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DE955435C - UEberlagerungs-Empfangsgeraet, das zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist - Google Patents

UEberlagerungs-Empfangsgeraet, das zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist

Info

Publication number
DE955435C
DE955435C DEP11530A DEP0011530A DE955435C DE 955435 C DE955435 C DE 955435C DE P11530 A DEP11530 A DE P11530A DE P0011530 A DEP0011530 A DE P0011530A DE 955435 C DE955435 C DE 955435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate frequency
overlay receiver
television
overlay
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP11530A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP11530A priority Critical patent/DE955435C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955435C publication Critical patent/DE955435C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/60Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for the sound signals
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/06Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf ein Überlagerungs-Empfangsgerät, vorzugsweise ein. Rundfunkgerät, bei dem die Schwingungen wenigstens eines Empfangsbereiches in einer ersten Mischstufe in eine Zwischenfrequenzschwingung umgewandelt und einem Zwischenfrequenzverstärker zugeführt werden, und das zum Empfang eines Fersehtonsignals eingerichtet ist.
Vielfach ist es. erforderlich, ein, derartiges, bereits für einen oder mehrere Empfangsbereiche vorgesehenes Gerät noch nachträglich für den Empfang eines Fersehtonsignals geeignet zu machen. Wegen der wesentlich höheren Frequenz dieser Signale kann die vorliegende Rundfunkschaltung nicht ausgenutzt werden, jedenfalls nicht ohne größere Änderungen, die jedoch nicht durch einen beliebigen Händler od. dgl., sondern; nur in der Fabrik mit. ausreichender Genauigkeit und Sicherheit ohne größere Kosten vorgenommen werden könnten. Es ist daher zweckmäßig, eine fertig abgeglichene Mischstufe gegebenenfalls mit Vorstufe einzubauen und die von ihr erzeugten Zwischenf requenzsignala niedrigerer Frequenz dem vorhandenen Zwischenfrequenzverstärker zuzuführen.
Induktive Kopplung über eine Spule oder kapazitive Kopplung über einen Kondensator beträchtlicher Größe muß vermieden werden, weil dadurch auch eine Verstimmung des Rundfunkempfängers eintreten kann. Auch das Anlöten einer neuen Verbindung, z. B. eines Kondensators kleinster Kapazität, ist unerwünscht, weil dabei leicht unbeabsichtigte Schaden im Gerät auftreten, können, die beim Kunden, oder in einer Händlerwerkstatt nicht ohne
ίο weiteres, jedenfalls nicht ohne erheblichen Auf-" wand, behoben werden können. Auch ist eine längere Leitung von dem meist oberhalb des Chassis, z. B. neben, dem Lautsprecher, angebrachten Zusatzgerät zur Ankopplungssteille zu vermeiden. Es soll somit von jedem direkten Eingriff in die bestehende Schaltung abgesehen werden.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art werden diese Schwierigkeiten vermieden, und ohne Beeinträchtigung der vorhandenen Schaltungsanordnung kann gegebenenfalls nachträglich eine Erweiterung des Empfangsbereichs, auch für Fernsehtonsignale, vorgenommen werden, wenn gemäß der Erfindung in einer zweiten, Mischstufe aus Schwingungen des Fernsehtonsignals Zwischenfrequenz-Schwingungen gleicher Frequenz gebildet und mittels eines außen auf dem Kolben einer Elektronenröhre angeordneten Kopplungselementes kapazitiv auf eine mit dem Zwischenfrequenzverstärker verbundene Röhrenelektrode übertragen werden.
Es ist zwar für Meßzwecke bekannt, daß eine Prüfschwingung über ein außen am Kolben einer Elektronenröhre angeordnetes Kopplungselement auf eine Röhrenelektrode kapazitiv übertragen wird. Diese an sich bekannte Anordnung, die dort nur für eine vorübergehende Verbindung ausgenutzt wird, wird beim Anmeldungsgegenstand angewendet, um das spezielle Problem der dauernden, jedoch rückwirkungsfreien Ankopplung eines Empfangskanals an Teile eines vorhandenen Empfangskanals zu lösen, ohne daß an, die Sorgfalt der mechanischen und elektrischen Durchführung dieser Ankopplung zu hohe Anforderungen gestellt zu werden brauchen.
Mit der Erfindung wird somit eine der wesentlichen Schwierigkeiten überwunden, die bisher der Ausnutzung z. B. eines vorhandenen. Rundfunkempfängers auch für den Empfang des Fernsehtonsignals im Wege standen,.
Das bei einer Anordnung nach der Erfindung benutzte Kopplungselement wird zwar vorzugsweise etwa Zylinderform haben, kann aber auch z. B. ring- oder platten- oder streifenförmig ausgebildet sein. Die Form richtet sich, im einzelnen, nach der gewünschten Koppelkapazität, nach der Lage der Koppelelektrode innerhalb der Röhrenhülle, nach der äußeren Form der Röhrenhülle, nach der Anbringungsmöglichkeit und anderen. Gegebenheiten. Der Zwischenfrequenzverstärker kann in bekannter Weise, z. B. durch eingangs- oder ausgangssei'tig in Reihe gesc haltete Filtersätze, in beiden Empfangsbereichen verschiedenen Bandbreiten arbeiten. Wenn das ursprüngliche Empfangsgerät schon für zwei verschiedene Zwischenfrequenzen ausgelegt ist, wird man zweckmäßig beim Empfang des zusätzlichen Bereiches· die höhere Zwischenfrequenz benutzen, weil bei dieser die Ankopplung über die meist nur geringe Kapazität des Kopplungselementes nach der Erfindung am wirksamsten ist.
Die Abschaltung des jeweils nicht benutzten Empfangsteiles erfolgt zweckmäßig durch die Unterbrechung und/oder Erdung einer hochfrequenzfreien Speiseleitung der letzten Röhre vor der Kopplungsstelle. Dafür kommen die Kathoden- und die Schirmgitterleitung in Betracht. Es ist jedoch, zweckmäßig, insbesondere bei Trioden, *wie sie beim Empfang ultrakurzer Wellen als Mischröhren vielfach verwendet werden, die Anodenleitung zu unterbrechen, vorzugsweise dann, wenn die Ankopplung nach der Erfindung gerade auf diese Anode vorgenommen wird. Da nämlich so der Elektronenstrom dieser Elektrode unterbunden und damit der Innenwiderstand dieser Elektrode gegenüber Erde praktisch unendlich groß wird, ergibt sich, daß keine Dämpfung oder andere störende Einflußnahme auf die Ankopplung und/oder weitere Verstärkung der Schwingungen des anderen. Kanals eintritt. Auf diese Weise ist eine Umschaltung hochfrequenzführender Leitungen, die praktisch stets gewisse Schwierigkeiten verursacht, umgangen, und ein nachträglich einzubauender Umschalter "kann an beliebiger Stelle ohne Rücksicht auf die Leitungslänge oder störende Kopplungen angebracht werden.
Die Abschaltung der jeweils nicht benutzten Röhren, verringert auch die Einstreuung von Störungen, insbesondere von Rauschen, über den betreffenden Kanal, und es kann sich dabei der Vorteil ergeben, daß die zusätzlichen Stufen — die ja nur dann arbeiten, wenn die entsprechenden Stufen des ursprünglichen Gerätes abgeschaltet sind — ohne Gefahr der Überlastung aus dem vorhandenen Netzteil mit versorgt werden können.
Es ist zwar möglich, die Ankopplung nach der Erfindung an einer beliebigen Röhre des Zwischenfrequenzverstärkers vorzunehmen. Mit Rücksicht auf die Erzielung höchster Verstärkung wird man die Ankopplung jedoch am besten auf die Anode der Mischröhre, in deren Ausgang der erste Zwischenfrequenzkreis liegt, vornehmen. Um trotz der kleinen Ankopplungskapazität den Zwischenfrequenzverstärker voll aussteuern zu können, kann es- zweckmäßig sein, nach der zweiten Mischstufe und vor der Ankopplungsstelle noch wenigstens eine Zwischenfrequenzverstärkerstufe anzuordnen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die die für die Erfindung notwendigen Teile eines Rundfunkempfängers ι darstellt, der nachträglich mit einem Zusatzgerät 2 zum Empfang eines Fernsehtonsenders ausgerüstet wurde.
Die Anode 3 der Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers ι ist über ein Zwischenfrequenzausgangsfilter 5, 6 mit dem positiven Pol der SpeisequeHe verbunden, deren negativer Pol in bekannter Weise geerdet ist. An den Sekundärkreis 6 des Zwischen-
f requenzfilters ist ein nicht dargestellter Zwischenfrequenzverstärker mit Demodulator, Niederfrequenzverstärker und Lautsprecher üblicher Art angeschlossen.
Zum Empfang eines Fernsehtonsenders sind im Vorsatzgerät 2 in bekannter Weise Antenneneingangsklemmen, Abstimmkreise, gegebenenfalls Vorverstärker und ein Oszillatorkreis angebracht, derart, daß einem Zwischenf requenzfilter 8, 9 im Anodenkreis einer Mischröhre 10 Zwischenfrequenzschwingungen entnommen, werden können, die die gleiche: Frequenz haben wie die Zwischenfrequenzschwingungen, die in der Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers-1 gebildet werden. Über eine
i'5 abgeschirmte Leitung 11 werden, diese Zwischenfrequenzschwingungen gemäß der Erfindung einem über den Glaskolben der Mdschröbre 4 geschobenen Koppelzylinder 12 zugeführt, der vorzugsweise eng anliegt und durch Federn, Gummizwischenlagen, Klebschichten od. dgl. gehaltert ist. Die Zwischenfrequenzschwingungen des Zusatzgerätes 2 werden-kapazitiv auf die Anode 3 der Röhre 4 eingekoppelt und so dem Filter 5, 6 und den folgenden Stufen des Rundfunkempfängers 1 zugeführt.
Im Rundfunkgerät 1 ist noch ein Umschalter 13 angebracht, durch den je nach dem gewünschten Empfangsbereich die Anodenspannung entweder an die Mischröhre 4 des Rundfunkempfängers 1 oder an. die Mischröhre 10 und gegebenenfalls die weiteren Röhren des Fernsehtonzusatzgerätes 2 gelegt wird. Zur Sicherstellung der Hochfrequenzerdung der Filter 5 bzw. 8 sind noch Blockkondensatoren. 14 und 15 vorgesehen. An dem rechten Kontakt des Umschalters 13 können auch noch Speiseleitungen der weiteren, auf Fernsehtonempfang nicht benutzten Vorröhre des Rundfunkgerätes angeschlossen sein, die dann ebenfalls mit außer Betrieb gesetzt werden. Der Umschalter 13 kann auch im Zusatzgerät 2 angeordnet sein und gegebenenfalls auch die Heizung der in Betracht kommenden Röhren mit aus- bzw. umschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Überlagerungs-Empfangsgerät, vorzugsweise Rundfunkgerät, bei dem die Schwingungen wenigstens eines Empfangsbereiches in einer ersten Mischstufe in eine Zwischenfrequenzschwingung umgewandelt und einem Zwischenfrequenzverstärker zugeführt werden und das zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer zweiten Mischstufe aus Schwingungen des Fernsehtonsignals Zwischenfrequenzschwingungen gleicher Frequenz gebildet, und mittels eines außen auf dem Kolben einer Elektronenröhre angeordneten Kopplungselementes in an sich bekannter Weise kapazitiv auf eine mit dem Zwischenfrequenzverstärker verbundene Röhrenelektrode übertragen werden.
    . 2. Überlagerungs-Empfangsgerät nach. Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungselement etwa zylindrisch ausgebildet ist.
    3. Überlagerungs-Empfangsgerät nach. Anspruch, ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mischstufe einem vorzugsweise nachträglich eingebauten Zusatzgerät, z. B. zum Empfang eines Fernsehtonsenders, angehört.
    4. Überlagerungs-Empfangsgerät nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils nicht benutzte Empfangsteil abgeschaltet wird durch Unterbrechung und/oder Erdung einer hochfrequenzfreien Speiseleitung der letzten Röhre vor der Kopplungsstelle.
    5. Überlagerungs-Empfangsgerät nach An-Spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung durch Unterbrechen der Anodenspeisaleitung erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    »Funkschau« (Ing.-Ausg.), 1953, Heft 23, S. 458.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    IS 609 547/39» 6.56 (609 726 12. 56)
DEP11530A 1954-03-14 1954-03-14 UEberlagerungs-Empfangsgeraet, das zum Empfang eines Fernsehtonsignals eingerichtet ist Expired DE955435C (de)

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Publication Number Publication Date
DE955435C true DE955435C (de) 1957-01-03

Family

ID=7363533

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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