DE9405088U1 - Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung - Google Patents
Schalungsbrett für eine FeuchtraumschalungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/0801—Separate fastening elements
- E04F13/0803—Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
- E04F13/081—Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements
- E04F13/0821—Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements the additional fastening elements located in-between two adjacent covering elements
- E04F13/0826—Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements the additional fastening elements located in-between two adjacent covering elements engaging side grooves running along the whole length of the covering elements
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Description
Heinrich Nicklaus, Stadtmühlweg 3, 91443 Scheinfeld
Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung
Die Erfindung richtet sich auf ein Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung.
Schalungsbretter sind als Profilbretter in den unterschiedlichsten Ausführungsformen
bekannt. Üblicherweise sind sie so konzipiert, daß jedes Brett an seinen Längskanten eine Nut bzw. eine Feder aufweist und die
aneinander anschließenden Bretter dann mittels einer derartigen Nut-Feder-Verbindung
dicht miteinander verbunden werden.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schalungsbrett
so auszugestalten, daß es sich speziell zur Verwendung in Feuchträumen bzw. in der von der Außenseite her eine durchfeuchtete
Wandung, wie z.B. in Kellern, aufweisenden Räumen eignet, wobei dementsprechend eine gute Hinterlüftung gewährleistet sein und gleichwohl
verhindert werden soll, daß Feuchtigkeit von außen hinter die Schalung gelangt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stirnseiten
eines Schalungsbretts der in Betracht stehenden Art Ausfräsungen aufweisen,
welche sich in Richtung senkrecht zur Oberfläche über mehr als die
Hälfte der Tiefe des Schalungsbretts erstrecken, wobei sich wenigstens von einer der senkrecht zur Oberfläche des Bretts verlaufenden Stirnseiten ein
eingefräster Schlitz parallel zur Oberfläche des Schalungsbretts erstreckt.
• ■ · ·
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Ausfräsungen an beiden im Einbauzustand
innenliegenden Längsstirnseiten eingebracht sind, so daß das Schalungsbrett im Querschnitt eine T-förmige Konfiguration aufweist.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung führt dazu, daß einander benachbarte
Bretter beim Einbau durchgehende, von außen nach innen führende Belüftungskanäle
aufweisen, welche Z-förmig verlaufen, so daß zwar einerseits ein ungehindernder Luftaustausch möglich ist, andererseits aber Spritzwasser
von außen nicht hinter die Verschalung gelangen kann. Die parallel zur Oberfläche verlaufenden Belüftungskanalabschnitte sind dadurch
gebildet, daß zwischen den sich überlappenden Bereichen benachbarter Bretter in Richtung senkrecht zur Oberfläche ein Abstand verbleibt, während
die Belüftungskanäle senkrecht zur Oberfläche dadurch gebildet werden, daß benachbarte Schalungsbretter voneinander mittels in die eingefrästen
Schlitze eingreifender Halte- und Befestigungselemente auf Abstand gehalten werden.
Dabei ist zur Befestigung an der Wand mit einem derartigen vorgegebenen
wechselseitigen Abstand vorteilhafterweise vorgesehen, daß der Abstand der Schlitzeinfräsung von der im Einbauzustand inneren Oberfläche des
Schalungsbretts dem Abstand des Haltefingers von der Bodenplatte einer Fingerkralle entspricht, wobei die Haltefinger der Fingerkralle zueinander
beabstandet sind.
Eine derartige an sich bekannte Fingerkralle eignet sich in Kombination
mit der erfindungsgemäßen Dimensionierung der Ausfräsungen besonders gut, um einerseits eine einfache Festlegung der Schalungsbretter und andererseits
die Aufrechterhaltung des erforderlichen Relativabstandes gewährleisten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform
in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch eine Feuchtraumschalung unter Verwendung
von erfindungsgemäßen Schalungsbrettern und
- 3 Fig. 2 eine Seitenansicht einer zur Befestigung verwendeten Fingerkralle.
In der Zeichnung ist die vertikale Wand eines Feuchtraums als solche
nicht, sondern lediglich eine Konterlattung 1 dargestellt. An dieser Konterlattung
1 sind Schalungsbretter 2 befestigt.
Jedes Schalungsbrett 2 weist im Querschnitt ein T-förmiges Profil auf,
welches dadurch gebildet ist, daß an jeder Längsseitenkante im Bereich
der im Einbauzustand innenliegenden Seite 4 eine Ausfräsung 5 eingebracht ist. Die Einfräsungen 5 erstrecken sich jeweils über mehr als die
Hälfte der Tiefe bzw. Breite jedes Schalungsbretts 2. Wenn dementsprechend Schalungsbretter 2 jeweils um 180° gegeneinander versetzt aneinandergereiht
werden, entsteht zwischen diesen ein im Einbauzustand vertikaler Belüftungskanal 6.
Zur Festlegung der Schalungsbretter 2 an der Wand bzw. an der Konterlattung
1 dienen Fingerkrallen 7, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind, die eine Grundplatte 8 und zwei Finger 9 aufweisen, wobei die Finger 9
L-förmig voneinander abgewandt angeordnet sind, so daß zwischen ihnen
ein definierter Abstand A verbleibt.
Die Schalungsbretter 2 weisen an den Stirnseiten 10 Schlitze 11 auf, die
parallel zur Oberseite 3 verlaufen. Werden zwei Schalungsbretter 2 um
180° versetzt nebeneinander angeordnet, kommen jeweils zwei derartige Schlitze 11 in gleicher Höhe einander gegenüberliegend in Position, so
daß die äußeren L-Schenkel 12 in die Schlitze 11 eingreifen können und
benachbarte Schalungsbretter 2 dementsprechend zueinander auf Abstand gehalten werden, so daß von außen her ein zur Oberseite 3 senkrechter
Belüftungskanal 13 und ein zur Innenseite 4 senkrechter Belüftungskanal 14 entstehen.
Insgesamt bilden also die Belüftungskanäle 13, 6, 14 einen zusammenhängenden
Z-förmigen Belüftungskanal zur Hinterlüftung der Verschalung.
Vorteilhafterweise sind sowohl im Bereich der äußeren als auch der inneren
Stirnseiten-Abschnitte Schlitze 11 eingebracht, so daß sichergestellt, daß in jedem Fall, also auch wenn die Bretter jeweils um 180° gegeneinander
versetzt montiert werden, im Bereich der Wand bzw. Konterlattung
Schlitze 11 verfügbar sind.
Claims (4)
1. Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung oder dergleichen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnseiten (10) Ausfräsungen (5) aufweisen,
welche sich in Richtung senkrecht zur Oberfläche (3) über mehr als die Hälfte der Tiefe des Schalungsbretts (2) erstrecken, wobei sich wenigstens
von einer der senkrecht zur Oberfläche (3) des Schalungsbrettes (2) verlaufenden
Stirnseiten (10) ein eingefräster Schlitz (11) parallel zur Oberfläche des Schalungsbrettes (2) erstreckt.
2. Schalungsbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfräsungen
(5) an beiden im Einbauzustand innenliegenden Längsstirnseiten eingebracht sind, so daß das Schalungsbrett (2) im Querschnitt eine
T-förmige Konfiguration aufweist.
3. Schalungsbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
der eingefrästen Schlitze von der im Einbauzustand inneren Oberfläche (4) des Schalungsbrettes (2) dem Abstand des Haltefingers (9) von
der Bodenplatte (8) einer Fingerkralle (7) entspricht, wobei die Haltefinger (9) der Fingerkralle (7) zueinander beabstandet sind.
4. Schalungsbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
druckimprägniert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9405088U DE9405088U1 (de) | 1994-03-25 | 1994-03-25 | Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9405088U DE9405088U1 (de) | 1994-03-25 | 1994-03-25 | Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9405088U1 true DE9405088U1 (de) | 1994-05-26 |
Family
ID=6906512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9405088U Expired - Lifetime DE9405088U1 (de) | 1994-03-25 | 1994-03-25 | Schalungsbrett für eine Feuchtraumschalung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9405088U1 (de) |
-
1994
- 1994-03-25 DE DE9405088U patent/DE9405088U1/de not_active Expired - Lifetime
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