DE923109C - Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von Getreide - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von GetreideInfo
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- DE923109C DE923109C DEM18669A DEM0018669A DE923109C DE 923109 C DE923109 C DE 923109C DE M18669 A DEM18669 A DE M18669A DE M0018669 A DEM0018669 A DE M0018669A DE 923109 C DE923109 C DE 923109C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B1/00—Preparing grain for milling or like processes
- B02B1/08—Conditioning grain with respect to temperature or water content
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- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von Getreide Man kennt schon Verfahren und Vorrichtungen zur Vorbereitung von Getreide unter Anwendung von Wärmeinder Weise, daß das Getreide unmittelbar mit Dampf in Berührung gebracht wird.
- In dem einen bekannten Fall wird das Getreide durch einen Dampfraum mechanisch hindurchbefördert, z. B. mittels Mischschnecke od. dgl. Es bleibt in diesem Fall mehr oder weniger dem Zufall überlassen, ob ein Getreidekorn unmittelbar und auf seiner ganzen Oberfläche gleichmäßig mit Dampf in Berührung kommt. Die Einwirkung des Dampfes auf die durch den Dampfraum geförderten Getreidekörner ist also sehr unterschiedlich.
- In einem anderen bekannten Fall werden die Getreidekörner pneumatisch durch einen Dampfraum befördert. Die hohe Temperatur gibt dem pneumatischen Fördermittel ein großes spezifisches Volumen, und eine genügende Wärmemenge an die Getreidekörner heranzubringen, ist nur bei kleiner Aufladung des Fördergasstromes möglich. Hinzu kommen natürlich die großen Wärmeverluste durch Abgang der Wärme mit dem die Getreidekörner durch den Dampfraum fördernden Gas.
- Das den Gegenstand der Erfindung .bildende Verfahren beschreitet einen von den bekannten Verfahren grundsätzlich sich unterscheidenden Weg. Nach ihm wird das Getreide im freien Fall der Einwirkung von Dampf und/oder Gas ausgesetzt.
- Damit entfällt zunächst schon einmal jeglicher Wärmeverlust durch ein pneumatisches Fördermittel.
- Gegenüber der mechanischen Förderung aber, z. B. in einem trogförmigen Dampfraum mittels Mischschnecke, ergibt sich der Vorteil eines schleierartig aufgelösten Getreideregens, in welchem jedes Getreidekorn eine durch nichts zu beeinträchtigende Aussicht besitzt, vom Dampf oder Gas oder beiden unmittelbar auf seiner ganzen Oberfläche beaufschlagt zu werden. Dabei hat man es durch Wahl der Fallhöhe, durch Drosselung der Fallgeschwindigkeit mittels Umlenkflächen od. dgl. in der Hand, die Zeit der Dampf- bzw. Gaseinwirkung in einfachster Weise zu regulieren. Die Vorrichtung zum Durchführen des neuen Konditionierungsverfahrens ist denkbar einfach und in einigen Beispielen schematisch in der Zeichnung wiedergegeben.
- An Hand dieser Darstellung ist das neue Verfahren hierunter im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch die neue Vorrichtung, Abb. 2 ein senkrechter Schnitt durch einen Teil einer abgeänderten Ausführungsform und Abb. 3 ein Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform. . Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen in einem z. B. durch mehrere Stockwerke einer Mühle geführten Fallrohr i, dem das Getreide mittels des Trichters 2 am oberen Ende des Rohres i aufgegeben wird. Schon im Trichter 2 selbst kann eine zentrale Auflösung des Getreidestromes durch den Einbau eines Verteilerkegels 3 .bewirkt werden, die sich durch dien Einbau eines weiteren Verteilerkegels 4 unmittelbar unter der Mündung des Trichters 2 wiederholen läßt.
- An dieser Stelle kann ein mit nach innen gerichteten Austrittsdüsen versehenes ringförmiges Dampfzuführungsrohr 5 in das Fallrohr i eingebaut sein. Gegenüber der Trichtermündung kann der Verteilerkegel 4 axial verschiebbar sein, um den Durchtrittsringschlitz zwischen Trichter 2 und Kegel und damit eine Abbremsung der Fallgeschwindigkeit des Getreideregens je nach Bedarf vergrößern oder verkleinern zu können.
- Derartige aus axial verschiebbarem Verteilerkegel 4, darüber angeordnetem Trichter 2 und zwischen beiden angeordnetem Dampfzuführungsringrohr5bestehende Brems- und Zerteilerstationen können so viele zwischen dem Einlauf- und dem Auslaufende. des Fallrohres i gebildet sein, wie sich für den jeweiligen Anwendungsfall als notwendig erweist.
- An Stelle von Dampf kann ein Gas durch die Ringrohre 5 oder neben Dampf durch besondere Einrichtungen in das Fallrohr i eingeführt werden.
- Das Auslaufende des Fallrohres i mündet in einer Förder- bzw. Mischvorrichtung 6.
- Damit die Getreidekörner nicht unmittelbar durch das aus den Düsen ,der Ringleitungen 5 austretende Medium (Dampf oder Gas oder beides) angestrahlt werden, können, wie Abb. 2 zeigt, Abschirmringe 7 Anwendung finden, die die Ringleitungen 5 haubenartig abdecken. Die Anwendung von zwei Ringen dicht übereinander bietet den Vorteil, daß .die Körner mit dem unmittelbar vom Medium angestrahlten Ringe 7 nicht in Berührung gelangen können.
- Zur weiteren Verzögerung der Fallgeschwindigkeit und Aufteilung des Getreideregens können, wie das Abb. z andeutet, dachförmige Leisten 8 in Parallelanordnung übereinander und zueinander versetzt im Fallrohr i angeordnet sein, oder es werden, wie Abb. 3 im Querschnitt erkennen läßt, Dachleisten 9 im wesentlichen radial an einem Zentralträger io angebracht.
- An das untere Ende des Fallrohres i eine Mischeinrichtung (Mischschnecke 6) anzuschließen, bietet den Vorteil einer erwünschten Verteilung des den Körnern anhaftenden Kondensats und damit einer Feuchtigkeitsvergleichmäßigung auf .das gesamte Mahlgut.
Claims (13)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Vorbereiten von Getreide, dadurch gekennzeichnet, daß das Getreide im freien. Fall der Einwirkung von Dampf und/oder Gas ausgesetzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .der freie Fall des Getreides oder mehr als einmal verzögert wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem freien Fall eine Mischbehandlung angeschlossen wird.
- 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Konditionierungsraum als gas- und/oder dampferfülltes Fallrohr ausgebildet ist.
- 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Fallrohr (i) Mittel (2, 4) zur Verzögerung der Fallgeschwindigkeit und/oder Änderung der Fallrichtung des Getreides eingebaut sind.
- 6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende .des Fallrohres eine Mischvorrichtung, z. B. eine Mischschnecke (6), angeordnet ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die der Verzögerung der Fallgeschwindigkeit dienenden Mittel (2, 4) mehrfach übereinander im Fallrohr (i) eingebaut sind. B.
- Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 7, gekennzeichnet durch solche Mittel (2, 4) zur Verzögerung des freien Falles, daß sie den Getreidefallstrom schleierartig aufteilen.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in verschiedenen Höhen des Fallrohres (i) Zuleitungen (5) für Dampf und/oder Gas, vorzugsweise ringförmig angeordnete Düsen, eingebaut sind. io.
- Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (7) zur Verhinderung der unmittelbaren Anstrahlung der Körner durch das aus den Düsen austretende Medium vorgesehen sind. ii.
- Vorrichtung nach den Ansprüchen7bis io, dadurch gekennzeichnet, daß in das Fallrohr (i) eine oder mehr als eine Verzögerungsstation, bestehend aus einem Trichter (2) mit darunter angeordnetem Verteilerkegel (4) eingebaut ist, die gegebenenfalls gegeneinander verstellbar sind. zz.
- Vorrichtung nach Anspruch 7,. dadurch gekennzeichnet, daß Leisten, vornehmlich dachförmiger Art, übereinander und gegeneinander versetzt, einem Gradierwerk ähnlich, im Fallrohr angeordnet sind. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1a, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (9) im wesentlichen radial angebracht sind. 1q..
- Vorrichtung nach Anspruch 1a, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (8) im wesentlichen parallel im Fallrohr (r) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM18669A DE923109C (de) | 1953-05-22 | 1953-05-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von Getreide |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM18669A DE923109C (de) | 1953-05-22 | 1953-05-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von Getreide |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE923109C true DE923109C (de) | 1955-02-03 |
Family
ID=7297780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM18669A Expired DE923109C (de) | 1953-05-22 | 1953-05-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von Getreide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE923109C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139360B (de) * | 1956-06-27 | 1962-11-08 | Siemens Ag | Verfahren zur Vorbehandlung von Getreide |
| EP0148143A3 (en) * | 1983-12-22 | 1987-04-08 | Svenska Lantmannens Riksforbund, Forening U.P.A. | A method for increasing the milk yield of dairy cows by means of a feed, a method for preparing the feed and an apparatus for carrying out said method |
-
1953
- 1953-05-22 DE DEM18669A patent/DE923109C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139360B (de) * | 1956-06-27 | 1962-11-08 | Siemens Ag | Verfahren zur Vorbehandlung von Getreide |
| EP0148143A3 (en) * | 1983-12-22 | 1987-04-08 | Svenska Lantmannens Riksforbund, Forening U.P.A. | A method for increasing the milk yield of dairy cows by means of a feed, a method for preparing the feed and an apparatus for carrying out said method |
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