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DE956189C - Ein- oder Mehrwalzenmuehle mit einstueckigen oder zusammengesetzten Reibbarren - Google Patents

Ein- oder Mehrwalzenmuehle mit einstueckigen oder zusammengesetzten Reibbarren

Info

Publication number
DE956189C
DE956189C DEI8779A DEI0008779A DE956189C DE 956189 C DE956189 C DE 956189C DE I8779 A DEI8779 A DE I8779A DE I0008779 A DEI0008779 A DE I0008779A DE 956189 C DE956189 C DE 956189C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
bars
gap
funnel
bar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI8779A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Arthur Itterlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST A ITTERLEIN FA
Original Assignee
ERNST A ITTERLEIN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST A ITTERLEIN FA filed Critical ERNST A ITTERLEIN FA
Priority to DEI8779A priority Critical patent/DE956189C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE956189C publication Critical patent/DE956189C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/10Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
    • B02C4/18Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a bar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 17. JANUAR 1957
/ 8779 HI 150 c
Reibbarren
Die Erfindung betrifft eine Ein- oder Mehrwalzenmühle mit einstückigen oder zusammengesetzten Reibbarren mit zwei oder mehr in Abständen hintereinander befindlichen Reibphasen von beliebiger Breite, deren zwischen den Reibphasen liegender Gutstauraum zur Rückführung des Überdruckmaterials mit in den Trichter führenden Durchtrittskanälen versehen ist, die durch spaltförmige Ausnehmungen gebildet sind.
ίο Es sind Walzenmühlen bekannt, bei denen eine Rückführung des gestauten Materials durch einen Kanal gewährleistet ist, der sich über die ganze Länge der Barren erstreckt. Bei einer derartigen Einrichtung fließt also das gestaute Überdruckmaterial auf der ganzen Barrenbreite über die Innenbarre hinweg, sodann zwischen Trichterwand und Innenbarre nach unten und unter der Trichterwand hindurch, also zwischen dem unteren Rand der Trichterwand und der Walze in den Trichter zurück, um dann erneut dem Mahlvorgang ausgesetzt zu werden.
Es hat sich gezeigt, daß infolge des großen Kanalquerschnittes bei derartigen bekannten Walzenmühlen nicht nur die gestaute, für die
Außenbarre überschüssige Mahlgutmenge in den Trichter zurückfließt, sondern auch ein großer Teil des Mahlgutes, das an sich unter der feinmahlenden Außenbarre zwischen Mahlfläche und Walze hindurchtreten soll, mit dem rückzuführenden gestauten Überdruckmaterial wieder in den Trichter gelangt, weil sich in dem Gutstauraum kein ausreichender Überdruck einstellt. Die Folge davon ist ein unrentables Arbeiten der Mühle sowie eine Beein to trächtigung des gewünschten Ablaufes des Mahlvorganges.
Man hat indessen versucht, diese Nachteile dadurch auszuschalten, daß man Einwalzenmühlen in Vorschlag brachte, bei denen der Rückflußweg für das gestaute Material aus einzelnen, im Abstand voneinander angeordneten spaltförmigen Kanälen besteht, die den zwischen den Reibphasen liegenden Gutstauraum mit dem Trichter verbinden. Bei diesen bekannten Mühlen tritt jedoch der Nachteil auf, daß das zurückfließende und noch nicht genügend vermahlene Gut nur an einzelnen Stellen, nämlich dort, wo die spaltförmigen Kanäle auf die Walze münden, wieder vor die erste Reibphase geführt wird. Die erste Reibbarre wird an diesen Stellen durch das zurückgeflossene widerstandsfähigere Reibgut stärker beansprucht und abgenutzt als an den Stellen, an denen keine spaltförmigen Ausnehmungen vorhanden sind. Sofern die spaltförmigen Ausnehmungen in der ersten Reibbarre selbst angeordnet sind, kommt hinzu, daß durch die geringere Dicke der Reibbarre an dieser Stelle diese dem erhöhten Verschleiß weniger Widerstand leistet. Selbstverständlich können die stärker beanspruchten Stellen durch Neutusdhieren der ganzen Reibfläche wieder beseitigt werden, jedoch ist dies mit Zeitverlust und Kosten verbunden.
Gemäß der Erfindung wird deshalb eine Ein- oder Mehrwalzenmühle mit einstückigen oder zusammengesetzten Reibbarren, mit zwei oder mehr in Abständen hintereinander befindlichen Reibphasen, deren zwischen den Reibphasen liegender Gutstauraum zur Rückführung des Überdruckmaterials mit in den Trichter führenden Durchtrittskanälen, die durch spaltförmige Ausnehmungen gebildet sind, versehen ist, vorgeschlagen, bei der die zwischen der ersten Reibphase und der Trichteraußenwandung in Richtung des Anpreßdruckes der Reibbarren verlaufenden spaltförmigen Kanäle in einen gemeinsamen, sich nahezu über die ganze Barrenlänge und bis an die Walze erstreckenden Querkanal münden. Diese Ausnehmung ist also nach unten zu in Richtung des Anpreßdruckes der Barren offen, so daß die untere Längsbegrenzung der spaltförmigen Ausnehmung bei angepreßten Barren durch die Walze gebildet ist.
Zweckmäßig wird dieser Querkanal so ausgebildet, daß er den gleichen Querschnitt wie die in Richtung des Anpreßdruckes der Barren verlaufenden spaltförmigen Kanäle aufweist. Der Querkanal und die in Richtung des Anpreßdruckes der Barren verlaufenden spaltförmigen Rückführkanäle können erfindungsgemäß in dünnen Distanzstücken vorgesehen sein, die zwischen die Innenbarre und die Trichterwandung klemmbar sind.
Durch diesen parallel zur Achsrichtung der Reibwalze Verlaufenden Kanal wird das zurückgeführte Material über die ganze Barrenlänge gleichmäßig verteilt, so daß kein unterschiedlicher Verschleiß an einzelnen Barrenstellen eintritt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. ι die Barre in Ansicht, Fig. 2 die Barre gemäß Fig. 1 in Draufsicht, Fig. 3 die Barre im Schnitt nach der Line III-III der Fig. 1 mit angedeuteter Walze und Trichterwandung.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, besteht die -Reibbarre aus zwei Reibphasen 5 und 6. Zwischen diesen Reibphasen befindet sich der Gutstauraum 4, der über die Bohrungen 1 und die zwischen der ersten Reibphase 5 und der Trichterwandung 7 liegenden Ausnehmungen 2 mit dem Trichterraum verbunden ist.
Wie insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht, münden die spaltförmigen Ausnehmungen 2 in einen sich über die ganze Barrenlänge erstreckenden und parallel zur Walzenachse verlaufenden Querkanal 3. Durch die schnelle Drehbewegung der Walze 8 und die damit verbundene Durchwirbelung des go Mahlgutes sowie auch durch die seitlich oszillierenden Bewegungen der Walze 8 wird das zurückfließende Mahlgut in dem Kanal 3 gleichmäßig über die ganze Barrenlänge verteilt und eine unterschiedliche Beanspruchung und Abnutzung der inneren Reibphase S an den Stellen, an denen die in Richtung des Anpreßdruckes der Barren verlaufenden Rückführkanäle 2 vorgesehen sind, mit Sicherheit vermieden.
In der dargestellten Ausführungsform sind die spaltförmigen Ausnehmungen 2 sowie der Kanal 3 in die Barre eingearbeitet. Selbstverständlich können diese Ausnehmungen aber auch in der Trichterwandung 7 vorgesehen sein, so daß die Reibbarre S eine glatte Außenfläche aufweist.
Die Ausnehmungen 2, 3 können schließlich auch in dünnen, beispielsweise 1 mm starken Distanzstücken vorgesehen sein, die zwischen die Reibphase 5 und die Trichterwandung 7 geklemmt werden.
Um eine gleichmäßige Verteilung des zurückfließenden Mahlgutes zu erreichen, genügt es, den Kanal 3 etwa 10 mm hoch auszubilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÖCHE:
    i. Ein- oder Mehrwalzenmühle mit einstückigen oder zusammengesetzten Reibbarren, mit zwei oder mehr in Abständen hintereinander befindlichen Reibphasen, deren zwischen den Reibphasen liegender Gutstauraum zur Rückführung des Überdruckmaterials mit in den Trichter führenden Durchtrittskanälen versehen ist, die durch spaltförmige Ausnehmungen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der ersten Reibphase (5) und der Trichteraußenwandung (7) in Richtung des An-
    preßdruckes der Reibbarren verlaufenden spaltförmigen Kanäle (2) in einen gemeinsamen, sich nahezu über die ganze Barrenlänge und bis an die Walze (8) erstreckenden Querkanal (3) münden.
  2. 2. Ein- oder Mehrwalzenmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querkanal (3) den gleichen Querschnitt wie die in Richtung des Anpreßdruckes der Barren (5, 6) verlaufenden spaltförmigen Kanäle (2) aufweist.
  3. 3. Ein- oder Mehr walzenmühle nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung des Anpreßdruckes der Barren (5, 6) verlaufenden spaltförmigen Kanäle (2) und der Querkanal (3) in dünnen Distanzstücken vorgesehen sind, die zwischen die Innenbarre (5) und die Trichterwandung (7) klemmbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 831 540.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609550/256 7.56 (609756 1.57)
DEI8779A 1954-06-12 1954-06-12 Ein- oder Mehrwalzenmuehle mit einstueckigen oder zusammengesetzten Reibbarren Expired DE956189C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI8779A DE956189C (de) 1954-06-12 1954-06-12 Ein- oder Mehrwalzenmuehle mit einstueckigen oder zusammengesetzten Reibbarren

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI8779A DE956189C (de) 1954-06-12 1954-06-12 Ein- oder Mehrwalzenmuehle mit einstueckigen oder zusammengesetzten Reibbarren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE956189C true DE956189C (de) 1957-01-17

Family

ID=7185138

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI8779A Expired DE956189C (de) 1954-06-12 1954-06-12 Ein- oder Mehrwalzenmuehle mit einstueckigen oder zusammengesetzten Reibbarren

Country Status (1)

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DE (1) DE956189C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR831540A (fr) * 1937-07-23 1938-09-07 Barres de friction pour machines à un ou plusieurs cylindres

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR831540A (fr) * 1937-07-23 1938-09-07 Barres de friction pour machines à un ou plusieurs cylindres

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