DE954232C - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
- Publication number
- DE954232C DE954232C DED16925A DED0016925A DE954232C DE 954232 C DE954232 C DE 954232C DE D16925 A DED16925 A DE D16925A DE D0016925 A DED0016925 A DE D0016925A DE 954232 C DE954232 C DE 954232C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- teeth
- strips
- slide
- travel
- zipper
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/10—Slide fasteners with a one-piece interlocking member on each stringer tape
- A44B19/14—Interlocking member formed by a profiled or castellated edge
Landscapes
- Slide Fasteners (AREA)
Description
- Reißverschluß Es sind schon Reißverschlüsse vorgeschlagen, die aus zwei sich überdeckenden, gleichartig ausgebildeten, ineinandergrei.fenden Streifen. aus elastischen, biegsamem Material bestehen. Jeder dieser beiden Streifen weist mindestens eine Leiste mit Zähnen auf, die senkrecht zur Laufrichtung des Schiebers stehen und mindestens eine in der Laufrichtung des Schiebers verlaufende glatte Profilleiste, die in entsprechende Vertiefungen des anderen Streifens eingreifen. Bei diesen Reißverschlüssen sind die Zähne an den Flanken, die senkrecht zur Laufrichtung des Schiebers stehen, witerschnitten. Derartige Reißverschlüsse sind in geschlossenem Zustand fest verriegelt, nicht nur gegen Verschiebungen in der Ebene der Streifen, sondern auch gegen das Abheben der Streifen voneinander. Reißverschlüsse dieser Art weisen aber verschiedene Nachteile auf. Da die Zähne senkrecht zur Laufrichtung des Schiebers unterschnitten sind, müssen die beiden Streifen beim Schließen und Öffnen sehr stark gespreizt werden, damit die keilförmig ausgebildeten Verschlußelemente ineinandergreifen oder voneinander gelöst werden können. Die Beanspruchung, die das Material des Reißverschlusses hierbei erfährt, ist hoch. Trotzdem nutzen sich die Zahnkanten verhältnismäßig schnell ab.
- Auch das Betätigen des Schiebers erfordert einen verhältnismäßig hohen Kraftaufwand, so daß ein glattes Arbeiten häufig behindert wird. Ein weiterer Nachteil dieser Ausbildungsform besteht darin, daß die Herstellung durch Pressen oder Spritzen schwierig ist. Um die unterschnittenen Zähne in einem Arbeitsgang zu formen, müssen die Streifen um eine Walze von verhältnismäßig geringem Durchmesser geformt werden. Es ist verständlich, daß auch hierbei Schwierigkeiten in der Fabrikation auftreten.
- Es wurde nun gefunden, daß diese Nachteile vermieden werden können, wenn ein Reißverschluß aus zwei sich überdeckenden, gleichartig ausgebildeten, ineinandergreifenden Streifenaus elastischem, biegsamem Material, von denen jeder mindestens eine in der Laufrichtung des Schiebers verlaufende glatte Profilleiste und mindestens eine Leiste mit Zähnen aufweist, die senkrecht zur Laufrichtung des Schieberg in die Zähne des Gegenstreifens eingreifen, so ausgebildet wird, daß die Zähne oder die Profilleiste oder beide in der Laufrichtung des Schiebers unterschnitten sind. Reißverschlüsse dieser Art bieten eine sehr feste und sichere Verriegelung und lassen sich leicht und ohne besonderen Kraftaufwand schließen und öffnen. Sie lassen sich in einem Arbeitsgang durch Formen von spritzfähigem oder thermoplastischem. Material in entsprechenden Düsen herstellen.
- Vorteilhaft sind die einzelnen Elemente des Reißverschlusses so angeordnet, daß die Zähne seitlich mit der Profilleiste verbunden sind.
- Man kann diese Form z. B. so ausbilden, daß beide Verschlußstreifen mit einer Längsnut versehen sind, auf deren Grund und an eine Nutwandung anschließend die Zahnreihe angeordnet ist.
- Die Anordnung der Profilleisten und der Zähne kann in beliebiger Weise erfolgen. Man kann z. B. die Profilleisten zentral, eine oder zwei Zahnreiben an jeder Seite der Profilleisten anordnen.
- Um ein leichteres Schließen und Öffnen des Reißverschlusses zu ermöglichen, ist es unter Umständen zweckmäßig, die Zähne nicht rechtwinklig, sondern keilförmig auszubilden.
- In den Abbildungen sind beispielsweise einige Ausführungsformen von Reißverschlüssen gemäß der Erfindung wiedergegeben. Die Abb. i zeigt einen derartigen Reißverschluß. Hier ist eine Leiste mit den Zähnen- i neben einer glatten Pzöfilleiste mit Nut 2 des Streifen 3 angeordnet, wobei die Zähne an ihren Enden 4 in der Laufrichtung des Schiebers unterschnitten sind. Die den Zahnenden gegenüberliegende Profilkante 5 der Profilnut :2 ist ebenfalls unterschnitten. Die beiden gleichartig ausgebildeten Streifen. greifen beim Schließen ineinander und geben eine sehr feste Verriegelung. Beim Öffnen und Schließen müssen die Streifen etwas aus der Mittelebene des Reißverschlusses herausgespreizt werden; um ein Schließen bzw. Öffnen der unterschnittenen Teile zu ermöglichen.
- Die Abb. 2 zeigt einen entsprechenden Reißverschluß in geschlossenem Zustand aus zwei gleichen Streifen' mit genuteten glatten Profilleisten in der Mitte und je zwei Zahnreihen an beiden Seiten.
- Die Abb. 3 zeigt einen Teil eines Streifens des Reißverschlusses mit keilförmig ausgebildeten Zähnen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Reißverschluß aus zwei sich überdeckenden, gleichartig ausgebildeten, ineinandergreifenden Verschlußstreifen aus elastischem, biegsamem Material, wobei jeder Streifen mindestens eine Leiste mit Zähnen-aufweist, die-in die Zähne des Gegenstreifens senkrecht zur Laufrichtung des Schiebers eingreifen, und mindestens- eine in der Laufrichtung des Schiebers verlaufende glatte Profilleiste hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (i) und/oder die Profilleisten (2-5) in der Laufrichtung des Schiebers unterschnitten sind.
- 2. Reißverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne seitlich mit der Profilleiste verbunden sind.
- 3. Reißverschluß nach Anspruch i oder 2, da--durch gekennzeichnet, daß beide Verschlüßstreifen mit einer Längsnut (2) versehen sind, auf deren Grund und eine Nutwandung bildend die Zahnreihe angeordnet ist.
- 4. Reißverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleisten mit Nuten zentral, die Zahnreihen an ihren Seiten angeordnet sind.
- 5. Reißverschluß nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne senkrecht zur Laufrichtung des Schiebers in der Streifenebene keilförmig ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16925A DE954232C (de) | 1954-02-04 | 1954-02-04 | Reissverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16925A DE954232C (de) | 1954-02-04 | 1954-02-04 | Reissverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE954232C true DE954232C (de) | 1956-12-13 |
Family
ID=7035502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED16925A Expired DE954232C (de) | 1954-02-04 | 1954-02-04 | Reissverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE954232C (de) |
-
1954
- 1954-02-04 DE DED16925A patent/DE954232C/de not_active Expired
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