DE940816C - Blinklichtanlage - Google Patents
BlinklichtanlageInfo
- Publication number
- DE940816C DE940816C DES34599A DES0034599A DE940816C DE 940816 C DE940816 C DE 940816C DE S34599 A DES34599 A DE S34599A DE S0034599 A DES0034599 A DE S0034599A DE 940816 C DE940816 C DE 940816C
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- Germany
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- flashing
- lamp
- motor
- series
- light system
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/34—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
- B60Q1/38—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using immovably-mounted light sources, e.g. fixed flashing lamps
- B60Q1/387—Mechanical temporisation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
- Blinklichtanlage Die Erfindung betrifft eine Blinklichtanlage zur Fahrtrichtungsanzeige, insbesondere für Straßen-und Schienenfahrzeuge, bestehend aus einem Schaltwalzen treibenden Motor und von den Schaltwalzen betätigten Kontakten zur intermittierenden Einschaltung von Blinklampen und Kontrolleinrichtungen.
- Bei solchen Anlagen ist es die Regel, Motor, Blinklampe und gegebenenfalls die Kontrolleinrichtung parallel zueinander zu schalten und diese Teile damit für die gleiche Spannung auszulegen. Für diejenigen Fälle, in denen bei einem Fahrzeug, z. B. einem elektrischen Schienenfahrzeug (Straßenbahn), bereits eine bestimmte relativ hohe Fahrzeugbetriebsspannung vorliegt, ist es erforderlich, diese Betriebsspannung durch Einschalten von Vorwiderständen sehr weit auf diejenige Spannung herabzusetzen, die für die Blinklampen, für deren Motor usw. benötigt wird.
- Um diese Differenz zu verringern, geht die Erfindung von einer Schaltungsanordnung aus, bei der Motor, Blinklampen und Kontrolleinrichtung in Reihe geschaltet werden können, und bildet eine derartige Anlage in der Weise weiter, daB in Fällen, in denen die Betriebsspannung dieser Reihenschaltung durch Einschalten von Vorschaltwiderständen aus der höheren Stromquellenspannung des Fahrzeugs gewonnen ist, die einzelnen Teile der Anlage so bemessen und angeordnet sind, daß die jeweils leuchtende Blnklampengruppe in der Reihenschaltung mit dem Motor und gegebenenfalls der Kontrollampe liegt, wobei ein zusätzlicher, von dem gleichen Motor angetriebener Schaltnocken mit von ihr gesteuertem Kontaktpaar so angeordnet ist, daß während der Unterbrechung des Blinklampenstromkreises an seiner Stelle ein eine Nachbildung des Verbrauchers des Blinklampenstromkreises einschließender zweiter Stromkreis eingeschaltet ist.
- Es ist schon eine Schaltung für motorisch über Schaltwalzen gesteuerte Blinklampen bekannt, bei denen die Blink- und Kontrollampen mit dem Motor in Reihe geschaltet sein können. Dort sind aber die Leistungsaufnahmen von Motor und Blinklampen so aufeinander abgestimmt, daß bei dieser Reihenschaltung die Blinklampen nicht leuchten können. Für die leuchtenden Lampen ist ein Stromkreis vorgesehen, in welchem der Motor nicht eingeschaltet ist. Die Betriebsspannung dieser Blinkeinrichtung liegt also niedriger als bei einer mit ihr vergleichbaren Einrichtung nach der Erfindung, wobei also die Differenz zur wesentlich höher liegenden Stromquellenspannung beim Bekannten größer ist.
- Beim Erfindungsgegenstand, kann die Nachbildung des Verbrauchers aus einem an Masse gelegten Widerstand bestehen.
- Es kann aber auch zwe&mäßig sein, daß als Nachbildung des Verbrauchers jeweils eine weitere über einen Doppelschalter einschaltbare Blinklampe mit Kontrolleinrichtung angeordnet ist.
- Um ein einwandfreies Funktionieren dieser Schaltungsanordnung zu erreichen, muß die Betriebsspannung der Reihenschaltung gleich oder kleiner als die Stromquellenspannung sein.
- Das Zwischenschalten der Nachbildung des Verbrauchers hat den Zweck, daß der Motor beim Unterbrechen- des Stromkreises, also während der Dunkelzeit der Lampe, weiterläuft, dabei aber nicht durchbrennen kann und auch keine Stromstöße längerer Dauer auftreten können. Der Motorstrom fließt bei derartigem Blinkbetrieb abwechselnd- über den Verbraucher (Blinklampen) öder die Nachbildung (Widerstand oder zusätzliche Blinkanlage) zur Masse.
- Durch ein kurzes Überdecken der Schaltzeiten (Verbrauchereinschaltung-Nachbildungseinschaltung) ist ein sicherer Betrieb gewährleistet, d. h. eine Stromunterbrechung oder ein Durchbrennen des Motors unmöglich.
- Bei Verwendung eines Hauptstrommotors ist ein Betrieb sowohl bei Gleich- als auch bei Wechselstrom möglich.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Schaltungsanordnung mit einem Widerstand ais Nachbildung des Verbrauchers, Fig. 2 eine Schaltungsanordnung mit jeweils zusätzlichen Blinklampen und einer weiteren Kontrolleinrichtung als Nachbildung des Verbrauchers. Stellt man in der in Fig. i dargestellten Schaltungsanordnung den Schalter 25 nach einer gewünschten Fahrtrichtung ein, so fließt der Strom vom Pluspol ausgehend über den Vorschaltwiderstand 15 zur Klemme 1q:. Von dort gelangt er zum Anker i i bzw. dem Feld 12 eines Schaltwalzenantriebsmotors und fließt über die gerade geschlossenen Kontaktstücke 18 und i9, die Kontrolllampe 22, den Schalter o5 zu der vom Schalter 25 jeweils eingeschalteten Blinklampe 2q. und von dort zum Masseanschluß. Infolgedessen. leuchten sowohl die Kontrollampe 22 als auch die eine Blinklampe 24 auf. Der laufende Motor bringt die Schalt-Walzen mit den Schaltnocken 16, 16' in Umdrehung, und einer dieser Nocken, nämlich 16, öffnet nach einer halben Umdrehung den Kontakt zwischen den Kontaktstücken 18 und i9, während der andere Nocken 16' sich so dreht, .daß sich die Kontaktstücke 2o und 21 berühren. In dieser Stellung verlöschen Kontroll- und Blinklampe, der Strom fließt nun über die Kontaktstücke 2o und 21 und über den als Nachbildung des Verbrauchers eingesetzten Widerstand T3 zum Masseanschluß. Zur Vermeidung von Rundfunkstörungen und Schaltfunken ist parallel zum Kontaktpaar 2o und 21 ein Kondensator 17 vorgesehen.
- Wird bei der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung der Doppelschalter 26 entsprechend einer gewünschten Fahrtrichtung eingelegt, so fließt der Strom wie bei der beschriebenen Schaltungsanordnung nach Eig. i vom Pluspol .in gleicher Reihenfolge bis zu den geschlossenen Kontaktstücken 18 und i9, von dort weiter über die Klemme 29, die Kontrollampe 22 über den Schalter 26 und je nach dessen Einstellung zu einer Blinklampe 28 oder 27. Öffnen sich beim Umdrehen der vom Motor angetriebenen Schaltwalzen 16 die Kontakte IS und 19, so haben sich die Kontaktstücke 2o und 21 bereits geschlossen. Der Strom fließt nun über diesen. Kon- i takt über die Klemme 3o, die andere Kontrollampe 22' über den immer noch gleich eingestellten Schalter 26 zu einer weiteren Blinklampe 28' bzw. 27' und von dort zum Masseanschluß.
- Ist der Schalter 26 auf die in Fig. 2 links liegen- t den Blinklampen 28 eingestellt, so blinkern beim Schließen der Kontakte 18 und i9 erst die Lampe 28 und dann beim Schließen der Kontakte 2o und 21 die Lampe 28' auf. Die beiden jeweils eingeschalteten Blinklampen leuchten also im Wechselspiel auf.
- Hinsichtlich der Kontrolle der Blinklampen-Funktion ist die erfindungsgemäße Reihenschaltung von Motor und Blinklampen und eventuell der Kontrollorgane besonders vorteilhaft dadurch, daß beim Ausfallen einer Blinklampe ein Nichtlaufen des Blinkmotors bzw. ein Nichtreagieren des Kontrollorgans diesen Ausfall mit Sicherheit anzeigt. Die Kontrollampe braucht also nicht über ein auf eine bestimmte Stromstärke ansprechendes Relais gesteuert zu werden, sondern kann, wie in den Schaltbildern dargestellt, in bekannter Weise ebenfalls im Serienstromkreis liegen.
- Durch Verdoppelung der Kontrollampen 22, 22', Schalter 25 bzw. 26 und Blinklampen 2q. bzw. 27; 28 und 27', 28' kann der gleiche Blinkmotor für beide Fahrtrichtungen eines Schienenfahrzeuges benutzt und von dem jeweiligen Führerstand aus eingeschaltet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Blinklichtanlage zur Fahrtrichtungsanzeige, insbesondere für Straßen- und Schienenfahrzeuge, bestehend aus einem Schaltwalzen treibenden Motor und von den Schaltwalzen betätigten Kontakten zur intermittierenden Einschaltung von Blinklampen und Kontrolleinrichtungen, wobei Motor, Blinklampen und gegebenenfalls die Kontrolleinrichtung in Reihe geschaltet sein können, dadurch gekennzeichnet, daß in Fällen, in denen die Betriebsspannung dieser Reihenschaltung (11/12, 24, 22) durch Einschalten von Vorschaltwiderständen (15) aus der höheren Stromquellenspannung des Fahrzeugs gewonnen ist, die einzelnen Teile der Anlage in der Weise bemessen und angeordnet sind, daß die jeweils leuchtende Blinklampengruppe (24) in der Reihenschaltung mit dem Motor (11/12) und gegebenenfalls der Kontrolllampe (22) liegt, wobei ein zusätzlicher von dem gleichen Motor angetriebener Schaltnocken (16') mit von ihr gesteuertem Kontaktpaar (2o, 21) so angeordnet ist, daß während der Unterbrechung (bei 18, i9) des Blinklampenstromkreises an seiner Stelle ein eine Nachbildung (13) des Verbrauchers des Blinklampenstromkreises einschließender zweiter Stromkreis eingeschaltet ist. z. Blinklichtanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbildung des Verbrauchers aus einem an Masse gelegten Widerstand (13) besteht. 3. Blinklichtanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Nachbildung jeweils eine weitere über einen Doppelschalter (26) einschaltbare Blinklampe (27' bzw. 28') mit Kontrolleinrichtung (22') angeordnet ist (Fig. 2). Angezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 504 359; deutsche Patentschriften Nr. 477 148, 456 60q., 815 O22.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34599A DE940816C (de) | 1953-07-31 | 1953-07-31 | Blinklichtanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34599A DE940816C (de) | 1953-07-31 | 1953-07-31 | Blinklichtanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940816C true DE940816C (de) | 1956-03-29 |
Family
ID=7481573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES34599A Expired DE940816C (de) | 1953-07-31 | 1953-07-31 | Blinklichtanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940816C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE504359A (de) * | ||||
| DE456604C (de) * | 1926-01-30 | 1928-02-27 | Siemens & Halske Akt Ges | Verkehrssignal, bei welchem in gewissen Zeitabstaenden verschiedenfarbige Lampen nach verschiedenen Richtungen hin abwechselnd aufleuchten |
| DE477148C (de) * | 1926-02-10 | 1929-06-01 | Siemens & Halske Akt Ges | Einrichtung zum UEberwachen von Verkehrssignalen, bei welcher die Anzahl der bren-nenden Gluehlampen durch ein in der Hauptlichtleitung liegendes Messgeraet angezeigt wird |
| DE815022C (de) * | 1949-05-26 | 1951-09-27 | Johann Engel | Optisches Signalgeraet |
-
1953
- 1953-07-31 DE DES34599A patent/DE940816C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE504359A (de) * | ||||
| DE456604C (de) * | 1926-01-30 | 1928-02-27 | Siemens & Halske Akt Ges | Verkehrssignal, bei welchem in gewissen Zeitabstaenden verschiedenfarbige Lampen nach verschiedenen Richtungen hin abwechselnd aufleuchten |
| DE477148C (de) * | 1926-02-10 | 1929-06-01 | Siemens & Halske Akt Ges | Einrichtung zum UEberwachen von Verkehrssignalen, bei welcher die Anzahl der bren-nenden Gluehlampen durch ein in der Hauptlichtleitung liegendes Messgeraet angezeigt wird |
| DE815022C (de) * | 1949-05-26 | 1951-09-27 | Johann Engel | Optisches Signalgeraet |
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