[go: up one dir, main page]

DE19518639C1 - Vorhangfassade für Gebäude - Google Patents

Vorhangfassade für Gebäude

Info

Publication number
DE19518639C1
DE19518639C1 DE1995118639 DE19518639A DE19518639C1 DE 19518639 C1 DE19518639 C1 DE 19518639C1 DE 1995118639 DE1995118639 DE 1995118639 DE 19518639 A DE19518639 A DE 19518639A DE 19518639 C1 DE19518639 C1 DE 19518639C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
vertical
curtain wall
profiles
horizontal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1995118639
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Weibel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995118639 priority Critical patent/DE19518639C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19518639C1 publication Critical patent/DE19518639C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/081Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements
    • E04F13/0814Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements fixed by means of clamping action
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/12Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of metal or with an outer layer of metal or enameled metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorhangfassade für Gebäude, bestehend aus einer am Gebäude befestigten Profil-Unter­ konstruktion, aus mehreren an der Unterkonstruktion ge­ halterten, im wesentlichen rechteckigen Blechelementen und gegebenenfalls aus zumindest die in Vertikalrichtung verlaufenden Fugen zwischen horizontal benachbarten Blechelementen abdeckenden Deckprofilen, wobei die Blech­ elemente an ihren beiden Vertikalrändern an Vertikalpro­ filen der Profil-Unterkonstruktion gehaltert sind.
Aus DE 85 08 872 U1 ist eine Vorhangfassade bekannt, bei der Einhängkassettenelemente, die aus einer Sichtplatte mit an den vertikalen Kanten angeordneten rechtwinklig nach hinten abgekanteten Seitenstegen besteht, an verti­ kalen Halteschienen aufgehängt sind. Die Wandhalter der Halteschienen sind mittels Schraubverbindungen an der zu verkleidenden Wand befestigt. In den beiden Seitenstegen jedes Kassettenelementes sind Ausnehmungen mit vertika­ len Schlitzen ausgebildet; die Halteschienen weisen Hal­ tevorrichtungen auf, die jeweils aus einem durch einen Dorn gebildeten Halteglied bestehen, das jeweils in eine Ausnehmung und den zugehörigen vertikalen Schlitz in den Seitenstegen des Kassettenelementes geführt werden kann. Die vertikalen Fugen zwischen zwei horizontal benachbar­ ten Kassettenelementen können als Schattenfugen, d. h. ohne Abdeckung ausgeführt werden; alternativ kann hier, wie aus der Praxis allgemein bekannt ist, auch ein Deck­ profil angebracht werden, z. B. durch Klemmen, Schrauben oder Nieten.
Als nachteilig wird bei dieser bekannten Vorhangfassade angesehen, daß jedes Kassettenelement an seinen beiden vertikalen Kanten abgekantet und mit den Ausnehmungen für die Aufnahme der Halteglieder versehen werden muß. Meistens ist auch an einer oder an beiden horizontalen Kanten eine Abkantung anzubringen und die Ecken der Kas­ setten müssen aus Stabilitätsgründen häufig noch ver­ schweißt oder vernietet werden. Dies erfordert einen ho­ hen Bearbeitungsaufwand bei der Herstellung der Kasset­ ten. Als nachteilig wird weiterhin das Fehlen einer Mög­ lichkeit einer nachträglichen maßlichen Änderung der Kassettenelemente auf der Baustelle angesehen. Das An­ bringen der Abkantungen und Aussparungen kann nur mit großen Vorrichtungen erfolgen, die nicht auf einer Bau­ stelle einsetzbar sind. Aus diesem Grund ist es auch er­ forderlich, das Aufmaß für die gesamte Fassade mit einer sehr hohen Genauigkeit zu nehmen. Wegen dieser erforder­ lichen hohen Genauigkeit muß entweder die Unterkonstruk­ tion sehr genau an der Gebäudewand angeordnet uns mon­ tiert werden oder das Aufmaß kann erst nach der Montage der Profil-Unterkonstruktion genommen werden, wodurch Zeitverzögerungen bei der Fertigstellung eines Gebäudes entstehen.
Eine weitere Vorhangfassade ist aus DE 42 42 198 A1 be­ kannt, bei der plattenförmige Fassadenelemente an einer aus Metallprofilen bestehenden Unterkonstruktion befe­ stigt sind. Dabei ist jedes Element zwischen zwei Pfo­ sten befestigt und auf seiner der Unterkonstruktion zu­ gewandten Rückseite in den beiden lotrechten Randberei­ chen mit je einem lotrecht angeordneten Halteprofil be­ stückt. Das Halteprofil weist einen annähernd U-förmigen Querschnitt auf und umgreift bei montiertem Element mit seinen beiden U-Schenkeln klemmend einen in der Fassaden­ ebene liegenden Profilsteg des zugeordneten Pfostens.
Mit seinem oberen Ende überragt das Halteprofil das zu­ geordnete Element und weist von dessen unterem Horizon­ talrand einen lichten Abstand auf, der zumindest der überkragenden Profillänge entspricht. Zur Befestigung des Elementes an der Unterkonstruktion ist das Haltepro­ fil an seinem oberen Ende mit dem zugeordneten Profil­ steg des Pfostens verschraubt.
Diese zweite bekannte Vorhangfassade weist zwar den Vor­ teil auf, daß die Fassadenelemente einfache flache Plat­ ten sein können, jedoch ist nachteilig, daß jedes Ele­ ment zwei eigene Halteprofile an seiner Rückseite be­ nötigt. Die Halteprofile müssen gesondert hergestellt, abgelängt und an den einzelnen Fassadenelementen ange­ bracht werden. Damit erfordert auch diese Vorhangfassade einen relativ großen Herstellungs- und Montageaufwand, was zu entsprechend hohen Fertigungskosten führt.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Vorhangfassade der oben angegebenen Art zu schaffen, die die vorstehend genannten Nachteile vermeidet und die insbesondere einen verminderten Planung-, Fertigungs- und Montageaufwand erfordert, die eine nachträgliche maßliche Änderung von Blechelementen noch auf der Baustelle erlaubt und bei der die Gesamtzeit für das Nehmen des Aufmaßes, die Vor­ fertigung der Blechelemente und der Profil-Unterkonstruk­ tion sowie deren Anbringung am Gebäude verkürzt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch eine Vorhangfassade der eingangs genannten Art, die da­ durch gekennzeichnet ist,
  • - daß jedes Blechelement nur an seinem einen Vertikal­ rand abgekantet und an seinem zweiten Vertikalrand und an seinen beiden Horizontalrändern flach ist,
  • - daß die Vertikalprofile jeweils an ihrer Vorderseite einen ebenen Auflageflansch aufweisen, wobei der fla­ che Vertikalrand eines Blechelementes auf den Auflage­ flansch flächig aufgelegt und mit diesem durch Verbin­ dungsmittel punktuell verbunden ist,
  • - daß die Vertikalprofile jeweils an ihrer Vorderseite neben dem Auflageflansch eine Klemmeinrichtung aufwei­ sen, wobei der abgekantete Vertikalrand eines horizon­ tal benachbarten Blechelementes in die Klemmeinrich­ tung von vorne eingeführt und von dieser klemmend gehalten ist, und
  • - daß die Klemmeinrichtung durch die die punktuelle Ver­ bindung zwischen Auflageflansch und flachem Vertikal­ rand bildenden Verbindung mittel bei deren Anbringung in Klemmrichtung betätigt ist.
Die Blechelemente der erfindungsgemäßen Vorhangfassade sind sehr einfach herstellbar, da sie lediglich an einem Vertikalrand abgekantet werden müssen. Der andere Verti­ kalrand kann dagegen flach bleiben, so daß an dieser Kan­ te auch nachträglich durch einfaches Beschneiden noch bedarfsweise maßliche Änderungen vorgenommen werden kön­ nen, deren Erfordernis sich im allgemeinen erst auf der Baustelle bei der Montage herausstellt. Ein weiterer Vor­ teil besteht darin, daß die Blechelemente nur an ihrem flachen Vertikalrand fest mit dem Vertikalprofil der Pro­ fil-Unterkonstruktion verbunden werden; die an dem ande­ ren, abgekanteten Vertikalrand vorgesehene Klemmung er­ laubt einen Ausgleich von durch thermische Wechselbe­ lastung entstehenden Maßänderungen. Schließlich besteht ein weiterer Vorteil darin, daß die Betätigung der Klemm­ einrichtung für den abgekanteten Vertikalrand des Blech­ elementes zugleich mit der Anbringung der Befestigungs­ mittel für die punktuelle Verbindung eines horizontal benachbarten zweiten Blechelementes mit demselben Verti­ kalprofil erfolgt. Hierdurch wird ein schnelles und rati­ onelles Anbringen der Vorhangfassade gewährleistet.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Vorhangfassade hin­ sichtlich der Klemmeinrichtung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Diese Ausgestaltung bietet insbesondere den Vorteil, daß alle Teile der Klemmeinrichtung innerhalb des Vertikalprofils liegen und so platzsparend und gegen äußere Einwirkungen geschützt untergebracht sind. Das Klemmhebelprofil kann problemlos in Axialrichtung des Vertikalprofils in dieses eingeschoben werden, so daß auch hier eine einfache Montage gewährleistet ist.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die aufeinander zu weisen­ den Oberflächen von Klemmflansch und Klemmhebelprofil je­ weils mit einer die Klemmwirkung verstärkenden Oberflä­ chenstrukturierung versehen sind. Durch diese Maßnahme wird der Kraftschluß zwischen Klemmflansch und Klemmhe­ belprofil einerseits und dem zwischen diesen eingeklemm­ ten abgekanteten Rand des Blechelementes erhöht, so daß eine sichere Festhaltung auch bei hohen Belastungen, z. B. durch starken Wind, gewährleistet ist.
Die erwähnte Oberflächenstrukturierung besteht bevorzugt aus je einer ein- oder mehrreihigen Verzahnung, da eine solche Oberflächenstrukturierung einerseits vergleichs­ weise einfach herstellbar ist und andererseits eine gute Wirkung erzielt.
Die vorangehend genannten Verbindungsmittel sind bevor­ zugt Schrauben oder Nieten. Die Schrauben können bei ent­ sprechend geringen Materialstärken von Blechelement, Auflageflansch und Klemmhebelprofil selbstbohrende Schrauben sein; bei größeren Materialstärken ist ein Vor­ bohren erforderlich, wonach dann selbstschneidende Schrauben oder Blindnieten anbringbar sind.
Weiterhin ist für die Vorhangfassade gemäß Erfindung vor­ gesehen, daß die profil-Unterkonstruktion Horizontalpro­ file umfaßt, die mit ihren Enden jeweils mit einem be­ nachbarten Vertikalprofil verbunden sind und die an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite jeweils eine Längsnut aufweisen, die einen unteren und einen oberen flachen Horizontalrand zweier vertikal benachbarter Blechelemente aufnehmen. Die Horizontalprofile sind ei­ nerseits ohne Verbindung mit der zu verkleidenden Wand an den Vertikalprofilen anbringbar und sorgen anderer­ seits für eine Fixierung des oberen und unteren Randes der Blechelemente. Dabei wird zugleich die horizontale Fuge zwischen den vertikal benachbarten Blechelementen abgedeckt, ohne dabei einen Ausgleich von thermisch be­ dingten Maßänderungen der Blechelemente zu behindern.
Eine Weiterbildung der zuletzt beschriebenen Ausführung der Vorhangfassade sieht vor, daß jedes Vertikalprofil an seinen Seitenwangen je einen parallel zur Fassaden­ ebene verlaufenden Längsflansch trägt, daß jedes Horizon­ talprofil an seinen Enden mit einem Schlitz versehen oder versehbar ist, dessen Weite der Dicke des Längs­ flansches und dessen Tiefe der Breite des Längsflansches zuzüglich eines Übermaßes zur Aufnahme thermisch beding­ ter Längenänderungen entspricht, und daß die Horizontal­ profile auf die Längsflansche aufgeschoben und durch einen von diesen hindurch mit dem einen Vertikalprofil verbunden, insbesondere verschraubt oder vernietet sind. Durch diese Ausbildung wird die Anbringung der Horizontalprofile an den Vertikalprofilen besonders ein­ fach und es wird ein zwangfreier Ausgleich von thermisch bedingten Maßänderungen der Horizontalprofile ermög­ licht.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Horizontal­ profil in seiner Grundform ein Rechteck-Hohlprofil mit einem vorderseitigen T-förmigen Fortsatz, wobei der im Montagezustand sichtbare T-Querbalken im Querschnitt flach-trapezförmig ist. Auf diese Weise wird einerseits ein besonders stabiles und dabei leichtes Horizontal­ profil geschaffen und andererseits der im Montagezustand der Vorhangfassade sichtbare Teil des Horizontalprofils optisch ansprechend gestaltet. Außerdem werden Wasser- und Schmutzansammlungen am Horizontalprofil vermieden.
Weiterhin ist das Horizontalprofil bevorzugt mit einem einseitig vorstehenden, mit seiner Rückenfläche fluch­ tenden Flansch ausgebildet. Dieser Flansch kann insbeson­ dere zur Anbringung des Horizontalprofils an den Verti­ kalprofilen benutzt werden, da der Flansch bei der An­ bringung der Profile der Profil-Unterkonstruktion frei zugänglich ist und somit auf einfache Weise die Anbrin­ gung von Bohrungen und Schrauben oder Nieten erlaubt. Gleichzeitig erhöht der Flansch die Biegesteifigkeit und damit die Stabilität des horizontalen Profils.
Zur weiteren Stabilisierung kann im horizontalen Profil innerhalb des rechteckigen Profilteils ein mit dem T-Stamm fluchtender Mittelsteg vorgesehen sein. Gleich­ zeitig wird durch diesen Mittelsteg die Möglichkeit ge­ schaffen, den darunter oder darüber liegenden Teil des Horizontalprofils abzutrennen, wodurch das Horizontal­ profil im Bereich z. B. von Tür- und Fensteröffnungen ein­ setzbar ist und auch dort einen optisch sauberen Ab­ schluß bietet, ohne daß ein Sonderprofil hierfür vorge­ halten und eingebaut werden muß.
Das zuvor beschriebene Horizontalprofil kann außerdem zur Aussteifung von besonders großflächigen Blechelemen­ ten verwendet werden. Hierzu werden ein oder mehrere zwischen-Horizontalprofile über die Höhe eines Blechele­ mentes verteilt zwischen den zugehörigen Vertikalprofi­ len angebracht, wobei diese Zwischen-Horizontalprofile etwas nach hinten, d. h. in Richtung zur Wand versetzt angebracht werden. Diese versetzte Anbringung kann ein­ fach dadurch erfolgen, daß die endseitigen Schlitze in den zwischen-Horizontalprofilen um ein entsprechendes Maß nach vorne versetzt angebracht werden. Mittels eines an der Rückseite des Blechelementes in Höhe jedes Zwi­ schen-Horizontalprofils angebrachten, vorzugsweise ange­ klebten Z-Profils kann dann das Blechelement zusätzlich an dem Zwischen-Horizontalprofil gehaltert werden und insbesondere gegen ein Ausbeulen durch Winddruck oder -sog gesichert werden.
Hinsichtlich der zur Abdeckung der vertikalen Fugen zwi­ schen horizontal benachbarten Blechelementen gegebenen­ falls anzubringenden Deckprofile schlägt die Erfindung vor, daß diese an ihrer Rückseite konkav ausgebildet und mit Rastzungen versehen sind und daß die Vertikalprofile an ihrer Vorderseite mit mit den Rastzungen in Eingriff bringbaren Gegen-Rastmitteln ausgeführt sind. Auf diese Weise verdecken die Deckprofile sowohl die Fuge als auch die sichtseitigen Teile der in deren Nachbarschaft ange­ brachten Verbindungsmittel, z. B. Schrauben- oder Nieten­ köpfe, wobei die Anbringung der Deckprofile auf einfach­ ste Art und Weise durch Aufdrücken und dadurch erzieltes Verrasten mit dem Vertikalprofil erfolgt.
Bevorzugt sind die Deckprofile an ihrer Vorderseite flach-trapezförmig konturiert. Hierdurch werden Schmutz­ ansammlungen an den Deckprofilen vermieden. Außerdem wird, sofern auch die Horizontalprofile an ihrer Sicht­ seite mit einer entsprechenden Konturierung ausgeführt sind, ein harmonisches optisches Erscheinungsbild der gesamten Vorhangfassade erreicht.
Um die Vorhangfassade besonders witterungsbeständig und gleichzeitig leicht zu machen, wird vorgeschlagen, daß die Vertikalprofile, die Horizontalprofile und die Deck­ profile Strangpreßprofile aus Leichtmetall, insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierung, sind. Durch die Her­ stellung im Strangpreßverfahren sind die Profile zudem kostengünstig zu fertigen. Auch die Blechelemente be­ stehen bevorzugt aus Aluminiumblech; alternativ können die Blechelemente auch aus verzinktem und/oder beschich­ tetem Stahlblech bestehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeich­ nung zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer Vorhangfassade anhand eines Horizontalschnittes im Bereich eines Ver­ tikalprofils,
Fig. 2 die Vorhangfassade in einer perspektivischen Teil-Ansicht im Bereich einer Fensteröffnung,
Fig. 3 ein Horizontalprofil als Teil der Vorhangfassade in einer perspektivischen Teil-Ansicht auf sei­ nen Endbereich und
Fig. 4 das Horizontalprofil in einer zweiten Ausführung im Querschnitt.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt oben die Oberfläche einer Ge­ bäudewand 7, die mit einer Wärmedämmung 70 belegt ist. Unmittelbar auf die Oberfläche der Wand 7 ist ein in Draufsicht U-förmiger Profilhalter 8 aufgesetzt und mit der Wand 7 fest verbunden, vorzugsweise verschraubt. Wei­ tere identische Profilhalter 8 sind oberhalb und unter­ halb des sichtbaren Profilhalters 8 angebracht; alterna­ tiv kann auch ein Halteprofil durchgehend ausgeführt sein.
An den beiden U-Schenkeln des Profilhalters 8 ist vorder­ seitig, d. h. in der Zeichnung unten, ein Vertikalprofil 1 als Teil einer Profil-Unterkonstruktion angebracht, hier angeschraubt. Das Vertikalprofil 1 besitzt hierzu an seiner Rückseite zwei Rückenflansche 13, 13′, die parallel zueinander und parallel zu den U-Schenkeln des Profilhalters 8 verlaufen. Der Abstand der beiden Rücken­ flansche 13, 13′ ist bei dem vorliegenden Ausführungs­ beispiel so gewählt, daß sie genau zwischen die U-Schen­ kel des Profilhalters 8 passen.
An dem Vertikalprofil 1 ist zum einen der rechte Verti­ kalrand 52 eines ersten, in der Zeichnung links angeord­ neten Blechelementes 5 und zum anderen der linke Verti­ kalrand 51 eines in der Zeichnung rechts liegenden zwei­ ten Blechelementes 5 gehaltert.
Der rechte Vertikalrand 52 des linken Blechelementes 5 ist flach ausgeführt und liegt mit seiner Rückseite auf der Vorderseite des Auflageflansches 10 flächig auf.
Der linke Vertikalrand 51 des in der Zeichnung rechten Blechelementes 5 ist rechtwinklig nach innen abgekantet und in einer Klemmeinrichtung gehaltert, die im folgen­ den noch näher beschrieben wird.
Der in der Zeichnung nicht mehr sichtbare linke Vertikal­ rand des linken Blechelementes 5 ist ebenfalls um 90° nach innen abgekantet und identisch mit dem linken Verti­ kalrand des in der Zeichnung rechten Blechelementes 5 ausgeführt. Der rechte Vertikalrand des rechten Blechele­ mentes 5 ist seinerseits ebenfalls flach ausgebildet, wie der rechte Vertikalrand 52 des linken Blechelementes 5. Die Blechelemente 5, die die von außen sichtbare Ober­ fläche der Vorhangfassade bilden, sind untereinander - abgesehen von Gebäudeecken und Bereichen mit Fenster- und Türöffnungen, identisch ausgebildet, wobei die in Fig. 1 nicht sichtbaren Horizontalränder der Blechele­ mente 5 ebenfalls flach ausgeführt sind.
Zur Bildung der erwähnten Klemmeinrichtung für den abge­ kanteten Vertikalrand 51 ist innerhalb des Vertikalpro­ fils 1 ein Klemmhebelprofil 2 angeordnet, das im Quer­ schnitt L-förmig ist. Der längere L-Schenkel 20 des Klemmhebelprofils 2 verläuft im wesentlichen parallel zum Auflageflansch 10 hinter diesem. Der kürzere L-Schen­ kel 21 verläuft im Vertikalprofil 1 nach hinten in Rich­ tung zur Wand 7 und besitzt ein hakenförmig umgebogenes Ende 24. Mit diesem Ende 24 ist der kürzere L-Schenkel 21 hinter ein im Querschnitt nasenförmiges Gegenlager 14 gehakt, welches einen einstückigen Teil des Vertikalpro­ fils 1 bildet. Auf diese Weise wird ein Schwenklager mit einer in Längsrichtung des Vertikalprofils 1 und des Klemmhebelprofils 2 verlaufenden Schwenkachse 25 gebil­ det. An seiner dem abgekanteten Vertikalrand 51 zuge­ wandten Oberseite besitzt der kürzere L-Schenkel 21 des Klemmhebelprofils 2 eine in dessen Längsrichtung verlau­ fende Verzahnung 21′.
Dem kürzeren L-Schenkel 21 gegenüber liegt ein Klemm­ flansch 11, der ebenfalls ein einstückiger Teil des Ver­ tikalprofils 1 ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbei­ spiel ist dieser Klemmflansch 11 mit zwei parallelen, in dessen Längsrichtung verlaufenden Verzahnungen 11′ aus­ geführt, wobei die Verzahnungen 11′ im vorderen und hin­ teren Randbereich des Klemmflansches 11 liegen, während die Verzahnung 21′ am Klemmhebelprofil 2 etwa mittig zwi­ schen den Verzahnungen 11′ verläuft.
Der abgekantete Vertikalrand 51 des Blechelementes 5 ist von vorne her, d. h. in der Zeichnung von unten her in einen zunächst zwischen dem Klemmflansch 11 und dem kür­ zeren L-Schenkel 21 bestehenden Spalt eingeführt. Durch Verschwenken des freien Endes des längen L-Schenkels 20 des Klemmhebelprofils 2 nach vorne bewegt sich der vor­ dere, d. h. in der Fig. 1 untere Teil des kürzeren L-Schenkels 21 mit der Verzahnung 21′ nach rechts, wo­ durch sich die Einklemmung des Vertikalrandes 51 des Blechelementes 5 ergibt. Die Verschwenkung des längeren L-Schenkels 20 nach vorne, d. h. zum Auflageflansch 10 hin, erfolgt durch punktuelle Verbindungsmittel 3, hier Schrauben, von denen eine in Fig. 1 sichtbar ist. Das Verbindungsmittel 3 ist von vorne her durch eine den flachen Vertikalrand 52 und den Auflageflansch 10 durch­ dringende Bohrung geführt und in eine damit fluchtende Bohrung im längeren L-Schenkel 20 eingeschraubt. Hierzu ist das Verbindungsmittel 3 mit einem Gewindeschaft 31 mit einem selbstschneidenden Gewinde ausgeführt. Vorder­ seitig besitzt das Verbindungsmittel 3 einen Werkzeugan­ satz, hier einen Sechskantkopf 30, auf den ein Schrau­ benschlüssel aufsetzbar ist, um die Verschraubung herzu­ stellen. Beim Einschrauben des Verbindungsmittels 3 wird der längere L-Schenkel 20 des Klemmhebelprofils 2 in Richtung des eingezeichneten Bewegungspfeiles zur Rück­ seite des Auflageflansches 10 bewegt und gegen diesen verspannt. Gleichzeitig wird hierbei der flache rechte Vertikalrand 52 des linken Blechelementes 5 punktuell fest mit dem Auflageflansch 10 verbunden. Es erfolgt also gleichzeitig die Anbringung des rechten Vertikal­ randes 52 an dem Auflageflansch 10 und die Einklemmung des linken, abgekanteten Vertikalrandes 51 zwischen dem Klemmflansch 11 und dem kürzeren L-Schenkel 21.
Maßänderungen der Blechelemente 5, wie sie infolge wech­ selnder thermischer Belastungen auftreten, können hier am jeweils linken Vertikalrand der Blechelemente 5 aufge­ nommen werden, da hier eine ausreichende Verschiebung in der Blechelementebene möglich ist, ohne daß die Festig­ keit der Klemmung beeinträchtigt wird.
Links und rechts vom Vertikalprofil 1 ist je ein Hori­ zontalprofil 4 sichtbar, die in horizontaler Richtung von einem Vertikalprofil 1 zum parallel verlaufenden links und rechts benachbarten nächsten Vertikalprofil 1 verlaufen. Die Horizontalprofile 4 weisen an ihren Enden jeweils einen Schlitz 43 auf, der einen von der Seiten­ wange des Vertikalprofils 1 abstehenden Längsflansch 12 bzw. 12′ aufnimmt. Die Längsflansche 12, 12′ verlaufen parallel zur Wandebene und damit auch parallel zur Ebene der Blechelemente 5. Jedes Horizontalprofil 4 besitzt rückseitig einen hier nach oben vorstehenden Rücken­ flansch 40, der zur Verbindung mit dem, hier rechten zu­ gehörigen Längsflansch 12′ dient. Hierzu ist durch beide jeweils eine Schraube oder eine Niete hindurchgeführt. An dem linken Längsflansch 12 ist das zugehörige, linke Horizontalprofil 4 lediglich lose aufgesteckt, um einen Ausgleich von thermisch bedingten Längenänderungen zwang­ frei zu ermöglichen. Die Abstützung des Horizontalpro­ fils 4 in vertikaler Richtung erfolgt hier durch das un­ terliegende Blechelement 5.
Die Horizontalprofile 4 fassen die Blechelemente 5 an ihren Horizontalrändern, die in der Fig. 1 nicht sicht­ bar sind, ein. Im Montagezustand der Vorhangfassade ist dann von den Horizontalprofilen jeweils nur noch ein Teil 46 erkennbar, der die vordere Begrenzung der Nuten zur Aufnahme der Horizontalränder der Blechelemente 5 bildet.
Schließlich zeigt die Fig. 1 unten in der Mitte noch ein Deckprofil 6, das in der gleichen Richtung wie das Vertikalprofil 1 verläuft und die vertikale Fuge zwi­ schen den zwei benachbarten Blechelementen 5 verdeckt. Das Deckprofil 6 bildet an seiner Sichtseite, d. h. in der Fig. 1 unten, eine flache Trapezform; rückseitig ist das Deckprofil 6 konkav ausgebildet und verdeckt hier neben der Fuge zwischen den benachbarten Blechele­ menten 5 auch die Köpfe 30 der im Abstand übereinander angebrachten Befestigungsmittel 3. Außerdem besitzt das Deckprofil 6 an seiner Rückseite zwei in Längsrichtung des Deckprofils durchlaufende Rastzungen 65, 66, die mit Gegen-Rastelementen 15, 16 am Vertikalprofil 1 zusammen­ wirken. In der Fig. 1 der Zeichnung sind die Rastzungen 65, 66 mit den Gegen-Rastelementen 15, 16 verrastet, wo­ durch das Deckprofil 6 in seiner Montagelage gehalten wird. Die beiden Längsseiten des Deckprofils 6 liegen auf der Oberseite der beiden benachbarten Blechelemente 5 auf; die Horizontalprofile, genauer deren an der Sicht­ seite liegender Teil 46 stößt unmittelbar bis an die Längsseiten des Deckprofils 6, so daß hier ein geschlos­ senes Erscheinungsbild der Fassade auch im Bereich sich kreuzender Fugen von vier benachbarten Blechelementen 5 gewährleistet ist.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt einen Ausschnitt aus der Vor­ hangfassade im Bereich der linken oberen Ecke einer Fen­ ster- oder Türöffnung. Ganz links in der Zeichnung ist ein Abschnitt eines Deckprofils 6 erkennbar, von dem aus sich nach rechts ein Blechelement 5 erstreckt. Wegen der hier liegenden Fenster- oder Türöffnung ist das Blechele­ ment 5 um etwa 90° abgekantet, um dem Verlauf der Wand­ oberfläche in die Fenster- oder Türnische zu folgen. Oberhalb des hier noch sichtbaren Horizontalrandes 53 des Blechelementes 5 liegt ein Horizontalprofil 4, wel­ ches an der dem Betrachter zugewandten Seite einen T- förmigen Fortsatz mit einem in der Ebene der Vorhangfas­ sade liegenden T-Querbalken 46 aufweist. Oben und unten hinter dem T-Querbalken 46 wird jeweils die Nut 41 bzw. 42 zur Aufnahme des unteren bzw. oberen Horizontalrandes 53 von zwei vertikal benachbarten Blechelementen 5 gebil­ det.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Vorhangfassade gemäß Fig. 2 endet das Horizontalprofil 4 an der Abkan­ tung des Blechelementes 5 bündig mit der Begrenzungs­ fläche der Fenster- oder Türnische.
In Verlängerung dieses Horizontalprofils 4 wird eine wei­ teres Horizontalprofil 4′ angeordnet, das in Fig. 2 rechts unten vor seiner Verbindung mit dem links oben liegenden Horizontalprofil 4 dargestellt ist. Dieses zweite Horizontalprofil 4′ läßt sich auf einfache Weise aus dem gleichen Profilmaterial herstellen, wie es für das in Fig. 2 oben sichtbare Horizontalprofil 4 verwen­ det wird, indem der unterhalb eines Quersteges 44 liegen­ de Teil des Profils abgeschnitten wird. Dieser abge­ schnittene Teil des Profils ist an dem zweiten Horizon­ talprofil 4′ durch gestrichelte Linien angedeutet. Der T-Querbalken 46 bleibt dabei vollständig erhalten.
Zur Verbindung des ersten Horizontalprofils 4 mit dem zweiten Horizontalprofil 4′ wird in das zweite Horizon­ talprofil 4′ ein Vierkantrohrabschnitt 49 eingeführt und z. B. mittels Vernietung festgelegt, dessen vorstehender Teil dann gemäß dem in die Figur eingezeichneten Bewe­ gungspfeil in das Innere des oberen Teils des ersten Ho­ rizontalprofils 4 eingeschoben und dort ebenfalls fixiert wird. Zur Anpassung des hohlen Inneren der Hori­ zontalprofile 4, 4′ an gängige Abmessungen von Vierkant­ rohren sind in dem Horizontalprofil 4, 4′ jeweils Rippen 45 vorgesehen, die eine Führung des Vierkantrohrabschnit­ tes 49 bieten.
Die Oberseite der Fenster- oder Türnische kann beispiels­ weise mit einer Blechplatte 9, die auch ein Lochblech sein kann, abgedeckt sein. Zur randseitigen Halterung dieser Blechplatte 9 dienen Montagewinkel 90; der Vorder­ rand der Blechplatte 9 kann von unten her mit der Unter­ seite des zweiten Horizontalprofils 4′ von vorne unsicht­ bar verbunden werden.
Fig. 3 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel ei­ nes Horizontalprofils 4 in einer vergleichsweise einfa­ chen Ausgestaltung. In seiner Grundform ist das Horizon­ talprofil 4 hier ein Rechteck-Hohlprofil, dessen Rücken­ fläche nach oben hin durch einen Rückenflansch 40 ver­ breitert ist. Vorderseitig, d. h. in der Zeichnung rechts, ist der im Querschnitt T-förmige Fortsatz erkenn­ bar, der an der Sichtseite den T-Querbalken 46 bildet. Hinter dem T-Querbalken 46 liegen die beiden Längsnuten 41, 42 zur Aufnahme der Horizontalränder 53 zweier verti­ kal benachbarter Blechelemente 5.
An dem in Fig. 3 sichtbaren linken Ende des Horizontal­ profils 4 ist ein Schlitz 43 vorgesehen, der einfach durch einen Sägeschnitt mit einem entsprechend breiten Sägeblatt in einer Richtung parallel zum Rückenflansch 40 herstellbar ist. Die Weite dieses Schlitzes ent­ spricht dabei zweckmäßig der Dicke der anhand von Fig. 1 beschriebenen Längsflansche 12, 12′ des Vertikalpro­ fils 1, zuzüglich einem erforderlichen Freigangmaß, um das Einschieben zu ermöglichen. Die Tiefe, d. h. die Er­ streckung des Schlitzes 43 in Längsrichtung des Horizon­ talprofils 4 entspricht zweckmäßig der horizontalen Brei­ te der Längsflansche 12, 12′, ebenfalls zweckmäßig zuzüg­ lich eines Übermaßes zum Ausgleich von thermischen Aus­ dehnungen und Maßungenauigkeiten.
Fig. 4 der Zeichnung schließlich zeigt das in Fig. 2 schon erläuterte Horizontalprofil 4 in einem Quer­ schnitt, wobei die Lage des Rückenflansches 40 sowie die Anordnung der Stege 45 im Inneren des Horizontalprofils 4 deutlich werden. Weiterhin verdeutlicht die Fig. 4, daß im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Quersteg 44 mit dem T-Stamm des T-förmigen Fortsatzes fluchtet. Hinter dessen T-Querbalken 46 sind wieder die beiden Längsnuten 41, 42 für die Horizontalränder 53 der Blech­ elemente 5 sichtbar. Die Tiefe der Nuten 41, 42 ist da­ bei zweckmäßig so gewählt, daß auch bei thermischen Maß­ änderungen der Blechelemente 5 stets eine ausreichende Überdeckung und damit eine sichere Halterung der Horizon­ talränder 53 der Blechelemente 5 gewährleistet bleibt.

Claims (13)

1. Vorhangfassade für Gebäude, bestehend aus einer am Gebäude befestigten Profil-Unterkonstruktion, aus mehreren an der Unterkonstruktion gehalterten, im we­ sentlichen rechteckigen Blechelementen (5) und gege­ benenfalls aus zumindest die in Vertikalrichtung ver­ laufenden Fugen zwischen horizontal benachbarten Blechelementen (5) abdeckenden Deckprofilen (6), wo­ bei die Blechelemente (5) an ihren beiden Vertikal­ rändern (51, 52) an Vertikalprofilen (1) der Profil- Unterkonstruktion gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß jedes Blechelement (5) nur an seinem einen Ver­ tikalrand (51) abgekantet und an seinem zweiten Vertikalrand (52) und an seinen beiden Horizontal­ rändern (53) flach ist,
  • - daß die Vertikalprofile (1) jeweils an ihrer Vor­ derseite einen ebenen Auflageflansch (10) aufwei­ sen, wobei der flache Vertikalrand (52) eines Blechelementen ) auf den Auflageflansch (10) flächig aufgelegt und mit diesem durch Verbindungs­ mittel (3) punktuell verbunden ist,
  • - daß die Vertikalprofile (1) jeweils an ihrer Vor­ derseite neben dem Auflageflansch (10) eine Klemm­ einrichtung (11, 21) aufweisen, wobei der abgekan­ tete Vertikalrand (51) eines horizontal benachbar­ ten Blechelementes (5) in die Klemmeinrichtung (11, 21) von vorne eingeführt und von dieser klem­ mend gehalten ist, und
  • - daß die Klemmeinrichtung (11, 21) durch die die punktuelle Verbindung zwischen Auflageflansch (10) und flachem Vertikalrand (52) bildenden Verbin­ dungsmittel (3) bei deren Anbringung in Klemmrich­ tung betätigt ist.
2. Vorhangfassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Klemmeinrichtung (11, 21) einerseits aus einem einen Teil des Vertikalprofils (1) bilden­ den Klemmflansch (11), der parallel zum abgekanteten Vertikalrand (51) verläuft, und andererseits aus ei­ nem im Querschnitt im wesentlichen L-förmigen Klemm­ hebelprofil (2), das innerhalb des Vertikalprofils (1) verläuft, gebildet ist, wobei der längere L-Schenkel (20) des Klemmhebelprofils (2) im wesent­ lichen parallel zum Auflageflansch (10) hinter die­ sem verläuft und durch die Verbindungsmittel (3) gegen den Auflageflansch (10) bewegt und verspannt ist, wobei der kürzere L-Schenkel (21) des Klemm­ hebelprofils (2) im wesentlichen parallel zum Klemm­ flansch (11) verläuft und wobei das freie Ende (24) des kürzeren L-Schenkels (21) hakenartig ausgeformt und unter Bildung eines Schwenkgelenks (25) in dem Vertikalprofil (1) abgestützt ist.
3. Vorhangfassade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die aufeinander zu weisenden Ober­ flächen von Klemmflansch (11) und Klemmhebelprofil (21) jeweils mit einer die Klemmwirkung verstärken­ den Oberflächenstrukturierung versehen sind.
4. Vorhangfassade nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Oberflächenstrukturierung aus je einer ein- oder mehrreihigen Verzahnung (11′, 21′) be­ steht.
5. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmit­ tel (3) Schrauben oder Nieten sind.
6. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Profil-Unter­ konstruktion Horizontalprofile (4) umfaßt, die mit ihren Enden jeweils mit einem benachbarten Vertikal­ profil (1) verbunden sind und die an ihrer Obersei­ te und an ihrer Unterseite jeweils eine Längsnut (41, 42) aufweisen, die einen unteren und einen obe­ ren flachen Horizontalrand (53) zweier vertikal be­ nachbarter Blechelemente (5) aufnehmen.
7. Vorhangfassade nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß jedes Vertikalprofil (1) an seinen Seiten­ wangen je einen parallel zur Fassadenebene verlaufen­ den Längsflansch (12, 12′) trägt, daß jedes Horizon­ talprofil (4) an seinen Enden mit einem Schlitz (43) versehen ist, dessen Weite der Dicke des Längsflansches (12, 12′) und dessen Tiefe der Breite des Längsflansches (12, 12′) entspricht, und daß die Horizontalprofile (4) auf die Längsflansche (12, 12′) aufgeschoben und durch diese hindurch mit dem Vertikalprofil (1) verbunden, insbesondere ver­ schraubt oder vernietet, sind.
8. Vorhangfassade nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Horizontalprofil (4) in seiner Grundform ein Rechteck-Hohlprofil mit einem vorder­ seitigen T-förmigen Fortsatz ist, wobei der im Monta­ gezustand sichtbare T-Querbalken (46) im Querschnitt flach-trapezförmig ist.
9. Vorhangfassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß das Horizontalprofil (4) mit einem einsei­ tig vorstehenden, mit seiner Rückenfläche fluchten­ den Flansch (40) ausgebildet ist.
10. Vorhangfassade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Horizontalprofil (4) innerhalb des rechteckigen Profilteils ein mit dem T-Stamm fluchtender Mittelsteg (44) vorgesehen ist.
11. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckprofile (6) an ihrer Rückseite konkav ausgebildet und mit Rast­ zungen (65, 66) versehen sind und daß die Vertikal­ profile (1) an ihrer Vorderseite mit mit den Rastzun­ gen (65, 66) in Eingriff bringbaren Gegen-Rastmit­ teln (15, 16) ausgeführt sind.
12. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckprofile (6) an ihrer Vorderseite flach-trapezförmig konturiert sind.
13. Vorhangfassade nach einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalprofile (1), die Horizontalprofile (4) und die Deckprofile (6) Strangpreßprofile aus Leichtmetall, insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierung, sind.
DE1995118639 1995-05-20 1995-05-20 Vorhangfassade für Gebäude Expired - Fee Related DE19518639C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995118639 DE19518639C1 (de) 1995-05-20 1995-05-20 Vorhangfassade für Gebäude

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995118639 DE19518639C1 (de) 1995-05-20 1995-05-20 Vorhangfassade für Gebäude

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19518639C1 true DE19518639C1 (de) 1996-07-04

Family

ID=7762489

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995118639 Expired - Fee Related DE19518639C1 (de) 1995-05-20 1995-05-20 Vorhangfassade für Gebäude

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19518639C1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20217794U1 (de) 2002-11-13 2003-04-17 Galwas, Reiner, 14129 Berlin Stahl-Aluminium-Fassadenelemente für Brand- und Schallschutz Fassaden
US8966848B2 (en) 2012-08-03 2015-03-03 Hunter Douglas Chile S.A. Sun Louvre formed by a structure supporting an interweave of metal sheets

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8508872U1 (de) * 1985-03-25 1985-07-25 Haase Fassade Vertriebs GmbH, 2072 Jersbek Bausatz zur Aussteifung von Einhängkassetten für Vorhangfassaden
DE4242198A1 (de) * 1992-12-15 1994-06-16 Peter Dipl Ing Wagner Fassadenunterkonstruktion

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8508872U1 (de) * 1985-03-25 1985-07-25 Haase Fassade Vertriebs GmbH, 2072 Jersbek Bausatz zur Aussteifung von Einhängkassetten für Vorhangfassaden
DE4242198A1 (de) * 1992-12-15 1994-06-16 Peter Dipl Ing Wagner Fassadenunterkonstruktion

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20217794U1 (de) 2002-11-13 2003-04-17 Galwas, Reiner, 14129 Berlin Stahl-Aluminium-Fassadenelemente für Brand- und Schallschutz Fassaden
US8966848B2 (en) 2012-08-03 2015-03-03 Hunter Douglas Chile S.A. Sun Louvre formed by a structure supporting an interweave of metal sheets

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0298328B1 (de) Fassadenwand
EP0121120B1 (de) Fassadenverkleidung mit Unterkonstruktion
DE2601850C3 (de) Bausatz für eine ein Raumgerust aufweisende Gebäudeeinheit
DE19518639C1 (de) Vorhangfassade für Gebäude
DE3442189A1 (de) Befestigunssystem fuer metallplattenpaneele
DE19744832A1 (de) Anordnung für den Einbau eines Fensterrahmens
DE9305394U1 (de) Rahmenkonstruktion, insbesondere für Fassadenverkleidungen
DE29704349U1 (de) Hohlprofil, insbesondere aus Kunststoff, zur Bildung eines Abdeckrahmens zur Verkleidung von Holzrahmen
EP1905919A2 (de) Sockelabschlussprofil
DE3733359A1 (de) An einer gebaeudewand anbringbare fassade
DE29919606U1 (de) Profil für einen Gebäudeteil
DE3536389C2 (de)
DE19804166C2 (de) Fassadenbekleidung mit Fassadenplatten
AT244043B (de) Metallfensterbank
DE7803105U1 (de) Aufklemmbares vorsatzelement
DE3006987A1 (de) Vorgefertigte fenster-zarge
DE3312291C2 (de) Säulenschalung
DE9210067U1 (de) Vorrichtung zur Halterung plattenförmiger Fassadenelemente einer Gebäudeverkleidung
EP0213451A2 (de) Schiene für eine Unterkonstruktion einer Wand- oder Deckenverkleidung
DE3149366C2 (de)
AT404381B (de) Hohlprofil, insbesondere aus kunststoff, zur bildung eines abdeckrahmens zur verkleidung von holzrahmen
DE2225653A1 (de) Fensterzarge
DE8535450U1 (de) Bausatz für eine Fassadenunterkonstruktion
EP1260644A2 (de) Dachelement, Bauwerk und Verfahren zum Herstellen eines derartigen Bauwerkes
DE3038441A1 (de) Eckenabschlusselement fuer eine fassadenverkleidung

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee