DE956973C - Verfahren zum Ausbessern von Struempfen - Google Patents
Verfahren zum Ausbessern von StruempfenInfo
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- DE956973C DE956973C DEH12930A DEH0012930A DE956973C DE 956973 C DE956973 C DE 956973C DE H12930 A DEH12930 A DE H12930A DE H0012930 A DEH0012930 A DE H0012930A DE 956973 C DE956973 C DE 956973C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B17/00—Repairing knitted fabrics by knitting operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Socks And Pantyhose (AREA)
Description
- Verfahren zum Ausbessern von Strümpfen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausbessern von feinen Damenstrümpfen od. dgl.
- Laufmaschen entstehen bekanntlich, wenn beispielsweise aus einem Strumpfgewirk ein Faden oder mehrere solcher zerrissen werden; meist handelt es sich nur um einen einzelnen Faden. Von der entstandenen Schadenstelle laufen nach beiden Seiten, d. h. nach oben und unten, die Maschen ab.
- Bei der Reparatur kommt es nun darauf an, die Schadenstelle so abzusichern, daß keine Maschen abfallen können. Dies geschieht bekanntermaßen dadurch, daß auf beiden Seiten die Maschen separat für sich aufgenommen werden und, da die Reparaturstelle dabei aufklafft, anschließend dann das Ganze zusammengenäht wird. Durch dieses Zusammennähen läßt sich nun nicht vermeiden, daß häßliche und auffällige Nähte oder Narben entstehen, welche das Bein der Trägerin stark verunzieren.
- Es ist ferner bekannt, das Ausbessern von Strümpfen unter Verwendung eines Verriegelungsfadens vorzunehmen, welcher dazu dient, die aufgenommenen Maschen zu halten. Die Anwendung solcher Verfahren setzt jedoch das Vorhandensein einer recht umfangreichen Apparatur voraus; das Verfahren selbst ist kompliziert, zeitraubend und dadurch verhältnismäßig teuer, da der Verriegelungsfaden zur Bildung von Verbindungsmaschen zweimal durch jede wieder aufgenommene Endmasche gezogen werden muß.
- Hier Abhilfe zu schaffen, ist Zweck der Erfindung.
- Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Ausbessern von Strümpfen unter Verwendung eines Verriegelungsfadens vorgeschlagen, bei welchem nach dem Abnähen der beiden Enden des gerissenen Fadens mittels des Verriegelungsfadens das eine der Enden oder beide Enden des Verriegelungsfadens zum abwechselnd von beiden Seiten erfolgenden Festlegen der Endmaschen der wieder aufgenommenen Maschenstäbchen dient bzw, dienen, wonach die Enden des Verriegelungsfadens miteinander verknotet werden.
- Die Zeichnung läßt in schematischer Darstellung eine stark vergrößerte Reparaturstelle erkennen, bei welcher die beiden Enden des Verriegelungsfadens noch frei herausragen.
- Mit dem Buchstaben a ist in der Zeichnung das erhaltene Strumpfgewirk bezeichnet. Der dazwischenliegende Raum b deutet die Schadenstelle an, innerhalb welcher nach beiden Seiten Maschen abgelaufen sind bzw. waren.
- Ein zerrissener Faden c ist nun beiderseitig an den Stellen cl und c2 durch einen Verriegelungsfaden d abgenäht. Das Verriegeln oder Abnähen der vorerwähnten Stellen cl und c2 kann hierbei vorteilhafterweise durchgehend erfolgen, d. h. nach Abnähen der einen Stelle, beispielsweise cl, wird der Faden über den Raum bin gerader Linie hinweggeführt und danach die Stelle c2 vernäht, wonach an den beiden Stellen cl und c2 zunächst jeweils ein Ende des Verriegelungsfadens lose heraushängt.
- Die Maschen werden nun nicht, wie dies nach dem alten Reparaturverfahren der Fall ist, jede Seite separat aufgemascht, sondern in den aus der Zeichnung hervorgehenden zahlenmäßigen Reihenfolgen, d. h. von beiden Seiten abwechselnd.
- Da der Verriegelungsfaden bei der endgültigen Aufnahme einer Masche jeweils durch diese hindurchgezogen wird, verläuft er nach Aufnahme aller Maschen in der aus der Zeichnung erkennbaren Weise derart, daß entweder das eine Verriegelungsfadenende allein von links nach rechts im zickzackförmigen Verlauf (i), (2), (3), (4), (5), (6), (7), (8) und (9) die Maschen e und e1 wechselseitig aufholt oder aber unter Zuhilfenahme beider Fadenenden gleichzeitig mit deren Hilfe dann jeweils einzeln in der Reihenfolge: i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 die Maschen sich aufnehmen lassen.
- Während im ersteren Fall die bei cl zusammentreffenden Fadenenden verknotet werden, erfolgt beim zweiten Ausführungsbeispiel die Verknotung beider Fadenenden in der Mitte der Schadenstelle etwa bei Punkt 9 (5).
- Bei den in Klammern angegebenen Reihenfolgen ist ein neunmaliges Wenden des bei der Bearbeitung auf einen sogenannten Becher gespannten Strumpfes od. dgl. von SeiteA auf Seite B erforderlich. Dieses Wenden kann allerdings auf fünfmal reduziert werden, wobei die Maschen i, 4, 5, 8 und 9 auf das Fadenende cl gereiht werden und die Maschen 2, 3, 6, 7 auf den Fadenanfang c.
- Beide Ausführungsbeispiele gewährleisten in zuverlässigster Weise ein maschengleich sauberes Schließen der Reparaturstellen und erübrigen ein Zusammennähen vollkommen.
- Mit dem Verknoten der Endendes Verriegelungsfadens ist die Reparatur jeweils abgeschlossen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ausbessern von Strümpfen unter Verwendung eines Verriegelungsfadens, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abnähen der beiden Enden des gerissenen Fadens mittels des Verriegelungsfadens das eine der Enden oder beide Enden des Verriegelungsfadens zum abwechselnd von beiden Seiten erfolgenden Festlegen der Endmaschen der wieder aufgenommenen Maschenstäbchen dient bzw. dienen, wonach die Enden des Verriegelungsfadens miteinander verknotet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch das wechselweise Aufnehmen und Festlegen der Maschen (e und e1) mittels nur eines Verriegelungsfadenendes (d) von der einen Abnähstelle (c2) des gerissenen Fadens aus zur anderen [Reihenfolge: (i), (2), (3), (4), (5), (6), (7), (8) und (9) ].
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschen durch die beiden Verriegelungsfadenenden von beiden Abnähstellen (cl und c2) aus abwechselnd aufgenommen und festgelegt werden (Reihenfolge: i,2,3,4,5,6,7,8und9). In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift INTr. 639 673.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH12930A DE956973C (de) | 1952-06-19 | 1952-06-19 | Verfahren zum Ausbessern von Struempfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH12930A DE956973C (de) | 1952-06-19 | 1952-06-19 | Verfahren zum Ausbessern von Struempfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE956973C true DE956973C (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7147101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH12930A Expired DE956973C (de) | 1952-06-19 | 1952-06-19 | Verfahren zum Ausbessern von Struempfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE956973C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR639673A (fr) * | 1927-08-19 | 1928-06-27 | Méthode et dispositif pour le raccommodage de tricots fins et notamment de bas de dames |
-
1952
- 1952-06-19 DE DEH12930A patent/DE956973C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR639673A (fr) * | 1927-08-19 | 1928-06-27 | Méthode et dispositif pour le raccommodage de tricots fins et notamment de bas de dames |
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