DE933922C - Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnassbehandeln von Gewebebahnen - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnassbehandeln von GewebebahnenInfo
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- DE933922C DE933922C DEM17135A DEM0017135A DE933922C DE 933922 C DE933922 C DE 933922C DE M17135 A DEM17135 A DE M17135A DE M0017135 A DEM0017135 A DE M0017135A DE 933922 C DE933922 C DE 933922C
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
- D06B3/16—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in superimposed, i.e. stack-packed, form
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Description
- Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen Es sind schon Vorrichtungen bekannt, mit denen Gewebe spannungslos in breitem Zustand durch Bäder geführt werden. Es erfolgt dies z. B. durch Einlegen in eine halbkreisförmige Mulde, wobei durch eine Schaukelbewegung das Material ruckweise durch die Mulde hindurchgeführt wird.
- Es gibt auch Einrichtungen, bei denen das Gewebe in Trichter mit unterhalb kreisförmiger Mulde eingelegt wird, wobei das Material im unteren Teil mit Hilfe von Rollen oder Transportbändern weiterbewegt wird.
- Vorrichtungen sind auch bekannt, die mit Hilfe eines mit Stegen besetzten Förderbandes das Gewebe ohne Spannung durch die Flotte führen.
- Zum spannungsfreien Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen ist auch bereits eine rotierende Trommel mit einer Anzahl Schaufeln benutzt worden, die durch eine feststehende Mulde Fächer bildet, in die das Gewebe spannungsfrei eingelegt wird.
- Bei den erstgenannten Einrichtungen besteht der große Nachteil, daß das gestapelte Gewebe beim Durchlaufen der Mulde sich verlagert und deshalb oft Schwierigkeiten beim Herausziehen des Gewebes entstehen. Es hat das Gewebe in der Mulde an dem kleinen Radius nur einen kurzen Weg, an dem großen Radius einen weit längeren Weg zu durchwandern, wobei dieses nach dem großen Radius hin absackt und sich verlagert. Besonders störend ist es, wenn dicke Gewebe dünnen folgen oder umgekehrt und wenn abwechselnd schmale und breite Gewebe hintereinander eingestapelt werden.
- Bei der zuletzt angeführten Vorrichtung besteht der Nachteil darin, daß sich das Gewebe sehr schwierig in die Fächer einlegen läßt, weil die Schaufeln am Eintritt des Gewebes den Raum versperren. Es werden nur auf der unteren Hälfte der Trommel Fächer gebildet, die mit Gewebe beladen werden können. Der Inhalt der Fächer ist sehr klein, weil diese nur am Umfang der Trommel angeordnet sind. Besonders ungünstig ist, daß das Gewebe sich zwischen drehender Schaufelwand und feststehender Mulde reibt und an den vielen Übergangsstellen von einem Fach zum anderen deshalb beschädigt wird.
- Die Erfindung bezweckt, vorstehende Übelstände zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, daß man das Gewebe in eine rotierende Speichertrommel mit segmentartigen, radial bis zur perforierten Hohlwelle reichenden Fächern spannungslos einlegt. Die mit Gewebe gefüllten Fächer werden dabei= mit einem mit der Speichertrommel umilaufenden, endlosen, flüssigkeitsdurchlässigen Band abgeschlossen. Das die Speichertrommel umschließende endlose Band hat nicht die bekannte Aufgabe, den Transport des Warenstapels durchzuführen, sondern soll nur die segmentartigen Fächer abschließen, damit das darin befindliche Gewebe beim Drehen der Trommel und Eintauchen in das Bad nicht ausweichen und auch aus dem Fach nicht herausfallen kann. Das Gewebe bleibt also in den Fächern beim Durchlauf durch das Bad ruhig liegen und kann nicht beschädigt werden wie bei der bekannten Speichertrommel mit feststehender Mulde. -Weil das Gewebe in dem Fach nicht durch das Gewebe in den folgenden Fächern behindert wird, erfolgt das Herausziehen aus dem Fach ohne Schwierigkeiten. Bei dem Übergang von schmaler zu breiter Ware oder umgekehrt und auch bei dicker und dünner Ware und umgekehrt kann man diese räumlich getrennt in Fächer ablegen und so ohne Schwierigkeiten durch das Bad führen und wieder herausziehen.
- Eine gleiche Speichertrommel, wie vorstehend beschrieben, ist vom- Erfinder in einem Dämpfer zum Fixieren von Farbstoffen auf Geweben vorgeschlagen worden, damit kleine Dämpfer für große Produktionen gebaut werden können, wobei das Gewebe mit weniger Längsspannung und weniger Längsfalten als -jetzt den Dämpfer durchlaufen kann. .
- In- der ._in--der- Zeichnung dargestellten . Figur wird die Gewebebahn 2 über Walze q: in den Trog 6 geleitet, wobei ein an sich bekanntes Quetschwerk 8 zwischengeschaltet sein kann. Über die Walze io wird die Gewebebahn 2 der .rotierenden `Speichertrommel 12 zugeführt. Die Speichertrommel 12 ist radial bis zur perforierten Hohlwelle 16 in einzelne Fächer 1q. unterteilt. Der Trog 6 ist mit Behandlungsflüssigkeit 18 gefüllt. Die Gewebebahn :2 legt sich beim Zuführen in das jeweils obere Fach 14 von selbst in kleine Falten. Der Spiegel der Behandlungsflüssigkeit steht höher als die Hohlwelle 16. Die Speichertrommel 12 rotiert in der Pfeilrichtung mit einer solchen Geschwindigkeit, daß nach Füllung ,eines Faches 14 die Gewebebahn über die Zwischenwand 2o gelegt und dem nächsten Fach 14 zugeführt wird, aus welchem zuvor bei 22 die behandelte Gewebebahn herausgezogen wurde. Die Drehgeschwindigkeit der Speichertrommel ist regelbar. Je nach Art des Gewebes wird mehr oder wenig Gewebe in einem Fach des Speichers abgelegt. Die Gewebebahn 2 wird dann über Walzen 24 dem Quetschwerk und einer weiteren Behandlung zugeführt. Um zu vermeiden, daß die lose in dem Fach 14 aufgeschichtete Gewebebahn 2 bei der Drehung der Speichertrommel i2 aus dem Fach 14 fällt, sind um die Speichertrommel 12 mehrere Walzen :26,28 angeordnet, -um die ein endloses, flüssigkeitsdurchlässiges, beispielsweise siebartig aus Metalldraht hergestelltes Band 30 lose läuft. Mittels der Leitwalze 28 kann die Spannung des endlosen Bandes 30 eingestellt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnaßbehandeln von Gewebebahnen mit einer mit einer Anzahl Fächer zur Aufnahme des lose in Fältchen geschichteten Gewebes versehenen rotierenden Speichertrommel und einer Abdeckung für die Fächer am Trommelumfang, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichertrommel (i2) radial bis zur perforierten TIo'hlwelle (i6) in einzelne Fächer (i4) unterteilt ist und daß als Abdeckung ein am Trommelumfang anliegendes, mit der Trommel umlaufendes, endloses,. flüssigkeitsdurchlässiges B_ and (3o) angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ""'gelzennzeichnet; -'-dä,ß die Drehgeschwindigkeit der Speichertrommel (i2) regelbar ist, so daß bei gleichbleibender Zuführgeschwindigkeit mehr oder weniger Gewebe in einem Fach (i4) - der Trommel-(i:2) -abgelegt werden kann. Angezogene Druckschriften: , Deutsche Patentschriften Nr. 860 482, 72o 64o, 480 937, 235 130, 49 962; französische Patentschrift Nr. 795 04i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM17135A DE933922C (de) | 1953-01-27 | 1953-01-27 | Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnassbehandeln von Gewebebahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM17135A DE933922C (de) | 1953-01-27 | 1953-01-27 | Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnassbehandeln von Gewebebahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE933922C true DE933922C (de) | 1955-10-06 |
Family
ID=7297383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM17135A Expired DE933922C (de) | 1953-01-27 | 1953-01-27 | Vorrichtung zum kontinuierlichen spannungslosen Breitnassbehandeln von Gewebebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE933922C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1953
- 1953-01-27 DE DEM17135A patent/DE933922C/de not_active Expired
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