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DE939027C - Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsaeuren

Info

Publication number
DE939027C
DE939027C DEP11458A DEP0011458A DE939027C DE 939027 C DE939027 C DE 939027C DE P11458 A DEP11458 A DE P11458A DE P0011458 A DEP0011458 A DE P0011458A DE 939027 C DE939027 C DE 939027C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dinitroso
aromatic dicarboxylic
dialkylamides
dicarboxylic acids
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP11458A
Other languages
English (en)
Inventor
Harris Walton Bradley
Mack Francis Fuller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Priority to DEP11458A priority Critical patent/DE939027C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE939027C publication Critical patent/DE939027C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/04Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
    • C08J9/06Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a chemical blowing agent
    • C08J9/10Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a chemical blowing agent developing nitrogen, the blowing agent being a compound containing a nitrogen-to-nitrogen bond
    • C08J9/107Nitroso compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsäuren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsäuren.
  • Die Nitrosierung von Carbonsäureamiden wird zweckmäßig in Lösung durchgeführt und man hat hierzu organische Lösungsmittel, wie Äther oder Essigsäure, verwendet. Indessen sind die meisten Alkyldiamide darin nicht oder nur wenig löslich.
  • Es wurde nun gefunden, daß wäßrige Salpetersäure ein ausgezeichnetes Lösungsmittel für Alkyldiamide ist und daß sie sich vorzüglich für die Nitrosierung eignet.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsäuren, das sich dadurch auszeichnet, daß man ein N-Alkylamid einer aromatischen Dicarbonsäure in salpetersaurer Lösung mit einem anorganischen Nitrit umsetzt. Vorzugsweise löst man das N-Alkylamid in einer Salpetersäure von mehr als 200/0 und setzt dann das Nitrit in fester Form oder in konzentrierter wäßriger Lösung bei Temperaturen zwischen etwa - 10 bis t 30° in kleinen Portionen zu.
  • Beispiel I 50 g N, N'-Dimethyl-terephthalsäureamid werden bei 25 bis 30° in 603 g 660/,der Salpetersäure gelöst und die Lösung dann auf 100 abgekühlt. Hierzu wird unter Rühren bei 5 bis 100 im Verlauf von I,7 Stunden eine Lösung von 69 g Natriumnitrit in I50 g Wasser gegeben. Nach Beendigung des Nitritzusatzes wird das Reaktionsgemisch bei 5 bis 100 noch weitere I5 Minuten stehengelassen. Aus der Lösung scheidet sich das N, N'-Dinitroso-N, N'-dimethyl-terephthalsäureamid in Kristallen aus, die abfiltriert und mit Wasser säurefrei gewaschen werden. Das Erzeugnis hat einen Zersetzungspunkt von II8 bis 1200-, und die Analyse ergibt einen Stickstoffgehalt von 22,I °/0, während der berechnete Stickstoffgehalt des N, N'-Di- -nitroso-N, N'-dimethyl-terephthalsäureamids 22,40/, beträgt.
  • Beispiel 2 50 g N, N'-Diäthyl-terephthalsäureamid werden in 603 g 660/0einer Salpetersäure bei 25 bis 30° gelöst und die Lösung dann auf 100 abgekühlt. Hierzu wird im Verlauf von I,7 Stunden unter Rühren eine Lösung von 69 g Natriumnitrit in I50 g Wasser bei einer Temperatur von 5 bis 100 gegeben und das Gemisch nach beendigtem Nitritzusatz noch 15 Minuten auf 5 bis 100 gehalten. Die ausgeschiedenen Kristalle von N, N'- Dinitroso - N, N'- diäthyl - terephthalsäureamid werden dann abfiltriert und mit Wasser bis zur Säurefreiheit gewaschen. Sie haben einen Zersetzungspunkt von 950 - und einen Stickstoffgehalt von 19,8 0/o, während der berechnete Stickstoffgehalt 20,I 0/o beträgt.
  • Beispiel 3 50 g N, N'-Dimethyl-isophthaIsäureamid werden in 603 g 660/,iger Salpetersäure bei 25 bis 30° gelöst und die Lösung dann auf 100 abgekühlt. Hierzu wird im -Verlauf von I,7 Stunden unter Rühren und bei 5 bis 100 eine Lösung von 69 g Natriumnitrit in I50 g Wasser gegeben. Das Gemisch wird nach Beendigung des Nitritzusatzes noch 15 Minuten auf 5 bis 100 gehalten. Die ausgeschiedenen Kristalle werden ab- -getrennt und säurefrei gewaschen. Sie haben einen Zersetzungspunkt von 1080 und einen Stickstoffgehalt von 22,1 0/o, was mit dem theoretischen Stickstoffgehalt von 22,40/0 vonN, N'-Dinitroso-N, N'-dimethylisophthalsäureamid gut übereinstimmt.
  • Beispiel 4 50 g N, N'-Dimethyl-terephthalsäureamid werden mit 750 g 410/0iger Salpetersäure bei 8" vermischt.
  • Die Mischung wird gerührt, auf eine Temperatur von 10 bis 150 eingestellt und dann 69 g festes Natriumnitrit im Verlauf von I,5 Stunden eingetragen. Nach Beendigung des Zusatzes wird nach I5 Minuten weitergerührt. Die ausgeschiedenen Kristalle werden filtriert und säurefrei gewaschen und das gelbe Erzeugnis bei Raumtemperatur getrocknet. Es schmilzt auf dem Metallblock unter Aufschäumen bei ungefähr II8" und enthält 22,5 O/, Stickstoff, verglichen mit dem theoretischen Stickstoffgehalt von 22,4 01o des N, N'-Dinitroso-N, N'-dimethyl-therephthalsäureamids.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist mannigfacher Abwandlung fähig. Zum Beispiel kann die Nitrosierung bei Temperaturen bis zu 45" durchgeführt werden, obwohl der bevorzugte Temperaturbereich bei 5 bis 200 liegt. Temperaturen zwischen -20 und + 5° können ebenfalls angewendet werden, jedoch sind sie nicht so vorteilhaft. Die Salpetersäure kann Io°/oig sein, jedoch liegt die bevorzugte Konzentration über 300/0.
  • Die obere Grenze für das Verhältnis von Salpetersäure zu Amid wird durch wirtschaftliche Gesichtspunkte bestimmt, während die untere Grenze so zu bemessen ist, daß sich die Mischung gut rühren läßt, was zweckmäßig nicht unter einem Verhältnis von Salpetersäure zum Amid von 5,7: I liegt.
  • Das Nitrit kann der Salpetersäure-Amid-Mischung entweder in fester Form oder als konzentrierte Lösung zugesetzt werden.
  • Die neuartigen chemischen Verbindungen, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewonnen werden, stellen ausgezeichnete Treibmittel zur Herstellung von Schaumkörpern, z. B. von Zellkautschuk, dar. Sie können beispielsweise zum Aufblähen von Kautschuk, Kunstharzen oder plastischen Mischungen verwendet werden und eignen sich vorzugsweise als Treibmittel für Polyvinylchlorid-Weichmacher-Mischungen. Bei der Zersetzung ergeben die neuen Nitroso-Amide geruch- und farblose ungiftige Produkte. Die durch Verwendung dieser neuen Treibmittel hergestellten Zellkörper haben weit niedrigere Wichten als bei Verwendung der bekannten Treibmittel und sind praktisch frei von unerwünschtem Geruch oder Verfärbungen.
  • PATENTANSPRtJCE1E: 1. Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man ein N, N'-Dialkylamid einer aromatischen Dicarbonsäure in salpetersaurer Lösung mit einem anorganischen Nitrit umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man das N, N'-Dialkylamid in einer mehr als 200/0eigen Salpetersäure löst und dann das Nitrit in fester Form oder in konzentrierter wäßriger Lösung bei Temperaturen zwischen etwa - 10 bis + 30° in kleinen Portionen zusetzt.
DEP11458A 1954-03-06 1954-03-06 Verfahren zur Herstellung von N, N'-Dinitroso-N, N'-dialkylamiden aromatischer Dicarbonsaeuren Expired DE939027C (de)

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