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DE946933C - Einrichtung zur Druckzerstaeubung von Kraftstoff im Ansaugkanal von Verbrennungsmotoren - Google Patents

Einrichtung zur Druckzerstaeubung von Kraftstoff im Ansaugkanal von Verbrennungsmotoren

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Publication number
DE946933C
DE946933C DEB25817A DEB0025817A DE946933C DE 946933 C DE946933 C DE 946933C DE B25817 A DEB25817 A DE B25817A DE B0025817 A DEB0025817 A DE B0025817A DE 946933 C DE946933 C DE 946933C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
fuel
piston
membrane
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB25817A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ewald Becker
Kurt Fischell
Hans Gerbrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EWALD BECKER DIPL ING
HANS GERBRECHT
KURT FISCHELL
Original Assignee
EWALD BECKER DIPL ING
HANS GERBRECHT
KURT FISCHELL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EWALD BECKER DIPL ING, HANS GERBRECHT, KURT FISCHELL filed Critical EWALD BECKER DIPL ING
Priority to DEB25817A priority Critical patent/DE946933C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE946933C publication Critical patent/DE946933C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Druckzerstäubung von Kraftstoff im Ansaugkanal von Verbrennungsmotoren Es ist bereits vorgeschlagen worden, den für den Betrieb von Ottomotoren benötigten flüssigen Brennstoff mittels einer Pumpe durch eine Zerstäubungsdüse in den Ansaugkanal des Motors einzuspritzen. Da der Brennstoffbedarf entsprechend der Belastung des Motors verschieden groß ist, muß die von der KraftstoffpumpeeinzuspritzendeBrennstoffmenge veränderlich sein. Eine solche Mengenregelung kann auf verschiedene Weise erreicht werden.
  • So ist es bekannt, die Veränderung der geförderten Menge je Hub durch Verdrehen des mit einer schrägen Kante versehenen Kolbens der Brennstoffpumpe vorzunehmen. Eine solche Schräge muß in einer ganz bestimmten Sp.iralform geschliffen werden. Außerdem muß zum Zwecke des Verdrehens des Kolbens die Kolbenstange geteilt ausgeführt werden. Die Herstellungskosten einer solchen Pumpe sind daher hoch.
  • Zur Vereinfachung des Herstellungsverfahrens der Pumpe wurde weiterhin der Vorschlag gemacht, die Fördermenge der Pumpe konstant zu halten und die Mengenregelung in der Weise vorzunehmen, daß man eine Ausweichmöglichkeit für eine durch den konstanten Pumpenhub jeweils überschüssige Brennstoffmenge schafft.
  • Dieser Vorschlag ist bereits in der Weise verwirklicht worden, daß in der zur Einspritzdüse führenden Druckleitung der Pumpe eine Drosselstelle vorgesehen und die Druckleitung über eine weitereDrosselstelle mit der Saugleitung verbünden worden ist. Die wirksamen Öffnungen beider Drosselstellen werden durch eine Membran in Abhängigkeit vom. Unterdruck im Ansaugrohr gesteuert. Bei geringem Unterdruck wird durch die Steuerorgane die Öffnung der Drosselstelle in der Druckleitung zur Einspritzdüse vergrößert und gleichzeitig die Öffnung der Drosselstelle der -zur Saugleitung führenden Verbindungsleitung verkleinert, so daß ein großer Teil der von der Pumpe geförderten Brennstoffmenge zur Einspritzdüse strömt und nur ein kleiner Teil in die-Saugleitung zurückströmt. Bei groem Unterdruck werden durch die Membran die- .Öffnungen der Drosselstellen umgekehrt eingestellt, so daß eine geringe Brennstoffmenge zur Einspritzdüse strömt und der ' größere Teil derselben durch-die weiter geöffnete Drosselstelle zur Saugleitung hin abfließt. Eine derartige Einrichtung reagiert aber bei geringfügigen Brennstoffmengen, wie sie z. B. ein Kraftwagenmotör benötigt, viel zu langsam.
  • Man hat daher nach einem weiteren Vorschlag dem Pumpenkolben der mit konstantem Hub arbeitenden Brennstoffpumpe einen Ausweichkolben zugeordnet, durch dessen Ausweichbewegung der Pumpenraum vergrößert wird, so daß ein Teil der vom Pumpenkolben verdrängten Brennstoffmenge durch diese Raumvergrößerung -aufgenommen wird und daher nicht in die Einspritzleitung.gelangt. Durch Veränderung der Ausweichbewegung des Ausweichkolbens kann die einzuspritzende Brennstoffmenge verändert werden. Bei einer bekannten Ausführungsform dieses Vorschlages weicht der- Ausweichkolben gegen den Druck einer Feder aus, so daß zur Regelung der Brennstoffmenge die Federcharakteristik maßgebend ist. Dies führt aber zu einer zu großen Streuung des Regelvorganges.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer mechanisch angetriebenen Kraftstoffpumpe mit Ausweichkolben und mit Regelung der abgespritzten Kraftstoffmenge in Abhängigkeit vom Unterdruck in der Saugleitung des Motors die Bewegung des Ausweichkolbens genau zu begrenzen und feinfühlig verstellbar zu machen, damit die eingespritzte Kraftstoffmenge bei unveränderten Druckverhältnissen stets genau gleich bleibt und die Regelung bei veränderten Druckverhältnissen im Ansaugrohr schnell anspricht. Dieses Ziel wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß das den Hub des Ausweichkolbens bestimmende Stellmittel unter dem Einfluß einer dem Ausweichkolben nach Art eines Differentialkolbens zugeordneten, in bekannter Weise vom Unterdruck im Ansaugrohr oder vom Differenzdruck aus Spritzdruck und Unterdruck im Ansaugrohr gesteuerten Membran steht.
  • Das in seiner Stellung durch die Membran verschiebbare Stellmittel wirkt durch diese Anordnung mit Bezug auf den Ausweichkolben als fester Anschlag, so daß dessen Ausweichbewegung stets genau begrenzt und der Ausweichkolben schlagartig zum Stillstand gebracht wird. Beginn und Ende der Abspritzung erfolgen daher auch schlagartig und in einem bestimmten Kurbelwinkel. Eine derartige schlagartige Abspritzung läßt sich aber infolge der Nachgiebigkeit einer Feder mit den bekannten Einrichtungen nicht erreichen, so daß bei diesen eine große Streuung mit Bezug auf Beginn und'Ende der Abspritzung auftritt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung im Schhitt dargestefft, und zwar-zeigt: _ .
  • Abb. i eine Ausführungsform, bei der der Druckregler unmittelbar den Ausweichweg des Hilfskolbens steuert, Abb. 2 eine Ausführungsform, bei der ein als Kraftverstärker wirkender Druckspeicher den Ausweichweg des Hilfskolbens steuert, Abb.3 eine Abwandlung der Ausführung nach Abb. i als Zweizylinderpumpe und Abb. q. eine Spritzdüse mit Drucksteuerung zu der Ausführung nach Abb. i und 3.
  • In Abb. i ist mit i das Pumpengehäuse bezeichnet, das durch den Deckel z verschlossen wird. Im Pumpengehäuse ist der Arbeitskolben 3 verschiebbar, der durch die Feder q. gegen die.Laufbahn des Antriebsnockens 5 gedrückt wird. Ebenfalls im Pumpengehäuse gleitet der Hilfskolben 6, der sich. über die Arbeitsfeder 7 bzw. den Anschlag 7, gegen die Steuermembran 8 des Unterdruckreglers abstützt. Diese Membran 8 ist nach Art eines Differentialkolbens relativ zum Hilfskolben 6 ausgeführt, d. h. mit einem wesentlich größeren Querschnitt als der Hilfskolben 6. An Stelle der Membran kann auch eine entsprechende andere Anordnüng, z. B. ein in einem Zybinder verschiebbarer Kolben, vorgesehen werden.
  • Der nach außen (auf der Zeichnung nach links) gehende Arbeitskolben 3 saugt aus der Brennstoffzuleitung 9 über das federbelastete Saugventil ro Kraftstoff an, wobei der- Hilfskolben mit seinem bundartigen Anschlag gegen das Gehäuse anliegt.
  • Beim Arbeitshub schiebt der Arbeitskolben 3 das angesaugte Brennstoffvolumen und damit auch den Hilfskolben bei der dargestellten Anlage nach rechts, bis der Hilfskolben 6 gegen den Anschlag 7a der Membran 8 trifft und dadurch festgehalten wird, worauf der Kraftstoff bei weiterem Vorwärtsgang des Arbeitskolbens 3 in das Ansaugrohr abgespritzt wird. An Stelle eines starren -Anschlages 7" kann die Membran 8 auch mit einem federnden Anschlag 7 versehen werden, wie auf der Zeichnung dargestellt, oder eine Kombination von federndem und starrem Anschlag angewandt werden.
  • Die dargestellte Ausführung erzielt ein schlagartiges Einsetzen des Einspritzvorganges und ist deshalb weniger abhängig von der Einstellung des Abspnitzdruckes als die bekannten Anordnungen.
  • Sobald der Hilfskolben gegen den Anschlag 7a trifft, bleibt er in Ruhe und der vom Arbeitskolben -weiter-verdrängte Brennstoff strömt über das federbelastete Auslaßventil i i in die Brennstoffleitung j z2 und zur Abspritzdüse. Bei Bewegungsumkehr des Arbeitskolbens wird die Abspritzung unter brochen. Der Hilfskolben folgt zunächst den weichenden Arbeitskolben bis zu seinem Anschlag Von diesem Zeitpunkt bis zum äußeren Totpunkt des Arbeitskolbens erfolgt Neuansaugen einer be. stimmten Brennstoffmenge.
  • Es ist nun ohne weiteres ersichtlich, daß die Stellung der Steuermembran 8 des Unterdruckreglers eine gegenüber dem festen Anschlag de: Hilfskolbens veränderliche Vorspannung der Arbeitsfeder 7 bzw. eine veränderliche Stellung de: Anschlages 7" erzeugt. Nimmt z. B. die Steuermembran eine in der Darstellung weiter rechts liegende Stellung ein, dann wird die Arbeitsfeder 7 weniger vorgespannt, d. h. es wird ein größerer Hub des Hilfskolbens und damit des Arbeitskolbens benötigt, bis der eingestellte Abspritzdruck erzielt wird bzw. die Abspritzung beginnt. Die restliche Fördermenge wird dadurch kleiner.
  • Der Unterdruckregler wird durch die Steuermembran 8' und den Deckel 2 sowie die Reglerfeder 13 gebildet. Die linke Seite der Steuermembran steht über die Öffnung 14 mit der Außenluft in Verbindung. An dem Anschluß 15 wird eine Verbindung mit der Saugeleitung der Brennkraftmaschine hergestellt. Außerdem steht der Regler über eine Leckluftbohrung 16 mit der Außenluft in Verbindung. Die Reglerfeder 13 kann mit der Schraubkappe 17 eingestellt werden.
  • Die Abspritzdüse 18 wird zweckmäßig in den Ansaugstutzen i9 mit der Drosselklappe 2o einge= setzt, und zwar so, d'aß der Brennstoff in der Luftströmrichtung eingespritzt wird. Die Abspritzdüse enthält in der Darstellung eine Spritzdruckmembran 2i, deren Abspritzbohrungdurch die Nadel 22 abgeschlossen ist. Durch die Bohrung 23 wird der Brennstoff zugeführt. Es kann natürlich auch, ohne am Prinzip etwas zu ändern; eine normale, federbelastete Düsennadel vorgesehen werden.
  • Öffnet man die Drosselklappe ganz, dann herrscht praktisch am Anschluß 15 und damit auf beiden Seiten der Steuermembran 8 der Druck der Außenluft. Durch Verstellen der Schraubkappe 17 kann die Feder 13' und damit die Arbeitsfeder 7 mehr oder minder belastet bzw. der Anschlag 7" der Steuermembran verstellt werden. Man kann also durch diese Verstellung vorzugsweise die Vollastmenge variieren.
  • Bei geschlossener Drosselklappe herrscht am Anschluß 15 und damit an der Steuermembran 8 ein. erheblicher Unterdruck, der :die Steuermembran unter weiterer Zusammendrückung der Feder 13 in der Darstellung nach rechts verlagert und damit die Feder 7 entlastet bzw. den Anschlag 7" ve.rstellt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß :durch die Leckluftbohrungeine Verfälschung des Unterdrucks an der Steuermembran -erfolgt. Sind z. B, die Bohrungen 16 und 15 gleich, so wird an der Steuermembran 8 nur der halbe Druck der Saugeleitung wirksam. Wird andererseits die Leckluftbohrung 16 vollkommen abgedichtet, so wird der volle Unterdruck wirksam. Man hat also durch Auswahl der Leckluftbohrung 16 eineinfaches Mittel, dem Teillastverbrauch den gewünschten Verhältnissen anzupassen.
  • Die vorliegende Einspritzvorrichtung liefert an sich unterbrochene Abspritzungen. Will man, wie das bei einer zentralen Einspritzung bei einer Mehrzylinderbrennkraftmaschine erforderlich ist, eine kontinuierliche Einspritzung erreichen, dann muß erfindungsgemäß ein Druckspeicher in die Leitung 12 einsgeschaltet werden. Dieser besteht zweckmäßig ebenfalls aus einem Gehäuse, das durch eine Speichermembran 24 abgeschlossen ist, die durch Federn 25 abgestützt wird. Eine derartige Ausführung hat den Vorteil, daß :die Speichermembran z. B. bei einem Druck von ia at zur Anlage kommt, der nur unwesentlich unter dem eingestellten Abspritzd'ruck liegt, so daß unmittelbar nach dem Anlassen der B.rennkraftmaschine der zur Zerstäubung erforderliche Druck vorhanden ist.
  • Abb. 2 zeigt eine Ausführung, bei der die nachgiebige Wand des Druckspeichers den Ausweichweg des Hilfskolbens bestimmt. Der @ an der Abspritzdüse auftretende Spritzdruck wird durch den Druckzustand der Ansaugeleitung bestimmt.
  • In Abb. 2 wird die Druckleitung 12 zu dem Druckspeicher geführt. Die Leitung 12a- schafft d:19 -Verbindung zur Abspritzdüse. Mit 2@4 ist die nachgiebige. Wand des Druckspeichers, mit 25 eine der Stützfedern bezeichnet. Ein Zugstift-26 gestattet ein Vorspannen der Speichermembran, wobei Brennstoff über die Ventile io und i i der Abb. i angesaugt wird, zum Zwecke des Startens. Es ist leicht ersichtlich, @daß ein verhältnismäßig hoher Abspritzdruck eine Verlagerung der Speichermembran in der Darstellung nach rechts, d. h. eine große Vorspannung der Stützfedern 25 und damit eine kleine Vorspannung der Arbeitsfeder 7 bzw. eine Verlagerung des Membranafischlages 7a zur Folge hat. Einem großen Abspritzdruck ist daher ein großer Ausweichweg des Hilfskolbens und damit eine kleine spezifische Fördermenge zugeordnet, und umgekehrt. Auf die Arbeitsfeder 7 kann in diesem Falle sogar verzichtet werden,, dabeim Druckhub des Arbeitskolbens 3 infolge des Druckabfalls (Schließdrucks) am Druckventil i i die linke Stirnfläche des Hilfskolbens unter einem höheren Druck steht als die rechte Stirnfläche. Andererseits steht beim Saughub des Arbeitskolbens 3. die rechte Stirnfläche unter dem Abspritzdruck und schiebt somit den Hilfskolben nach links gegen seinen Anschlagbund.. Verwendet man nun bei der Abspritzvorrichtung eine bekannte Düsennadel 2,7, die die feste Abspritzbohrung versperrt, und belastet man. die Nadel 27 durch eine Unterdruckregelmembran 28 und die Regelfeder 29, dann ist jeweils der unter der Düsennadel stehende Abspritzdruck mit der zusammengesetzten. Belastung der Reglermembran und der Reglerfeder im Gleichgewicht. Die Reglermembran 28 wird auf ihrer oberen Seite .durch den Außendruck (Bohrung 14a) auf ihrer unteren Seite durch den Unterdruck durch die Bohrung 3o beaufschlagt. Auch :hier kann wieder :durch eine Zusatzbohrung 31 der wirksame Außendruck verfälscht werden. Die Vorspannung der Regelfeder 29. kann z. B. durch den Hebel 3t# mittels einer Schraube 33 eingestellt -werden. E: `isf natürlich ebenso möglich,. ohne am -Prinzip etwas zu ändern, den Unterdruckregler.aüßerhalh des Ansaugstutzens anzuordnen.
  • Wie bei der Ausführung nach -Abb, r kann auch bei der Ausführung nach Abb. a durch die Änderung -der Federvorspannung eine Veränderung der Abspritzmengen bei Vollast und durch :das Verhältnis der öffnungen 30 und 31 die Teillasteinstellung der Brennkraftmaschine erzielt werden.
  • Die Zuordnung eines hohen Abspribzdiruckes zu einem-niedrigen Absolut-druck in der Saugleitung hat für den Fahrbetrieb große Vorteile. Öffnet man z. B. nach einer Kurve plötzlich die Drosselklappe, dann entspannt sich und gibt das zur Beschleunigung erwünschte überfette Gemisch (ähnlich wie -die bekannte Beschleunigerpumpe an' Vergasern). Andererseits wird bei Schließen der Drosselklappe die Brennstoffzuteilung kurzzeitig ganz un.`terbrochen und die Speicher-Membran aufgeladen; was die Bremswirkung des-Motors erhöht und Brennstoffersparnis bedingt.
  • Abb.3 zeigt eine Zweizylinderausführung der Einspritzpumpe nach Abb. i,. wie sie vorteilhaft z. B-# für. Zweizylinder-Zweitaktmaschinen verwendet werden kann. Der Antrieb geschieht, ohne am Prinzip etwas zu ändern; z. B. durch eine Taumel-Scheibe 5, auf- der zwei Arbeitskolben 3 versetzt gleiten. Die Hilfskolben 6 stützen sich gegen zwei gleiche Federn 7 bzw, zwei gleiche Anschläge gegen die gemeinsame Regehnembran B ab. Die Regel Membran wird, dürch die Einstellfeder 13 und die Einstellschraube 17 vorgespannt. Mit der Regelmembran 8 ist eire Führungsstift 34 fest verbunden, der verhindert, daß :die Regelmembran unter. dem. Einlu$ der wechselnden Kräfte der Hilfskolben 6 Kippbewegungen ausführen kann. DieLeckluftbQhrung ist hier durch, eine auswechselbare Düse i6,ersetzt, die mit dem Kanal 3-5 in einem gewünschten Verhältnis steht. Bei 15 wind :derUnterdruck des. Saugstutzens- zugeführt. Im Deckel des Unterdruckreglers ist ein hier als Hahn 37 durgestellter Schieber -vorgesehen.. Dieser schafft in der Normalstellung »N« eine unmittelbare Verbindung zwisc_ hen Ansaugeleitung und- Regelkammer .sowie über eine: enge Bohrung 38 eine Verbindung finit dem Kanal 39 im eigentlichen Pumpengehäuse. Außerdem ist im Pumpengehäuse eine Bohrung 4o vorgesehen, die mit der Außenluft in Verbindung steht und die über Querbohrungen, mit Aussparungen 3, und 6" der Kolben Verbindung.. hat und hier eventuell anfallende Leckbrennstoffmengen zum Saugstutzen abführt. Die durch die enge Bohrung 38 auftretende Druckverfälschung -in der Regelkammer kann durch entsprechende Auswahl der Leckluftdüse 16 korrigiert werden. Dreht .man den Hahn in der angegebenen Pfeilrichtung in, Stel- ', lung »S«, dann wird nur noch ein kleiner Teil des Unterdrucks infolge der Überdeckung des Kanals 35 durch die enge Bohrung 38 in der eigentlichen Reglerkammer wirksam. Durch die unmittelbare und ungedrosselte Verbindung des Unterdruck-Stutzens 15 mit der Bohrung 39 wird vielmehr de Unterdruck auf die linke Membränseite geleitet was eine Erhöhung der spezifischen Förderleitun f zur Folge hat. Man hat also durch diese einfach Vorrichtung die Möglichkeit; beim Starten de-i .Vorrichtung das Gemisch stark anzureichern. Es ist leicht ersichtlich, daß bei einer geeigneten Mittelstellung zwischen »S« und »N« eine gegenüber der Startstellung ärmere, gegenüber der Normalstellung reichere Gemischzusammensetzung zum Warmfahren der Brennkraftmaschine erzielt werden kann. Es ist selbstverständlich möglich., mit einer Zweizylinderpumpe sowohl auf eine gemeinsame Abspritzdüse sowie mit und ohne Druckspeicher als auch auf je-eine zugeordnete Abspritzdüse.zu arbeiten. Es ist ebenso möglich; auch drei und mehr Einzelpumpen im Gehäuse sternförmig an-zuordnen und sie gemeinsam. durch einen Unterdruckregler zu steuern, wobei lediglich die Vorspannfeder 13 weiter vorgespannt zu werden braucht, ohne daß es nötig ist, das Arbeitsvermögen des Reglers zu vergrößern, da jeweils nur ein Pumpenkolben, in Arbeitsstellung ist.
  • Wenn auch Einspritzanlagen,, der vorliegenden Art hauptsächlich für die Zuteilung des Birennstoffes außerhalb des eigentlichen Arbeitszylinders der B@rennkraftmaschine, in Frage kommen, so kann bei geeigneter Dimensionierung der Arbeitsfedern und des Reglers auch eine unmittelbare Einspritzung: erzielt werden.
  • Andererseits ist -die Anordnung der Abspritzdüse in der Saugeleitung hinter der Drosselklappe bei Viertaktmaschine die Regel. Bei Zweitaktmaschinen empfiehlt es sich, die Einspritzung in einen Überströmkanal vorzusehen. In diesem Falle erzielt man dien Vorteil, daß der Brennstoff nicht durch die Kurbelkammer dLr Brennkraftmaschine geschleust werden muß und die Brennstoffverluste verringert werden, -da die Einspritzung lediglich in einem überströmkanal je Zylinder -und zeitlich nach einer Vorspülung mit Spülluft erfolgt. Hierbei ist besonders vorteilhaft, daß das Ende des Einspritzvorganges jeweils- bei *gleicher Kurbelwellenstellung liegt und daß bei Teillast, d. h. wenn die Spülvorgänge ohnehin; schwieriger werden; der Einspritzbeginnspäter erfolgt als bei Vollast.
  • Abb. q. zeigt die Anordnung der Abspritzdüse an einem Überströmkanal der Zweitaktbrennkraftmaschine. Mit 41 ist der tberströmkanal im Zylinder q:2 bezeichnet. Mit 43 ist der Kolben der Brennkraftmaschine bezeichnet. Die Abspritzdüse qq. erhält über den Änschluß i8 den 13zennstoff zugeführt. Durch Bohrungen 23 strömt der Brennstoff zur Abspritzmembran 2i, die durch einen Ring 45 mit dem Düsengehäuse q_4: dicht verbunden ist. Die einstellbare, aber feststehende Düsennadel 2@2 'verschließt die Brohrung in der Membran zri. Die leichte Membran kann infolge ihrer geringen Massenträgheit sofort bei Erreichen des gewünschten Abspritzdrucks; ohne die Bewegungen des Hilfskolbens zu stören, öffnen. Man erkennt, daß die Durchmischung der Spülluft, die mit hoher Geschwindigkeit durch den Überströmkanal strömt, bei der gewählten günstigen Einbauart außerordentlich gleichmäßig erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur Druckzerstäubung von Kraftstoff im Ansaugkanal von Verbrennungsmotorenr - mit mechanisch angetriebener Kraft stoffpumpe mit Ausweichkolben und mit Regelung der abgespritzten Kraftstoffmenge in Abhängigkeit vom Unmerdruck in der Saugleitung des Motors, dadurch gekennzeichnet, daB das,den Hub des Ausweichkolbens bestimmende Stellmittel unter dem Einfluß einer dem Ausweichkolben nach Art eines Differentialkolbens zugeordneten in bekannter Weise vom Unter-.druck im Ansaugrohr oder vom Differenzdruck aus Spritzdruck und Unterdruck im Ansaugrohr gesteuerten Membran steht. 2.- Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB die den Ausweichkolben belastende Feder an der Membran abgestützt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB an der Abstützung der Feder ein deren Zusammendrückung begrenzender fester Anschlag vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 497 439, 638 I93> 718 868; schweizerische Patentschrift Nr. 135 563; französische Patentschrift Nr. 879 915; britische Patentschrift Nr. 628 I32.
DEB25817A 1953-05-30 1953-05-30 Einrichtung zur Druckzerstaeubung von Kraftstoff im Ansaugkanal von Verbrennungsmotoren Expired DE946933C (de)

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