DE3309114C2 - Putzprofilleiste - Google Patents
PutzprofilleisteInfo
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- E04F13/04—Bases for plaster
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Abstract
Die Putzprofilleiste ist aus einem mit wenigstens einem Befestigungsschenkel versehenen Trägerprofil und einem eine Abzugskante aufweisenden Ergänzungsprofil aufgebaut, die zumindest abschnittsweise in Leistenlängsrichtung formschlüssig miteinander verbunden sind, zweckmäßigerweise mittels einer Steckverbindung. Diese Steckverbindung kann aus einer sich in Leistenlängsrichtung in einem der Profile erstreckenden U-förmigen Längsnut bestehen, in die ein als angepaßter Leistenstreifen ausgebildeter Verbindungsabschnitt des anderen Teils eingreift.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf e'h.e Profilleiste mit
einem Trägerprofil mit wenigstens einem mit Ausnehmungen oder Lochungen versehenen Befestigungsschenkel zum Anbringen an einer zu verputzenden Bauwerkswand und mit einem Ergänzungsprofil, das in Leistenlängsrichtung zumindest abschnittsweise mit dem
Trägerprofil durch eine Steckverbindung formschlüssig verbunden ist und eine vom Befestigungsschenkcl entfernt verlaufende Abzugskante aufweist, wobei die
Steckverbindung aus einem in Leistcnlängsrichtung im Abstand vom Befestigungsschenkel verlaufenden Verbindungsabschnitt des Trägerprofils und aus einem damit formschlüssig zusammenwirkenden, sich mit Abstand parallel zur Abzugskante erstreckenden Verbindungsabschnitt des Ergänzungsprofils besteht.
Bei einer bekannten Putzprofilleiste dieser Art (DE-GM 69 11 810), die aus einem Trägerprofil und einem
damit mittels einer Steckverbindung formschlüssig verbundenen, eine Abzugskante aufweisenden Ergänzungsprofil besteht, hat das Trägerprofil zwei sich divergierend von einem Profilkopf forterstreckende Befestigungsschenkel und das Ergänzungsprofil ist als hutartiger Leistenstreifen aus Kunststoff ausgebildet und von
der von den Befestigungsschenkeln entfernten Seite her auf den Profilkopf des Trägerprofils aufgesteckt. Diese
bekannte Putzprofilleiste ist dafür bestimmt, das bei Au-Benputzen gebräuchliche Anschlagen mehrerer Putzschichten, wie eines Grundputzes und eines Dcckput7.es.
zu erleichtern. Demgemäß ist das Ergänzungsprofil mit zwei seitlichen Flanschen zum Abstreichen eines
Grundputzes versehen, die auf der den Befestigungsschenkeln des Trägerprofils zugewandten Seite in einem der gewünschten Dicke des Deckputzes entsprechenden Abstand von der von den Befestigungsschcn-
keln entfernten Abzugskante für das Abstreichen acs
Deckputzes verlaufen.
Angesichts ihrer zweiteiligen Ausbildung ermöglicht es die bekannte Putzprofilleiste zwar, das Trägerprofil
mit unterschiedliche Formen und vor allem verschiedene Höhen aufweisenden Ergänzungsprofilen auszurüsten, so daß diese Putzprofilleiste an unterschiedliche
Putzdicken anpaßbar ist. Im Bereich des ProfUkopfs ist aber eine vollständige Hiijterfüllung mit Putz scU.ech
terdings unmöglich, weil der das aufgesetzte Ergän
zungsprofil aufnehmende Profilkopf aus zwei sich von den Befestigungsschenkeln parallel zueinander forterstreckenden und auf der von letzteren entfernten Seite
durch einen bogenförmigen Steg geschlossenen Lei
stcnstreifen besteht Bei einer unzulänglichen Hinterfül
lung im Bereich des Profilkopfs des metallischen Trägerprofils mit Putz besteht insbesondere bei in großen
Dicken aufgebrachten Dämmputzen die Gefab>- von
Schwitzwasserbildungen. Derartige Schwitzwasserbil
düngen können zu Korrosionsschäden und letztere zu
im Laufe der Zeit durch den Putz hindurchschlagenden Rostspuren führen.
Demgemäß besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe darin, eine Putzprofilleiste der eingangs
genannten Art so zu verbessern, daß die Gefahr einer unzulänglichen Hinterfüllung des Trägerprofils im Bereich der Steckverbindung mit großer Sicherheit beseitigt ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß der Verbindungsabschnitt des Trägerprofils
oder des Ergänzungsprofils aus einer nach der vom Befestigungsschenkel bzw. der Abzugskante entfernten
Seite offenen Längsnut besteht, während der in dieser
Längsnut aufgenommene Verbindungsabschnitt des Er
gänzungsprofils oder des Trägerprofils ein Leistenstrei
fen ist.
Als zweckmäßig hat sich erwiesen, das Ergänzungsprofil als einen Rechteckquerschnitt aufweisende Leiste
auszubilden, während das Trägerprofi1 m Anpassung an
den jeweiligen Verwendungszweck ausgelegt sein kann, etwa für die Verwendung als Eckschutzleiste.
Anhand der Zeichnung werden nachstehend einige Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung erläutert werden. In schema tischer Darstellung zeigt
F" i g. 1 eine aus einem Trägerprofil und einem mit
diesem verbundenen Ergänzungsprofil bestehende Eckschutzleiste in einer perspektivischen Ansicht,
Fig.2 das Trägerprofil und das Ergänzungsprofil
nach Fig. 1 in einer stirnseitigen Explosivdarstellung
vordem Verbinden,
Fig.3 eine zu der Ausfiihrungsform nach Fig. 1 alternative Eckschutzleiste, ebenfalls in einer perspektivischen Ansicht,
F i g. 5 eine der Putzdickenbestimmung dienende Einpuizlcistc in einer perspektivischen Ansicht.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Eckschutzleiste 10 besteht aus einem Trägerprofil 11 und aus einem Ergän-
zungsprofil 12. Das Trägerprofil 11 hat zwei etwa unter
90" zueinander divergierend verlaufende Befcstigungsschcnkcl 13, 14, die mit Ausnehmungen 15 versehen
sind. Im Bereich dieser Ausnehmungen sind aus den Bcfestigungssehenkeln 13, 14 Zungen 16 ausgeschnitten
und auf den einander zugekehrten Seiten der Bcfcstigungsschenkel um die vom Ergänzungsprofil 12 entfernten Ausnehmungsränder 17 in Parallellagen zu diesen Bcfcstigungsschenkcln abgebogen. Es handelt sich
mithin um ein dachfirslähnlich ausgebildetes Profil, wobei
im Bereich der Firstlinie zwischen den divergierend zueinander verlaufenden Befestigungsschenkeln 13, 14
als Verbindungsabschnitt eine U-förmige Längsnut 18 hineingeformt ist, wie insbesondere F i g. 2 zeigt.
Bei dem Ergänzungsprofil 12 handelt es sich um einen langgestreckten Leistenstreifen aus Kunststoff mit
rechteckigem Querschnitt, der längs seiner einen Kante 20 mit im Abstand voneinander angeordneten Lochungen
21 versehen ist. Wie F i g. 2 zeigt, wird zwecks Herstellung
der erfindungsgemäßen Putzprofilleiste 10 die von den Lochungen entfernte Längskantc 22 des Ergänzungsprofils,
dessen Dicke etwa der Breilenerstreckung der Längsnut 18 im Trägerprofil 11 entspricht, in die
genannte Längsnut eingesteckt. Die Lochungen 21 im Ergänzungsprofil befinden sich dann außerhalb der
Längsnut 18, und die vom Trägerprofil 11 entfernte Längskanie des Ergänzungsprofils bildet im Anwendungsfalle
die Abzugskante 20 der Putzprofilleiste.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 handelt es sich ebenfalls um eine Eckschutzleiste 30. dis aus einem Trägerprofil
31 und eine/n Ergänzungsprofil 32 bes*eht Das
Trägerprofil 31 hat jedoch nur einen im Anwendungsfalle an einer zu verputzenden Wand anliegenden Befestigungsschenkel
33, von dem sich ein Mittelteil 34 bogenförmig forterstreckt, dessen vom Befestigungsschenkel entfernte Längskante 35 mit einer U-förmigcn
Längsnut 36 als Verbindungsabschnitt für das Ergänzungsprofil 32 ausgebildet isL Bei dem Ergänzungsprofil
handelt es sich um einen flachen Leistenstreifen, der mit dem Ergänzungsprofil nach F i g. 2 identisch ist. Das Ergänzungsprofil
32 ist mit einem von der Abzugskantc 40 entfernten Randstreifen fest, aber austauschbar in der
U-förmigen Längsnut 36 des Trägerprofils 31 aufgenommen. Im Bereich des mit hier nicht weiter interessie- J5
renden Verstärkungsrippen 38 versehenen Befcsligungsschenkels 33 und des sich daran anschließenden
Mittelteils sind Lochungen 37 beispielsweise zum Anmörteln der Putzprofilleiste vorgesehen.
Während Lei den Putzprofilleisten 10, 30 nach den
F i g. I bis 3 die Offenseile der U-förmigen Längsnut 18, 36 jeweils nach der von den Befestigungsschenkeln 13,
14 bzw. 33 entfernten Seite weist, ist bei der in F i g. 4 veranschaulichten Alternativausbildung zu Fig.3 der
Verbindungsabschnitt des Trägerprofils 3Γ als in Profillängsrichturig
verlaufender LeistensKeifen 42 ausgebildet, während das eingesetzte Ergänzungsprofil 32' im
Abstand von der Abzugskante eine mit ihrer Offenseite zu dem — in F i g. 4 nicht gezeigten — Befestigungsschenkcl
hinweisende Läii^snut 43 aufweist und mit dieser
den als Leistenstreifen ausgebildeten Verbindungsabschnitt dos Trägerprofiis übergreift. Auch bei der
Ausführungsform nach Fig.4 ist das Ergänzungsprofil mit Lochungen versehen.
Bei der Putzprofi'ileiste 50 nach F i g. 5 erstrecken sich
in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 von einer ein Ergänzungsprofii 52 in
Form eines flachen Leistenstreifens aufnehmenden U-förmigen Längsnut 53 eines Trägerprofils 51 zwei Bcfestigungsschenkel
54, 55 divergierend fort, deren von t>o
dem Ergänzungsprofil 52 entfernte Längskanien 56, 57 in eine Ebene abgebogen sind, die im wesentlichen
rechtwinklig zu der von dem Ergänzungsprofii 52 mil der Ab/.ugskantc 58 gebildeten Ebene verläuft. Auch bei
dieser Ausführungsiorm sind die Befcsiigungsschcnkcl μ
des Trägerprofils und das Ergänzungsprofii mil Lochungen versehen. Hs handelt i'.vh um eine an ebenen Wandflächen
anzubringende Pu'.zprofilleiste zur Puizdickcneinstcllung.
Es ist ersichtlich, daß die in der Zeichnung veranschaulichten
Trägerprofile mit Ergänzungsprofilen unterschiedlicher Abmessungen ausgerüstet werden können,
so daß unter Verwendung jeweils gleicher Trägerprofile, aber verschiedener Ergänzungsprofile eine Anpassung
an unterschiedliche Putzdicken gelingt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Putzprofilleiste mit einem Trägerprofil mit wenigstens einem mit Ausnehmungen cder Lochungen
versehenen Befestigungsschenkel zum Anbringen an einer zu verputzenden Bauwerkswand und mit
einem Ergänzungsprofil, das in Leistenlängsrichtung zumindest abschnittsweise mit dem Trägerprofil
durch eine Steckverbindung formschlüssig verbunden ist und eine vom Befestigungsschenkel entfernt
verlaufende Abzugskante aufweist, wobei die Steckverbindung aus einem in Leistenlängsricittung im
Abstand vom Befestigungsschenkel: verlaufenden Verbindungsabschnitt des Trägerprofils und aus einem damit formschlüssig zusammenwirkenden, sich
mit Abstand parallel zur Abzugskante erstreckenden Verbindungsabschnitt des Ergänzungsprofils
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsabschnitt des Trägerprofils (II, 31,3Γ,
51) oder des Ergänzungsprofils (i2„ 32,32% 52) aus
einer nach der vom Befestigungsschenkcl (13,14; 33, 54,55) bzw. der Abzugskante (20,40,58) entfernten
Seite offenen Längsnut (18,36,43,53) besteht, während der in dieser Längsnut aufgenommene Verbindungsabschnitt des Ergänzungsprofils oder des Trägerprofils ein Leistenstreifen ist.
2. Putzprofilleiste nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergänzungsprofil (12,32, 52)
eine Leiste mit rechteckigem Querschnitt ist
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19833309114 DE3309114C2 (de) | 1983-03-15 | 1983-03-15 | Putzprofilleiste |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309114 DE3309114C2 (de) | 1983-03-15 | 1983-03-15 | Putzprofilleiste |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3309114A1 DE3309114A1 (de) | 1984-09-27 |
| DE3309114C2 true DE3309114C2 (de) | 1985-03-21 |
Family
ID=6193444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833309114 Expired DE3309114C2 (de) | 1983-03-15 | 1983-03-15 | Putzprofilleiste |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE3309114C2 (de) |
Families Citing this family (4)
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| GB2292582B (en) * | 1994-08-25 | 1997-08-27 | Trimtec Ltd | Render or plaster profile |
| DE102016117032A1 (de) | 2015-09-10 | 2017-03-16 | Technische Universität Dresden | Deckschichtbauelement und Trockenbausystem |
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| DE1926407A1 (de) * | 1969-05-23 | 1971-01-28 | Wilhelm Haase | Putzeckleiste |
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1983
- 1983-03-15 DE DE19833309114 patent/DE3309114C2/de not_active Expired
-
1984
- 1984-03-03 EP EP84102293A patent/EP0122421A3/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3309114A1 (de) | 1984-09-27 |
| EP0122421A2 (de) | 1984-10-24 |
| EP0122421A3 (de) | 1986-09-03 |
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