DE958365C - Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-Vorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-VorrichtungInfo
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- DE958365C DE958365C DEU2535A DEU0002535A DE958365C DE 958365 C DE958365 C DE 958365C DE U2535 A DEU2535 A DE U2535A DE U0002535 A DEU0002535 A DE U0002535A DE 958365 C DE958365 C DE 958365C
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
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Description
AUSGEGEBEN AM 14. FEBRUAR 1957
U2535VIII'γιο
Die Kappengebilde, aus denen Schuh- bzw. FersensteifkappQti in einer Formvorrichtung gebildet
werden, wurden bisher durch Abscheidefinger
nacheinander von einem Stapel abgehoben und von Zangen ergriffen, welche die Gebilde an
eine Zuführvorrichtung lieferten. Die Zuführvorrichtung wiederum brachte dann* jedes Gebilde in
die Formvorrichtung ein. Die Erfindung sucht nun die aus den Abscheidefingern, Zangen- und der Zuführvorrichtung
bestehende Überführvorrichtung allgemein so zu verbessern, daß diese Vorrichtung
leicht zu handhaben und zu bedienen ist und1 ferner
zuverlässig und automatisch arbeitet.
Gemäß der Erfindung ist ein Abscheider vorgesehen, der mir ein Klappengebilde zur Zeit vom
Stapel abheben kann und aus biegsamen Fingern mit Rollen besteht, die an den Fingeroberenden
gelagert sind und1 während des Aufwärtshubes der Finger zunächst auf das dem Stapel1 zu entnehmende
Kappengebilde auflaufen, um die Finger bezüglich des Stapels einzustellen. An den Fingerunterenden
sind Absätze angeordnet, die schmaler sind als die Kappendicke und/ die das Gebilde bei dem weiteren
Aufwärtehub der Finger bezüglich dies Stapels anheben, so daß es von den Zangen erfaßt werden
kann. Ausstoßfinger streifen vor dem Einbringen
dies Gebildes in die Zangen ein gegebenenfalls versehentlich in denselben verbliebenes Kappengebilde
ab. Nach dfem Schließen der Zangen werden
ein die Zangen tragender Schlitten und ein Schlittenträger erfindungsgemäß in waagerechten
und' senkrechten Ebenen bewegt, um das von den Zangen erfaßte Gebilde an die Zuführvorrichtung
zu liefern, und hierbei schwingt ein Getriebe die Zangen aufeinander zu, um das Gebilde U-förmig
ίο vorzubiegen. Ein Anschlag an dem Schlittenträger betätigt Backen der Zuführvorrichtung.
In den Zeichnungen ist eine Ausfuhrungsform
der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Überführen einzelner Steifkappengebtilde von
einem Stapel auf einer Plattform an die Kappenformteile;
Fig. 2 ist eine Rückansicht der Vorrichtung;
Fig. 3 und 4 sind) Einzelansichten von Fingern
zum Abscheiden einzelner Kappengebilde von dem Stapel und Zangen zum Erfassen der abgeschiedenen
Gebilde in verschiedenen EinsteHagen;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Antriebes der Abscheiidefinger;
Fig. 6 zeigt einen der Finger nach einer anderen Ausführungsform;
Fig. 7 ist eine Schnittansicht nach der Linie VII-VII der Fig. 2;
Fig. 8 und 9 sind Einzelansichten der einen Zange und ihres Antriebes;
Fig. 10 ist eine Einzelansicht einer Ausstoßvorrichtung
für eine der Zangen;
Fig. 11 und 12 sind andere Einzelansichten der
einen Zange;
Fig. 13 ist ein Grundriß des Zangengetriebes, teilweise im Schnitt, nach der Linie XIII-XIII der
Fig· 2;
Fig. 14 ist eine Seitenansicht der Kappenformvorrichtung;
Fig. 15 ist ein Schaubild einer geformten Steifkappe;
Fig. 16 ist eine Perspektivansicht der Zuführvorrichtung1
in vergrößertem Maßstab; Fig. 17 ist eine Seitenansicht der Zuführvorrichtung;
Fig. 18 ist ein Grundriß der Zuführvorrichtung; Fig. 19 ist eine Vorderansicht eines Teiles der
Zuführvorrichtung, und:
Fig. 20 ist eine Schnittansidit ■ nach der
Linie XX-XX der Fig. 17.
Wie in Fig. 1 dargestellt, enthält die Zuführvorrichtung
eine Ladeplattform 50 (Fig. 1 und 2) zur Lagerung eines Stapels 70 plattenförmiger
Steifkappengebilde, einen Abscheider in der Form von Fingern 180, 182 zum Anheben einzelner Gebikfe
bezüglich des Stapels und Zangen 268·, 270 zum Liefern de.r angehobenen Gebilde an eine Zuführvorrichtung
572', welche die Gebilde in eine Formvorrichtung einer Kappenformmaschine 574
(Fig. 14) einbringt. Eine Rippe 62 (Fig. 1 und 3) ist in der Vorschubrichtung so auf -der Plattform
zentriert, daß sie als Führung für Einkerbungen 72 (Fig. 4) der Kappengebilde dient und ein seitliches
Verschieben derselben verhindert. Am Hinterende der Plattform 50 sind starre Anschläge 64,
66, 68 in Anpassung an -dtte Stapelform (Fig. 7)
angeordnet.
Um einen Stapel 70 auf der Plattform 50 nachgiebig im Eingriff mit den. Anschlägen 64, 66, 68
zu halten, ist folgende Druckvorrichtung vorgesehen:
Eine Konsole 82 ist an der Plattform 50 befestigt. An einem Vorsprung 90 der Konsole 82 ist
ein unterer Führungsteil 88 und über diesem ist an Trägern 96 ein oberer Führungsteil 94 befestigt.
Am hinteren Ende des unteren Führung'steiles sitzt ein Träger 97 für einen Presser 99, der
die Steifkappengebilde des Stapels mit der Oberfläche der Plattform 50 in Kontakt hält. Ein
Schlitten 98 mit Rollen 100 läuft auf dem Führungsteil· 88 hin und her. Mit dem Schlitten 98 ist
ein biegsames Drahtseil 108 verbunden, das über Leitrollen 110, 112 läuft. An seinem freien Ende
trägt es- ein Gewicht 116. Ferner ist an dem Schlitten 98· ein biegsames Drahtseil 120 befestigt,
welches über eine Leitrolle 121 an der Konsole 82
verläuft. Das untere Ende des Drahtseiles 120 ist mit einem Trethebel (nicht dargestellt) verbunden.
Ein Arm 124 an dem Schlitten 918 trägt einen
Druckteil 132, der an dem vorderen Ende des Stapels 70 anliegt und unter der Steuerung des
Gewichtes 116 das andere Stapelende nachgiebig im Eingriff mit den Anschlägen 64, 66, 68 hält.
Ein Schlitten 134 mit Rollen 136 läuft auf dem
Führungsteil' 94 hin und her. Mit dem Schlitten 134 ist ein Drahtseil 144 Verbundes, welches um.
Leitfolien 146, 148 läuft, die an Ansätzen des
Führungsteiles 94 drehbar sind. Das Drahtseil 144 trägt an seinem freien Ende ein Gewicht 152,
welfches den Schlitten 134 in der Richtung nach
den Anschlägen 64, 66, 68 zieht. An den beiden Seiten des Schlittens 134 sind Hebel 156 angelenkt.
Die oberen Enden der Hebel 156 sind durch eine
Konsole 158·, an welcher ein Handgriff 160 angebracht
ist, miteinander verbunden. Die Unterenden 156 sind mit Trägerteiten 164 verzapft. Mit
dem Schlitten 134 sind ferner Lenker 168 drehbar verbunden. Die unteren Enden der Lenker 168,
welche diurch einen U-förmigen Brückenteil· 174 verstärkt sind, sind an den entsprechenden Trägerteilen
164 angelenkt. An den Trägerteilen 164 sitzen Druckteile 176, 178, die ebenfalls an dem
vorderen Ende des Stapels 70 anliegen und unter der Steuerung des Gewichtes 152 das andere
Stapelende nachgiebig mit den Anschlägen 64, 66, 68 im Eingriff halten, und zwar unabhängig
von'dem zwischen ihnen liegenden Druckteil 1321.
Der Stapellvorrat kann somit ohne Unterbrechung der Arbeit der Zuführvorrichtung auf folgende
Weise wieder aufgefüllt werden: Zunächst wird der vorerwähnte Fußhebel· herabgezogen, wodurch
der mittlere Druckteil 132 von dem linken Ende (Fig. 1) des Stapels 70 zurückgezogen wird. Sodann
wird ein neuer Stapel auf die Plattform 50 aufgesetzt. Danach wird der Fußhebel freigegeben.
Der neue Stapel ist nun zwischen dem Druckteil
I3<2 und! den Druckteilen 176, 178 gelagert. Der
Handgriff 160 wird hierauf zunächst im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1) geschwungen, wodurch, die
Druckteile 176, 178 senkrecht angehoben und zwischen dem aliten und dem neuen Stapel heraus^
gezogen werden, und dann vorbewegt, um die Druckteile über <fas Vor-derenide des neuen Stapels
zu ziehen, wo sie wieder gesenkt werden und mit dem Vorderende des neuen Stapele in Eingriff
treten.
Zum Anheben des hintersten Gebildes von dem Stapel 70 dient der Abscheider, der aus biegsamen
Fingern 180, 182 besteht und in seiner Ausgangslaige
am Hinterende der Plattform 50 (Fig. 2) unterhalb der Plattformoberfläche liegt. Am oberen
Ende dieser Finger 180, 182 sind Rollen 184
(Fig. 5) drehbar gelagert. Nach einer anderen Ausführungsform sind die Finger bei 186 (Fig. 6)
winklig verbogen. Ferner befinden sich an den Fingern: i8o>
182 Ansätze 188, welche nach vorn über die Rollen 184 um etwas weniger als die
Dicke eines Steifkappengebildes hinausragen. Bei den winklig verbogenen Fingern (Fig. 6) sind
entsprechende Absätze 192 angebracht. Die Finger i8o, 182 sind an Schlitten 196, 198 befestigt,
welche in Führungen 200, 202- in Ansätzen 204
Plattform 50 (Fig. 2, 5 und 7) senkrecht bewegbar sind. Diese Schlitten 196, 198 haben Verzahnungen
206, 207, welche mit Ritzeln 208, 210 auf einer
Weile kämmen. Ein ebenfalls auf der Welle 212
befestigtes Ritzel· 214 kämmt mit einer Zahnstange 216 an einem in einem Gehäuse 220 gleitbaren Teil
218. Das Gehäuse 2*20 wird' von der Plattform 50
getragen. An dem Teil 218 ist ein Stift 226 befestigt, der sich in einem Schlitz 228 des Gehäuses
220 führt. Eine Rollte 230 an dem Stiftende lagert in einem gabelförmigen Arm eines dreiarmigen
Hebels 234 (Fig. 5). Der Hebel 234 ist auf einer Querwelle 236 drehbar, die unter der Plattform
50 in Trägern 238, 240 ah. der Plattform sitzt. An den Enden der anderen beiden Arme dies
Hebels 234. sind' Rollen 246 und 248 drehbar gelagert. Diese liegen· an Flächen 250 und 252' einer
Kurvenscheibe 254 an, welche an einer in Ansätzen der Träger 238, 240·. (Fig. 1) drehbaren Welle 256
befestigt ist. Ein auf- der Welle 256 befestigtes Ritzel 258 kämmt mit einem auf einer Welle 262
befestigten Ritzel 260. Die Welle 262 trägt ferner ein Kettenrad 264, über das eine Kette 266 läuft.
Die Kette 266 wird von einer Welle 774 (Fig. 14)
aus angetrieben, welche die Formvorrichtung betätigt. Durch die Kurvenscheibe 254 wird) der
Hebel 234 hin und her geschwungen, wodurch der Teil· 218 verschoben wird und dabei das Ritzel' 214
undl die Welle 212 dreht. Dk Schlitten 196, 198
und somit die Finger 180, 182 werden infolgedessen
senkrecht verschoben. Wenn die Finger 180,
182 sich aus ihrer in Fig. 2 gezeigten Lage aufwärts
bewegen, laufen die Rollen 184 auf das hinterste Kappengebilde des Stapels 70 auf, wodurch
die Finger, ohne das Gebilde zu verschieben, bezüglich des Gebildes eingestellt werden. Bei der
weiteren Aufwärtsbewegung der Finger 180, 182 treten die Absätze 188 mit dem Bodenrandteil des
Gebildes in Eingriff und heben es bezüglich des
Stapels 70 an.
Die das angehobene Gebilde aufnehmendien Zangen 268, 270 sind gewöhnlich über dem hintersten
Gebilde des Stapels 70 angeordnet. Diese Zangen werden von dem folgenden Getriebe getragen. Ein
Schlittenträger 272 (Fig. 1) ist unter der Plattform 50· gelagert. An demselben sind Rollen 290' gelagert,
die sich um senkrecht und1 quer verlaufende
Achsen drehen und sich auf Lagerflächen 292 der Plattformseiten führen, so dfaß der Träger 272' sich
bezüglich der Plattform 50 hin und her bewegen kann. Ein Schlitten- 294 (Fig. 1, 2 und 13), auf
welchem die Zangen 268 und 270 befestigt sind, trägt Rollen 314, die um längs und quer zur
Plattform verlaufende Achsen drehbar sind. Die Rollen bewegen sich auf Flächen 316 von Führungsteilen
318'an dem Schlittenträger 272 (Fig. 2).
Bewegungen in der Längsrichtung der Plattform werden dem Träger 272 undf somit dem Schlitten
294 auf folgende Weise erteilt: Ein Lenker 320 (Fig. 1) verbindet den Schlittenträger 272 mit
einem Arm eines dreiarmigen Hebels 326, der auf der Welle 236 drehbar gelagert ist. An den Enden
der anderen beiden Arme des Hebels 326 lagern
Rollen 328 und· 330, die an Flächen 332 und 334
einer auf der Welle 256 befestigten Kurvenscheibe 336 anliegen. Die Kurvenscheibe 336 bewegt den
Träger 272 infolgedessen hin und her.
Der Schlitten 294 wird auf folgende Weise senkrecht verschoben: Rollen 338 (Fig. 2) an den
Seiten des Schlittenträgers 272 liegen an Nocken 344, 346 an, die auf einer in Lagern des Schlittens
294 drehbaren Welle 348 befestigt sind. Die Welle 348 erstreckt sich ferner durch einen. Schlitz in der
einen Seite des Trägers 272 und wird über ein
Zahnradgetriebe von der Welle 256 betätigt, wobei die Nocken 344, 346 den Schlitten 294 anheben
und senken.
Die folgende Vorrichtung trägt zum Anheben des Schlittens 294 bei. Auf einer Welle 406, die
in den Trägern 238, 240 sitzt, sind Hebeteile 402, 404 drehbar gelagert. Jeder dieser Teile trägt eine
Rolle 408. Die Rollen 408 liegen an Nocken 410, 412 auf der Welle 256 an. Arbeitsflächen 414 an
den Hebeteilen liegen unter Stangen 416, 418, die
in Konsolen 420 an dem Träger 272 gleitüar sind, wobei Kragen 422 an dien Stangen deren Abwärtsbewegung
begrenzen. Bei d'er Bewegung des Trägers 272 von der Plattform 50 hinweg schwingen
die Hebeteile im Gegenuhrzeigersinn und heben die Stangen 416, 418 an. Dieselben stoßen hierbei
gegen Platten 424 an dem Schlitten 294 und unterstützen die Wirkung der Nocken 344, 346 zum
Anheben des Schlittens.
Da beide Zangen 368, 270 den gleichen Aufbau
haben, wird nur die eine Zange ausführlich beschrieben. Jede Zange hat zwei Backen 426, 428
(Fig. 11 und 12). Die Backe 426 ist an einem Arm
434 ausgebildet, welcher an einem Träger 436 sitzt. In einem gabelförmigen Teil 438 des Trägers 436
ist ein Arm 440 drehbar gelagert, der die Backe
428'tr ägtv Eine Torsionsfeder 446M1It dieBackenrgewöhnlich
geschlossen (Fig. ii). Der Träger 436 sitzt
an einer senkrechte» Stange 450. Die Stange hat eine Bohrung 452 zur Aufnahme einer Druckfeder 454
und ist in einer Muffe 456 gelagert. In dem Oberende der Muffe sitzt eine Federschraube 458. In
einem senkrechtem Einschnitt 462 der Muffe 456 führt sich, ein in der Stange 450 befestigter Stift
464, welcher dazu dient, eine Drehbewegung der ίο Muffe undl der Stange zu verhindern und die Abwärtsbewegung der Stange 450 zu begrenzen. Ein
Schlitten 472, mit dem die Muffe 456 verstellbar verbunden ist, trägt vier Rollen 474, die in einer
waagerechten Ebene, und vier Rollen 476, die in einer senkrechten Ebene drehbar sind. Diese
Rollen· bewegen sich auf Flächen 478, 480 einer Führung 482. Die Führung 482 hat einen· Sdhlitz
484, durch welchen; die Muffe 456 gesteckt ist. Eine Feder (nicht dargestellt) schiebt den Schlitao
ten 472 nach außen gegen das Außenende des Schlitzes 484 (Fig. 13).
Jede Führung 482 ist je auf einer Welle 486
(Fig. 2) befestigt, die in Lagern des Schlittens 294 (Fig·. 13) drehbar ist. An dem unteren Ende jeder
Welle 486 sitzt ein Ritzel 492, welches mit einer auf einer Führung 496 gleitbaren. Zahnstange 494
kämmt. Die Führung 496 ist mit dem Schlitten.
294 verbunden. Lenker 498 (Fag. 8) verbinden· die Zahnstangen 494 mit Armen. 502. Diese Arme 502
bilden ein Ganzes und' schwingen um eine Achse
506. An einem Ansatz 509 der Arme 502 ist eine RoMIe 508 drehbar, die von einer Feder 510 im
Eingriff mit einer Kurvenscheibe 514 auf der
Welle 34'8 gehalten' wird. Die Kurvenscheibe 514
schwingt somit die Zangen um die Achsen der Wellen 486 und erteilt der Kappe eine U-förmige
Gestalt.
Zum öffnen der Zangenbacken 426, 428 vor dem Einbringen eines Kappengebildes in dieselben ist
für beide Zangen je eine Vorrichtung folgender Art vorgesehen: Durch' eine mit einem oberen Ansatz
des Backenarmes 440 XFig. 12) in Eingriff
tretendte Schraube 516 (Fig. 12 und' 13) wird die
Backe 428 von/ der Backe 426 hinweggeschwungen. Jede der Schrauben 516 ist verstellbar in>
einen Arm 520 geschraubt. Die Arme 520 (Fig. 9 und 13)
sindi mit Ansätzen an dem Schlitten 294 (Fig. 13)
verzapft. Kürzere Arme 526 bilden ein Ganzes mit den Armen 520 und1 sind durch Lenker 528 mit
zwei Hebeln 534 verbunden, die um die Achse 506 schwingen. Jeder dieser Hebel hat an seinem
oberen Ende je eine von einer Feder 538 gegen eine Kurvenscheibe 542 auf der Welle 348 gehaltene
Rolle 536. Die Schrauben 516 werden somit durch die Kurvenscheiben 542 betätigt. Damit beim Beginn eines neuen Arbeitskreislaufes die Zangen
nicht versehentlich von dem vorhergehenden Kreislauf her noch ein Steifkappengebilde enthalten, ist
nebeni jeder der Zangen 268, 270 (Fig. 1, 2 und113)
je ein biegsamer Ausstoßfinger 544 angeordnet. Je'der Finger 544 ist an einem Hebel 546 (Fig. 10
und) 13) befestigt, der mit einem Träger 550 an
dem Schlitten 294 verzapft ist. Eine Stange 552 ist an jedem Hebel 546 angelenkt und an ihrem
anderen Ende mit einem Hebel 558 drehbar verbundten.
Jeder der Hebel· 558· schwingt um eine Achse 562 und trägt eine Rolle 564, welche durch
eine Feder 566 gegen eine Kurvenscheibe 570 auf der Welle 348 gehalten wird. Die Kurvenscheiben
570 betätigen die Finger 544 am Beginn jedes Zyklus vor dem Einbringen eines Kappengebildes
in die geöffneten Zangen, um dadurch ein gegebenenfalls·
versehentlich in den Zangen verbliebenes Kappengebilde von den Zangen abzustreifen.
Die Zangen bewegen sich während eines. Zyklus
auf folgende Art: Zu Beginn jedes Arbeitskreislaufes werden die Zangen 268, 270 ein kleines
Stück vorbewegt, so daß sie unmittelbar über dem letzten Gebilde des Stapels 70· liege». Gleichzeitig
werden, die Zangenbacken 426,428 durch die S ehr aubeni5i6
geöffnet. Der Schlitten·294 mit den Zangen 268, 270 wird dann in Anpassung an die Aufwärtsbewegung'
der Finger 180, 182 abwärts bewegt, so daß eini Gebilde zwischen den Backen 426, 428
eingefügt wird, worauf die Schrauben 516 ausgeschwungen und die Backen 426, 428 geschlossen
werden. Die Zangen verbleiben in ihrer vordersten und teilweise gesenkten Einstellung, während sich
die Finger 180, 182 abwärts bewegen. Nun bewegen sich die Zangen mit dem Gebilde rückwärts,
d. h. von der Plattform hinweg, wobei die Zangen unter Steuerung der Kurvenscheibe 514 einwärts
geschwungen werden und dem Steifkappenblatt eine U-Form geben. Danach werden die Zangen
gesenkt, um das vorgebogene Gebilde in die Zurührvorrichtung
572 einzusetzen·, wobei die Zangen 268, 270 nach oben gegen den Druck der Federn
454 (Fig. 11) nachgeben·, um ein vollständiges Einfügen in die Zuführvorrichtung zu sichern. Die
Zangen erhalten dann eine weitere, begrenzte Rückwärtsbewegung, wodurch, wie noch beschrieben,
die Zuführvorrichtung betätigt wird. Hierbei geben die Schlitten! 472 nach, und die Muffen 456 verschieben
sich in den Schlitzen 484. Die Zangen werden dann geöffnet, angehoben und wieder vorbewegt.
Die Zuführvorrichtung ist tätig«, während die Abscheidefinger und die Ausstoßfinger betätigt
werfen. Hierdurch wird die Arbeitszeit der Überführvorrichtung verkürzt. Die Zuführvorrichtung
hat Außenbacken 588 (Fig. 16 und 18), die an
einem Gehäuse 576 befestigt sind. Mit den Außenbacken wirken Innenbacken 592 zusammen, die an
Winkelhebeln 594 ausgebildet sind. Die Winkelhebel 594 sind mit dem Gehäuse 576 (Fig. 18) verzapft.
Finger 692 an dtem Gehäuse 576 unterstützen das wunschgemäße Einsetzen der einzelnen Gebilde in
die Backen 588, 592. Lenker 600 verbinden die Wimkelhebel 594 mit Armen 604 auf kurzen-Wellen
606, die in dem Gehäuse 576 drehbar sind. Ebenr iao falls auf den Wellen 606 befestigte Arme 610 haben
Ausbohrungen 612, in denen die Enden von
Stangen 614 lagern, und sind durch eine Zugfeder verbunden. Die anderen Stangenenden lagern
in Ausbobrungen 616 eines Verbihdungsteiles 618.
Der VerMndüngsteil'oie sitzt auf einer Welle 624^
die in dem Gehäuse 576 (Fig. 18) drehbar ist. Ein
Ritzel 628 auf der Welle 624 kämmt mit einer Verzahnung 630 (Fig. 19) auf einem Schlitten 632,
der auf einer Welle 634 verschiebbar, jedoch nicht drehbar ist. Die Welle dreht sich in Ansätzen
636, 638 des Gehäuses 576, wobei eine Feder 650 bestrebt ist, die Welle im Uhrzeigersinn
(Fig. 16) zu drehen. Die Welle 634 wird gegen Drehbewegung durch eine Klinke 668 gesperrt,
die in eine Einkerbung 676 eines Sperrteiles 658 auf der Welle einfällt. Der Sperrteil· 658 hat eine
Nockenfläche 660 (Fig. 19), auf der ein Stift 666 herläuft. Der Stift 666 ist in dem Ansatz 638
verschiebbar, und sein anderes Ende liegt an dem Schlitten 632 an, der durch Druckfedern 664 nachgiebig
im Eingriff mit dem Stift gehalten wird. Die Klinke 668 ist mit einem Ansatz 672 des Gehäuses·
576 verzapft und wirdi durch eine Feder 678 im Sperreingriff mit der Einkerbung 676 gehalten.
Die Welle 634 erstreckt sich in einen Schlitz 684 der Klinke 668 und begrenzt deren Schwingbewegung.
Die Backen der Zuführvorrichtung sind gewöhnlich geöffnet und* werden auf folgende Weise geschlossen:
Auf der Klinke 668 ist eine Rolle 686 drehbar gelagert. Eine mit dem Schlittenträger 272
verbundene Platte 690 (Fig. 1) schlägt bei der Rückwärtsbewegung des Trägers 272 gegen die
Rolle 686 und1 löst die Klinke 668 aus. Der Sperrteil 658 schwingt dann unter der Steuerung der
Feder 650 im Uhrzeigersinn (Fig. 16), und der
Schlitten 632 bewegt sich nach links (Fig. 19) bei der Bewegung des Stiftes 666 auf der Nockenfläche 660. Hierdurch werden die Welle 624 und
der Verbindungsteil 618 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 20) geschwungen und die Backen 592 über
die Lenker 600 und d'ie Winkelhebel 594 geschlossen.
Das somit von der Zuführvorrichtung erfaßte Kappengebilde wird dann in die Patrize
696 der Kappenformvorrichtung 574 (Fig. 14) eingesetzt und zu einer Steifkappe 764 (Fig. 15)
geformt.
Claims (5)
- Patentansprüche·.i. Vorrichtung zum Überführen von plattenförmigen Steifkappengebilden von einem Stapel zu eimer Kappenformvorriehtung mit einem Zangengetriebe zum Liefern von einzelnen dem Stapel entnommenen Kappengebilden an eine Zuführvorrichtung, die die Kappengebilde in dlie Formvorrichtung einbringt, gekennzeichnet durch einen Abscheider aus biegsamen Fingern (180, 182'), der nur ein Kappengebilde zur Zeit vom Stapel» abheben kann, sowie durch Rollen(184) an den Oberenden der Finger, die während des Aufwärtshubes der Finger zunächst auf das dem Stapel zu entnehmende Kappengebilde auflaufen, um die Finger bezüglich des Stapels einzustellen, ferner durch an den Fingerunterenden vorgesehene Absätze (188), die schmaler sind als die Kappendicke und die beim weiteren Aufwärtshub der Finger gegen das Kappengebilde stoßen und dasselbe bezüglich dies Stapels anheben, so daß das Kappengebilde von den Zangen (268, 270) des Zangengetriebes erfaßt werden kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberenden· der Finger (180, 182) winklig (186) abgebogen sind, um die Finger bezüglich des Stapels einzustellen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet 'durch Ausstoßfinger (544), die neben den Zangen (2168, 270) gelagert sind und am Beginn jedes Zyklus vor dem Einbringen eines Kappengebildes in die Zangen verschwenkt werden, um ein gegebenenfalls versehentlich in den Zangen verbliebenes Kappengebilde von den Zangen abzustreifen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen (268, 270) von einem Schlitten (294) getragen werden, der bezüglich eines in einer waagerechten Ebene verschiebbaren Schlittenträgers (272) senkrecht ' bewegbar ist, und daß nach dem Schließen der Zangen auf einem Kappenigebilde dasselbe durch senkrechte und waagerechte Bewegungen des Schlittens und des Trägers an die Zuführvorrichtung (572) geliefert wird, wobei ein Getriebe während dieser Schlitten- und Trägerbewegungen die Zangen (268, 270) aufeinander zuschwingt, um das Gebilde U-förmig vorzubiegen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (572) Backen (588, 592) aufweist, die gewöhnlich durch ein Gesperre (658, 668) geöffnet gehalten werden, und daß ein Anschlag (695) an dem Träger (272) über Steuerteile (624, 632) das Gesperre zum Schließen der Backen auf dem durch die Zangen an die Zuführvorrichtung gelieferten Kappengebilde ausgelöst wird, wobei die Zangen in ihrer Liefereinstellung nach oben nachgeben, so daß das Gebilde völlig in die Zuführvorrichtung eingesetzt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 468 927.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen© «09 580/102 i. (609 797 2.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU2535A DE958365C (de) | 1953-12-17 | 1953-12-17 | Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU2535A DE958365C (de) | 1953-12-17 | 1953-12-17 | Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958365C true DE958365C (de) | 1957-02-14 |
Family
ID=7565277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU2535A Expired DE958365C (de) | 1953-12-17 | 1953-12-17 | Vorrichtung zum UEberfuehren von Steifkappengebilden an eine Kappenform-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958365C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105311B (de) * | 1958-03-03 | 1961-04-20 | Albert Pemberton & Company Ltd | Selbsttaetige Vorrichtung zum Zufuehren von Schuhsteifenteil-Rohlingen zu einer Formpresse fuer Schuhsteifenteile |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2468927A (en) * | 1946-08-03 | 1949-05-03 | Horne Kaestner Leather Co Van | Art of manufacturing shoe counters |
-
1953
- 1953-12-17 DE DEU2535A patent/DE958365C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2468927A (en) * | 1946-08-03 | 1949-05-03 | Horne Kaestner Leather Co Van | Art of manufacturing shoe counters |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105311B (de) * | 1958-03-03 | 1961-04-20 | Albert Pemberton & Company Ltd | Selbsttaetige Vorrichtung zum Zufuehren von Schuhsteifenteil-Rohlingen zu einer Formpresse fuer Schuhsteifenteile |
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