DE19518639C1 - Vorhangfassade für Gebäude - Google Patents
Vorhangfassade für GebäudeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorhangfassade für Gebäude,
bestehend aus einer am Gebäude befestigten Profil-Unter
konstruktion, aus mehreren an der Unterkonstruktion ge
halterten, im wesentlichen rechteckigen Blechelementen
und gegebenenfalls aus zumindest die in Vertikalrichtung
verlaufenden Fugen zwischen horizontal benachbarten
Blechelementen abdeckenden Deckprofilen, wobei die Blech
elemente an ihren beiden Vertikalrändern an Vertikalpro
filen der Profil-Unterkonstruktion gehaltert sind.
Aus DE 85 08 872 U1 ist eine Vorhangfassade bekannt, bei
der Einhängkassettenelemente, die aus einer Sichtplatte
mit an den vertikalen Kanten angeordneten rechtwinklig
nach hinten abgekanteten Seitenstegen besteht, an verti
kalen Halteschienen aufgehängt sind. Die Wandhalter der
Halteschienen sind mittels Schraubverbindungen an der zu
verkleidenden Wand befestigt. In den beiden Seitenstegen
jedes Kassettenelementes sind Ausnehmungen mit vertika
len Schlitzen ausgebildet; die Halteschienen weisen Hal
tevorrichtungen auf, die jeweils aus einem durch einen
Dorn gebildeten Halteglied bestehen, das jeweils in eine
Ausnehmung und den zugehörigen vertikalen Schlitz in den
Seitenstegen des Kassettenelementes geführt werden kann.
Die vertikalen Fugen zwischen zwei horizontal benachbar
ten Kassettenelementen können als Schattenfugen, d. h.
ohne Abdeckung ausgeführt werden; alternativ kann hier,
wie aus der Praxis allgemein bekannt ist, auch ein Deck
profil angebracht werden, z. B. durch Klemmen, Schrauben
oder Nieten.
Als nachteilig wird bei dieser bekannten Vorhangfassade
angesehen, daß jedes Kassettenelement an seinen beiden
vertikalen Kanten abgekantet und mit den Ausnehmungen
für die Aufnahme der Halteglieder versehen werden muß.
Meistens ist auch an einer oder an beiden horizontalen
Kanten eine Abkantung anzubringen und die Ecken der Kas
setten müssen aus Stabilitätsgründen häufig noch ver
schweißt oder vernietet werden. Dies erfordert einen ho
hen Bearbeitungsaufwand bei der Herstellung der Kasset
ten. Als nachteilig wird weiterhin das Fehlen einer Mög
lichkeit einer nachträglichen maßlichen Änderung der
Kassettenelemente auf der Baustelle angesehen. Das An
bringen der Abkantungen und Aussparungen kann nur mit
großen Vorrichtungen erfolgen, die nicht auf einer Bau
stelle einsetzbar sind. Aus diesem Grund ist es auch er
forderlich, das Aufmaß für die gesamte Fassade mit einer
sehr hohen Genauigkeit zu nehmen. Wegen dieser erforder
lichen hohen Genauigkeit muß entweder die Unterkonstruk
tion sehr genau an der Gebäudewand angeordnet uns mon
tiert werden oder das Aufmaß kann erst nach der Montage
der Profil-Unterkonstruktion genommen werden, wodurch
Zeitverzögerungen bei der Fertigstellung eines Gebäudes
entstehen.
Eine weitere Vorhangfassade ist aus DE 42 42 198 A1 be
kannt, bei der plattenförmige Fassadenelemente an einer
aus Metallprofilen bestehenden Unterkonstruktion befe
stigt sind. Dabei ist jedes Element zwischen zwei Pfo
sten befestigt und auf seiner der Unterkonstruktion zu
gewandten Rückseite in den beiden lotrechten Randberei
chen mit je einem lotrecht angeordneten Halteprofil be
stückt. Das Halteprofil weist einen annähernd U-förmigen
Querschnitt auf und umgreift bei montiertem Element mit
seinen beiden U-Schenkeln klemmend einen in der Fassaden
ebene liegenden Profilsteg des zugeordneten Pfostens.
Mit seinem oberen Ende überragt das Halteprofil das zu
geordnete Element und weist von dessen unterem Horizon
talrand einen lichten Abstand auf, der zumindest der
überkragenden Profillänge entspricht. Zur Befestigung
des Elementes an der Unterkonstruktion ist das Haltepro
fil an seinem oberen Ende mit dem zugeordneten Profil
steg des Pfostens verschraubt.
Diese zweite bekannte Vorhangfassade weist zwar den Vor
teil auf, daß die Fassadenelemente einfache flache Plat
ten sein können, jedoch ist nachteilig, daß jedes Ele
ment zwei eigene Halteprofile an seiner Rückseite be
nötigt. Die Halteprofile müssen gesondert hergestellt,
abgelängt und an den einzelnen Fassadenelementen ange
bracht werden. Damit erfordert auch diese Vorhangfassade
einen relativ großen Herstellungs- und Montageaufwand,
was zu entsprechend hohen Fertigungskosten führt.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Vorhangfassade
der oben angegebenen Art zu schaffen, die die vorstehend
genannten Nachteile vermeidet und die insbesondere einen
verminderten Planung-, Fertigungs- und Montageaufwand
erfordert, die eine nachträgliche maßliche Änderung von
Blechelementen noch auf der Baustelle erlaubt und bei
der die Gesamtzeit für das Nehmen des Aufmaßes, die Vor
fertigung der Blechelemente und der Profil-Unterkonstruk
tion sowie deren Anbringung am Gebäude verkürzt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch
eine Vorhangfassade der eingangs genannten Art, die da
durch gekennzeichnet ist,
- - daß jedes Blechelement nur an seinem einen Vertikal rand abgekantet und an seinem zweiten Vertikalrand und an seinen beiden Horizontalrändern flach ist,
- - daß die Vertikalprofile jeweils an ihrer Vorderseite einen ebenen Auflageflansch aufweisen, wobei der fla che Vertikalrand eines Blechelementes auf den Auflage flansch flächig aufgelegt und mit diesem durch Verbin dungsmittel punktuell verbunden ist,
- - daß die Vertikalprofile jeweils an ihrer Vorderseite neben dem Auflageflansch eine Klemmeinrichtung aufwei sen, wobei der abgekantete Vertikalrand eines horizon tal benachbarten Blechelementes in die Klemmeinrich tung von vorne eingeführt und von dieser klemmend gehalten ist, und
- - daß die Klemmeinrichtung durch die die punktuelle Ver bindung zwischen Auflageflansch und flachem Vertikal rand bildenden Verbindung mittel bei deren Anbringung in Klemmrichtung betätigt ist.
Die Blechelemente der erfindungsgemäßen Vorhangfassade
sind sehr einfach herstellbar, da sie lediglich an einem
Vertikalrand abgekantet werden müssen. Der andere Verti
kalrand kann dagegen flach bleiben, so daß an dieser Kan
te auch nachträglich durch einfaches Beschneiden noch
bedarfsweise maßliche Änderungen vorgenommen werden kön
nen, deren Erfordernis sich im allgemeinen erst auf der
Baustelle bei der Montage herausstellt. Ein weiterer Vor
teil besteht darin, daß die Blechelemente nur an ihrem
flachen Vertikalrand fest mit dem Vertikalprofil der Pro
fil-Unterkonstruktion verbunden werden; die an dem ande
ren, abgekanteten Vertikalrand vorgesehene Klemmung er
laubt einen Ausgleich von durch thermische Wechselbe
lastung entstehenden Maßänderungen. Schließlich besteht
ein weiterer Vorteil darin, daß die Betätigung der Klemm
einrichtung für den abgekanteten Vertikalrand des Blech
elementes zugleich mit der Anbringung der Befestigungs
mittel für die punktuelle Verbindung eines horizontal
benachbarten zweiten Blechelementes mit demselben Verti
kalprofil erfolgt. Hierdurch wird ein schnelles und rati
onelles Anbringen der Vorhangfassade gewährleistet.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Vorhangfassade hin
sichtlich der Klemmeinrichtung ist im Patentanspruch 2
angegeben. Diese Ausgestaltung bietet insbesondere den
Vorteil, daß alle Teile der Klemmeinrichtung innerhalb
des Vertikalprofils liegen und so platzsparend und gegen
äußere Einwirkungen geschützt untergebracht sind. Das
Klemmhebelprofil kann problemlos in Axialrichtung des
Vertikalprofils in dieses eingeschoben werden, so daß
auch hier eine einfache Montage gewährleistet ist.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die aufeinander zu weisen
den Oberflächen von Klemmflansch und Klemmhebelprofil je
weils mit einer die Klemmwirkung verstärkenden Oberflä
chenstrukturierung versehen sind. Durch diese Maßnahme
wird der Kraftschluß zwischen Klemmflansch und Klemmhe
belprofil einerseits und dem zwischen diesen eingeklemm
ten abgekanteten Rand des Blechelementes erhöht, so daß
eine sichere Festhaltung auch bei hohen Belastungen,
z. B. durch starken Wind, gewährleistet ist.
Die erwähnte Oberflächenstrukturierung besteht bevorzugt
aus je einer ein- oder mehrreihigen Verzahnung, da eine
solche Oberflächenstrukturierung einerseits vergleichs
weise einfach herstellbar ist und andererseits eine gute
Wirkung erzielt.
Die vorangehend genannten Verbindungsmittel sind bevor
zugt Schrauben oder Nieten. Die Schrauben können bei ent
sprechend geringen Materialstärken von Blechelement,
Auflageflansch und Klemmhebelprofil selbstbohrende
Schrauben sein; bei größeren Materialstärken ist ein Vor
bohren erforderlich, wonach dann selbstschneidende
Schrauben oder Blindnieten anbringbar sind.
Weiterhin ist für die Vorhangfassade gemäß Erfindung vor
gesehen, daß die profil-Unterkonstruktion Horizontalpro
file umfaßt, die mit ihren Enden jeweils mit einem be
nachbarten Vertikalprofil verbunden sind und die an
ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite jeweils eine
Längsnut aufweisen, die einen unteren und einen oberen
flachen Horizontalrand zweier vertikal benachbarter
Blechelemente aufnehmen. Die Horizontalprofile sind ei
nerseits ohne Verbindung mit der zu verkleidenden Wand
an den Vertikalprofilen anbringbar und sorgen anderer
seits für eine Fixierung des oberen und unteren Randes
der Blechelemente. Dabei wird zugleich die horizontale
Fuge zwischen den vertikal benachbarten Blechelementen
abgedeckt, ohne dabei einen Ausgleich von thermisch be
dingten Maßänderungen der Blechelemente zu behindern.
Eine Weiterbildung der zuletzt beschriebenen Ausführung
der Vorhangfassade sieht vor, daß jedes Vertikalprofil
an seinen Seitenwangen je einen parallel zur Fassaden
ebene verlaufenden Längsflansch trägt, daß jedes Horizon
talprofil an seinen Enden mit einem Schlitz versehen
oder versehbar ist, dessen Weite der Dicke des Längs
flansches und dessen Tiefe der Breite des Längsflansches
zuzüglich eines Übermaßes zur Aufnahme thermisch beding
ter Längenänderungen entspricht, und daß die Horizontal
profile auf die Längsflansche aufgeschoben und durch
einen von diesen hindurch mit dem einen Vertikalprofil
verbunden, insbesondere verschraubt oder vernietet
sind. Durch diese Ausbildung wird die Anbringung der
Horizontalprofile an den Vertikalprofilen besonders ein
fach und es wird ein zwangfreier Ausgleich von thermisch
bedingten Maßänderungen der Horizontalprofile ermög
licht.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Horizontal
profil in seiner Grundform ein Rechteck-Hohlprofil mit
einem vorderseitigen T-förmigen Fortsatz, wobei der im
Montagezustand sichtbare T-Querbalken im Querschnitt
flach-trapezförmig ist. Auf diese Weise wird einerseits
ein besonders stabiles und dabei leichtes Horizontal
profil geschaffen und andererseits der im Montagezustand
der Vorhangfassade sichtbare Teil des Horizontalprofils
optisch ansprechend gestaltet. Außerdem werden Wasser-
und Schmutzansammlungen am Horizontalprofil vermieden.
Weiterhin ist das Horizontalprofil bevorzugt mit einem
einseitig vorstehenden, mit seiner Rückenfläche fluch
tenden Flansch ausgebildet. Dieser Flansch kann insbeson
dere zur Anbringung des Horizontalprofils an den Verti
kalprofilen benutzt werden, da der Flansch bei der An
bringung der Profile der Profil-Unterkonstruktion frei
zugänglich ist und somit auf einfache Weise die Anbrin
gung von Bohrungen und Schrauben oder Nieten erlaubt.
Gleichzeitig erhöht der Flansch die Biegesteifigkeit und
damit die Stabilität des horizontalen Profils.
Zur weiteren Stabilisierung kann im horizontalen Profil
innerhalb des rechteckigen Profilteils ein mit dem
T-Stamm fluchtender Mittelsteg vorgesehen sein. Gleich
zeitig wird durch diesen Mittelsteg die Möglichkeit ge
schaffen, den darunter oder darüber liegenden Teil des
Horizontalprofils abzutrennen, wodurch das Horizontal
profil im Bereich z. B. von Tür- und Fensteröffnungen ein
setzbar ist und auch dort einen optisch sauberen Ab
schluß bietet, ohne daß ein Sonderprofil hierfür vorge
halten und eingebaut werden muß.
Das zuvor beschriebene Horizontalprofil kann außerdem
zur Aussteifung von besonders großflächigen Blechelemen
ten verwendet werden. Hierzu werden ein oder mehrere
zwischen-Horizontalprofile über die Höhe eines Blechele
mentes verteilt zwischen den zugehörigen Vertikalprofi
len angebracht, wobei diese Zwischen-Horizontalprofile
etwas nach hinten, d. h. in Richtung zur Wand versetzt
angebracht werden. Diese versetzte Anbringung kann ein
fach dadurch erfolgen, daß die endseitigen Schlitze in
den zwischen-Horizontalprofilen um ein entsprechendes
Maß nach vorne versetzt angebracht werden. Mittels eines
an der Rückseite des Blechelementes in Höhe jedes Zwi
schen-Horizontalprofils angebrachten, vorzugsweise ange
klebten Z-Profils kann dann das Blechelement zusätzlich
an dem Zwischen-Horizontalprofil gehaltert werden und
insbesondere gegen ein Ausbeulen durch Winddruck oder
-sog gesichert werden.
Hinsichtlich der zur Abdeckung der vertikalen Fugen zwi
schen horizontal benachbarten Blechelementen gegebenen
falls anzubringenden Deckprofile schlägt die Erfindung
vor, daß diese an ihrer Rückseite konkav ausgebildet und
mit Rastzungen versehen sind und daß die Vertikalprofile
an ihrer Vorderseite mit mit den Rastzungen in Eingriff
bringbaren Gegen-Rastmitteln ausgeführt sind. Auf diese
Weise verdecken die Deckprofile sowohl die Fuge als auch
die sichtseitigen Teile der in deren Nachbarschaft ange
brachten Verbindungsmittel, z. B. Schrauben- oder Nieten
köpfe, wobei die Anbringung der Deckprofile auf einfach
ste Art und Weise durch Aufdrücken und dadurch erzieltes
Verrasten mit dem Vertikalprofil erfolgt.
Bevorzugt sind die Deckprofile an ihrer Vorderseite
flach-trapezförmig konturiert. Hierdurch werden Schmutz
ansammlungen an den Deckprofilen vermieden. Außerdem
wird, sofern auch die Horizontalprofile an ihrer Sicht
seite mit einer entsprechenden Konturierung ausgeführt
sind, ein harmonisches optisches Erscheinungsbild der
gesamten Vorhangfassade erreicht.
Um die Vorhangfassade besonders witterungsbeständig und
gleichzeitig leicht zu machen, wird vorgeschlagen, daß
die Vertikalprofile, die Horizontalprofile und die Deck
profile Strangpreßprofile aus Leichtmetall, insbesondere
Aluminium oder Aluminiumlegierung, sind. Durch die Her
stellung im Strangpreßverfahren sind die Profile zudem
kostengünstig zu fertigen. Auch die Blechelemente be
stehen bevorzugt aus Aluminiumblech; alternativ können
die Blechelemente auch aus verzinktem und/oder beschich
tetem Stahlblech bestehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeich
nung zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer Vorhangfassade anhand
eines Horizontalschnittes im Bereich eines Ver
tikalprofils,
Fig. 2 die Vorhangfassade in einer perspektivischen
Teil-Ansicht im Bereich einer Fensteröffnung,
Fig. 3 ein Horizontalprofil als Teil der Vorhangfassade
in einer perspektivischen Teil-Ansicht auf sei
nen Endbereich und
Fig. 4 das Horizontalprofil in einer zweiten Ausführung
im Querschnitt.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt oben die Oberfläche einer Ge
bäudewand 7, die mit einer Wärmedämmung 70 belegt ist.
Unmittelbar auf die Oberfläche der Wand 7 ist ein in
Draufsicht U-förmiger Profilhalter 8 aufgesetzt und mit
der Wand 7 fest verbunden, vorzugsweise verschraubt. Wei
tere identische Profilhalter 8 sind oberhalb und unter
halb des sichtbaren Profilhalters 8 angebracht; alterna
tiv kann auch ein Halteprofil durchgehend ausgeführt
sein.
An den beiden U-Schenkeln des Profilhalters 8 ist vorder
seitig, d. h. in der Zeichnung unten, ein Vertikalprofil
1 als Teil einer Profil-Unterkonstruktion angebracht,
hier angeschraubt. Das Vertikalprofil 1 besitzt hierzu
an seiner Rückseite zwei Rückenflansche 13, 13′, die
parallel zueinander und parallel zu den U-Schenkeln des
Profilhalters 8 verlaufen. Der Abstand der beiden Rücken
flansche 13, 13′ ist bei dem vorliegenden Ausführungs
beispiel so gewählt, daß sie genau zwischen die U-Schen
kel des Profilhalters 8 passen.
An dem Vertikalprofil 1 ist zum einen der rechte Verti
kalrand 52 eines ersten, in der Zeichnung links angeord
neten Blechelementes 5 und zum anderen der linke Verti
kalrand 51 eines in der Zeichnung rechts liegenden zwei
ten Blechelementes 5 gehaltert.
Der rechte Vertikalrand 52 des linken Blechelementes 5
ist flach ausgeführt und liegt mit seiner Rückseite auf
der Vorderseite des Auflageflansches 10 flächig auf.
Der linke Vertikalrand 51 des in der Zeichnung rechten
Blechelementes 5 ist rechtwinklig nach innen abgekantet
und in einer Klemmeinrichtung gehaltert, die im folgen
den noch näher beschrieben wird.
Der in der Zeichnung nicht mehr sichtbare linke Vertikal
rand des linken Blechelementes 5 ist ebenfalls um 90°
nach innen abgekantet und identisch mit dem linken Verti
kalrand des in der Zeichnung rechten Blechelementes 5
ausgeführt. Der rechte Vertikalrand des rechten Blechele
mentes 5 ist seinerseits ebenfalls flach ausgebildet,
wie der rechte Vertikalrand 52 des linken Blechelementes
5. Die Blechelemente 5, die die von außen sichtbare Ober
fläche der Vorhangfassade bilden, sind untereinander -
abgesehen von Gebäudeecken und Bereichen mit Fenster-
und Türöffnungen, identisch ausgebildet, wobei die in
Fig. 1 nicht sichtbaren Horizontalränder der Blechele
mente 5 ebenfalls flach ausgeführt sind.
Zur Bildung der erwähnten Klemmeinrichtung für den abge
kanteten Vertikalrand 51 ist innerhalb des Vertikalpro
fils 1 ein Klemmhebelprofil 2 angeordnet, das im Quer
schnitt L-förmig ist. Der längere L-Schenkel 20 des
Klemmhebelprofils 2 verläuft im wesentlichen parallel
zum Auflageflansch 10 hinter diesem. Der kürzere L-Schen
kel 21 verläuft im Vertikalprofil 1 nach hinten in Rich
tung zur Wand 7 und besitzt ein hakenförmig umgebogenes
Ende 24. Mit diesem Ende 24 ist der kürzere L-Schenkel
21 hinter ein im Querschnitt nasenförmiges Gegenlager 14
gehakt, welches einen einstückigen Teil des Vertikalpro
fils 1 bildet. Auf diese Weise wird ein Schwenklager mit
einer in Längsrichtung des Vertikalprofils 1 und des
Klemmhebelprofils 2 verlaufenden Schwenkachse 25 gebil
det. An seiner dem abgekanteten Vertikalrand 51 zuge
wandten Oberseite besitzt der kürzere L-Schenkel 21 des
Klemmhebelprofils 2 eine in dessen Längsrichtung verlau
fende Verzahnung 21′.
Dem kürzeren L-Schenkel 21 gegenüber liegt ein Klemm
flansch 11, der ebenfalls ein einstückiger Teil des Ver
tikalprofils 1 ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbei
spiel ist dieser Klemmflansch 11 mit zwei parallelen, in
dessen Längsrichtung verlaufenden Verzahnungen 11′ aus
geführt, wobei die Verzahnungen 11′ im vorderen und hin
teren Randbereich des Klemmflansches 11 liegen, während
die Verzahnung 21′ am Klemmhebelprofil 2 etwa mittig zwi
schen den Verzahnungen 11′ verläuft.
Der abgekantete Vertikalrand 51 des Blechelementes 5 ist
von vorne her, d. h. in der Zeichnung von unten her in
einen zunächst zwischen dem Klemmflansch 11 und dem kür
zeren L-Schenkel 21 bestehenden Spalt eingeführt. Durch
Verschwenken des freien Endes des längen L-Schenkels 20
des Klemmhebelprofils 2 nach vorne bewegt sich der vor
dere, d. h. in der Fig. 1 untere Teil des kürzeren
L-Schenkels 21 mit der Verzahnung 21′ nach rechts, wo
durch sich die Einklemmung des Vertikalrandes 51 des
Blechelementes 5 ergibt. Die Verschwenkung des längeren
L-Schenkels 20 nach vorne, d. h. zum Auflageflansch 10
hin, erfolgt durch punktuelle Verbindungsmittel 3, hier
Schrauben, von denen eine in Fig. 1 sichtbar ist. Das
Verbindungsmittel 3 ist von vorne her durch eine den
flachen Vertikalrand 52 und den Auflageflansch 10 durch
dringende Bohrung geführt und in eine damit fluchtende
Bohrung im längeren L-Schenkel 20 eingeschraubt. Hierzu
ist das Verbindungsmittel 3 mit einem Gewindeschaft 31
mit einem selbstschneidenden Gewinde ausgeführt. Vorder
seitig besitzt das Verbindungsmittel 3 einen Werkzeugan
satz, hier einen Sechskantkopf 30, auf den ein Schrau
benschlüssel aufsetzbar ist, um die Verschraubung herzu
stellen. Beim Einschrauben des Verbindungsmittels 3 wird
der längere L-Schenkel 20 des Klemmhebelprofils 2 in
Richtung des eingezeichneten Bewegungspfeiles zur Rück
seite des Auflageflansches 10 bewegt und gegen diesen
verspannt. Gleichzeitig wird hierbei der flache rechte
Vertikalrand 52 des linken Blechelementes 5 punktuell
fest mit dem Auflageflansch 10 verbunden. Es erfolgt
also gleichzeitig die Anbringung des rechten Vertikal
randes 52 an dem Auflageflansch 10 und die Einklemmung
des linken, abgekanteten Vertikalrandes 51 zwischen dem
Klemmflansch 11 und dem kürzeren L-Schenkel 21.
Maßänderungen der Blechelemente 5, wie sie infolge wech
selnder thermischer Belastungen auftreten, können hier
am jeweils linken Vertikalrand der Blechelemente 5 aufge
nommen werden, da hier eine ausreichende Verschiebung in
der Blechelementebene möglich ist, ohne daß die Festig
keit der Klemmung beeinträchtigt wird.
Links und rechts vom Vertikalprofil 1 ist je ein Hori
zontalprofil 4 sichtbar, die in horizontaler Richtung
von einem Vertikalprofil 1 zum parallel verlaufenden
links und rechts benachbarten nächsten Vertikalprofil 1
verlaufen. Die Horizontalprofile 4 weisen an ihren Enden
jeweils einen Schlitz 43 auf, der einen von der Seiten
wange des Vertikalprofils 1 abstehenden Längsflansch 12
bzw. 12′ aufnimmt. Die Längsflansche 12, 12′ verlaufen
parallel zur Wandebene und damit auch parallel zur Ebene
der Blechelemente 5. Jedes Horizontalprofil 4 besitzt
rückseitig einen hier nach oben vorstehenden Rücken
flansch 40, der zur Verbindung mit dem, hier rechten zu
gehörigen Längsflansch 12′ dient. Hierzu ist durch beide
jeweils eine Schraube oder eine Niete hindurchgeführt.
An dem linken Längsflansch 12 ist das zugehörige, linke
Horizontalprofil 4 lediglich lose aufgesteckt, um einen
Ausgleich von thermisch bedingten Längenänderungen zwang
frei zu ermöglichen. Die Abstützung des Horizontalpro
fils 4 in vertikaler Richtung erfolgt hier durch das un
terliegende Blechelement 5.
Die Horizontalprofile 4 fassen die Blechelemente 5 an
ihren Horizontalrändern, die in der Fig. 1 nicht sicht
bar sind, ein. Im Montagezustand der Vorhangfassade ist
dann von den Horizontalprofilen jeweils nur noch ein
Teil 46 erkennbar, der die vordere Begrenzung der Nuten
zur Aufnahme der Horizontalränder der Blechelemente 5
bildet.
Schließlich zeigt die Fig. 1 unten in der Mitte noch
ein Deckprofil 6, das in der gleichen Richtung wie das
Vertikalprofil 1 verläuft und die vertikale Fuge zwi
schen den zwei benachbarten Blechelementen 5 verdeckt.
Das Deckprofil 6 bildet an seiner Sichtseite, d. h. in
der Fig. 1 unten, eine flache Trapezform; rückseitig
ist das Deckprofil 6 konkav ausgebildet und verdeckt
hier neben der Fuge zwischen den benachbarten Blechele
menten 5 auch die Köpfe 30 der im Abstand übereinander
angebrachten Befestigungsmittel 3. Außerdem besitzt das
Deckprofil 6 an seiner Rückseite zwei in Längsrichtung
des Deckprofils durchlaufende Rastzungen 65, 66, die mit
Gegen-Rastelementen 15, 16 am Vertikalprofil 1 zusammen
wirken. In der Fig. 1 der Zeichnung sind die Rastzungen
65, 66 mit den Gegen-Rastelementen 15, 16 verrastet, wo
durch das Deckprofil 6 in seiner Montagelage gehalten
wird. Die beiden Längsseiten des Deckprofils 6 liegen
auf der Oberseite der beiden benachbarten Blechelemente
5 auf; die Horizontalprofile, genauer deren an der Sicht
seite liegender Teil 46 stößt unmittelbar bis an die
Längsseiten des Deckprofils 6, so daß hier ein geschlos
senes Erscheinungsbild der Fassade auch im Bereich sich
kreuzender Fugen von vier benachbarten Blechelementen 5
gewährleistet ist.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt einen Ausschnitt aus der Vor
hangfassade im Bereich der linken oberen Ecke einer Fen
ster- oder Türöffnung. Ganz links in der Zeichnung ist
ein Abschnitt eines Deckprofils 6 erkennbar, von dem aus
sich nach rechts ein Blechelement 5 erstreckt. Wegen der
hier liegenden Fenster- oder Türöffnung ist das Blechele
ment 5 um etwa 90° abgekantet, um dem Verlauf der Wand
oberfläche in die Fenster- oder Türnische zu folgen.
Oberhalb des hier noch sichtbaren Horizontalrandes 53
des Blechelementes 5 liegt ein Horizontalprofil 4, wel
ches an der dem Betrachter zugewandten Seite einen T-
förmigen Fortsatz mit einem in der Ebene der Vorhangfas
sade liegenden T-Querbalken 46 aufweist. Oben und unten
hinter dem T-Querbalken 46 wird jeweils die Nut 41 bzw.
42 zur Aufnahme des unteren bzw. oberen Horizontalrandes
53 von zwei vertikal benachbarten Blechelementen 5 gebil
det.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Vorhangfassade
gemäß Fig. 2 endet das Horizontalprofil 4 an der Abkan
tung des Blechelementes 5 bündig mit der Begrenzungs
fläche der Fenster- oder Türnische.
In Verlängerung dieses Horizontalprofils 4 wird eine wei
teres Horizontalprofil 4′ angeordnet, das in Fig. 2
rechts unten vor seiner Verbindung mit dem links oben
liegenden Horizontalprofil 4 dargestellt ist. Dieses
zweite Horizontalprofil 4′ läßt sich auf einfache Weise
aus dem gleichen Profilmaterial herstellen, wie es für
das in Fig. 2 oben sichtbare Horizontalprofil 4 verwen
det wird, indem der unterhalb eines Quersteges 44 liegen
de Teil des Profils abgeschnitten wird. Dieser abge
schnittene Teil des Profils ist an dem zweiten Horizon
talprofil 4′ durch gestrichelte Linien angedeutet. Der
T-Querbalken 46 bleibt dabei vollständig erhalten.
Zur Verbindung des ersten Horizontalprofils 4 mit dem
zweiten Horizontalprofil 4′ wird in das zweite Horizon
talprofil 4′ ein Vierkantrohrabschnitt 49 eingeführt und
z. B. mittels Vernietung festgelegt, dessen vorstehender
Teil dann gemäß dem in die Figur eingezeichneten Bewe
gungspfeil in das Innere des oberen Teils des ersten Ho
rizontalprofils 4 eingeschoben und dort ebenfalls
fixiert wird. Zur Anpassung des hohlen Inneren der Hori
zontalprofile 4, 4′ an gängige Abmessungen von Vierkant
rohren sind in dem Horizontalprofil 4, 4′ jeweils Rippen
45 vorgesehen, die eine Führung des Vierkantrohrabschnit
tes 49 bieten.
Die Oberseite der Fenster- oder Türnische kann beispiels
weise mit einer Blechplatte 9, die auch ein Lochblech
sein kann, abgedeckt sein. Zur randseitigen Halterung
dieser Blechplatte 9 dienen Montagewinkel 90; der Vorder
rand der Blechplatte 9 kann von unten her mit der Unter
seite des zweiten Horizontalprofils 4′ von vorne unsicht
bar verbunden werden.
Fig. 3 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel ei
nes Horizontalprofils 4 in einer vergleichsweise einfa
chen Ausgestaltung. In seiner Grundform ist das Horizon
talprofil 4 hier ein Rechteck-Hohlprofil, dessen Rücken
fläche nach oben hin durch einen Rückenflansch 40 ver
breitert ist. Vorderseitig, d. h. in der Zeichnung
rechts, ist der im Querschnitt T-förmige Fortsatz erkenn
bar, der an der Sichtseite den T-Querbalken 46 bildet.
Hinter dem T-Querbalken 46 liegen die beiden Längsnuten
41, 42 zur Aufnahme der Horizontalränder 53 zweier verti
kal benachbarter Blechelemente 5.
An dem in Fig. 3 sichtbaren linken Ende des Horizontal
profils 4 ist ein Schlitz 43 vorgesehen, der einfach
durch einen Sägeschnitt mit einem entsprechend breiten
Sägeblatt in einer Richtung parallel zum Rückenflansch
40 herstellbar ist. Die Weite dieses Schlitzes ent
spricht dabei zweckmäßig der Dicke der anhand von Fig.
1 beschriebenen Längsflansche 12, 12′ des Vertikalpro
fils 1, zuzüglich einem erforderlichen Freigangmaß, um
das Einschieben zu ermöglichen. Die Tiefe, d. h. die Er
streckung des Schlitzes 43 in Längsrichtung des Horizon
talprofils 4 entspricht zweckmäßig der horizontalen Brei
te der Längsflansche 12, 12′, ebenfalls zweckmäßig zuzüg
lich eines Übermaßes zum Ausgleich von thermischen Aus
dehnungen und Maßungenauigkeiten.
Fig. 4 der Zeichnung schließlich zeigt das in Fig. 2
schon erläuterte Horizontalprofil 4 in einem Quer
schnitt, wobei die Lage des Rückenflansches 40 sowie die
Anordnung der Stege 45 im Inneren des Horizontalprofils
4 deutlich werden. Weiterhin verdeutlicht die Fig. 4,
daß im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Quersteg 44
mit dem T-Stamm des T-förmigen Fortsatzes fluchtet.
Hinter dessen T-Querbalken 46 sind wieder die beiden
Längsnuten 41, 42 für die Horizontalränder 53 der Blech
elemente 5 sichtbar. Die Tiefe der Nuten 41, 42 ist da
bei zweckmäßig so gewählt, daß auch bei thermischen Maß
änderungen der Blechelemente 5 stets eine ausreichende
Überdeckung und damit eine sichere Halterung der Horizon
talränder 53 der Blechelemente 5 gewährleistet bleibt.
Claims (13)
1. Vorhangfassade für Gebäude, bestehend aus einer am
Gebäude befestigten Profil-Unterkonstruktion, aus
mehreren an der Unterkonstruktion gehalterten, im we
sentlichen rechteckigen Blechelementen (5) und gege
benenfalls aus zumindest die in Vertikalrichtung ver
laufenden Fugen zwischen horizontal benachbarten
Blechelementen (5) abdeckenden Deckprofilen (6), wo
bei die Blechelemente (5) an ihren beiden Vertikal
rändern (51, 52) an Vertikalprofilen (1) der Profil-
Unterkonstruktion gehaltert sind,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß jedes Blechelement (5) nur an seinem einen Ver tikalrand (51) abgekantet und an seinem zweiten Vertikalrand (52) und an seinen beiden Horizontal rändern (53) flach ist,
- - daß die Vertikalprofile (1) jeweils an ihrer Vor derseite einen ebenen Auflageflansch (10) aufwei sen, wobei der flache Vertikalrand (52) eines Blechelementen ) auf den Auflageflansch (10) flächig aufgelegt und mit diesem durch Verbindungs mittel (3) punktuell verbunden ist,
- - daß die Vertikalprofile (1) jeweils an ihrer Vor derseite neben dem Auflageflansch (10) eine Klemm einrichtung (11, 21) aufweisen, wobei der abgekan tete Vertikalrand (51) eines horizontal benachbar ten Blechelementes (5) in die Klemmeinrichtung (11, 21) von vorne eingeführt und von dieser klem mend gehalten ist, und
- - daß die Klemmeinrichtung (11, 21) durch die die punktuelle Verbindung zwischen Auflageflansch (10) und flachem Vertikalrand (52) bildenden Verbin dungsmittel (3) bei deren Anbringung in Klemmrich tung betätigt ist.
2. Vorhangfassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Klemmeinrichtung (11, 21) einerseits
aus einem einen Teil des Vertikalprofils (1) bilden
den Klemmflansch (11), der parallel zum abgekanteten
Vertikalrand (51) verläuft, und andererseits aus ei
nem im Querschnitt im wesentlichen L-förmigen Klemm
hebelprofil (2), das innerhalb des Vertikalprofils
(1) verläuft, gebildet ist, wobei der längere
L-Schenkel (20) des Klemmhebelprofils (2) im wesent
lichen parallel zum Auflageflansch (10) hinter die
sem verläuft und durch die Verbindungsmittel (3)
gegen den Auflageflansch (10) bewegt und verspannt
ist, wobei der kürzere L-Schenkel (21) des Klemm
hebelprofils (2) im wesentlichen parallel zum Klemm
flansch (11) verläuft und wobei das freie Ende (24)
des kürzeren L-Schenkels (21) hakenartig ausgeformt
und unter Bildung eines Schwenkgelenks (25) in dem
Vertikalprofil (1) abgestützt ist.
3. Vorhangfassade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die aufeinander zu weisenden Ober
flächen von Klemmflansch (11) und Klemmhebelprofil
(21) jeweils mit einer die Klemmwirkung verstärken
den Oberflächenstrukturierung versehen sind.
4. Vorhangfassade nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Oberflächenstrukturierung aus je einer
ein- oder mehrreihigen Verzahnung (11′, 21′) be
steht.
5. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmit
tel (3) Schrauben oder Nieten sind.
6. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Profil-Unter
konstruktion Horizontalprofile (4) umfaßt, die mit
ihren Enden jeweils mit einem benachbarten Vertikal
profil (1) verbunden sind und die an ihrer Obersei
te und an ihrer Unterseite jeweils eine Längsnut
(41, 42) aufweisen, die einen unteren und einen obe
ren flachen Horizontalrand (53) zweier vertikal be
nachbarter Blechelemente (5) aufnehmen.
7. Vorhangfassade nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß jedes Vertikalprofil (1) an seinen Seiten
wangen je einen parallel zur Fassadenebene verlaufen
den Längsflansch (12, 12′) trägt, daß jedes Horizon
talprofil (4) an seinen Enden mit einem Schlitz (43)
versehen ist, dessen Weite der Dicke
des Längsflansches (12, 12′) und dessen Tiefe der
Breite des Längsflansches (12, 12′) entspricht, und
daß die Horizontalprofile (4) auf die Längsflansche
(12, 12′) aufgeschoben und durch diese hindurch mit
dem Vertikalprofil (1) verbunden, insbesondere ver
schraubt oder vernietet, sind.
8. Vorhangfassade nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Horizontalprofil (4) in seiner
Grundform ein Rechteck-Hohlprofil mit einem vorder
seitigen T-förmigen Fortsatz ist, wobei der im Monta
gezustand sichtbare T-Querbalken (46) im Querschnitt
flach-trapezförmig ist.
9. Vorhangfassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Horizontalprofil (4) mit einem einsei
tig vorstehenden, mit seiner Rückenfläche fluchten
den Flansch (40) ausgebildet ist.
10. Vorhangfassade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Horizontalprofil (4) innerhalb
des rechteckigen Profilteils ein mit dem T-Stamm
fluchtender Mittelsteg (44) vorgesehen ist.
11. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckprofile (6)
an ihrer Rückseite konkav ausgebildet und mit Rast
zungen (65, 66) versehen sind und daß die Vertikal
profile (1) an ihrer Vorderseite mit mit den Rastzun
gen (65, 66) in Eingriff bringbaren Gegen-Rastmit
teln (15, 16) ausgeführt sind.
12. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckprofile (6)
an ihrer Vorderseite flach-trapezförmig konturiert
sind.
13. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalprofile
(1), die Horizontalprofile (4) und die Deckprofile
(6) Strangpreßprofile aus Leichtmetall, insbesondere
Aluminium oder Aluminiumlegierung, sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995118639 DE19518639C1 (de) | 1995-05-20 | 1995-05-20 | Vorhangfassade für Gebäude |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995118639 DE19518639C1 (de) | 1995-05-20 | 1995-05-20 | Vorhangfassade für Gebäude |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19518639C1 true DE19518639C1 (de) | 1996-07-04 |
Family
ID=7762489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995118639 Expired - Fee Related DE19518639C1 (de) | 1995-05-20 | 1995-05-20 | Vorhangfassade für Gebäude |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19518639C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20217794U1 (de) | 2002-11-13 | 2003-04-17 | Galwas, Reiner, 14129 Berlin | Stahl-Aluminium-Fassadenelemente für Brand- und Schallschutz Fassaden |
| US8966848B2 (en) | 2012-08-03 | 2015-03-03 | Hunter Douglas Chile S.A. | Sun Louvre formed by a structure supporting an interweave of metal sheets |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8508872U1 (de) * | 1985-03-25 | 1985-07-25 | Haase Fassade Vertriebs GmbH, 2072 Jersbek | Bausatz zur Aussteifung von Einhängkassetten für Vorhangfassaden |
| DE4242198A1 (de) * | 1992-12-15 | 1994-06-16 | Peter Dipl Ing Wagner | Fassadenunterkonstruktion |
-
1995
- 1995-05-20 DE DE1995118639 patent/DE19518639C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8508872U1 (de) * | 1985-03-25 | 1985-07-25 | Haase Fassade Vertriebs GmbH, 2072 Jersbek | Bausatz zur Aussteifung von Einhängkassetten für Vorhangfassaden |
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| DE20217794U1 (de) | 2002-11-13 | 2003-04-17 | Galwas, Reiner, 14129 Berlin | Stahl-Aluminium-Fassadenelemente für Brand- und Schallschutz Fassaden |
| US8966848B2 (en) | 2012-08-03 | 2015-03-03 | Hunter Douglas Chile S.A. | Sun Louvre formed by a structure supporting an interweave of metal sheets |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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