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DE936630C - Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen

Info

Publication number
DE936630C
DE936630C DEZ3509A DEZ0003509A DE936630C DE 936630 C DE936630 C DE 936630C DE Z3509 A DEZ3509 A DE Z3509A DE Z0003509 A DEZ0003509 A DE Z0003509A DE 936630 C DE936630 C DE 936630C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
alkyl
cryolite
fluoride
aryl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ3509A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Dr Koester
Karl Dr Ziegler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEZ3509A priority Critical patent/DE936630C/de
Priority claimed from US370655A external-priority patent/US2839556A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE936630C publication Critical patent/DE936630C/de
Priority claimed from US683002A external-priority patent/US2909547A/en
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/061Aluminium compounds with C-aluminium linkage
    • C07F5/064Aluminium compounds with C-aluminium linkage compounds with an Al-Halogen linkage
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/48Halides, with or without other cations besides aluminium
    • C01F7/50Fluorides
    • C01F7/54Double compounds containing both aluminium and alkali metals or alkaline-earth metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/061Aluminium compounds with C-aluminium linkage
    • C07F5/062Al linked exclusively to C
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

Das Patent 921450 und das Zusatzpatent 934649 betreffen ein Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen, insbesondere Aluminiuiiitrialkylen, aus Aluminiumhalogenalkylen, wobei als Nebenprodukt, abgesehen von Kochsalz, Kryolith — Na3 Al F6 -— erhalten wird. Gemäß diesen Verfahren wird beispielsweise Diäthylaluminiumchlorid zunächst mit Natriumfluorid in Diäthylaluminiumfluorid umgewandelt und dieses dann mit Natriumfluorid im Molverhältnis 1:1 erhitzt. Hierbei bildet sich zunächst eine Komplexverbindung zwischen Diäthylaluminiumfluorid und Natriumfluorid von der Zusammensetzung NaAl(C2Hg)2F2, worauf diese in Kryolith und Aluminiumtriäthyl gespalten wird.
3 NaAl (C2H5)2F2 = Na3AlF6 + 2 Al (C2H5)3
Der Vorteil dieser Verfahren gegenüber anderen, schon länger bekannten Prozessen besteht darin,
daß das Nebenerzeugnis Kryolith ein verwertbares Handelsprodukt ist, das für die elektrolytische Erzeugung von Aluminium Bedeutung hat.
Ein anderer für die Technik des Aluminiums wichtiger Stoß; ist das Aluminiumfluorid. Es wird für die Aluminiumelektrolyse laufend in gewissem Umfang zur Ergänzung der Fluorverluste des Elektrolyten gebraucht, während der Kryolith lediglich bei der Inbetriebnahme eines neuen Bades eingesetzt wird. Für die Aluminiumerzeugung wird Aluminiumfluorid in größerer Menge benötigt als Kryolith.
Es wurde nun gefunden, daß sich das Verfahren des Patents 921 450 in der Weise modifizieren läßt, daß Aluminiumkohlenwasserstoffe neben Aluminiumfluorid anfallen. Erfindungsgemäß setzt man den gemäß dem Verfahren des Patents 921 450 anfallenden Kryolithrückstand mit Alkyl- oder Arylaluminiumhalogeniden um, trennt die gebildeten
Alkyl- oder Arylaluminiumfluoride von dem bei der Umsetzung entstandenen festen Bodenkörper ab, verarbeitet die Organqaluminiumfluoride gemäß Patent 921450 weiter und behandelt den aus Alkalihalogenid und Aluminiumfluorid bestehenden Bodenkörper zweckmäßig nach einer vorhergegangenen Calcination mit Wasser, wobei das ungelöst bleibende Aluminiumfluorid in seinem Zustand erhalten wird.
Hat man daher eine Umsetzung nach dem Verfahren des Patents 921 450 zu Ende geführt, so läßt man den im Reaktionsgefäß trocken zurückbleibenden Kryolith unmittelbar wiederum mit Alkyl- bzw. Arylaluminiumfluoriden, z. B. mit Diäthylaluminiumchlorid reagieren, worauf sich dann im Sinne der Gleichung
Na3 Al F6 + 3 Al (C2 H5) 2 Cl
= 3 Al (C2H5)2F + 3 NaCl + AlF3 das Aluminiumfluorid neben Diäthylaluminiumfluorid und Kochsalz bildet. Diese Reaktion läßt sich entweder mit konzentriertem Diäthylaluminiumchlorid unter Rühren ausführen, oder man arbeitet in dieser Phase bei Gegenwart eines indifferenten Lösungsmittels, beispielsweise Chlorbenzol oder o-Dichlorbenzol. Hat man zunächst ohne Lösungsmittel gearbeitet, so setzt man zweckmäßig nach der Reaktion ein geeignetes - Lösungsmittel zu, z. B. eines der eben genannten oder auch ein anderes, z. B. Benzol, und trennt dann die Lösung von der Mischung Kochsalz—Aluminiutnfluorid durch Filtration. Ebenso gut kann man aber, auch, insbesondere dann, wenn man ohne Lösungsmittel gearbeitet hat, das Diäthylaluminiumfluorid im Vakuum aus der Reaktionsmischung abdestillieren. In jedem Fall erhält man schließlich Diäthylaluminiumfluorid, sei es als Lösung, sei es in Substanz. 1 Mol dieser Substanz wird, mit ι Mol Natriumchlorid zur Komplexverbindung Na Al (C2 H5) 2 F2 vereinigt und erneut der Spaltung zugeführt. Dabei erhält man eine Mischung von ι Mol Aluminiumfluorid auf 3 Mol Kochsalz. Diese Mischung wird zwecks Gewinnung reinen Aluminiumfluoride zweckmäßig calciniert, wobei das AIuminiumfluorid in eine beständige und durch Wasser weniger leicht angreifbare Form übergeführt wird, Dann' löst man mit Wasser das Kochsalz heraus und gewinnt das Aluminiumfluorid durch Filtration.
Bei der Umsetzung des Kryoliths mit dem Alkyl- oder Arylaluminiumhalogenid, z. B. mit Diäthylaluminiumchlorid, die sich ja zwischen einem schwer loslidhen festen Reaktionspartner und einer flüssigen Phase abspielt, hat es sich herausgestellt, daß die Reaktion gegen Ende, wenn die Konzentration des Diäthylaluminiumchlorids in der Reaktionsmischung nur noch gering ist, langsam verläuft, so daß der vollständige Umsatz des Kryoliths gewisse Schwierigkeiten macht.
· Man kann diese Schwierigkeit sehr leicht dadurch überwinden, daß man die Umsetzung zwischen Kryolith und Alkylaluminiumhalogenid in zwei oder mehreren Stufen derart durchführt, daß man die Reaktion bei noch unvollständigem Umsatz unterbricht, wenn die Reaktionsgeschwindigkeit zu gering geworden ist. Es werden die organischen Aluminiumverbindungen, sei es durch Lösung, sei es durch Destillation, vom Bodenköirper abgetrennt, und es wird der noch nicht vollständig umgesetzte Bodenkörper mit neuem Alkylaluminiumhalogenid behandelt, worauf dann die vollständige Umwandlung in Aluminiumfluorid und Natriumchlorid rasch erfolgt, während die noch nicht vollständig in Fluor id umgewandelten organischen Aluminiumverbindungen mit frischem Kryolith weiter umgesetzt werden. Auch dieses Verfahren läßt sich in einer ununterbrochenen Folge von Einzeloperationen ausführen, die unter alleiniger Verwendung von beispielsweise Diäthylaluminiumchlorid und Natriumfluorid die folgende Bruttogleichung zu verwirklichen gestatten:
3Al(C2H5)2Cl +
= AlF3 + 3 NaCl + 2 Al (C2H5)3

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Weitere Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen nach Patent 921 450, dadurch gekennzeichnet, daß man den gemäß dem Verfahren des Patents 921 450 bei der Umsetzung von Alkyl- bzw. Arylaluminiumhalogeniden mit Alkalifluoriden erhaltenen, aus Kryolith bestehenden oder Kryolith enthaltenden festen Bodenkörper mit Alkyl- oder Arylaluminiumhalogeniden umsetzt, die hierbei entstehenden Alkyl-, bzw. Arylaluminiumfluoride von dem bei dieser Umsetzung entstandenen festen Bodenkörper abtrennt, gemäß dem Verfahren des Patents 921450 weiterverarbeitet sowie den aus Alkalihalogenid und Aluminiumfluorid bestehenden Bodenkörper zweckmäßig nach einer vorhergegangenen Calcination mit Wasser behandelt und das hierbei ungelöst verbleibende Aluminiumfluorid abtrennt.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung des nach dem Verfahren des Patents 921 450 erhaltenen festen Bodenkörpers mit den Alkyl- bzw. Arylaluminiumhalogeniden in zwei oder mehrere aufeinanderfolgende Teilprozesse derart zerlegt, daß die nicht vollständig in Fluorid umgewandelten organischen Aluminiumverbindungen, die jeweils nur noch wenig Alkyl- bzw. Arylaluminiumhalogenide enthalten, mit frischem Kryolith und die noch nicht vollständig umgesetzten schwach kryolithhaltigen Bodenkörper mit frischen Alkyl- bzw. Arylaluminiumhalogeniden zur Reaktion gebracht werden.
    509 601 12.55
DEZ3509A 1952-07-28 1953-06-12 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen Expired DE936630C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ3509A DE936630C (de) 1952-07-28 1953-06-12 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DEZ3509A DE936630C (de) 1952-07-28 1953-06-12 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen
US370655A US2839556A (en) 1952-07-28 1953-07-27 Production of aluminum hydrocarbons
US683002A US2909547A (en) 1952-07-28 1957-09-10 Organo aluminum compounds, especially fluorides

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE936630C true DE936630C (de) 1955-12-15

Family

ID=32398044

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DEZ3509A Expired DE936630C (de) 1952-07-28 1953-06-12 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumkohlenwasserstoffen

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