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DE945408C - Berylliumfreies, phosphathaltiges Fluoridglas - Google Patents

Berylliumfreies, phosphathaltiges Fluoridglas

Info

Publication number
DE945408C
DE945408C DEI9725A DEI0009725A DE945408C DE 945408 C DE945408 C DE 945408C DE I9725 A DEI9725 A DE I9725A DE I0009725 A DEI0009725 A DE I0009725A DE 945408 C DE945408 C DE 945408C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluoride
glass according
mol percent
fluoride glass
phosphoric acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI9725A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Walter Jahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schott AG
Original Assignee
Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenaer Glaswerk Schott and Gen filed Critical Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority to DEI9725A priority Critical patent/DE945408C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE945408C publication Critical patent/DE945408C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C3/00Glass compositions
    • C03C3/12Silica-free oxide glass compositions
    • C03C3/23Silica-free oxide glass compositions containing halogen and at least one oxide, e.g. oxide of boron
    • C03C3/247Silica-free oxide glass compositions containing halogen and at least one oxide, e.g. oxide of boron containing fluorine and phosphorus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 5. JULI 1956
19725 IVc 132 b
Optische Gläser mit einem extrem hohen Wert der Abbeschen Zahl bestehen ausschließlich oder fast ausschließlich aus MetallfLuoriden. Der »Glasbildner« im eigentlichen Sinne ist hierbei im wesentlichen das BeryUiumnuorid. Wegen der außerordentlich großen Giftigkeit der Berylliumverbindungen, die Gesundheitsschädigungen schwerster Art hervorrufen können und auch hervorgerufen haben, ist das Beryllium als Glasbestandteil unerwünscht. Die berylliumhaltigen Fluoridgläser neigen weiterhin in nicht unbeträchtlichem Maße zur Entglasung, vor allem wenn man zu größeren Schmelzen übergeht.
In der vorliegenden Erfindung werden nun hochfiuoridhaltige Gläser beschrieben, die berylliumfrei sind und in denen geringe Mengen von Phosphaten, die vorwiegend in Form von Salzen der Metaphosphorsäure zugegeben werden, die Glasstruktur stabilisieren. Es werden zw.ar in der Patentliteratur berylliumfreie Fluoridgläser angegeben, sie sind jedoch phosphatfrei und enthalten größere Mengen Bleifluorid. Diese Gläser können nur durch extrem schnelles Abschrecken der Schmelze erhalten werden. Die weiterhin bekannten Fluorphosphatgläser, die berylliumfrei sind, enthalten gegenüber den vorliegenden Gläsern Phosphate in weitaus größeren Mengen, kein Aluminiumfluorid und haben einen nicht unbeträchtlichen niedrigeren Wert der Abbeschen Zahl.
Erfindungsgemäß kommt dem Phosphatanteil, der innerhalb bestimmter Grenzen liegen muß, besondere Wichtigkeit zu. Gibt man ihn in Molprozenten eines
Metaphosphates an, so entspricht ein gegebener Äquivalentgehalt an Phosphor je nach Wertigkeit des Kations einem verschiedenen Molprozentgehalt des Phosphates. Daher soll neben der gebräuchlichen Angabe in Molprozenten, die für die Phosphate mit verschiedenwertigen Kationen getrennt erfolgt, jeweils darmolekulafeVerhältnisFluorzuPhosphorangegeben werden. Das Phosphat kann, an ein beliebiges im Gemisch vorhandenes Kation als Metaphosphat
ίο gebunden ins Glas eingebracht werden, beispielsweise als Natriummetaphosphat oder Magnesiummetaphosphat. Dabei ist es gleichgültig, ob dieser Glasbestandteil als Mg(POs)2 °<ler MgO + P20? formuliert -wird, da ja im fertig erschmolzenen Glas die einzelnen Substanzen nicht mehr in Form der ursprünglich dem Gemisch zugegebenen Verbindungen vorliegen. Durch dieses Beispiel soll lediglich gezeigt werden, daß erstens durch die Zugabe eines Phosphates neben der Phosphorsäure zwangläufig ein äquimolekularer Betrag eines Metalloxydes in das Glas eingeführt wird und zweitens, daß je nach dem verwendeten Phosphat, die Metalloxyde wechseln können.
Die Phosphorsäure kann auch direkt als Phosphorpentoxyd dem Schmelzgemisch zugegeben werden,
ag wodurch sich der Oxydgehalt um ein Sechstel verringert·. Beim Aufheizen des Gemisches treten jedoch leicht Verdampfungsverluste wegen des hohen Dampfdruckes des Phosphorpentoxydes ein. Es ist daher vorteilhafter, die glasige Metaphosphorsäure an Stelle des P2O5. zu verwenden.
Gläser der erwähnten Art werden erhalten durch Zusammenschmelzen von Fluoriden der Erdalkalimetalle Mg, Ca, Sr und Ba mit AlF3 und einem Phosphat' der eben genannten Metalle. Als weitere Glaskomponenten lassen sich mit Vorteil die Fluoride des Zn, Cd und Pb, des Zirkon, Thorium sowie der Seltenen Erden, vorzugsweise des Lanthan und Cer, aber auch die des Lithium, Natrium und Kalium verwenden. Alle diese Metalle können auch in Form ihrer Phosphate einzeln oder gemeinsam in die Gläser eingebracht werden.
Die Zusammensetzung der "einzelnen Gläser bzw. ihrer Gemenge, ausgedrückt in Molprozenten, liegen dabei innerhalb der folgenden Grenzen.
Die Fluoride der Erdalkalien MgF2, CaF2, SrF2 und BaF2 können einzeln oder gemeinsam angewendet werden. Ihre Summe soll zwischen 35 und 75 °/0 liegen, die einzelnen Bestandteile sollen 40% nicht überschreiten; Aluminiumfluorid soll zwischen 8 und 35 % im Gemenge vorliegen. Lanthanfluorid ist nicht unbedingt erforderlich, wirkt sich jedoch bis 8°/0 günstig auf die Stabilität der Gläser aus. Die AlkaM-fluoride können, einzeln oder gemeinsam, bis zu 36 % zugegeben werden, ohne die chemische Beständigkeit wesentlich zu verschlechtern. Der Gehalt an Metaphosphaten soll, entsprechend der Wertigkeit des Kations,
bei ι wertigen Kationen, z.B. NaPO3, 8 bis 30°/o bei 2 wertigen Kationen, z.B. Mg(PO3J2, 4 bis 16% bei 3 wertigen Kationen, z.B. Al(PO3)3, 3 bis 12%
betragen, wobei das molekulare Verhältnis Fluor zu Phosphor größer als 6,5 sein soll und bis 28 ansteigen go darf.
Um die Entglasungsneigung möglichst gering zu halten, ist es zweckmäßig, den Phosphatgehalt nicht unter 10% (bezogen auf Me1PO3) sinken zu lassen sowie andererseits, um nicht zu viel in der Härte der Gläser einbüßen zu müssen, 25% nicht zu übersteigen.
In der Tabelle 1 sind Beispiele der genannten Gläser angegeben; G bedeutet Gewichtsprozent und M Molprozent.
' Tabelle I
-45 MgF2 ...
CaF2 ....
SrF2
BaF2 ...
LaF3
AlF3
NaPO3 ..
LiPO3 ..
Mg(PO3)2
F/P ....
«a
ν
12,50
14.87
33,41
1.97 21,90
15.35
20
26 15
10,71 13.41
21,59 30,13
14,42 9.74
18 18 18 18
18
IO 7,54
9,45
23,39
31,01
1,82
9,60
13 13
20
19
ι
22
12 ·
7,41'
16,42
16,08
22,44
1,79
19,19
13
23
14
14
25
16,67 ' Io
9,93
12,45
21,21
29,60
1,84
17,32
7.65
17
17
18
18
22
8
1,4529
88,8
19,8 1,46147 87,23 16,6
1.4749
86,3
10,3
1,4704
86,2
26,1
i,4
84,8
Zur Erhöhung der Lichtbrechung der Gläser empfiehlt .,sich ein Zusatz von 0 bis 10 Molprozent Zinkfluorid bzw. ο bis 5 Molprozent Cadmiumfluorid. Gemeinsam sollen sie 12_% nicht übersteigen.
In gleicher Richtung wirkt ein Zusatz der Fluoride von Zirkon, Seltenen Erden und Thorium, sowohl einzeln als auch gemeinsam, die außerdem die chemische Beständigkeit erhöhen; der Zusatz an Zirkonfluorid
soll dabei 5 Molprozent, der an Thoriumfluorid 9 Molprozent nicht überschreiten, da bei größerem Gehalt dieser Gläser an höherwertigen Kationen Kristallisationen auftreten.
Die Fluoride der Seltenen Erden ohne Lanthan, vorzugsweise des-Cer, können bis zu 9 Molprozent betragen, insgesamt jedoch sollen die Fluoride des Zirkon und Thorium sowie der .Seltenen Erden zusammen 12 °/0 nicht überschreiten.
Die Phosphorsäure kann auch an die Oxyde der 4 wertigen Kationen gebunden ins Glas eingebracht werden, z. B. als Th(P O3)4.· Der Gehalt an Metaphosphaten 4 wertiger Metalle soll 3 bis 9% betragen.
Eine Erhöhung der Lichtbrechung ist auch durch Zugabe von Bleifluorid zu erreichen. Um jedoch keinen zu niedrigen Wert der Abbeschen Zahl bei den phosphathaltigen Fluoridgläsern zu erhalten, sollen nicht mehr als 8°/0 in der Schmelze enthalten sein.
Mehrere Beispiele von Glaszusammensetzungen mit den eben genannten Fluoriden sind in der Tabelle II enthalten.
Die Gläser sind farblos bis gelb gefärbt. Farblos sind die, bei denen die Erdalkalifluoride in annähernd gleichen molekularen Verhältnissen vorhanden sind. Bei stärkerem Überwiegen sowohl der Fluoride der Erdalkalimetalle mit kleineren Ionenradien, wie Mg und Ca, als auch der mit größeren Ionenradien, wie Sr und Ba, sind die Gläser mehr oder weniger gelblich gefärbt. Bei höheren Phosphatgehalten — oberhalb 25 °/0 —werden die Gläser auch bei gleichen molekularen Verhältnissen der Erdalkalien schwach grünstichig.
An Stelle der Metaphosphate lassen sich auch primäre Orthophosphate, wieNaH2PO4 und Ca(H2PO4)2, sowie ammoniumhaltige Phosphate, wie das sogenannte »Phosphorsalz«Na(NH4)HPO4 oder (NHJ3PO4, zum Erschmelzen der Gläser verwenden, da die betreffenden Salze bei höheren Temperaturen unter Abgabe von Wasser bzw. Ammoniak und Wasser in die entsprechenden Metaphosphate übergehen. Auch die sekundären und tertiären Orthophosphate sowie die Pyrophosphate können gemeinsam mit Phosphorpentoxyd verwendet werden.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten berylliumhaltigen Fluoridgläsern, die zur Hydrolyse neigen und für die daher strengster Ausschluß von Wasserspuren und Kristallwasser während des Erhitzungs- und Schmelzprozesses gefordert wird, sind die vorliegenden Gläser in weit geringerem Maße wasserempfindlich beim Erhitzen. Das Aluminiumfluorid, welches für die Schmelzen verwendet wird, muß daher nicht wasserfrei sein, sondern kann in Form seines Trihydrates AlF3 ■ 3 H2O zugegeben werden. Das Aufschmelzen des Gemenges muß hierbei langsam erfolgen, damit bei Entweichen des Kristallwassers keine Verluste durch Verspritzen eintreten.
An Stelle von AlF3 kann auch das Doppelsalz (NHJ3AlF6 verwendet werden; bei höheren Temperaturen entweicht das NH4F. Die Zugabe von NH4F · HF zum Gemenge ergibt keinen besonderen Vorteil, da wegen der geringen Hydrolyseempfindlichkeit der Schmelzen eine besondere Ammoniumfluorid- bzw. Flußsäureatmosphäre nicht erforderlich ist.
Die Anwesenheit anderer Salze in den Gläsern, wie Sulfate, Chloride und Bromide, beeinträchtigt die Glasbildung nicht, wenn sie in geringen Mengen — unterhalb 6% — vorhanden sind. Sie können dazu verwendet werden, die optischen Eigenschaften der Gläser in kleinen Grenzen zu variieren und tragen in kleineren Mengen auch zur Stabilisierung der Gläser bei.
In der Tabelle II sind entsprechende Beispiele enthalten.
TabeUe II
M
MgF2..
CaF2 ..
SrF2 ...
BaF2 ..
LaF3 ..
AlF, ...
ZnF3 ...
CdF2 ...
ZrF4 ...
CeF3 ..
ThF4 ...
PbF2...
NaPO3 .
HPO3 ..
NaCl...
Na2SO4.
«a
ν
8,38
10,50
16,89
23,58
1,88
16,13
7.94
14
14
14
14
I
20
14,69
ΙΟ,οδ 12,63
11.43
15,95
1,98
21,22
6,09
20,62
20
8,70 10,89 17,52 24,46
1,82
3,66 14,23
10,86
13,59
12,15
16,98
1,90
12,20
3,23
7,64
5,96
15,49
20
8,44
10,57
17,01
22,17
1.77
15,16
9,22
ii,55
18,59
24,23
i,93
16,56
11,07
13,81
15,09
2,83
10,02
14,12
16,41
17,62
i,97
18,56
16 18 13
IO
22
18,45
2,85
l8
12,7
1,4668
82,3
9.3
1,4778 81,7
13,5
1,4702 82,49
9,6
1,4901
80,54
12,7
1,4764
81,16
12,1
1,4741
IO
1,4661
83,2
Der Brechungsindex der phosphathaltigen Fluorid-
gläser für die Natriumlinie liegt zwischen etwa 1,45 und i,55, der Wert der Abbeschen .Zahl zwischen etwa bis 90; bei Vorliegen mehrerer schwerer Elemente kann er unter 80 herabsinken.

Claims (11)

PATENTANSPKtJCHE:
1. Berylliumfreies, phosphathaltiges Fluoridglas, dadurch gekennzeichnet, daß es MgF2, CaF2, SrF2 und BaF2 einzeln oder gemeinsam enthält, deren Summe zwischen 35 und 75 Molprozent liegt, von denen j ede der genannten Verbindungen 40 °/0 nicht überschreiten soll, und es weiterhin 10 bis 35°/0 Aluminiumfluorid enthält, während der Phosphatgehalt, in Form eines an ein beliebiges im Gemisch vorhandenes Kation als Metaphosphat gebunden, je nach der Wertigkeit des Kations bei iwertigen Kationen 8 bis 30 0J0, bei. 2wertigen Kationen 4'bis 16 °/0 und bei 3wertigen Kationen 3 bis 12 °/0
ao betragen soll, wobei das molekulare Verhältnis Fluor zu Phosphor größer als 6,5 sein muß und bis 28 ansteigen darf.
2. Fluoridglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ο bis 8 °/0 Lanthanfluorid und ο bis 36% AlkaJifluoride enthält.
3. Fluoridglas nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ο bis 10 Molprozent ZnF2 bzw. 0 bis 5 Molprozent CdF2 enthält; gemeinsam sollen sie 12% nicht überschreiten.
4. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es bis 5 Molprozent Zirkonfluorid, bis 9 Molprozent Thoriumfluorid und ■bis zu 9 Molprozent der Fluoride der Seltenen Erden ohne Lanthan, vorzugsweise Cerfluorid, enthält. Insgesamt sollen die Fluoride des Zirkon und Thorium sowie der Seltenen Erden 12 °/0 nicht überschreiten.
5. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorsäure an
die Oxyde 4wertiger 'Kationen als Metaphosphat
gebunden ins Glas eingebracht wird; der Gehalt an Metaphosphat 4wertiger Metalle soll 3 bis 9 Molprozent betragen,
6. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1,2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorsäure als Phosphorpentoxyd, und zwar zwischen 4 und 16Molprozent oder als Metaphosphorsäure HPO3, und zwar zwischen 8 und 30 Molprozent ins Glas eingebracht wird.
7. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1,2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorsäure als primäres Salz der Orthophosphorsäure an ein oder mehrere geeignete Kationen gebunden ins Glas eingebracht wird, ζ. B. als NaH2PO4 oder Ca(H2PO4),.
8. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorsäure als ammoniumhaltige Salze der Phosphorsäure ins Glas eingebracht wird, z.B. als Na(NH4)HPO4 oder (NHJ3PO4.
9% Fluoridglas nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorsäure als sekundäre oder tertiäre Salze der Orthophosphorsäure oder auch als Salze der Pyrophosphorsäure an ein oder mehrere geeignete Kationen gebunden gemeinsam mit Phosphorpentoxyd ins Glas eingebracht wird.
10. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumfluorid in Form seines Trihydrates oder als Ammoniumhexafluor-aluminat zugegeben wird.
11. Fluoridglas nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Salze anderer Säuren, wie Sulfate, Chloride und Bromide, einzeln oder gemeinsam bis zu 6 Molprozent in die Gläser eingebracht werden.
Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 267 079,270 499.
©609544 6.56
DEI9725A 1955-01-29 1955-01-30 Berylliumfreies, phosphathaltiges Fluoridglas Expired DE945408C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088674B (de) * 1958-06-13 1960-09-08 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren zum Herstellen alkali- und berylliumfreier, fluoridhaltiger Phosphatglaeser
DE1288809B (de) * 1966-04-08 1969-02-06 Asahi Optical Co Ltd Achromatisches Linsensystem
WO1980001274A1 (fr) * 1978-12-20 1980-06-26 Leitz Ernst Gmbh Procede de preparation d'un verre fluorophosphate sans traces de beryllium

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH267079A (fr) * 1946-01-29 1950-03-15 Eastman Kodak Co Verre aux fluorophosphates et procédé pour sa fabrication.

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