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DE1094046B - Einrichtung zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1094046B
DE1094046B DEG24052A DEG0024052A DE1094046B DE 1094046 B DE1094046 B DE 1094046B DE G24052 A DEG24052 A DE G24052A DE G0024052 A DEG0024052 A DE G0024052A DE 1094046 B DE1094046 B DE 1094046B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
valve
injection
pump
injection pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG24052A
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence C Dermond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1094046B publication Critical patent/DE1094046B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • F02M69/30Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for facilitating the starting-up or idling of engines or by means for enriching fuel charge, e.g. below operational temperatures or upon high power demand of engines
    • F02M69/36Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for facilitating the starting-up or idling of engines or by means for enriching fuel charge, e.g. below operational temperatures or upon high power demand of engines having an enrichment mechanism modifying fuel flow to injectors, e.g. by acting on the fuel metering device or on the valves throttling fuel passages to injection nozzles or overflow passages
    • F02M69/40Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for facilitating the starting-up or idling of engines or by means for enriching fuel charge, e.g. below operational temperatures or upon high power demand of engines having an enrichment mechanism modifying fuel flow to injectors, e.g. by acting on the fuel metering device or on the valves throttling fuel passages to injection nozzles or overflow passages using variably controlled air pressure, e.g. by modifying the intake air vacuum signal acting on the fuel metering device
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • F02M69/30Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for facilitating the starting-up or idling of engines or by means for enriching fuel charge, e.g. below operational temperatures or upon high power demand of engines
    • F02M69/34Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for facilitating the starting-up or idling of engines or by means for enriching fuel charge, e.g. below operational temperatures or upon high power demand of engines with an auxiliary fuel circuit supplying fuel to the engine, e.g. with the fuel pump outlet being directly connected to injection nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Förderpump#- und Einspritzpumpe ausgestattete Einrichtung zur kontinuierlichen Druckzerstäubung von Brennstoff in das Saugrohrsvstein einer Brennkraftmaschine.
  • Das von der Erfindung behandelte Problem liegt darin, daß bei Einrichtungen dieser Art die Einspritzpumpe aus Kostengründen nicht überdimensioniert ausführbar ist, so daß sie bei den beim Anlassen vorkommenden niedrigen Drehzahlen nicht genügend Brennstoff zu liefern vermag. Der Erfinder wünschte, diesz-s Problerr_ nicht auf die naheliegende Art 7u lösen, eine -zusätzliche Pumpe zu benötigen. Er strebt vielni-elir an, die übliche Förderpumpe der Anlage zur Brennstoffzufuhr beim Anlaßvorgang heranzuziehen. Er geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die Fördermenge der Förderpumpe bei niedriger Drehzahl - im Gegensatz zur Einspritzpumpe -genügend groß ist.
  • Diese Erkenntnis ist allerdings nicht mehr neu, und es baut daher die Erfindung auf einer bekannten Anlage auf, bei welcher der Förderpumpe zwei Förderleitutigeii nachgeordnet sind, deren eine den Brennstoff der Einspritzpumpe zubringt, welch letztere ihn dem oder,den Einspritzventilen über eine in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz in der Luftansaugleitung gesteuerte Brennstoffzumeßvorrichtung zuführt, und deren andere (»Uingeliungsleitung«) sich beim Anlassen der Brennkraftniaschine selbsttätig einschaltet und Brennstoff dein oder den Einspritzventilen unmittelbar, d. h. unter Umgehung der Einspritzpumpe, zuführt.
  • Ausgehend von diesem Stande der Technik, soll erfi ndungsgemäß eire besonders ,einfache Lösung aufgezeigt werden, wie die Förderpumpe beim Anlassen zur Brennstoffeinspritzung verwendet werden kann, ohne zahlreiche Leitungen und Rückschlagventile zu benötigen. Weiterhin kommt es im Rahmen der Aufgabenstellung -der Erfindung darauf an, daß .die zusätzliche Brennstoffzufuhr nur während des tatsächlichen Anlaßvorganges erfolgt. Würde nämlich der Zusatzbrennstoff allzu lange darüber hinaus zugeführt werden, so würde er in bekannt nachteiliger Weise als Flüssigkeit an den Zvlinderwänden abfließen und das Schmieröl verdünnen oder entfernen.
  • Zur Lösung der genannten Aufgabe wird, ausgehend von der beschriebenen bekannten Anlage, erfindungsgemäß vorgeschlagen, zwischen Einspritzpumpe und Zumeßventil ein Umgehungsventil anzuordnen, welches einen federbelasteten Ventilschieber aufweist, der den Brennstoffstrom von der Förderpumpe über die Umgehungsleitung zum Zumeßventil gestattet und der sich auf Grund des nach dem Anspringen :der Maschine ansteigenden Förderdruckes der Einspritzpumpe entgegen seiner Federbelastung bewegt und dadurch die Umgehungsleitung absperrt. In der schematischen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Die Einrichtung enthält eine Luftansaugeanlage mit einem Gehäuse 10, durch das sich ein Kanal 12 erstreckt. Am Einlaß des Kanals sitzt ein verjüngter Einsatz 14, der eine ringförmige Venturidüse 16 bildet Stromabwärts der Venturidüse 16 ist eine Drosselkappe 18 angeordnet, die .die durch den Kanal 12 zu den einzelnen Motoreinlaßkanälen 20 strömende Luftmenge steuert.
  • Die Brennstoffeinspritzanlage besteht aus der Förderpumpe 24 und der Einspritzpumpe 32, einer Ventilanordnung 36 und Brennstoffeinspritzdüsen 91. Die Ventilanordnung 36 steuert die den Einspritzdüsen 91 von den Pumpen zugeführte Brennstoffmenge.
  • Der Bennstoff wird mittels der Förderpumpe 24 aus einem Behälter 22 über eine Leitung 26 und ein schwimmergesteuertes Ventil 30 einem Brennstoffbehälter 28 zugeführt, in dem die Einspritzpumpe 32 angeordnet ist. Die Pumpe 32 ist über eine Leitung 34 mit der Ventilanordnung 36 verbunden. Bei laufender Pumpe 32 ist ihr Förderdruck der Motordrehzahl proportional.
  • Die Ventilanordnung 36 besteht aus einem Zumeßventil und einem Umgehungsventil. Das Zumeßventil hat eine Büchse 40, die in einer Bohrung 38 befestigt und mit zwei Satz axialen Abstand voneinander aufweisender Öffnungen 42 und 44 ausgestattet ist. Die stets offenen Öffnungen 42 verbinden den Innenraum der Büchse 40 mit einer Ringkammer 46, die zwischen der Büchse 40 und der Wand der Bohrung 38 gebildet ist. Im oberen Teil 48 der Büchse 40 gleitet ein nach unten offener napfartiger Schieber 50, der mit den Öffnungen 44 zusammenarbeitet, um den Brennstoffdurchgang durch die Öffnungen 44 zu einer ringförmigen Kammer 60 zu beeinflussen. die von einer Abschlußkappe 62 verschlossen ist.
  • Das Umgehungsventil sitzt im unteren Teil der Bohrung, 38, all den sich eine erweiterte Bohrung 52 anschließt. In dieser Bohrung 52 ist eine Brennstoffcintrittsöffnung 54 vorgesehen, an die die Leitung 34 ange.;chlosscn ist. Zwischen der Öffnung 54 und der Büchse 40 sitzt in der erweiterten Bohrung 52 ein Filter 56. Das untere Ende der Bohrung 52 ist durch ,eine Abschlußkappe 58 verschlossen. Im Bereich der Bohrung 38 befindet sich eine Öffnung 64, die von einem Ventilschieber 68 gesteuert wird und über die Umgehungsleitung 66 mit der Förderpumpe 24 verbunden ist. Der Ventilschieber 68 ist durch die Kraft einer Feder 72 nach unten belastet, so daß die Öffnung 64 freigelegt ist. Die Feder 72 stützt sich auf einer Schulter 70 am Ventilschieber bzw. an der Unterseite der Büchse 40 ab. Die Abwärtsbewegung des Ventilschiebers 68 wird durch einen Anschlag 74 begrenzt. Bei stehendem Motor zwingt also die Feder 72 den \"elltilschieber 68 gegen den Anschlag, so daß die Öffnung 64 freigelegt ist. In dem Ventilschieber 68 ist ein zentraler Kanal 76 vorgesehen, an -den sich eine Er-Nveiterung 78 zur Aufnahme eitles Kugelrückschlag-Ventils 80 anschließt. Das Rückschlagventil 80 ist <durch eine schwache Feder 82 in Richtung der Schließlage vorbelastet. Bei laufendem Motor gelangt also Brennstoff von der Einspritzpumpe 32 über die Bohrung 52 und den Kanal 78, hebt das Kugelrückschlagventil 80 von seinem Sitz ab und gelangt in den Innenraum der Büchse 40. Von dort gelangt er durch die unteren Öffnungen 42, über die Bohrung 88 und die Leitung bzw. Leitungen 90 zu den Einspritzdüsen 91, die in den Motoreinlaßkanälen 20 sitzen. Der Brentlstoff strömt aber auch durch die oberen Öffnungen 44 zur Kammer 60 und von dieser über eine Öffnung 84 und eine Leitung 86 in den Behälter 28 zurück.
  • Die Einspritzpumpe 32 fördert der Ventilanordnung 36 mehr Brennstoff zu, als benötigt wird, so daß der Überschuß über die Öffnungen 44 und die Leitung 86 abgeleitet wird, wobei -die überströmende Brennstoffmenge und damit die den Einspritzdüsen 91 zugeteilte Brennstoffmenge von der Stellung des napfartigen Schiebers 50 bestimmt wird. Die Stellung des Schiebers 50 ergibt sich aus der Differenzwirkung des Brennstoffdruckes, der auf die Unterfläche des Schiebers 50 wirkt, und einer Kraft, die normalerweise dem durch den Kanal 12 strömenden Luftgewicht proportional ist. Das Zustandekommen dieser Kraft wird später noch kurz beschrieben werden, ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Da die Einspritzpumpe 32 entsprechend der Motordrehzahl fördert, ist die Fördermenge für das Anlassen des Motors unzureichend. Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird in an sich bekannter Weise beim Anlassen des Motors die Brennstoff-Förderpumpe 24 benutzt, um die Fördermenge der Pumpe 32 zu ergänzen. Beim Anlassen des Motors ist der Förderdruck der Einspritzpumpe 32 zu gering, um den Ventilschieber 68 gegen die Feder 72 zu bewegen, so daß über die Leitung 66 und die Öffnung 64 von der Förderpumpe 24 gelieferter Brennstoff in die Bohrung 38 gelangen kann. Es werden somit während des Anlassen die Fördermengen beider Pumpen 32 und 24 den Einspritzdüsen 91 zugeleitet. Nach dem Anspringen des \lotors drückt dann der Brennstoffdruck der Einspritzpumpe 32 den Schieber 68 nach oben, wodurch die Öffnung 64 verschlossen wird, so daß dann nur noch die eigentliche Einspritzpumpe 32 den Einspritzdüsen 91 Brennstoff zufördert.
  • Eine Leitung 96 verbindet die Leitung 66 Tiber ein SicherheitsN-entil 98 mit dem Behälter 22, so daß bei Überschreiten eines bestimmten Brennstoffdruckes in den Leitungen 26 oder 66 die überschüssige Fördermenge der Förderpumpe 24 zum Behälter 22 abgeleitet wird.
  • Der Schieber 50 des Zumeßventils wird durch eilte Membran 108 mittels eines Gestänges 92 gesteuert. Die Steuerung erfolgt entweder durch einen vom Luftstrom durch die Venturidüse 16 gelieferten Meßwert oder durch das Ansaugvakuum. Das Gestänge 92 besteht aus einem Hebel 100, dessen eines Ende 102 auf den äußeren Boden des napfartigen Schiebers 50 einwirkt und dessen anderes Ende 104 an einer Stange 106 angelenkt ist, die all der Membran 108 sitzt. Der Hebel 102 schwingt um einen einstellbaren Schwenkpunkt 110, der zwischen den beiden Enden 102 und 104 liegt, so daß also das Übersetzungsverhältnis des Hebels 100 einstellbar ist. Bewegt sich das Ende 104 des Hebels 100 nach oben, so drückt das andere Ende 102 den Schielfer 50 des Zumeßventils nach unten, um den Querschnitt der Öffnungen 44 und damit die durch diese überströmende Brennstoffmenge zu verringern.
  • Die Membran 108 bildet mit einem Gehäuse 111 eine Kammer 112, die mit einer Ringkammer 114 im Ansauggehäuse 10 in Verbindung steht. Die Ringkammer 114 ist über einen radialen Kanal 116 mit der Venturidüse 16 verbunden, so daß der von der Venturidüse gelieferte Meßwert (Druckabfall) über eine Leitung 118 zur Kammer 112 übertragen wird. Die Membran 108 wird nach oben bewegt, wenn der Luftstrom durch die @'eilturidüse größer wird. Diese Bewegung der Membran schwenkt den Hebel 100 eiltgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der Schieber 50 nach unten bewegt wird und die überströmende Brennstoffmenge verringert.
  • Um einen ausreichenden.Nleßwert zu erhalten, wenn z. B. die Drosselklappe 18 zwecks Leerlaufs des Motors geschlossen ist, ist ein Kanal 120 im Ansauggehäuse 10 vorgesehen, der über eine Drosselstelle 122 mit einer die Drosselklappe umgehenden Leitung verbunden ist, die aus einem Kanal 124, einer Kammer 126 und einem Kanal 128 besteht. Bei geschlossener Drosselklappe verursacht die durch die Kammer 126 strömende Luft in dem Kanal 120 ein Vakuum, das über eine Leitung 130 und eine Kammer 172 der Leitung 118 zugeleitet wird. Bei geschlossener Drosselklappe wird also -der von der Hauptventuridüse gelieferte Meßwert -durch den in der Umgehungsleitung gebildeten Unterdruck verstärkt.
  • Wird der Motor kalt angelassen, so reichen die beiden Meßstellen 16 und 126 nicht aus, um eine genügend reiche Ladung zu erhalten. Bei dieser Betriebsbedingung wird die Membran 108,dem Vakuum in der Ansaugalltage ausgesetzt. Die Kammer 112 steht hierzu über eine Leitung 132 und ein auf Wärme ansprechendes Ventil 136 mit der Ansauganlage stromabwärts der Drosselklappe 18 in Verbindung. Das Ventil 136 hat in einem Gehäuse 138 eine Kammer 140, die über eilte Leitung 142 mit der Ansauganlage verbunden ist. Eine bewegliche Ventilnadel 144 arbeitet mit einem Sitz 146 zusammen, um die Zuleitung des Ansaugvakuums zur Leitung 132 zu regeln. Die Ventilnadel ist gelenkig mit einem Hebel 148 verbunden, der um einen Zapfen 150 schwingt. Am Hebel 148 ist eine Bimetallspirale 152 befestigt, die den Hebel 148 abhängig von der Außentemperatur verschwenkt. Ist die Bimetallspirale 152 kalt, so hält sie den Hebel 148 in einer Lage, bei der ,die Ventilnadel 144 von ihrem Sitz frei liegt, so daß das Ansaugvakuum zur Kammer 112 übertragen wird. Neben der Bimetallspirale 152 liegt ein Heizelement 154, das mit dem Zündstromkreis des Motors so verbunden ist, daß es nach einer bestimmten Zeit die Bimetallspirale 152 ausreichend erwärmt. um den Hebel 148 im Uhrzeigersinn zu schwenken und damit das Ventil 136 zu schließen. Am anderen Ende des Hebels 148 ist eine Stange 156 angelenkt, die einen Leerlaufnocken 158 steuert, der die Schließlage der Drosselklappe bestimmt.
  • Ein Ventil 160 verhindert den Ausgleich des Ansaugvalcuutns in der Kammer 112 über die Leitung 118 und 130. Das Ventil 160 hat einen beweglichen Schieber 162 mit verjüngtem freiem Ende 164, das in einem erweiterten Raum 166 liegt. Das andere Ende des Schiebers sitzt fest an einer Membran 168, die mit einem Gehäuse 170 eine Kammer 172 begrenzt, in welcher sich der in der Kammer 126 gemessene Unterdruck einstellt. Eine Feder 174 drückt die Membran 168 nach unten. Bei normalen Betriebsbedingungen, d. h. bei warmem Motor und offener oder geschlossener Drosselklappe, ist das Vakuum in der Kammer 172 ausreichend, um die Feder 174 zu überwinden, so daß das verjüngte Ende 164 frei von seinem Sitz liegt und somit die gemessenen Drücke auf die Membran 108 einwirken können. Liegt das Vakuum in der Kammer 172 aber unterhalb eines bestimmten Wertes infolge nur schwacher Meßwerte, so drückt die Feder 174 die Membran 168 nach unten, so daß das verjüngte Ende 164 auf seinen Sitz gelangt. Der Schieber 50 wird dann vom Ansaugvakuum geregelt, das sich durch das geschlossene Ventil 160 nicht ausgleichen kann.
  • In den Leitungen 130 und 132 sind Drosselstellen vorgesehen, die den Aufbau des Vakuums regeln. Ihre Größe ist auf die Daten des jeweiligen Motors abzustimmen.
  • Zum Patentanspruch 3 wird bemerkt"daß die Maßregel, beim Anlassen sowohl den von der Einspritzpumpe geförderten als auch den von der Förderpumpe unter Umgehung der Einspritzpumpe gelieferten Brennstoff einzuspritzen, an sich bekannt .ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit Förderpumpe und Einspritzpumpe ausgestattete Einrichtung zur kontinuierlichen Druckzerstäubung von Brennstoff in das Saugrohrsystem einer Brennkraftmaschine, bei welcher der Förderpumpe zwei Förderleitungen nachgeordnet sind, deren eine den Brennstoff der Einspritzpumpe zubringt, welch letztere ihn dem oder den Einspritzventilen über eine in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz in der Luftansaugleitung gesteuerte Brennstoffzumeßvorrichtung zuführt, und deren andere (»Umgehungsleitung«) sich beim Anlassen der Brennkraftmaschine selbsttätig einschaltet und Brennstoff dem oder den Einspritzventilen unmittelbar, d. h. unter Umgehung der Einspritzpumpe zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Einspritzpumpe (32) und Zumeßventil (40, 50) ein Umgehungsventil (68, 64, 54) angeordnet ist, welches einen federbelasteten Ventilschieber (68) aufweist, der den Brennstoffstrom von der Förderpumpe (24) über die Umgehungsleitung (66) zum Zumeßventil (40, 50) gestattet und der sich auf Grund des nachdem Anspringender Maschine ansteigenden Förderdruckes der Einspritzpumpe entgegen seiner Federbelastung bewegt und dadurch die Umgehungsleitung (66) absperrt. z. Brennstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zumeßventil (40, 50) und das Umgehungsventil (68, 64, 54) ein gemeinsames Gehäuse haben. 3. Brennstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Förderleitung (26) der Förderpumpe (24) mit einem Behälter (28) verbunden ist, an den die Saugseite der Einspritzpumpe (32) angeschlossen ist, und daß auch bei unmittelbarem Brennstoffzustrom von der Förderpumpe (24) zum Zumeßventil (40, 50) durch das Umgehungsventil (68, 64, 54) die Einspritzpumpe (32) Brennstoff vom Behälter (28) zum Zumeßventil (40, 50) fördert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N r. 946 933; österreichische Patentschrift Nr. 112 519; schweizerische Patentschrift Nr. 113 024; französische Patentschrift Nr. $90 620; USA.-Patentschriften Nr. 2 136 959, 2 417 215, 2 655 109; SAE-JOURNAL, Februar 1956, S. 27 bis 30.
DEG24052A 1957-03-14 1958-03-07 Einrichtung zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen Pending DE1094046B (de)

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