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DE41646C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE41646C
DE41646C DENDAT41646D DE41646DA DE41646C DE 41646 C DE41646 C DE 41646C DE NDAT41646 D DENDAT41646 D DE NDAT41646D DE 41646D A DE41646D A DE 41646DA DE 41646 C DE41646 C DE 41646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
hook
coupling
railway vehicles
side coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41646D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. FREUND in Neuhilbersdorf b. Chemnitz
Publication of DE41646C publication Critical patent/DE41646C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
A. FREUND in NEUHILBERSDORF bei CHEMNITZ. Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1887 ab.
Die Hauptkuppelung besteht aus der Schlinge α, dem Gliederpaar b b und dem Winkeldoppelhebel c mit seinem Gewicht d.
Das Nothgehänge besteht aus einem Haken e und einer Schlinge / (Fig. 4, 2 und 8 und 11), die vom Haken e derart abhängig ist, dafs sie eine schräge Lage einnimmt (s. Fig. 2 rechts), wenn der Haken e nach oben steht. Zu diesem Zwecke sind die Enden an den Augen des Hakens etwas verlängert (Fig. 8 rechts) und dort Zapfen g angebracht, welche die Schlinge in die angeführte schräge Lage bringen, damit bei hochgehobenem, d. i. ausgeklinktem Haken e des einen Wagens die Schlinge dieses Wagens vom Haken e des Nachbarwagens gefafst wird. Der Haken ist auch der besseren Gelenkigkeit halber zweigliedrig angeordnet, jedoch so, dafs ein Durchklinken nach unten durch die Zapfen h (Fig. 2) verhindert wird.
Da, wo im Nothgehänge der Haken e mit den Zuglaschen verbunden ist, ist die Kette i angeschlossen, welche über die Verbindung der Glieder b b und der Schlinge α der Hauptkuppelung geht und weiterhin oben an einer kleinen Windetrommel befestigt ist, welche durch eine an der Aufsenseite der Fahrzeuge angebrachte Kurbel gedreht werden kann (Fig. 2).
Die Schlinge α ist am Durchknicken nach unten durch die Ansätze blbl verhindert (Fig.4, 2 und 8), welche sich an den verlängerten Enden bei den Augen der Glieder b b befinden.
Will man zwei Fahrzeuge verkuppeln, so läfst man die Kette i abwärts gehen. Die Hauptkuppelung legt sich zuerst in den Zughaken des benachbarten Fahrzeuges und der Haken e geht noch tiefer herunter, bis er sich in die schräg gehaltene Schlinge f des Nothgehänges vom benachbarten Fahrzeuge einlegt.
Fig. 8 zeigt die Kuppelungsvorrichtung unwesentlich modificirt in gespannter Form.
Sind die Fahrzeuge an einander gedrückt, dergestalt, dafs beide Kuppelungen lose nach unten durchhängen, und man will auskuppeln, so zieht man die Kette nach oben, der Haken e der Nothkuppelung löst sich aus dem Gliede f des benachbarten Fahrzeuges und läfst jenes herunterfallen.
Die Nothkuppelung stöfst hierauf von unten an die Hauptkuppelung und hebt dieselbe.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Anspannvorrichtung ist eine Aenderung der Kesslerschen Kuppelung, wie sie gezeichnet ist auf Tafel 31, No. 13 der Zeitung des Vereins deutscher Ingenieure vom Jahre 1877.
Die mit Gewinde versehene Spindelmutter η ist in dem sie drehenden Rade in der Längsrichtung beweglich, dafs der Zugapparat ungehindert spielen kann, ohne dafs das Räderwerk dieselbe Bewegung mitzumachen genöthigt wird, was die Betriebssicherheit, sowie die Handhabung der Stellvorrichtung wesentlich erhöhen soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bestehend aus dem mit Gewicht d versehenen, an den seitlichen Zugstangen / drehbar gelagerten Winkelhebel c. den an c gelenkig angeschlossenen Gliedern b b und der in den Nachbarhaken greifenden, mit b b gelenkig verbundenen Schlinge a, wobei Schlinge α durch Ansätze b1 gegen Einknicken nach unten gesichert ist, in Verbindung mit dem Haken e, der Schlinge f der Nothkuppelung und der Kette i, so dafs durch Anheben der Nothkuppelung auch Schlinge α ausgehakt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41646D Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE41646C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE41646C true DE41646C (de)

Family

ID=317110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT41646D Expired - Lifetime DE41646C (de) Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE41646C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4055482A (en) * 1971-01-18 1977-10-25 Exxon Research & Engineering Co. Hydrocracking process with rejuvenated catalyst
US6391208B2 (en) 2000-04-17 2002-05-21 David O. Burrow Filter for a carpet cleaning system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4055482A (en) * 1971-01-18 1977-10-25 Exxon Research & Engineering Co. Hydrocracking process with rejuvenated catalyst
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