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DE956856C - Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen

Info

Publication number
DE956856C
DE956856C DEK17086A DEK0017086A DE956856C DE 956856 C DE956856 C DE 956856C DE K17086 A DEK17086 A DE K17086A DE K0017086 A DEK0017086 A DE K0017086A DE 956856 C DE956856 C DE 956856C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
anode
voltage
circuit arrangement
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK17086A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Werner Kroebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kieler Howaldtswerke AG
Original Assignee
Kieler Howaldtswerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kieler Howaldtswerke AG filed Critical Kieler Howaldtswerke AG
Priority to DEK17086A priority Critical patent/DE956856C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE956856C publication Critical patent/DE956856C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Verstärkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen Mit Multivibratorschaltungen erhält man Spannungsimpulse, deren Flankenverlauf in aufsteigender Richtung im Spannungszeitdiagramm in der Regel merklich weniger sprunghaft ansteigt als in abfallender. Das hängt damit zusammen, daß in aufsteigender Richtung - das ist bei Sperrung der zugehörigen Röhre - der Anodengitterkopplungskondensator über den Gitterstrom gitterseitig an Erde zu liegen kommt und bei dem Umladungsvorgang beim Aufwärtssprung voll mit eingeht. Zur Vermeidung dieser Auswirkung auf den Aufwärtssprungverlauf ist bereits vorgeschlagen worden, den Umladungsvorgang am Anodenpunkt der Multivibratorschaltung zu beschleunigen durch Schaffung eines zusätzlich elektronenabführenden Strompfades. Dieser zusätzliche Strompfad wird in dem Vorschlag dadurch realisiert, daß die Anode der Multivibratorröhren mit den Prallelektroden von Sekundärelektronenröhren galvanisch gekoppelt und der Elektronenstrom über die Prallelektroden so gesteuert wird, daß zur Beschleunigung des Spannungssprunges in aufsteigender Richtung Elektronen von der Anode weggeschafft werden.
  • Mit einer derartigen Schaltungsanordnung lassen sich daher sehr hohe Sprungspannungen mit Flankensteilheiten erzielen, die im Aufwärtssprung ebenso steil bzw. noch steiler sein können als im Abwärtssprung. Mit monostabilen Multivibratorsystemen kann man auch Impulse, die für die Auslösung des Kippmechanismus verwendet werden, gewissermaßen verstärken. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine die Impulsform erhaltende Verstärkung, sondern um eine Methode der Impulserneuerung vorgegebener Impulse, deren Zeitverlauf durch die Eigengesetzlichkeit der monostabilen Multivibratoranordnung gegeben ist.
  • Um einen elektronisch steuerbaren Strompfad, über welchen anodenseitig Elektronen abgeführt werden können, auch für eine formgetreue bzw. praktisch formgetreue Impulsverstärkung heranziehen zu können, wird die bereits vorgeschlagene obenerwähnte Schaltungsanordnung erfindungsgemäß dadurch weiterentwickelt, daß die zu verstärkende Spannung den Steuerkreisen beider Röhren gegenphasig zugeführt wird und daß die Anode der Sekundärelektronenröhre an einem wesentlich höheren Potential liegt als die erste Röhre, die im Arfodenkreis einen möglichst großen Widerstand aufweist oder ohne Widerstand arbeitet.
  • Grundlage dieser Weiterentwicklung der erwähnten Schaltung bildet eine Anordnung, wie sie in Fig. i wiedergegeben ist. In dieser bedeutet i eine übliche Elektronenröhre, vorzugsweise eine Pentode, 2 eine Sekundärelektronenröhre, deren Prallelektrode P galvanisch mit der Anode der Röhre i verbunden ist. R ist ein Anodenwiderstand für die Röhre i, B1 und Bz sind die Speisespannungen, für die in der Regel B2 größer als B1 gewählt wird. Csh ist die-Kapazität eines Ersatzkondensators für die gesamte schädliche Kapazität des Anodenanschlußpunktes bei A.
  • Mit der mit dieser Schaltung gegebenen Schaffung eines steuerbaren elektronischen -Strempfades von P nach B2 können die Elektrodenspannungen *an den Röhren i und 2 so eingestellt werden, . daß beispielsweise die Anode von i auf die. Spannung von Bi kommt und somit kein Strom durch R fließt. Wird hingegen diese Spannung größer als B1, dann fließt ein Strom von B1 über den Widerstand R nach B2. Er hat mithin die umgekehrte Stromrichtung als in dem Falle, für den B1 größer ist als die Anodenspannung von Röhre x. Eine Stromänderung durch R in dem einen oder anderen Sinne kann bei fest eingestellten Elektrodenspannungen beider Röhren herbeigeführt werden, wenn die Steuergitter beider Röhren gegensinnig beaufschIagt werden. Bei unsymmetrischen Eingangsspannungen kann dies in einfacher Weise geschehen durch eine Schaltungsanordnung nach Fig. 2 oder bei symmetrischen Eingangsspannungen durch eine. solche nach Fig.3 unter Verwendung eines Symmetrierübertragers T. Eine solche Steuerung ergibt dann für die beschriebene Schaltungsanordnung eine Anodenstromcharakteristik, wie sie in Fig. 3 a wiedergegeben ist; in der der Strom durch R auf der Ordinate und die eingangsseitige Steuerspannung auf der Abszisse aufgetragen sind. Wählt man in einer Schaltungsanordnung nach Fig. 2 oder 3 den Widerstand R sehr groß oder läßt ihn zweckmäßig ganz- fortfallen, dann wirkt Csm als Integrationskondensator für die in den Röhren i und 2 gegensinnig gesteuerten Elektronenströme. Wird daher an die Gitter bzw. an Gitter und Kathode im Falle einer Anordnung nach Fig. 2 eine Sprungspannung im Zeitintervall: t1 bis t2 gemäß Fig. 4 angelegt, dann erfolgt an der Anode der Röhre i ein Spannungsanstieg gemäß Fig.5. Die Amplitude dieses Spannungsanstieges ist für R > oo nur abhängig von dem Produkt des in Csä hineinfließenden Stromes, der Kapazität Csh und dem Zeitintervall t,-t,. Sie ist also gegeben durch wobei ial den Strom durch Röhre r und i".. den von P nach Bz bezeichnen. Die Spannung ist also um so größer, je größer die Ladungsmenge q wird und je kleiner Csm . gemacht werden kann. Nun kann man keinen Spannungssprung mit unendlicher Steilheit erzeugen. Die Flankenanstiege haben stets eine gewisse Zeitdauer (s. Fig.- 6). Der Differentialquotient dieses Anstiegs liefert einen Spannungsimpuls (s. Fig. 7) über die gleiche Zeitdauer. Differenziert man daher einen zu verstärkenden Impuls zunächst nach bekannten Methoden, z. B. durch ein RC-Glied oder Röhren-L-Glied, und benutzt den sich hieraus ergebenden Spannungszeitverlauf zur Steuerung der Schaltungsanordnung nach Fig. i oder 2 bzw. 3, dann erhält man einen praktisch formgetreu verstärkten Spannungsimpuls an der Anode der Röhre i mit einer Amplitude, die allein von der gesteuerten Strommenge und der Größe von Csh abhängt. Durch Wahl von Röhren mit einer großen Steilheit bezüglich der in Fig. 3 a wiedergegebenen Kennlinie und kleinen Werten der Schaltkapazität am Anodenanschlußpunkt A kann man daher große Spannungsamplituden erhalten, ohne durch die Verstärkung zu einer Vergrößerung der Zeitdauer des Flankenanstieges des verstärkten Impulses gegenüber dem ursprünglichen Impuls zu kommen. Die beschriebene Schaltungsanordnung gestattet daher über den Weg einer Integration eine hohe Verstärkung, insbesondere von Spannungsimpulsen kurzer Übergangszeiten ohne merkliche Flankenverflachung, weil hier der Leistungsverlust in den sonst bei Röhrenverstärkern erforderlichen Außenwiderständen der Anodenkreise fortfällt. Zur Vergrößerung des Aussteuerbereiches und/oder Verwendung sehr großer Außenwiderstände ist es vorteilhaft, wenn eine Röhre i oder 2 in den Fig. i, 2 oder 3 im B- oder C-Betrieb arbeitet. Zur Verstärkung weniger flankensteiler Impulse kann es vorteilhaft sein, die Größe der Kapazität des Kondensators am Anodenanschlußpunkt A der Fig. i durch einen parallel geschalteten Kondensator zu vergrößern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Schaltungsanordnung zur formgetreuen, integrierenden. Verstärkung einer vorzugsweise differenzierten - Sprungspannung oder Video-Impulsen großer Flankensteilheit mittels zweier Röhren, bei denen von der. Anode der ersten Röhre eine galvanische Verbindung zu einer Sekundärelektronen liefernden Prallelektrode der zweiten Röhre vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verstärkende Spannung den Steuerkreisen beider Röhren gegenphasig zugeführt wird und daß die Anode der Sekundärelektronenröhre an einem wesentlich höheren Potential liegt als die erste Röhre, die im Anodenkreis einen möglichst großen Widerstand aufweist oder ohne Widerstand ärbeitet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verstärkende Spannung entweder dem Steuergitter der einen Röhre und der Kathode der anderen Röhre oder unter Verwendung eines Symmetrierübertragers beiden Steuergittern oder beiden Kathoden gegenphasig zugeführt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Röhren im B-Betfleb arbeitet. q.. Schaltungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der sogenannten schädlichen Kapazität des Röhrenausganges der ersten Röhre zusätzlich durch einen parallel geschalteten Kondensator vermehrt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 826 007, 884 655.
DEK17086A 1953-02-17 1953-02-17 Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen Expired DE956856C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK17086A DE956856C (de) 1953-02-17 1953-02-17 Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen

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DEK17086A DE956856C (de) 1953-02-17 1953-02-17 Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE956856C true DE956856C (de) 1957-01-24

Family

ID=7215040

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK17086A Expired DE956856C (de) 1953-02-17 1953-02-17 Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von hochfrequenten Spannungen und Video-Impulsen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE956856C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826007C (de) * 1942-02-17 1951-12-27 Cossor Ltd A C Integrations- oder Differentiationskreis mit einem Gluehkathodenroehrenverstaerker
DE884655C (de) * 1950-07-21 1953-07-27 Telefunken Gmbh Schaltung zur Integration einer differenzierten Impulsspannung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826007C (de) * 1942-02-17 1951-12-27 Cossor Ltd A C Integrations- oder Differentiationskreis mit einem Gluehkathodenroehrenverstaerker
DE884655C (de) * 1950-07-21 1953-07-27 Telefunken Gmbh Schaltung zur Integration einer differenzierten Impulsspannung

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