DE9239C - Neuerungen an Seitenkuppelungen für Eisenbahnfuhrwerke - Google Patents
Neuerungen an Seitenkuppelungen für EisenbahnfuhrwerkeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/22—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
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Description
1879.
Klasse 20.
KARL SCHNIPPERING in HAARDT (Westfalen). Neuerungen an Seitenkuppelungen für Eisenbahnfuhrwerke.
. Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1879 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung, die Kuppelung für Eisenbahnwagen
ein- und auszuhaken, wird an die Kopfseiten des Waggons durch die zwei gufseisernen
Lager α geschraubt und enthält drei über einander liegende Betriebswellen b, die mittelst
der aufgekeilten Hebelarme c sowohl die Nothketten d wie die Hauptkuppelung e durch die
Haken / an den Oesen g ergreifen und heben können.
Um mit dieser Vorrichtung eine Kuppelung vorzunehmen, setzt der Beamte mit der bei
jedem Zuge mitzuführenden Kurbel h an den mittelsten viereckigen Wellzapfen k, dreht die
Welle b etwas nach links, schiebt sie um circa 15 mm zurück, wodurch der auf diese Welle
aufgekeilte Hebelarm c aus dem Haken / gerückt und frei wird, läfst das Ganze sich nach
rechts drehend so weit neigen, bis der untere Haken/ die herunterhängende Hauptkuppelung e
an der aufgenieteten Oese g fafst; dann hebt der Beamte, die Kurbel h nach links drehend,
die Hauptkuppelung in die Höhe und läfst den Kuppelungsbügel m in den Zughaken η des
herankommenden anderen Waggons einhaken.
Darauf wird das ganze Hebelwerk c wieder nach links zurückgedreht und in den zugehörigen
mittelsten Haken / eingerückt, die Kurbel h abgenommen und an den Zapfen der oberen oder
unteren Welle b gesetzt, dann der Hebel c, wie oben schon beschrieben, aus dem Haken / ausgerückt,
sowie nach rechts drehend die Nothkettenöse in den Nothkettenhaken q des anderen
Wagens fallen gelassen, und ebenso mit der zweiten Nothkette verfahren.
Die Entkuppelung findet genau in derselben jedoch umgekehrten Reihenfolge statt.
Um ferner die Hauptkuppelung zusammenschrauben zu können, ist am herunterhängenden
Schlüssel ο ein Stift r angebracht, an welchen ein im Detail erläuterter Hebelgriff ζ fafst, der,
vom Beamten auf den Buffer gelegt, so hantirt werden kann, dafs der Kuppelungsschlüssel ο
sowohl nach rechts wie nach links herumgedreht werden kann.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Seitenkuppelung für Eisenbahnen, im wesentlichen versehen mit zwei oder drei an den Kopfwänden der Wagen über einander gelagerten Wellen mit aufgekeilten Scharnierhebelvorrichtungen und den beiden Scharniernothkettenconstructionen, wie 'mit Bezug auf Zeichnung beschrieben.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9239C true DE9239C (de) |
Family
ID=286623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9239D Active DE9239C (de) | Neuerungen an Seitenkuppelungen für Eisenbahnfuhrwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9239C (de) |
-
0
- DE DENDAT9239D patent/DE9239C/de active Active
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