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DE658386C - Verfahren zum Heranfuehren eines mit Strassenraedern versehenen Behaelters an den Wagen - Google Patents

Verfahren zum Heranfuehren eines mit Strassenraedern versehenen Behaelters an den Wagen

Info

Publication number
DE658386C
DE658386C DEB160848D DEB0160848D DE658386C DE 658386 C DE658386 C DE 658386C DE B160848 D DEB160848 D DE B160848D DE B0160848 D DEB0160848 D DE B0160848D DE 658386 C DE658386 C DE 658386C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
carriage
rope
car
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB160848D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB160848D priority Critical patent/DE658386C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658386C publication Critical patent/DE658386C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6454Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar the load transporting element being shifted by means of an inclined ramp connected to the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf den sog. - Behälterverkehr 'und betrifft im besonderen ein Verfahren zum Heranführen eines mit Straßenrädern versehenen Behälters an den Wagen mittels eines vom Wagen aus einziehbaren Seiles und lunter Verwendung einer Führung für 'das Seil zwischen Behälter und Wagen. Dieses Heranführen eines straßenfähigen Fahrbehälters an den Wagen wird erfindungsgemäß dadurch bewirkt, daß der Wagen nach Heranziehen des Behälters ein Stück weiterbewegt wird, bis der Behälter die gleiche Richtung wie der Wagen angenommen hat, worauf der vorzugsweise einachsige Behälter mittels des Seiles derart über den Wagen gezogen wird, daß die Behälterräder sich seitlich neben den ungesteuerten Wagenrädern befinden, wobei das Seil durch ein gegenüber dem Wagen verschiebbares und an
ao diesem feststellbares Organ so geleitet wird, daß dieses Organ beim Festklemmen am Wagenende 'das Seil führt, nach Heranziehen des Behälters an das Wagenende aber mit dem Seil und dem Behälter auf dem Wagen entlang wandert. Auf diese Weise wird mit einfachen Maßnahmen und Mitteln ein rasches und zuverlässiges Gleichrichten und Verbinden von Behälter und Fahrzeug erreicht.
Es ist bereits bekannt, eine schlittenartige Ladebrücke auf einen Wagen mittels einer auf diesem angebrachten Winde hinaufzuziehen, deren Seil über eine schwenkbar am Wagen gelagerte Leitrollenvorrichtung- läuft. Während bei diesem Verfahren ein Schlitten mitsamt seinen Kufen auf die Plattform eines Fahrzeuges durch das Seil hinaufgesdhoben wird, soll erfindungsgemäß ein straßenfähiger Fahrbehälter nicht einfach in ähnlicher Weise mit seinen Rädern zum Aufruhen auf der Wagenplattform gebracht, sondern mit seitlieh neben den ungesteuerten Wagenrädern sich einstellenden Rädern-über die Plattform des Wagens gezogen und auf diesem aufgebockt werden. Auch sieht die Erfindung nach dem Heranziehen des Fahrbehälters an den Wagen ein Gleichrichten des Behälters mit dem Wagen durch Vorfahren des Wagens vor dem Überziehen des Behälters über den Wagen vor, und auch diese vorteilhafte Art der Ausrichtung der beiden zu verbindenden Fahrzeuge fehlt bei einem Verfahren, bei dem eine schwenkbare Leitrollenvorrichtung vorgesehen ist, um einen Schlitten aus einer zum Wagen, schrägen Stellung auf diesen, hinaufziehen zu. können.
Für die Ausfiihnung des Verfahrens nach der Erfindung kann eine Einrichtung verwendet werden, bei der in an sich bekannter Weise der Wagen mit an seinen Seiten tief angeordneten Schienen für den Fahrbehälter versehen ist und das Fahrgestell des Behälters die Form eines umgekehrten U aufweist und die außerdem erfindungsgemäß so ausgebildet ist, daß die Drehachse der kippbar gelagerten und mit ihrem Auflaufende auf den Erdboden senkbaren Schienen zwischen den Vorder- und den Hinterrädern unterhalb der Wagenplattform gelagert ist, während die
Straßenräder des Behälters nach dem Auffahren durch Aufsetzen des Behälters auf die Wagenplattform, z.B. durch Einziehen, entlastet werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht das Verfahren 'und die Einrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Fig. ι zeigt den Behälter vor dem Heranführen an den Wagen, Fig. 2 in der an den Wagen herangezogenen Stellung und Fig. 3 in der auf dem Wagen eingenommenen Lage.
Der Behälterkasten 1 ruht auf dem Radpaar 2 und der schwenkbaren Lenkrolle 3 auf, und zur Befestigung eines Zugseiles 9 dienen die Ösen 4 und 5 und zur unmittelbaren Verbindung mit anderen Fahrzeugteilen die Befestigungshaken 6 und 7. Zur Beförderung des einachsigen Behälters 1 ist das motorisch angetriebene Straßenfahrzeug 8 vorgesehen, das beispielsweise ein Lastkraftwagen ist. Der Wagen 8 trägt eine Winde 10 für das Seil 9, das durch den Leitkörper 11 geführt wird, der an dem Wagenrahmenende 12 festklemmbar und auf der am Vorderende an den Wagen 8 angelenkten Führungsstange 13 verschiebbar ist. Seitlich am Wagen 8 sind die Auflaufschienen 14 tiefliegend langeordnet, die außen an den Kraftwagenräderia vorbeigehen und um die in der Lagerung 16 ruhende Achse 15 kippbar sind. Durch das einstellbare Verbindungsstück 17 ist eine Regelung der Kippbewegung und eine Feststellung der Schienen 14 miöglicli. Die Räder 2 des Behälters 1 haben eine größere Spurweite als die Räder des Wagens 8.
Soll der Fahrbehälter 1 aus der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung, wo er vom Wagen etwas entfernt und 'das Seil9 in die Öse4 eingehängt ist, auf den Wagen 8 aufgebockt werden, so wird der Seilführungskörper 11 am Wagenrahmenende 12 festgeklemmt und nun durch die Winde 10 der Behälter 1 an den Wagen 8 herangezogen, so 'daß er die aus Fig. 2 ersichtliche Lage zum Wagen einnimmt, in der er durch den Haken 6 mit dem Seilführungskörper 11 verbunden wird. Hierauf wird durch kurzes Vorfahren des Lastwagens 8 ' die Gleichrichtung von Wagen und Behälter bewirkt. Notfalls wird eine Bodenrolle 32 an den Schienen 14 angebracht, damit diese beim Vorziehen nicht auf dem Boden schleifen. Nach Lösung der Festklemm'ung des Führungskörpers 11 wird 'durch Weiterdrehen der Winde ι ο das Entlangwaindem dieses Führungskörpers zusammen mit dem Behälter und dem Seil an der Stange 13 und damit das Auffahren des Behälters 1 auf die Schienen 14 bewirkt, die nach vorn kippen, wenn der Behälterschwerpunkt die Achse 15 überschritten hat. Dadurch setzt sich der Behälter i, wie Fig. 3 zeigt, auf die Lastwagenladefläche auf, und der Aufbockungsvorgang ist beendet. Der Behälter ι ist jetzt mit dem Wagen 8 zu einer straßenfahrfertigen Einheit verbunden, bei welcher die Räder des Behälters sich seitlich neben den ungesteuerteniWagenrädern befinden und entlastet sind. \ .Das Abladen des Behälters 1 vom Wagen 8 erfolgt dadurch, daß die vorderen Enden der Schienen 14 angehoben werden, so daß sich wieder eine schräge Lauffläche ergibt, während gleichzeitig das Behältergewicht sich von neuem auf die Räder 2 des Behältersüberträgt. Der Behälter 1 rollt daher auf den Schienen 14 vom Wagen 8 herab, wenn das Seil 9 von der Winde 10 abgewickelt wird, die dabei zur Regelung der Geschwindigkeit der Behälterbewegung dient. Von dem auf _dem Boden angelangten Behälter wird das Seil 9 durch Abnahme von der Öse 4 und durch Aushängen des Hakens 6 gelöst, womit das Abladen beendet ist. Der Behälter kann dann beispielsweise von einer Rampe aus auf einen Eisenbahnwagen zur Querverladung übergeführt werden.
Beim Fehlen von Laderampen kann der unmittelbare Übergang des Behälters von der Straße auf die Schiene ohne Abladen des Behälters ι vom Wagen 8 mit Hilfe der Laufschienen 14 dadurch bewirkt werden, daß der Wagen 8 mit dem gemäß Fig. 3 aufgebockten Behälter 1 von rückwärts an den zu beladenden Eisenbahnwagen herajnfährt und dann die hinteren Enden der Schienen 14 auf die Höhe der Ladefläche des Eisenbahnwagens gebracht werden, worauf der Behälter 1 auf den Schienen 14 nach dem Eisenbahnwagen mittels einer Winde hinübergezogen wird. Hierfür kann die Lastwagenwinde 10 benutzt werden, wenn am Eisenbahnwagen eine oder mehrere Umlerikrolleh angebracht werden.
Der Behälter kann auch so ausgebildet sein, 'daß sein Aufbocken auf den Lastkraftwagen einfach dadurch erfolgt, daß er über die Plattform des Lastwagens geschoben wird. Das Auflasten des Behälters auf dem Kraftwagen geschieht dann durch Veränderung der Höhenlage der Behälterräder gegenüber dem Rahmen des Behälters, während zum Lösen des Behälters vom Lastkraftwagen die normale Höhenlage der Behälterräder wiederhergestellt werden muß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Verfahren zum Heranführen eines mit Straßenrädern versehenen Behälters an den Wagen mittels eines von diesem aus einziehbaren Seiles unter Verwendung einer Führung zwischen Behälter und Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen nach dem Heranziehen des Behälters
    ein Stück weiterbewegt wird, bis der Behälter die gleiche Richtung wie der Wagen angenommen hat, worauf der vorzugsweise einachsige Behälter mittels des Seiles derart über den Wagen gezogen wird, 'daß die Behälterräder sich seitlich neben den ungesteuerten Wagenrädern befinden, wobei das Seil durch ein gegenüber dem Wagen verschiebbares und an diesem feststellbares Organ so geleitet wird, daß dieses bei Festklemmen am Wagenende das Seil führt, nach Heranziehen des Behälters an 'das Wagenende aber mit dem Seil und dem Behälter auf dem Wagen entlang wandert.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch ι mit seitlich des Wagens tief angeordneten Schienen für den Behälter, dessen Fahrgestell als umgekehrtes U ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der kippbar gelagerten und mit ihrem Auflaufende auf den Erdboden senkbaren Schienen zwischen den Vorder- und Hinterrädern unterhalb der Wagenplattform gelagert ist, während die Straßenräder des Behälters nach dem Auffahren durch Aufsetzen des Behälters auf die Wagenplattform, z. B. durch Einziehen der Räder, entlastet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB160848D 1933-05-12 1933-05-12 Verfahren zum Heranfuehren eines mit Strassenraedern versehenen Behaelters an den Wagen Expired DE658386C (de)

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