DE956774C - Anordnung zur Unterdrueckung des Stoerpegels in Tonrufempfaengern mit amplitudenabhaengiger Gegenkopplung - Google Patents
Anordnung zur Unterdrueckung des Stoerpegels in Tonrufempfaengern mit amplitudenabhaengiger GegenkopplungInfo
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- DE956774C DE956774C DEL16413A DEL0016413A DE956774C DE 956774 C DE956774 C DE 956774C DE L16413 A DEL16413 A DE L16413A DE L0016413 A DEL0016413 A DE L0016413A DE 956774 C DE956774 C DE 956774C
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- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
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- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/446—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency
- H04Q1/4465—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency the same frequency being used for all signalling information, e.g. A.C. nr.9 system
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Description
AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR 1957
INTERNAT. KLASSE H 04m
L i64i3VIIIa/si as
Telefunken G. m. b. H., Berlin
Die Erfindung bezieht sich auf Tonrufempfänger für Niederfrequenzimpulse, wie sie beispielsweise
in der Elektrizitätswerkstelephonie benutzt werden. In derartigen Übertragungssystemen herrscht bekanntlich
ein sehr hoher Störpegel, der nur wenig unter den Nutzamplituden liegt, und es bereitet
daher Schwierigkeiten, ein fehlerhaftes Ansprechen des Rufempfangrelais auf hohe Störspannungen zu
verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses fehlerhafte Ansprechen des Rufempfangrelais mit
möglichst einfachen Mitteln zu verhindern.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zur Unterdrückung des Störpegels in Tonrufempfängern
mit amplitudenabhängiger Gegenkopplung über eine spannungsabhängige Widerstandsanordnung.
Erfindungsgemäß ist die Gegenkopplung derart amplitudenabhängig ausgebildet, daß
sie bei kleinen Amplituden der Eingangsspannung bis nahe an die untere Grenze der Nutzamplituden
besonders wirksam ist, während bei diesen Grenzwert überschreitenden Amplituden der Eingangsspannung die Gegenkopplungsspannung über die
spannungsabhängigen Widerstände der Wider-
Standsanordnung-kurzgeschlossen wird. Hierdurch wird der Verstärkungsgrad der Empfängerröhre
für unterhalb des genannten Grenzwertes liegende Amplituden der Eingangsspannung stark herabgesetzt,
und das an den Empfänger angeschlossene Empfangsrelais kann trotz sehr hoher Spitzen des
Störpegels in den Impulspausen nicht ansprechen, da diese Spitzen noch unterhalb des Grenzwertes
liegen und nur der oberhalb dieses Wertes liegende ίο Teil der Nutzimpulse ausgewertet wird. Am Ausgang
des Empfängers ist demnach das Verhältnis des Nutzsignalpegels zum Störpegel wesentlich
höher als am Eingang.
Es ist bereits ein elektrischer Signalempfänger bekannt, dessen Empfängerröhre eine amplitudenabhängige
Gegenkopplung über eine spannungsabhängige Widerstandsanordnung besitzt. Die Gegenkopplung ist hier aber bei großen
Amplituden der Eingangsspannung besonders ao wirksam gemacht, um eine Amplitudenbegrenzung
zu erzielen, wodurch der Ausgangspegel des Signalempfängers selbst bei starken EingangspegelscJiwankungen
nahezu konstant gehalten wird.
Bei der Anordnung nach der Erfindung werden als spannungsabhängige Widerstände zweckmäßig
in bekannter Weise Gleichrichter verwendet, die so gepolt und vorgespannt sind, daß beim Überschreiten
eines vorbestimmten Amplitudenwertes der Eingangsspannung ihr Schwellwert erreicht
wird und damit diese Gleichrichter aus dem Sperrbereich in, den Durchlaßbiereich gesteuiert
werden,-.
Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Fig. ι dargestellt. Fig. 2 zeigt die durch die
erfindungsgemäße Anordnung erzielte Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der Emgangsspannung.
Das Schaltbild gemäß Fig. ι gibt auszugsweise die Schaltung eines Tonrufempfängers mit einer
Empfängerröhre Rö wieder. Dem Eingang dieser Röhrenschaltung werden die Signalspannungen UE
zugeführt, die über einen Ausgangsübertrager im Anodenkreis verstärkt auf das nicht dargestellte
Empfangsrelais gegeben werden. Auf eine Darstellung der hier nicht interessierenden Selektionsmittel für die Ruffrequenz und etwaiger weiterer
Mittel zur Erzielung einer erhöhten Sprachsicherheit wurde verzichtet. Die Gegenkopplungsspannung
wird an dem im Anodenkreis angeordneten Widerstand R1 abgegriffen und über einen Sperrkondensator
C in den Gitterkreis zurückgeführt. Sie wird dabei an den inneren Verbindungspunkt
zweier im Gitterkreis in Reihe geschalteter Ohmscher Widerstände A2 und R3 gelegt. Der Kathodenwiderstand
i?K der Empfängerröhre ist durch die Reihenschaltung zweier Gleichrichter Gl1 und
GZ2 mit der Kathodenspannung entgegengesetzter
Durchlaßrichtung überbrückt. Der dem Minuspol der Speisespannungsquelle am nächsten liegende
Gleichrichter Gl1 liegt dabei gleichzeitig parallel zu
der genannten Reihenschaltung der Widerstände R2
und R3.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Bei kleinen Eingangsspannungen UE treten, da die
am Widerstand .R1 erzeugte Wechselspannung gegenphasig
zur Eingangsspannung in den Gitterkreis zurückgeführt ist,' zunächst nur sehr kleine
Ausgangsspannungen UA auf. Letztere steigen mit zunehmender Eingangsspannung, wie aus dem Diagramm
Fig. 2 ersichtlich, auch nur sehr langsam an, bis die über R2 an die Gleichrichter Gl1 und Gl2
gelangenden Amplituden der Gegenkopplungsspannung die durch die Kathodenspannung bewirkte
Vorspannung der Gleichrichter überwinden. Die Gleichrichter werden dann vom Sperrbereich in den
Durchlaßbereich gesteuert und schließen die Gegenkopplungsspannung damit praktisch kurz. Von
diesem in Fig. 2 mit Us bezeichneten Schwellwert
ab steht also die volle Verstärkung zur Verfügung. Die Ausgangsspannung wächst damit rasch an und
überschreitet die Ansprechspannung UEIl des Empfangsrelais.
Durch geeignete Bemessung der Gegenkopplung sowie der Widerstände und Gleichrichter
im Gitterkathodenkreis kann ein Abstand zwischen dem Sperr- und dem Arbeitszustand des Empfängers
erreicht werden, der nur etwa 0,7 Neper beträgt. Der Gegenkopplungsgrad ist zur Erzielung
einer solchen starken Unterdrückerwirkung möglichst hoch zu wählen.
Claims (4)
1. Anordnung zur Unterdrückung" des Störpegels in Tonrufempfängern mit amplitudenabhängiger
Gegenkopplung über eine spannungsabhängige Widerstandsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplung
derart amplitadenabhängig ausgebildet ist, daß sie bei kleinen Amplituden der Eingangsspannung
bis nahe an die untere Grenze der Nutzamplituden besonders wirksam ist, während bei
diesen Grenzwert überschreitenden Amplituden der Eingangsspannung die Gegenkopplungsspannung über die spannungsabhängigen Widerstände
der Widerstandsanordnung kurzgeschlossen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungsspannung
an einem Widerstand im Anodenkreis der Empfängerröhre abgegriffen wird und in den
Gitterkreis zurückgeführt ist und daß im Gitter-Kathoden-Kreis Gleichrichter mit solcher
Durchlaßrichtung und solcher Vorspannung angeordnet sind, daß beim Erreichen eines vorbestimmten
Amplitudenwertes der Eingangsspannung der Schwellenpunkt der Gleichrichter überschritten wird. iao
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter von
der Kathodenspannung vorgespannt sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenwiderstand
der Empfängerröhre durch die Reihen-
schaltung von zwei dieKathodenspannung sperrenden Gleichrichtern überbrückt ist, von denen
der dem Minuspol am nächsten liegende Gleichrichter gleichzeitig parallel zu der Reihenschaltung
zweier Ohmscher Widerstände im Gitterkreis geschaltet ist, an deren inneren Verbindungspunkt
die Gegenkopplungsspannung angelegt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 874 023;
»VDE-Fachberichte«, 1939, S. 23.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 6» 5TC/33T T. (609773 1.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16413A DE956774C (de) | 1953-08-22 | 1953-08-22 | Anordnung zur Unterdrueckung des Stoerpegels in Tonrufempfaengern mit amplitudenabhaengiger Gegenkopplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16413A DE956774C (de) | 1953-08-22 | 1953-08-22 | Anordnung zur Unterdrueckung des Stoerpegels in Tonrufempfaengern mit amplitudenabhaengiger Gegenkopplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE956774C true DE956774C (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7260423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL16413A Expired DE956774C (de) | 1953-08-22 | 1953-08-22 | Anordnung zur Unterdrueckung des Stoerpegels in Tonrufempfaengern mit amplitudenabhaengiger Gegenkopplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE956774C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195817B (de) * | 1961-09-20 | 1965-07-01 | Siemens Ag | Traegerfrequenzuebertragungseinrichtung in Fern-steueranlagen fuer durch Modulationsfrequenzen gekennzeichnete Meldungen mit erhoehter Sicherheit gegen Fehlmeldungen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE874023C (de) * | 1942-02-10 | 1953-04-20 | Siemens Ag | Elektrischer Signalempfaenger |
-
1953
- 1953-08-22 DE DEL16413A patent/DE956774C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE874023C (de) * | 1942-02-10 | 1953-04-20 | Siemens Ag | Elektrischer Signalempfaenger |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195817B (de) * | 1961-09-20 | 1965-07-01 | Siemens Ag | Traegerfrequenzuebertragungseinrichtung in Fern-steueranlagen fuer durch Modulationsfrequenzen gekennzeichnete Meldungen mit erhoehter Sicherheit gegen Fehlmeldungen |
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