DE567675C - Verfahren zum Vereinigen der Warenlaengskanten flachgearbeiteter Struempfe aus Gummischusskulierware - Google Patents
Verfahren zum Vereinigen der Warenlaengskanten flachgearbeiteter Struempfe aus GummischusskulierwareInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
- Verfahren zum Vereinigen der Warenlängskanten flachgearbeiteter Strümpfe aus Gummischußkulierware Die Längskanten flachgearbeiteter Strümpfe aus Gummischußkulierware, sogenannter Gummistrümpfe, bei denen zwischen den Warenlängskanten hin und her laufend ein Gummischußfaden eingelegt ist, verbindet man seither von Hand, mittels einer gebräuchlichen Überwendlich- o-. dgl. Nähmaschine, oder dadurch, daß man an den Längskanten eine Litze befestigt und die Warenkanten dann stumpf zusammennäht.
- Eine Handnaht fällt bekanntlich niemals gleichmäßig aus, was bei Gummistrümpfen zur Folge hat, daß die Naht an weniger fest zusammengezogenen Stellen aufklafft und dann leicht platzt. Um solches zu verhindern, wird die Handnaht eines solchen Strumpfes außergewöhnlich straff angezogen, so daß auch die Warenlängskanten stark zusammengezogen werden. Die Folge davon ist, daß eine wulstige und störende Naht entsteht, die außerdem dadurch, daß sie mehr oder weniger langen, an den Umkehrstellen des Gummischußfadens gebildeten Schleifen entweder nach innen oder nach außen gedrückt werden, sehr unschön wirkt. Zum Überfluß stellt sich das Zusammennähen der Längskanten von Hand sehr langwierig und demzufolge kostspielig dar.
- Beim Zusammennähen der Warenlängskanten mittels einer normalen überwendlicho. dgl. Nähmaschine kommt es bekanntlich des öfteren vor, daß die Nadel der Überwendlich- o. dgl. Nähmaschine neben den Gummifadenschleifen durch die Ware sticht, so daß der Gummifaden dann in diesen betreffenden Reihen nicht festgebunden wird.
- Für die Dauerhaftigkeit eines Gummistrumpfes ist es aber von größter Bedeutung, daß der Gummifaden an jeder Umkehrstelle festgebunden wird. Trifft solches von Fall zu Fall nicht zu, und gerade an solch einer Stelle reißt dann der Gummifaden, so zieht er sich in der betreffenden Reihe zurück und gibt eine unwirksame Stelle.
- Ein noch größerer Übelstand liegt aber darin, daß die Nadel der Nähmaschine von Fall zu Fall den Gummifaden beim Nähen durch- und gegebenenfalls zersticht, so daß dieser, wenn der Strumpf angezogen oder getragen wird. an diesen Stellen reißt.
- Säumt man die Längskanten eines Gummistrumpfes mit Litze ein, so ist zu beachten, daß eine streifenartige Zone im hinteren Teil eines solchen Strumpfes fast jeder Elastizität entbehrt, und sehr erheblich ist ferner, daß zur Befestigung der Litze und zum Zusammennähen der Längskanten mehrere Nähte erforderlich sind, die den Herstellungspreis eines Strumpfes wesentlich erhöhen.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung werden alle die Nachteile dieser drei Verbindungsarten dadurch beseitigt, daß die beiden Längskanten eines flachgearbeiteten Gummistrumpfes übereinander derart auf die Nadeln einer Kettelmaschine aufgestoßen werden, daß die Nadeln durch die von dem durch die Maschenreihen verlaufenden Gummischußfaden gebildeten Umkehrstellen stechen, so daß durch das Zusammenketteln der Gummischußfaden in jeder seiner Umkehrstellen festgebunden wird. Eine solche Nahtstelle ist vollkommen gleichmäßig, nicht wulstig, bindet jede Gummifadenschleife einwandfrei fest, und ein Beschädigen infolge Durchstechen des Gummifadens beim Zusammennähen ist ziemlich ausgeschlossen.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung dar.
- In Abb. i ist ein ganzer Strumpf, bei dem die Warenlängskanten mittels einer solchen Kettelnaht verbunden sind, gezeigt, und die Abb. 2 läßt erkennen, wie eine Warenlängskante zum Ketteln auf die Nadeln der Kettelmaschine aufgestoßen ist.
- Der Gummischußfaden i läuft in der Ware 2 in bekannter Weise zwischen den beiden Längskanten hin und her, wobei an seinen Umkehrstellen die Schlingen 3 entstehen. Die Warenkanten sind mit der Kettelnaht 4 verbunden, die bekanntlich durch die Maschen faßt und dabei gleichzeitig in zuverlässiger Weise durch jede Schlinge 3 des Gummifadens i greift, wenn die Warenlängskanten zum Verketteln auf die Nadeln der Kettelmaschine maschengerecht so aufgestoßen werden, daß die Nadeln jede Schlinge 3 des Gummifadens i aufnehmen. Ein solcher Strumpf kann hinsichtlich seiner Verbindung als vollkommen bezeichnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Vereinigen der Warenlängskanten flachgearbeiteter Strümpfe aus Gummischußkulierware, dadurch gekennzeichnet, daß beide Längskanten übereinander derart auf die Nadeln einer Kettelmaschine aufgestoßen werden, daß die Nadeln durch die von dem durch die Maschenreihen verlaufenden Gummischußfaden gebildeten Umkehrstellen stechen, so daß durch das Zusammenketteln der Gummischußfaden in jeder seiner Umkehrstellen festgebunden wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE567675T | 1930-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567675C true DE567675C (de) | 1933-01-07 |
Family
ID=6567908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930567675D Expired DE567675C (de) | 1930-08-17 | 1930-08-17 | Verfahren zum Vereinigen der Warenlaengskanten flachgearbeiteter Struempfe aus Gummischusskulierware |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567675C (de) |
-
1930
- 1930-08-17 DE DE1930567675D patent/DE567675C/de not_active Expired
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