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DE955975C - Ankopplungsanordnung fuer eine Wanderfeldroehre - Google Patents

Ankopplungsanordnung fuer eine Wanderfeldroehre

Info

Publication number
DE955975C
DE955975C DES31946A DES0031946A DE955975C DE 955975 C DE955975 C DE 955975C DE S31946 A DES31946 A DE S31946A DE S0031946 A DES0031946 A DE S0031946A DE 955975 C DE955975 C DE 955975C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
delay line
coupling arrangement
electron flow
frequency energy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES31946A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Johannes Labus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES31946A priority Critical patent/DE955975C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955975C publication Critical patent/DE955975C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/36Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy
    • H01J23/40Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy to or from the interaction circuit
    • H01J23/42Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy to or from the interaction circuit the interaction circuit being a helix or a helix-derived slow-wave structure

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

Zur Verstärkung von, sehr kurzen Wellen bedient man sich, in der Regel mit Vorteil der sogenannten Wanderfddröhiren. Hier wird eine längs einer wellenführenden Anordnung fort-S schreitende elektromagnetische Welle in Wechselwirkung mit einer Elektronenströmung gebracht. Zu diesem Zweck wird durch eine geeignete Verzögerungsleitung, z. B. eine Wendel, die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Welle so verzögert, daß ίο eine Elektronenströmumg der Welle zu folgen vermag.
Bei derart aufgebauten Mikrowellenverstärkerti erfolgt meist die Einkopplung des zu verstärkenden Signals über einen Hohlleiter. Die Röhre wird üblicherweise in den Hohlleiter derart eingeschoben, daß die elektrische Feldkomponente des Hohlleiters unmittelbar das Ende der Verzögerungsleitung beeinflußt. In ähnlicher Weise ist auch die Energieauskopplung auf der Ausgangsseite der Röhre ausgebildet. Die längs der Verzögerungsleitung fortschreitende Welle ruft in der Elektronenströmung eine Geschwindigkeitssteuerung hervor, die sich in eine Dichtemodulation der Elektronen umsetzt. Im weiteren Verlauf findet dann die bekannte Wechselwirkung zwischen Elektronenströmung und den Feldern längs der Verzögerungsleitung statt. Die zur Vermeidung von Reflektionen erforderliche Dämpfung der Wendel wird gewöhnlich in1 einigem
Abstand vom Wendelanfang angebracht, damit der Elektronenströmung Gelegenheit zur Ausbildung einer Dichtemodulation gegeben wird. Der mit dem Hohlleiter gekoppelte Anfang dler Wendel hat eine von. Fall zu Fall unterschiedliche Unsymmetrie der Röhre zur Folge, so daß die Gefahr besteht, daß beim Auswechseln der Röhre sich Fehlanpassungen ergeben. Diese Nachteile werden durch diö Erfindung beseitigt,
ίο Die Erfindung macht von einer Einkopplungsmethqde Gebrauch, bei der die Hochf requenzenergie nicht der Verzögerungsleitung selbst zugeleitet wird, sondern bei der die Einkopplung unmittelbar auf die Elektronenströmung erfolgt. Es ist bereits bekannt, bei einer Wanderfeldröhre die Einkopplung der hochfrequenten Energie (in Richtung der Elektronenströmung gesehen) vor der Verzögerungsleitung auf die Elektronenströmung vorzunehmen. Bei einer dieser bekannten Anordnungen ist zu diesem Zweck ein mit einem Gitter versehener Hohlraumresonator vorgesehen, so daß eine den Verhältnissen im Klystron entsprechende Wirkung erzielt wird.
Schließlich wirken bei einer anderen bekannten Anordnung die mit Hilfe einer Hohlrohrleitung herangeführten Schwingungen in ähnlicher Weise unmittelbar auf die Elektronenströmung. Dabei schließt jich an die Einkoppelstelle eine wendeiförmige Verzögerungsleitung an, in. welcher eine fortschreitende Welle nach dem Wanderfeldröhrenpninzip verstärkt wird.
Bei einer weiteren bekannten Anordnung wird die Einkopplung der elektromagnetischen Welle auf die Elektronenströmung mit Hilfe von Modulationsgittern nach Art des Klystrons vorgenommen, wobei eine in Entladungsrichtung folgendie Elektrode niedrigeres Potential als die zur Einkopplung dienenden! Modulationsgitter aufweist, so daß ein Bremsfeld außerhalb des Einkoppelraumes entsteht.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Einkopplung im Bereich eines auf diö Elektronenströmung bremsend wirkenden! statischen elektrischen Feldes stattfindet. Bei den in. Frage kommenden Frequenzen sind längs der Einkoppelstrecke die Laufzeitwiinkel sehr groß. Die beabsichtigte Geschwindigkeitssteuerung der Elektronenströmung ist daher in einem (statisch) bremsfeidfreien Raum nur sehr gering oder, völlig unwirksam. Erst dadurch, daß der Einkoppeiraum sich im Bereich eines Bremsfeldes der Elektromenströmung befindet, wird eine besonders wirkungsvolle Geschwindigkeitssteuerung dear Elektronenströmung bewirkt.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer Wanderfeldröhre für sehr kurze Wellen in ihren für die Erfindung wesentlichen ' Teilen schematisch stark vereinfacht dargestellt. Zur Erzeugung der Elektronenströmung dient eine Kathode 1, die zusammen mit geeigneten Bündelungselektroden, von denen ein Wehneltzylinder 2 veranschaulicht ist, ein Elektronenstrahlerzeuguingssystem bildet. Die erforderliche hohe Zugspannung ist an einei geeignete Anode 3 angelegt. Auf diese Weise wird ein Elektronenstrahl erzeugt, der die wendeiförmige Verzögerungsleitung 4 in ihrem Inneren durchsetzt und an einem nicht näher dargestellten Auffänger endet.
Das zu verstärkende Hochfrequenzsignal wird über einen geeigneten Hohlleiter 5, 6 zugeführt, mit dessen· Hilfe die Einkopplung erfolgt. Während es bisher üblich war, die Einkopplung der Hochfrequenzenergie auf die Verzögerungsleitung vorzunehmen, ist erfindungsgemäß eine unmittelbar auf den Elektronenstrahl wirkende Einkopplung vorgesehen. Die Wendel 4 und die mit ihr galvanisch verbundene Elektrode 8 besitzt gegenüber der Zuganode 3 ein. geringeres Potential. Um das zur wirkungsvollen Einkopplung notwendige Bremsfeld frei erzeugen zu können, ist in der Wandung 6 des Hohlleiters eine Elektrode 7 isoliert angebracht und mit einem niedrigerem Potential als diie Zugelektrode 3 versehen.. Wenn zur Abbremsung der Elektronen, sehr starke Bremsfelder erforderlich sind, ist es zweckmäßig, das Potential der Elektrode 7 stark zu verringern und das Potential der Wendel 4 auf seinen hinsichtlich d'es- Wechselwirkungsmechanismus optimalen Wert anzuheben, so daß eine ausgeprägte Potentialschwelle im Bereich der Elektrode 7 entsteht. Auf diese Weise ergibt sich dann ein Potentialverlauf, wie er in· Fig. 2 angedeutet ist. Hier sind über der Laufstrecke der Elektronen die an den verschiedenen Stellen wirksamen Potentiale schematisch veranschaulicht. Das an der Zuganode 3 wirksame Potential ist mit UA bezeichnet. Die Wendel 4 liegt auf einem Potential, das mit Uw bezeichnet ist. Das Potential der Elektrode 7 kamn noch niedriger gewählt werden als das der Wendel und den Wert UM besitzen.
Es können noch zur Erzielung einer homogenen Potentialverteilung zusätzliche Mittel angewendet werden. So ist es z. B. vorteilhaft, die Wendel 4 innerhalb eines auf gleichem Potential liegenden Metallmantels 8 zu haltern. Am Wendelanfang kann gegebenenfalls eine Dämpfungsschicht 9 ausgebracht sein, um Reflektionem an der durch den Wedelanfang gebildeten Stoßstelle zu. vermeiden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Ankopplungsanordnung für «ine Wanderfeldröhre, bei der die zur Einkopplung der Hochfrequenzenergie dienenden Mittel derart ausgebildet sind, daß die Einkopplung der Hochfrequenzenergie vor der Verzögerungsleitung der Röhre unmittelbar auf die Elektronenströmung erfolgt, dadurch, gekennzeichnet, daß die Einkopplung im Bereich eines auf die Elektronenströmung bremsend wirkenden sta- iao tischen elektrischen Feldes stattfindet.
2. Ankopplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere wedeiförmig ausgebildete Verzögerungsleitung ein gegenüber der vor ihr liegenden Elektrode (Zuganode) geringeres Potential besitzt.
3. Ankopplungsanordnung nach Anspruch 2, bei der zur Einkopplung der Hochfrequenzenergie ein Hohlleiter verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Teil des Hohlleiters, der der Verzögerungsleitung benachbart ist, auf einem noch niedrigeren Potential liegt als die Verzögerungsleitung.
4. Anliopplungsanordnung nach Anspruch- 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise wendelförmig gestaltete Verzögerungsleitung innerhalb eines auf gleichem Potential wie die Wendel liegenden Metallmantels gehaltert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 956 410, 972679;
USA.-Patentschrift Nr. 2 595 698.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 60? 549/403 7.56 (609 742 1. 57)
DES31946A 1953-01-28 1953-01-28 Ankopplungsanordnung fuer eine Wanderfeldroehre Expired DE955975C (de)

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DE955975C true DE955975C (de) 1957-01-10

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DES31946A Expired DE955975C (de) 1953-01-28 1953-01-28 Ankopplungsanordnung fuer eine Wanderfeldroehre

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2955227A (en) * 1949-01-07 1960-10-04 Rca Corp Electron beam tube

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US2595698A (en) * 1949-05-10 1952-05-06 Rca Corp Electron discharge device and associated circuit

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