 (Fig. 18) drehbar ist. Ein Ritzel 628 auf der Welle 624 kämmt mit einer Verzahnung 630 (Fig. 19) auf einem Schlitten 632, der auf einer Welle 634 verschiebbar, jedoch nicht drehbar ist. Die Welle dreht sich in Ansätzen 636, 638 des Gehäuses 576, wobei eine Feder 650 bestrebt ist, die Welle im Uhrzeigersinn (Fig. 16) zu drehen. Die Welle 634 wird gegen Drehbewegung durch eine Klinke 668 gesperrt, die in eine Einkerbung 676 eines Sperrteiles 658 auf der Welle einfällt. Der Sperrteil· 658 hat eine Nockenfläche 660 (Fig. 19), auf der ein Stift 666 herläuft. Der Stift 666 ist in dem Ansatz 638 verschiebbar, und sein anderes Ende liegt an dem Schlitten 632 an, der durch Druckfedern 664 nachgiebig im Eingriff mit dem Stift gehalten wird. Die Klinke 668 ist mit einem Ansatz 672 des Gehäuses· 576 verzapft und wirdi durch eine Feder 678 im Sperreingriff mit der Einkerbung 676 gehalten.
Die Welle 634 erstreckt sich in einen Schlitz 684 der Klinke 668 und begrenzt deren Schwingbewegung.
Die Backen der Zuführvorrichtung sind gewöhnlich geöffnet und* werden auf folgende Weise geschlossen: Auf der Klinke 668 ist eine Rolle 686 drehbar gelagert. Eine mit dem Schlittenträger 272 verbundene Platte 690 (Fig. 1) schlägt bei der Rückwärtsbewegung des Trägers 272 gegen die Rolle 686 und1 löst die Klinke 668 aus. Der Sperrteil 658 schwingt dann unter der Steuerung der Feder 650 im Uhrzeigersinn (Fig. 16), und der Schlitten 632 bewegt sich nach links (Fig. 19) bei der Bewegung des Stiftes 666 auf der Nockenfläche 660. Hierdurch werden die Welle 624 und der Verbindungsteil 618 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 20) geschwungen und die Backen 592 über die Lenker 600 und d'ie Winkelhebel 594 geschlossen. Das somit von der Zuführvorrichtung erfaßte Kappengebilde wird dann in die Patrize 696 der Kappenformvorrichtung 574 (Fig. 14) eingesetzt und zu einer Steifkappe 764 (Fig. 15) geformt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche·.
    i. Vorrichtung zum Überführen von plattenförmigen Steifkappengebilden von einem Stapel zu eimer Kappenformvorriehtung mit einem Zangengetriebe zum Liefern von einzelnen dem Stapel entnommenen Kappengebilden an eine Zuführvorrichtung, die die Kappengebilde in dlie Formvorrichtung einbringt, gekennzeichnet durch einen Abscheider aus biegsamen Fingern (180, 182'), der nur ein Kappengebilde zur Zeit vom Stapel» abheben kann, sowie durch Rollen
    (184) an den Oberenden der Finger, die während des Aufwärtshubes der Finger zunächst auf das dem Stapel zu entnehmende Kappengebilde auflaufen, um die Finger bezüglich des Stapels einzustellen, ferner durch an den Fingerunterenden vorgesehene Absätze (188), die schmaler sind als die Kappendicke und die beim weiteren Aufwärtshub der Finger gegen das Kappengebilde stoßen und dasselbe bezüglich dies Stapels anheben, so daß das Kappengebilde von den Zangen (268, 270) des Zangengetriebes erfaßt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberenden· der Finger (180, 182) winklig (186) abgebogen sind, um die Finger bezüglich des Stapels einzustellen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet 'durch Ausstoßfinger (544), die neben den Zangen (2168, 270) gelagert sind und am Beginn jedes Zyklus vor dem Einbringen eines Kappengebildes in die Zangen verschwenkt werden, um ein gegebenenfalls versehentlich in den Zangen verbliebenes Kappengebilde von den Zangen abzustreifen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen (268, 270) von einem Schlitten (294) getragen werden, der bezüglich eines in einer waagerechten Ebene verschiebbaren Schlittenträgers (272) senkrecht ' bewegbar ist, und daß nach dem Schließen der Zangen auf einem Kappenigebilde dasselbe durch senkrechte und waagerechte Bewegungen des Schlittens und des Trägers an die Zuführvorrichtung (572) geliefert wird, wobei ein Getriebe während dieser Schlitten- und Trägerbewegungen die Zangen (268, 270) aufeinander zuschwingt, um das Gebilde U-förmig vorzubiegen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (572) Backen (588, 592) aufweist, die gewöhnlich durch ein Gesperre (658, 668) geöffnet gehalten werden, und daß ein Anschlag (695) an dem Träger (272) über Steuerteile (624, 632) das Gesperre zum Schließen der Backen auf dem durch die Zangen an die Zuführvorrichtung gelieferten Kappengebilde ausgelöst wird, wobei die Zangen in ihrer Liefereinstellung nach oben nachgeben, so daß das Gebilde völlig in die Zuführvorrichtung eingesetzt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 468 927.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105311B (de) * 1958-03-03 1961-04-20 Albert Pemberton & Company Ltd Selbsttaetige Vorrichtung zum Zufuehren von Schuhsteifenteil-Rohlingen zu einer Formpresse fuer Schuhsteifenteile

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2468927A (en) * 1946-08-03 1949-05-03 Horne Kaestner Leather Co Van Art of manufacturing shoe counters

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