DE938083C - Fahrzeugscheinwerfer - Google Patents
FahrzeugscheinwerferInfo
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- DE938083C DE938083C DEN8962A DEN0008962A DE938083C DE 938083 C DE938083 C DE 938083C DE N8962 A DEN8962 A DE N8962A DE N0008962 A DEN0008962 A DE N0008962A DE 938083 C DE938083 C DE 938083C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/26—Screens; Filters
Landscapes
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer für Fahrzeuge, vorzugsweise für Motorfahrzeuge; mit Glühlampe und Blendungsschutz.
- Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahrzeugscheinwerfer zu schaffen, durch welchen die Blendung entgegenkommender Fahrzeuge vermieden wird.
- Gemäß der Erfindung weist die Glühlampe des Fahrzeugscheinwerfers in ihrem Innern eine Anzahl radial zur Mittelachse verlaufende durchscheinende Wände aus Milchglas mit mattierter Oberfläche auf, durch die in der Glühlampe abgegrenzte Raumteile entstehen, von denen jeder einen der Anzahl der Wände entsprechenden Bruchteil der normalen Gesamtglühdrahtwendellänge enthält.
- Durch die Erfindung wird bewirkt, daß auf den Spiegel des Scheinwerfers einesteils aus den Räumen der Glühlampe zwischen den matten Milchglaswänden nur ein Bruchteil der Gesamtlichtstärke der Lampe unmittelbar als Klarlicht, anderenteils der übrige Bruchteil des Lichtes mittelbar durch die mattierten Milchglaswände hindurch als zerstreutes Licht auffällt. Durch die Mischung der beiden Lichtanteile gibt der Scheinwerfer ein entsprechend blendungsfreies Licht ab. Dabei läßt sich der Charakter des vom Scheinwerfer ausgehenden Lichtes weitgehend durch Auswahl- der Anzahl, Größe, Stärke und Form der mattierten Milchglaswände, ihres zentralen Spaltes sowie Größe und mehr oder weniger tiefe Anordnung der Glühdrahtwendelteile in den zwischen den Milchglaswänden gebildeten Räumen vorbestimmen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer Glühlampe für einen Fahrzeugscheinwerfer nach der Erfindung dargestellt. Von den drei Abbildungen zeigt Abb. z eine erste Ausführungsform im Aufriß, Abb. 2 dieselbe Ausführungsform in Achsenric'htung gesehen, Abb. 3 eine andere Ausführungsform in der Abb. 2 entsprechenden Darstellung.
- In der Glühlampe a eines Fahrzeugscheinwerfers sind beispielsweise vier Wände b aus mattiertem Milchglas radial zur Lampenachse z: B. kreuzweise angeordnet. Dieselben sind durch Füße c aus einem geeigneten Metall auf dem Glassockel d der Glühlampe a befestigt. Es wäre auch möglich, die Milchglaswände b durch einen Fuß aus Glas mit dem Sockel d der Lampe a zu verbinden. Die Milchglaswände b können mit ihren -der Lampenachse zugewandten Kanten b' voneinander in einem gewissen Abstand stehen (Abb. 2), aneinander anstoßen (Abb. 3) oder gar daselbst. miteinander zu einem Stück vereint sein. Wenn die einander zugewandten Kanten b' in einem Abstand voneinander stehen, können sie durch Facetten b" zugeschärft sein, so daß symmetrisch zur Winkelhalbierenden zwischen zwei -Milchglaswänden b verbreiterte Spalte e entstehen (Abb. -). In den zwischen den Milchglaswänden b eingeschlosseneh Winkelräumen f und gegebenenfalls auch in dem durch die Spalte e gebildeten zentralen Raum ist je eine Glühdrahtwendel g@ angeordnet. Ihre Größe entspricht einem der Anzahl der Milchglaswände entsprechenden Bruchteil, im dargestellten Beispiel also einem Viertel, der Gesamtglü'hdrahtwendel einer Lampe bestimmter Lichtausbeute.
- Bei jeder der beschriebenen Ausführungsformen der Glühlampe a wird auf den Spiegel des Scheinwerfers einesteils aus denWinkelräumen f zwischen den mattierten Milchglaswänden b nur ein der Anzahl der Glü'hdrahtwendeln g` entsprechender Bruchteil der Gesamtlichtmenge in Form eines Sektors i unmittelbar als Klarlicht geworfen. Anderenteils wird der übrige Bruchteil der Gesamtlichtmenge der Lampe d durch die mattiertenMilchglaswände b hindurch in Form zweier Sektoren k als stark zerstreutes Licht auf den Spiegel des Scheinwerfers geworfen. Bei der Ausführungsform nach Abb. z trifft noch Licht, das von einer gegenüberliegenden Wendel herrührt, in .einem kleinen Sektor L über die Lampenmitte hinweg durch die Spalte e auf den Scheinwerferspiegel.
- Infolge der Mischung der beiden Lichtanteile, die sich mit ihren Sektoren i, k-, l gegenseitig überschneiden, und zufolge des größeren Anteiles des zerstreuten Lichtes gibt der Scheinwerfer ein entsprechendes weißes blendungsfreies Licht ab.
- Die Mischung der beiden Lichtanteile kann in weiten Grenzen durch Auswahl der Anzahl, Größe, Stärke und Form der mattierten Milchglaswände b, ihres Abstandes von der Lampenachse sowie der Größe und der mehr oder weniger tiefen Anordnung der Glühdrahtwendelteile g in den zweischeu den Milchglaswänden b gebildeten Winkelräumen f vorbestimmt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Fahrzeugscheinwerfer mit Glühlampe und Blendungsschutz, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühlampe (a) in ihrem Innern durch radial zur Mittelachse verlaufende durchscheinende Wände (b) aus Milchglas mit mattierter Oberfläche gegeneinander abgegrenzte Raumteile (e und f) hat, von denen jeder einen der Anzahl der Wände entsprechenden Bruchteil (g) der normalen Gesamtglühdrahtwendellänge enthält. Fahrzeugschein-,verfer nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Milchglaswände (b) mit ihren der Lampenachse zugewandten Kanten (b') voneinander in Abstand stehen und einen zentralen Mittelraum freigeben. 3. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander abstehenden Kanten (b') der Milchglaswände (b) durch Facetten (b") zugesahärft sind. q.. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Milchglaswände (b) zu einem Körper vereint sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8962A DE938083C (de) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Fahrzeugscheinwerfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8962A DE938083C (de) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Fahrzeugscheinwerfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE938083C true DE938083C (de) | 1956-01-19 |
Family
ID=7339072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN8962A Expired DE938083C (de) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Fahrzeugscheinwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE938083C (de) |
-
1954
- 1954-05-27 DE DEN8962A patent/DE938083C/de not_active Expired
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